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Waschmittel gegen Schimmel: Textilpflege
febbraio 10, 2026 Philipp Silbernagel

Waschmittel gegen Schimmel: Textilpflege

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Es ist ein Szenario, das wohl jeder schon einmal erlebt hat: Sie öffnen die Waschmaschine, freuen sich auf den Duft von frischer Wäsche, und stattdessen schlägt Ihnen ein modriger, muffiger Geruch entgegen. Oder noch schlimmer: Sie entdecken kleine schwarze Punkte, sogenannte Stockflecken, auf Ihrem Lieblingshirt, das zu lange feucht im Wäschekorb lag. Schimmel auf Textilien ist nicht nur ein optisches Ärgernis und eine Herausforderung für jedes Waschmittel, sondern stellt auch ein ernstzunehmendes Hygienerisiko dar. Die Frage, welches Waschmittel gegen Schimmel wirklich hilft und wie Sie Ihre Kleidung – und Ihre Gesundheit – retten können, ist komplexer, als es auf den ersten Blick scheint. Es reicht oft nicht aus, die Kleidung einfach nur erneut zu waschen. Um die Pilzsporen effektiv abzutöten und physikalisch aus den Fasern zu entfernen, bedarf es der richtigen Kombination aus Temperatur, Mechanik und chemischen Wirkstoffen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Gesundheitsrisiko: Schimmelpilze können Allergien, toxische Reaktionen und bei immungeschwächten Personen Infektionen auslösen.
  • Nicht nur abtöten: Auch abgetötete Schimmelpilzsporen können weiterhin allergene Wirkungen haben; sie müssen physikalisch aus dem Gewebe ausgewaschen werden.
  • Vollwaschmittel nutzen: Pulverförmige Vollwaschmittel enthalten Bleichmittel auf Sauerstoffbasis, die effektiver gegen Schimmel wirken als Flüssigwaschmittel.
  • Temperatur: Waschen Sie befallene Textilien bei mindestens 60 °C, sofern das Pflegeetikett dies zulässt.
  • Maschinenhygiene: Eine verschimmelte Waschmaschine überträgt Sporen auf die Wäsche. Reinigen Sie Dichtungen und Einspülkammern regelmäßig.
  • Hausmittel vs. Chemie: Hochprozentiger Alkohol (70-80%) ist zur Vorbehandlung oft effektiver und materialschonender als Chlorreiniger.

Warum schimmelt Wäsche überhaupt?

Um das richtige Waschmittel gegen Schimmel zu wählen, muss man verstehen, was Schimmelpilze zum Wachsen benötigen. Schimmelpilze sind ubiquitär, das heißt, sie kommen fast überall in unserer Umwelt vor. Damit sie sich jedoch auf Textilien ansiedeln und vermehren können, benötigen sie drei Hauptfaktoren: Nährstoffe, eine geeignete Temperatur und vor allem Feuchtigkeit.

Textilien bieten durch Hautschuppen, Körperfette oder Verschmutzungen einen idealen Nährboden. Der entscheidende Faktor ist jedoch die Feuchtigkeit. Gemäß bauphysikalischen Grundlagen beginnt Schimmelpilzwachstum bereits ab einer relativen Luftfeuchte von etwa 70 % bis 80 % auf der Materialoberfläche[1]. In einem Wäschekorb mit feuchten Handtüchern oder in einer geschlossenen Waschmaschine nach dem Waschgang liegt die Luftfeuchtigkeit oft bei nahezu 100 %. Dies entspricht einer Wasseraktivität (aw-Wert) nahe 1,0, was für fast alle Schimmelpilzarten optimale Wachstumsbedingungen darstellt[2].

Besonders problematisch ist, dass Textilien hygroskopisch sind, also Feuchtigkeit aus der Umgebung binden. Wenn nasse Wäsche nicht zügig getrocknet wird, keimen die allgegenwärtigen Sporen aus und bilden ein Myzel (Pilzgeflecht), das tief in die Fasern eindringt. Dies führt zu den bekannten Stockflecken, die oft schwerer zu entfernen sind als der Pilz selbst, da es sich um pigmentierte Rückstände im Material handelt.

