Kaum etwas trübt das Bild eines ansonsten sauberen Badezimmers so sehr wie dunkle, unansehnliche Flecken in den Silikonfugen. Dieser als Fugenschimmel bekannte Befall ist nicht nur ein ästhetisches Ärgernis, sondern kann auch ein Warnsignal für tieferliegende Feuchtigkeitsprobleme und potenzielle Gesundheitsrisiken sein. Viele greifen zu aggressiven Reinigern, schrubben verzweifelt an den Fugen und sind frustriert, wenn der Schimmel nach kurzer Zeit wiederkehrt. Doch was sind die wahren Ursachen für Schimmel in Silikonfugen? Wie entfernt man ihn nachhaltig, und – noch wichtiger – wie verhindert man, dass er überhaupt erst entsteht? Dieser umfassende Ratgeber führt Sie Schritt für Schritt durch den Prozess, von der Ursachenanalyse über effektive Entfernungsmethoden bis hin zu praxiserprobten Vorbeugungsstrategien, damit Ihre Fugen dauerhaft sauber und schimmelfrei bleiben.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Ursache ist Feuchtigkeit: Schimmel benötigt zum Wachsen vor allem Feuchtigkeit, die in Bädern und Duschen reichlich vorhanden ist. Seifenreste und Hautschuppen auf dem Silikon dienen als Nährboden.
- Oberflächlicher vs. tiefer Befall: Schwarze Punkte auf der Fuge können oft oberflächlich gereinigt werden. Ist der Schimmel jedoch in das Silikon eingedrungen, hilft nur ein kompletter Austausch der Fuge.
- Gesundheitsrisiko nicht unterschätzen: Schimmelpilzsporen können Allergien, Atemwegsbeschwerden und Reizungen auslösen, insbesondere bei empfindlichen Personen.[2]
- Richtige Reinigung: Für oberflächlichen Befall eignen sich hochprozentiger Alkohol (Isopropanol) oder spezielle Schimmelentferner. Von Essig wird bei Silikonfugen oft abgeraten, da die Säure das Material angreifen kann.
- Vorbeugung ist entscheidend: Regelmäßiges Lüften, das Trocknen der Fugen nach dem Duschen und die Verwendung von fungizid (pilzhemmend) ausgestattetem Sanitärsilikon sind die effektivsten Maßnahmen zur Prävention.
Die Wurzel des Übels: Warum entsteht Schimmel auf Silikonfugen?
Um Schimmel effektiv bekämpfen zu können, müssen wir verstehen, warum er sich ausgerechnet auf den elastischen Fugen im Bad so wohlfühlt. Schimmel ist ein Mikroorganismus, der für sein Wachstum drei grundlegende Dinge benötigt: Feuchtigkeit, einen Nährboden und geeignete Temperaturen. Das Badezimmer bietet hierfür ideale Bedingungen.
Faktor 1: Die ständige Präsenz von Feuchtigkeit
Die Hauptursache für Schimmel im Bad ist und bleibt eine zu hohe und langanhaltende Feuchtigkeit. Beim Duschen oder Baden steigt die Luftfeuchtigkeit rapide an und warmer Wasserdampf kondensiert an kälteren Oberflächen – insbesondere an Fliesen und Fugen. Silikonfugen in Ecken oder am Übergang zur Duschwanne sind oft die Stellen, an denen Wasser am längsten stehen bleibt. Wenn diese Bereiche nicht regelmäßig und vollständig abtrocknen, entsteht ein permanent feuchtes Mikroklima, das für Schimmelpilze ein wahres Paradies ist. Laut Umweltbundesamt ist eine relative Luftfeuchtigkeit von über 80 % an einer Materialoberfläche bereits ausreichend, um das Schimmelwachstum zu initiieren.[1]
Faktor 2: Der Nährboden auf der Fuge
Man könnte annehmen, Silikon selbst sei die Nahrungsquelle für den Schimmel. Das ist jedoch ein weit verbreiteter Irrtum. Der Schimmelpilz ernährt sich nicht vom Silikon selbst, sondern von dem organischen Material, das sich darauf ablagert. Dazu gehören:
- Seifen- und Shampooreste: Diese enthalten Fette und Tenside, die einen idealen Nährfilm bilden.
- Hautschuppen: Jeder Mensch verliert täglich Tausende von Hautpartikeln, die sich mit dem Wasser im Duschbereich verteilen.
- Staub und andere organische Partikel aus der Raumluft.
Faktor 3: Materialeigenschaften und Alterung von Silikon
Modernes Sanitärsilikon ist in der Regel "fungizid" ausgestattet. Das bedeutet, es enthält Stoffe (Fungizide), die das Pilzwachstum in der Anfangszeit hemmen sollen. Diese Wirkung lässt jedoch mit der Zeit nach. Die Fungizide werden durch ständigen Wasserkontakt und Reinigungsmittel langsam ausgewaschen. Nach einigen Jahren ist die Schutzwirkung oft nicht mehr vorhanden.[4]
Zudem wird Silikon mit der Zeit porös und kann mikroskopisch kleine Risse entwickeln. In diese Unebenheiten können sich Feuchtigkeit und Schmutz noch besser festsetzen, was die Reinigung erschwert und dem Schimmel ermöglicht, tiefer in das Material einzudringen. Sobald der Schimmel nicht mehr nur auf, sondern in der Fuge wächst, ist eine oberflächliche Reinigung zwecklos.
Achtung: Gesundheitsrisiken durch Schimmel
Schimmel in Wohnräumen ist kein rein kosmetisches Problem. Die Sporen und Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen können in die Raumluft gelangen und eingeatmet werden. Das Robert Koch-Institut warnt, dass dies zu gesundheitlichen Beschwerden führen kann, darunter allergische Reaktionen, Asthmaanfälle bei Asthmatikern, Atemwegsinfektionen und Reizungen der Augen und Schleimhäute. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem oder vorbestehenden Atemwegserkrankungen.[2] Handeln Sie daher bei Schimmelbefall immer zeitnah.
Anleitung: Schimmel von Silikonfugen entfernen – Methoden und Vorgehen
Die Wahl der richtigen Methode hängt entscheidend davon ab, wie tief der Schimmel bereits in das Material eingedrungen ist. Man unterscheidet zwischen oberflächlichem und tiefem (infiltriertem) Befall.
Methode 1: Behandlung von oberflächlichem Fugenschimmel
Wenn Sie die schwarzen Punkte erst kürzlich entdeckt haben und sie sich noch auf der Oberfläche befinden, haben Sie gute Chancen, sie mit den richtigen Mitteln zu entfernen. Wichtig: Tragen Sie bei der Schimmelentfernung immer Handschuhe und eine Schutzbrille, um Haut- und Augenkontakt zu vermeiden. Sorgen Sie zudem für eine gute Belüftung des Raumes.
Option A: Hochprozentiger Alkohol
Alkohol (z.B. Isopropanol oder Bio-Ethanol mit mindestens 70% Alkoholgehalt) ist ein sehr wirksames Mittel. Er tötet den Schimmel ab und entzieht ihm gleichzeitig die Lebensgrundlage Wasser. Zudem verfliegt er rückstandslos.
- Geben Sie den Alkohol auf ein Tuch, einen Schwamm oder ein Wattestäbchen.
- Betupfen und reiben Sie die betroffenen Stellen gründlich ab.
- Lassen Sie den Alkohol kurz einwirken und wischen Sie die Fuge anschließend trocken.
Option B: Chlorhaltige Schimmelentferner
Chemische Reiniger aus dem Handel enthalten oft Aktivchlor (Natriumhypochlorit), das eine stark bleichende und desinfizierende Wirkung hat. Sie entfernen die schwarzen Verfärbungen sehr effektiv, sind aber auch aggressiv.
- Sprühen Sie den Reiniger gemäß Herstellerangaben auf die trockene Fuge.
- Lassen Sie ihn die vorgegebene Zeit einwirken (oft 15-30 Minuten). Lüften Sie währenddessen sehr gut!