Gesundheitliche Risiken durch verschimmelte Kleidung

Schimmel auf der Kleidung ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Die gesundheitlichen Auswirkungen werden oft unterschätzt. Schimmelpilze produzieren Sporen zur Fortpflanzung, die leicht über die Luft verbreitet und eingeatmet werden können. Zudem können sie Stoffwechselprodukte, sogenannte Mykotoxine, und flüchtige organische Verbindungen (MVOC) abgeben, die für den typischen muffigen Geruch verantwortlich sind[3].

Allergien und Reizungen

Die häufigste gesundheitliche Reaktion auf Schimmelpilze sind Allergien. Laut dem Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sind etwa 5 % der Bevölkerung in Deutschland gegen Schimmelpilze sensibilisiert, wobei die Tendenz steigend ist[4]. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass auch abgetötete Schimmelpilzsporen – etwa nach einer Wäsche, die nicht alle Partikel entfernt hat – weiterhin ihr allergenes Potenzial behalten können. Die Allergene sind Bestandteile der Zellwand und bleiben auch nach dem Absterben des Pilzes erhalten[5].

Warnung: Infektionsgefahr

Für gesunde Menschen ist das Infektionsrisiko meist gering. Für immungeschwächte Personen (z.B. nach Transplantationen, Chemotherapie oder bei AIDS) können bestimmte Schimmelpilze wie Aspergillus fumigatus jedoch schwerwiegende systemische Infektionen auslösen[6]. Solche Risikogruppen sollten den Kontakt mit verschimmelter Wäsche strikt meiden und die Sanierung anderen überlassen.

Welches Waschmittel hilft gegen Schimmel?

Nicht jedes Waschmittel ist gleich effektiv im Kampf gegen Pilze und Sporen. Die Wahl des Mittels entscheidet maßgeblich über den Erfolg der "Rettungsaktion" Ihrer Textilien.

Vollwaschmittel (Pulver)

Die effektivste Waffe im normalen Haushalt ist das Vollwaschmittel in Pulverform. Der Grund liegt in der chemischen Zusammensetzung: Pulverförmige Vollwaschmittel enthalten Bleichmittel auf Sauerstoffbasis (meist Natriumpercarbonat) und Bleichaktivatoren (TAED). Diese setzen in Verbindung mit Wasser aktiven Sauerstoff frei, der oxidierend wirkt. Diese Oxidation zerstört nicht nur Farbpigmente von Flecken, sondern wirkt auch antimikrobiell gegen Bakterien und Pilze. Flüssigwaschmittel enthalten diese Bleichmittel aus Stabilitätsgründen in der Regel nicht und sind daher weniger wirksam gegen Schimmel.

Hygienespüler

Hygienespüler werden in das Weichspülerfach gegeben und sollen Bakterien und Pilze auch bei niedrigen Temperaturen abtöten. Sie enthalten oft quartäre Ammoniumverbindungen oder andere Biozide. Während sie eine desinfizierende Wirkung haben, entfernen sie die Biomasse (die toten Sporen und das Myzel) nicht besser als Wasser. Sie sind eine sinnvolle Ergänzung bei empfindlichen Textilien, die nicht heiß gewaschen werden dürfen, ersetzen aber bei starkem Befall oft nicht die mechanische Entfernung.

Chlorhaltige Reiniger (Javelwasser)

Chlor ist extrem effektiv gegen Schimmel und bleicht Stockflecken fast vollständig aus. Allerdings ist es sehr aggressiv. Es greift die Fasern an und zerstört Farben unwiderruflich. Chlorhaltige Mittel sollten nur bei unempfindlichen, weißen Textilien und als letztes Mittel eingesetzt werden. Zudem ist Vorsicht geboten: Chlorreiniger dürfen niemals mit säurehaltigen Mitteln (wie Essigreiniger) gemischt werden, da sonst lebensgefährliches Chlorgas entsteht.

Hausmittel: Essig und Alkohol

Oft wird Essig als Wundermittel gegen Schimmel angepriesen. Hier ist jedoch Differenzierung nötig. Während Essig gegen einige Bakterien wirkt, ist seine Wirkung gegen Schimmelpilze begrenzt. Mehr noch: Manche Materialien im Baubereich (wie Kalk) neutralisieren den Essig, und die zurückbleibenden organischen Nährstoffe können das Pilzwachstum sogar fördern[7]. Bei Textilien ist Essig weniger kritisch als auf Wänden, aber oft nicht stark genug, um das Myzel abzutöten. Zudem kann die Säure Gummiteile in der Waschmaschine angreifen.

Deutlich empfehlenswerter zur Vorbehandlung ist hochprozentiger Alkohol (Isopropanol oder Ethanol). Eine Konzentration von 70 % bis 80 % hat sich als optimal erwiesen, um Schimmelpilze abzutöten[8]. Alkohol verdunstet rückstandsfrei und greift die meisten Textilfarben nicht an (Vorsicht bei Kunstfasern und Drucken – immer an unauffälliger Stelle testen).

Schritt-für-Schritt Anleitung: Schimmel aus Kleidung entfernen

Wenn Sie Schimmel auf Ihrer Kleidung entdecken, sollten Sie schnell und systematisch vorgehen. Hier ist eine Anleitung, die auf hygienischen Standards basiert.

Schritt 1: Isolierung und Vorbereitung

Trennen Sie die befallene Wäsche sofort von anderen Textilien, um eine Übertragung der Sporen zu verhindern. Schütteln Sie die Wäsche keinesfalls im Wohnraum aus, da dies Millionen von Sporen in der Raumluft verteilen würde. Gehen Sie dazu ins Freie. Tragen Sie bei starkem Befall Handschuhe und idealerweise eine FFP2-Maske, um das Einatmen der Sporen zu vermeiden.

Schritt 2: Vorbehandlung

Bürsten Sie groben Schimmel im Freien vorsichtig ab. Bei sichtbaren Stockflecken empfiehlt sich eine Vorbehandlung. Legen Sie das Kleidungsstück in eine Lösung aus Wasser und Vollwaschmittel (Pulver) ein. Bei unempfindlichen Stoffen können Sie die Flecken direkt mit 70-80%igem Alkohol betupfen. Lassen Sie dies kurz einwirken und spülen Sie es aus.

Schritt 3: Der Waschgang

Waschen Sie die Kleidung bei der höchstmöglichen Temperatur, die das Pflegeetikett erlaubt.

  • 60 °C und mehr: Bei diesen Temperaturen werden die meisten Schimmelpilzarten und Hefen zuverlässig abgetötet. Verwenden Sie ein pulverförmiges Vollwaschmittel.
  • 30 °C bis 40 °C: Reicht thermisch nicht aus, um Pilze abzutöten. Hier ist der Einsatz eines Hygienespülers zwingend erforderlich. Nutzen Sie zudem die Funktion "Wasser Plus" Ihrer Waschmaschine, um die Sporen mechanisch besser auszuspülen.

Profi-Tipp: Mechanik ist entscheidend

Das Abtöten der Pilze ist nur der halbe Sieg. Die Biomasse (tote Pilzstrukturen) und die Allergene müssen aus der Faser entfernt werden. Beladen Sie die Waschmaschine nicht zu voll, damit die Wäsche sich frei bewegen kann und gut durchgespült wird. Ein intensiver Spülgang am Ende ist essenziell.

Schritt 4: Trocknen

Trocknen Sie die Wäsche so schnell wie möglich. Am besten in der Sonne (UV-Licht wirkt zusätzlich desinfizierend und bleichend) oder im Wäschetrockner. Langsames Trocknen in feuchten Räumen kann zu erneutem Befall führen.