- Spülen Sie die Fuge danach gründlich mit klarem Wasser ab und trocknen Sie sie.
Warnung vor Hausmitteln wie Essig
Obwohl Essig oft als Hausmittel gegen Schimmel empfohlen wird, ist er für Silikonfugen ungeeignet. Die Säure im Essig kann die Dichtmasse angreifen, sie porös machen und die enthaltenen Fungizide neutralisieren. Dadurch wird die Fuge auf lange Sicht sogar noch anfälliger für neuen Schimmelbefall. Zudem kann Essig auf kalkhaltigen Untergründen (z.B. Marmor, aber auch Zementfugen) zu chemischen Reaktionen führen, die dem Schimmel neue Nährstoffe liefern.[1]
Methode 2: Wenn nichts mehr hilft – Die Silikonfuge komplett erneuern
Lassen sich die schwarzen Flecken durch die Reinigung nicht entfernen? Dann ist der Schimmel bereits tief in das Silikon eingewachsen. Die Pigmentierung ist permanent und die Pilzfäden (das Myzel) haben sich im Material ausgebreitet. In diesem Fall ist eine oberflächliche Behandlung nur Kosmetik – der Schimmel bleibt im Inneren und wird bald wieder sichtbar. Die einzige nachhaltige Lösung ist der vollständige Austausch der Fuge. Auch wenn es aufwendiger klingt, ist es der einzig richtige Weg für ein hygienisches und langlebiges Ergebnis.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Austausch der Silikonfuge:
Mit dem richtigen Werkzeug und etwas Geduld können auch Heimwerker eine Silikonfuge professionell erneuern.
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Schritt 1: Altes Silikon restlos entfernen
Nutzen Sie ein Fugenmesser oder ein scharfes Cuttermesser, um die alte Fuge an beiden Rändern einzuschneiden. Seien Sie vorsichtig, um die Fliesen oder die Duschwanne nicht zu zerkratzen. Ziehen Sie die losgeschnittenen Silikonstränge heraus. Hartnäckige Reste können Sie mit einem Fugenkratzer oder einem speziellen Silikonentferner-Gel aufweichen und dann abschaben. -
Schritt 2: Fugenbereich gründlich reinigen und desinfizieren
Saugen Sie alle Silikonkrümel ab. Reinigen Sie den leeren Fugenspalt gründlich mit einem Lappen und hochprozentigem Alkohol (Isopropanol), um verbliebene Schimmelsporen abzutöten und die Fläche zu entfetten. Dies ist entscheidend für die Haftung der neuen Fuge. Der Untergrund muss absolut sauber, trocken und fettfrei sein. -
Schritt 3: Ränder sauber abkleben
Kleben Sie die Fugenränder ober- und unterhalb des Spalts mit Malerkrepp ab. Lassen Sie dabei genau die Breite frei, die die neue Fuge haben soll. Dies sorgt für einen sauberen und geraden Fugenverlauf. -
Schritt 4: Neues Silikon auftragen
Verwenden Sie hochwertiges, fungizid ausgestattetes Sanitärsilikon. Schneiden Sie die Spitze der Kartusche schräg in Fugenbreite an. Setzen Sie die Kartuschenpresse an einem Ende der Fuge an und tragen Sie das Silikon in einer gleichmäßigen Bewegung und ohne abzusetzen auf. Achten Sie darauf, den Spalt vollständig zu füllen. -
Schritt 5: Fuge glätten (Abziehen)
Sprühen Sie die frische Silikonfuge und Ihre Finger (oder einen Fugenglätter) mit einem Gemisch aus Wasser und ein paar Tropfen Spülmittel ein. Ziehen Sie die Fuge dann mit dem Finger oder dem Fugenglätter in einem sauberen, gleichmäßigen Zug ab. Das Spülmittelwasser verhindert, dass das Silikon am Werkzeug oder Finger kleben bleibt. -
Schritt 6: Klebeband entfernen und trocknen lassen
Ziehen Sie das Malerkrepp sofort nach dem Glätten vorsichtig ab, solange das Silikon noch feucht ist. So erhalten Sie eine perfekte Kante. Beachten Sie die Trocknungszeiten des Herstellers (in der Regel 24 Stunden), bevor die Fuge mit Wasser in Kontakt kommt.