Die Waschmaschine als Schimmelquelle

Oft ist nicht der Wäschekorb das Problem, sondern die Waschmaschine selbst. Moderne Waschgewohnheiten (niedrige Temperaturen, Flüssigwaschmittel ohne Bleiche) begünstigen die Bildung von Biofilmen im Inneren der Maschine. Dieser "Biofilm" ist eine schleimige Schicht aus Bakterien und Pilzen, die sich an der Türmanschette, im Einspülkasten und im Bottich ablagert.

Um zu verhindern, dass Ihre Waschmaschine die Wäsche kontaminiert, statt sie zu reinigen, sollten Sie folgende Wartungsmaßnahmen beachten:

  • Regelmäßige Kochwäsche: Lassen Sie mindestens einmal im Monat eine Maschine bei 60 °C oder besser 90 °C mit Vollwaschmittel (Pulver) laufen.
  • Tür und Fach offen lassen: Nach jedem Waschgang müssen Restfeuchte entweichen können. Schließen Sie die Tür nie ganz.
  • Reinigung: Säubern Sie regelmäßig die Gummimanschette und das Waschmittelfach. Hier sammelt sich oft schwarzer Schimmel.

Spezialfall: Empfindliche Textilien (Wolle, Seide)

Bei Wolle und Seide versagen die meisten aggressiven Methoden. Enzyme in Waschmitteln zerstören die Eiweißfasern von Wolle und Seide, Chlor ist tabu, und hohe Temperaturen führen zum Einlaufen. Hier ist die chemische Reinigung oft der sicherste Weg. Wenn Sie es selbst versuchen wollen, nutzen Sie spezielles Wollwaschmittel und einen Hygienespüler, der für Kaltwäsche geeignet ist. Testen Sie Alkohol zur Fleckentfernung unbedingt vorher an einer unsichtbaren Stelle. Ist der Befall tiefgreifend, ist bei diesen Materialien eine Entsorgung oft die einzig sichere Lösung, da eine vollständige Entfernung der Allergene ohne Beschädigung der Faser kaum möglich ist[9].

Wann ist Kleidung nicht mehr zu retten?

Es gibt einen Punkt, an dem Reinigungsversuche nicht mehr sinnvoll sind. Dies ist der Fall, wenn:

  • Das Gewebe durch den Schimmelpilz bereits strukturell geschädigt ist (morsch, brüchig). Schimmelpilze zersetzen organisches Material wie Baumwolle.
  • Der Schimmelbefall extrem großflächig ist.
  • Trotz Waschen und Behandlung der modrige Geruch bestehen bleibt. Dies deutet auf verbleibende MVOCs und aktive Stoffwechselprozesse tief im Gewebe hin.
  • Es sich um stark gepolsterte Gegenstände (Kissen, dicke Jacken) handelt, bei denen nicht garantiert werden kann, dass der Kern des Polsters gereinigt und getrocknet wurde. Solche Gegenstände sollten laut Expertenempfehlungen im Normalfall entsorgt werden[10].

Prävention: Schimmel gar nicht erst entstehen lassen

Die beste Strategie gegen Schimmel ist die Vermeidung. Dies beginnt bei der Lagerung der Schmutzwäsche. Bewahren Sie feuchte Handtücher oder Sportkleidung niemals zusammengeknüllt im Wäschekorb auf. Lassen Sie sie erst trocknen, bevor Sie sie in den Sammler geben. Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Raumes, in dem die Wäsche trocknet.

Ein Hygrometer hilft, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte dauerhaft unter 60 % gehalten werden, um Schimmelwachstum auf Materialien zu verhindern[11]. Wenn Sie in der Wohnung Wäsche trocknen, müssen Sie durch Stoßlüften die abgegebene Feuchtigkeit (ca. 2-4 Liter pro Waschladung!) nach draußen transportieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Schimmel einfach ausbürsten?