Profi-Tipp: Den richtigen Dichtstoff wählen
Achten Sie beim Kauf auf die Bezeichnung "Sanitärsilikon". Diese Produkte sind speziell für Feuchträume konzipiert und enthalten pilzhemmende Zusätze (Fungizide). Für Naturstein wie Marmor oder Granit benötigen Sie ein spezielles Natursteinsilikon, da normales Silikon Verfärbungen im Stein verursachen kann. Der Industrieverband Dichtstoffe (IVD) gibt hierzu detaillierte Empfehlungen in seinen Merkblättern.[4]
Vorbeugung: Die beste Strategie gegen Schimmel in Silikonfugen
Die beste Sanierung ist die, die man gar nicht erst durchführen muss. Mit einigen einfachen Verhaltensregeln können Sie die Lebensdauer Ihrer Silikonfugen erheblich verlängern und einem erneuten Schimmelbefall effektiv vorbeugen.
1. Konsequentes Lüften
Das A und O zur Schimmelprävention ist der schnelle Abtransport feuchter Luft. Lüften Sie das Badezimmer direkt nach dem Duschen oder Baden für 5-10 Minuten durch eine Stoß- oder Querlüftung (Fenster und Tür komplett öffnen). Das Fenster nur zu kippen ist ineffektiv und kühlt die Wände zu stark aus, was die Kondenswasserbildung sogar fördern kann.[3] In fensterlosen Bädern muss die Lüftungsanlage einwandfrei funktionieren und ausreichend lange nachlaufen.
2. Fugen und Wände trocknen
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, die Silikonfugen, Fliesen und die Duschabtrennung nach jeder Benutzung mit einem Duschabzieher oder einem Mikrofasertuch trockenzuwischen. Dies entfernt stehendes Wasser und den Nährboden aus Seifenresten und Hautschuppen. Diese zwei Minuten pro Tag sind die effektivste Einzelmaßnahme gegen Fugenschimmel.
3. Regelmäßige, sanfte Reinigung
Reinigen Sie die Fugen wöchentlich mit einem milden, neutralen Badreiniger und einer weichen Bürste (z.B. einer alten Zahnbürste). So verhindern Sie, dass sich ein Biofilm als Nährboden für Schimmel bildet. Vermeiden Sie scheuernde oder stark säurehaltige Reiniger, die das Silikon beschädigen könnten.
4. Richtiges Heizen
Halten Sie im Badezimmer eine konstante Grundtemperatur von mindestens 20-21°C. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen, und warme Oberflächen verhindern, dass Wasser kondensiert. Das Badezimmer komplett auskühlen zu lassen und nur bei Bedarf kurz aufzuheizen, ist kontraproduktiv und fördert die Schimmelbildung an kalten Außenwänden und Fugen.[3]
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
1. Sind die schwarzen Punkte in der Fuge immer Schimmel?
In den meisten Fällen, besonders in Feuchträumen, handelt es sich bei schwarzen, punktartigen Verfärbungen in Silikonfugen um Schimmel. Seltener können es auch einfache Schmutzablagerungen oder Verfärbungen durch Metalloxide im Wasser sein. Ein einfacher Test: Geben Sie etwas chlorhaltigen Reiniger auf ein Wattestäbchen und tupfen Sie es auf eine kleine Stelle. Verschwindet der Fleck oder bleicht er aus, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Schimmel.