Nein, das sollten Sie vermeiden, besonders in geschlossenen Räumen. Durch das Bürsten wirbeln Sie Millionen von Sporen auf, die Sie einatmen und die sich in der ganzen Wohnung verteilen. Wenn überhaupt, bürsten Sie nur im Freien und mit Atemschutz.

Reicht 40 Grad Wäsche aus?

Allein durch die Temperatur von 40 °C werden Schimmelpilze nicht sicher abgetötet. Sie benötigen zusätzlich ein bleichmittelhaltiges Waschmittel oder einen Hygienespüler. Ohne diese Zusätze überleben viele Pilzsporen das Waschprogramm.

Ist Schimmel auf Kleidung ansteckend?

Schimmel ist keine Infektionskrankheit im klassischen Sinne, die von Mensch zu Mensch springt. Aber: Die Sporen können von einem Kleidungsstück auf andere Textilien im Wäschekorb übergehen („anstecken“). Zudem können die Sporen bei Menschen Hautpilzinfektionen begünstigen oder allergische Reaktionen auslösen.

Warum riecht die Wäsche nach dem Waschen immer noch muffig?

Wenn die Wäsche noch riecht, sind meist noch stoffwechselaktive Mikroorganismen (Bakterien oder Pilze) vorhanden. Oft liegt das Problem in der Waschmaschine selbst (Biofilm) oder die Wäsche wurde nicht heiß genug gewaschen bzw. trocknete zu langsam.

Hilft Einfrieren gegen Schimmel in Textilien?

Nein. Viele Schimmelpilzsporen sind kälteresistent und überleben das Einfrieren. Sie stellen lediglich ihren Stoffwechsel ein und wachsen weiter, sobald es wieder wärmer und feuchter wird.

Fazit

Schimmel in der Wäsche ist ein lösbares Problem, wenn man schnell und konsequent handelt. Das wichtigste Werkzeug ist ein pulverförmiges Vollwaschmittel mit Bleiche in Kombination mit einer Waschtemperatur von 60 °C. Für empfindliche Textilien sind Hygienespüler und Alkohol zur Vorbehandlung gute Alternativen. Wichtig ist jedoch immer: Die Gesundheit geht vor. Bei extrem starkem Befall oder bei Risikopersonen im Haushalt ist die Entsorgung des Kleidungsstücks oft die sicherste Wahl.

Achten Sie präventiv auf ein trockenes Raumklima und eine saubere Waschmaschine, damit Stockflecken und muffige Gerüche gar nicht erst entstehen. Mit den richtigen Maßnahmen sorgen Sie nicht nur für saubere Kleidung, sondern auch für ein gesundes Wohnumfeld.

Quellen und Referenzen

  1. WTA Merkblatt 6-3: Rechnerische Prognose des Schimmelpilzwachstumsrisikos, 2023, S. 6.
  2. Ebd., S. 7 (Wasseraktivität und Wachstumsvoraussetzungen).
  3. Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg: Schimmelpilze in Innenräumen – Nachweis, Bewertung, Qualitätsmanagement, 2004, S. 14 (MVOC).
  4. Ebd., S. 17 (Typ I-Allergien).
  5. Ebd., S. 16 (Allergene Bestandteile auch nach Desinfektion).
  6. TRBA 460: Einstufung von Pilzen in Risikogruppen, 2016, S. 2 (Infektionsrisiko).
  7. Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg: Schimmelpilze in Innenräumen, 2004, S. 133 (Verwendung von Essig).
  8. Ebd., S. 135 (Desinfektion mit 80% Alkohol).
  9. Ebd., S. 134 (Entsorgung stark befallener Gegenstände).
  10. Ebd., S. 134 (Polstermöbel und Haushaltstextilien).
  11. WTA Merkblatt 6-3, S. 7 (Feuchtegrenze für Wachstum).

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