2. Wie lange hält eine Silikonfuge im Bad?
Silikonfugen sind Wartungsfugen. Ihre Lebensdauer hängt stark von der Beanspruchung, der Pflege und der Qualität des Materials ab. Im Duschbereich, wo die Belastung durch Wasser und Reinigungsmittel hoch ist, kann ein Austausch bereits nach 5-8 Jahren notwendig sein. In weniger beanspruchten Bereichen können Fugen auch 10-15 Jahre halten. Sobald sie Risse zeigen, sich vom Untergrund lösen oder dauerhaft verfärbt sind, sollten sie erneuert werden.[4]
3. Kann ich Schimmel in der Fuge mit Silikon einfach überstreichen?
Nein, auf keinen Fall. Das wäre die schlechteste Lösung. Der Schimmel unter der neuen Silikonschicht würde weiterwachsen und die neue Fuge von unten zersetzen und ablösen. Zudem bleibt das gesundheitliche Risiko bestehen. Der Schimmel muss immer vollständig entfernt werden, was bei tiefem Befall nur durch einen kompletten Austausch der Fuge möglich ist.
4. Mein Vermieter reagiert nicht auf meine Meldung über Schimmel in den Fugen. Was kann ich tun?
Die Instandhaltung der Bausubstanz, wozu auch dauerelastische Fugen zählen, ist grundsätzlich Vermietersache. Melden Sie den Mangel schriftlich und setzen Sie eine angemessene Frist zur Beseitigung. Weisen Sie darauf hin, dass es sich um einen Hygienemangel handelt. Reagiert der Vermieter nicht, können Sie unter Umständen eine Mietminderung in Erwägung ziehen oder nach weiterer Fristsetzung die Reparatur selbst in Auftrag geben und die Kosten verrechnen. Holen Sie sich hierfür aber unbedingt rechtlichen Rat bei einem Mieterverein oder Anwalt.
5. Gibt es Alternativen zu Silikonfugen?
In manchen Bereichen, ja. Es gibt moderne Dichtstoffe auf MS-Polymer-Basis, die oft eine höhere Schimmelresistenz und eine bessere UV-Stabilität aufweisen. Für Eckfugen sind elastische Dichtstoffe jedoch alternativlos. Eine weitere Möglichkeit sind spezielle Fugenprofile oder -bänder, die über die Fuge geklebt werden. Diese sind aber optisch oft weniger ansprechend und können eigene hygienische Schwachstellen aufweisen. Für den Übergang von Wand zu Boden gibt es auch Hohlkehlprofile aus Kunststoff oder Edelstahl, die eine fugenlose Lösung darstellen.
Fazit
Schimmel in Silikonfugen ist ein hartnäckiges, aber lösbares Problem. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, zwischen oberflächlichem Befall, der gereinigt werden kann, und tiefem Befall, der einen Austausch der Fuge erfordert, zu unterscheiden. Während Alkohol und spezielle Reiniger bei den ersten Anzeichen helfen, ist die Erneuerung der Fuge die einzig nachhaltige Lösung, wenn der Schimmel bereits ins Material eingedrungen ist. Noch wichtiger als die Beseitigung ist jedoch die Prävention: Durch konsequentes Lüften, das tägliche Trockenwischen der Fugen nach dem Duschen und eine regelmäßige, sanfte Reinigung entziehen Sie dem Schimmel seine Lebensgrundlage. Investieren Sie diese wenigen Minuten pro Tag in die Pflege Ihres Badezimmers – es wird sich durch dauerhaft saubere, hygienische und ansehnliche Fugen auszahlen und Ihnen aufwendige Sanierungsarbeiten ersparen.
Quellen und Referenzen
- Umweltbundesamt (UBA). (2017). Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Innenräumen. Dessau-Roßlau.
- Robert Koch-Institut (RKI). (2017). Gesundheitliche Bewertung von Schimmelpilzen in Innenräumen. Mitteilungen der Kommission Innenraumlufthygiene des Umweltbundesamtes und der Arbeitsgemeinschaft der obersten Landesgesundheitsbehörden. Bundesgesundheitsblatt, 60(3), 322-369.
- Deutsches Institut für Normung. (2013). DIN 4108-2:2013-02, Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden - Teil 2: Mindestanforderungen an die Wärmedämmung. Beuth Verlag.
- Industrieverband Dichtstoffe e.V. (IVD). (2020). IVD-Merkblatt Nr. 3-1: Fugenabdichtung im Sanitärbereich.
- Stiftung Warentest. (2023, Januar). Schimmel im Haus: Die besten Mittel gegen Schimmel. Test, (2), 74-79.
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