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Schimmel im Kaffeevollautomat entfernen
gennaio 1, 2026 Philipp Silbernagel

Schimmel im Kaffeevollautomat entfernen

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Der erste Kaffee am Morgen ist für viele ein unverzichtbares Ritual. Der Duft frisch gemahlener Bohnen, das sanfte Surren des Vollautomaten und schließlich der heiße, schwarze Genuss versprechen einen guten Start in den Tag. Doch was, wenn der Kaffee plötzlich modrig schmeckt oder gesundheitliche Beschwerden wie unerklärliche Kopfschmerzen oder Magenprobleme auftreten? Der Blick ins Innere eines Kaffeevollautomaten offenbart oft ein erschreckendes Bild: Ein feuchtes, warmes Biotop, das ideale Bedingungen für Schimmelpilze und Bakterien bietet. Schimmel im Kaffeevollautomat ist nicht nur ein hygienisches Ärgernis, sondern kann ernsthafte gesundheitliche Risiken bergen. Die Kombination aus organischen Nährstoffen (Kaffeemehl), Feuchtigkeit und Wärme verwandelt die Maschine in einen perfekten Brutkasten für Mikroorganismen, die wir mit jedem Schluck zu uns nehmen könnten.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Idealer Nährboden: Kaffeevollautomaten bieten durch Feuchtigkeit, Wärme und organische Reste (Kaffeemehl) perfekte Wachstumsbedingungen für Schimmelpilze.
  • Gesundheitsrisiko: Schimmelpilzsporen und Mykotoxine können Allergien, Atemwegsreizungen und bei immungeschwächten Personen Infektionen auslösen.
  • Resistente Sporen: Viele Schimmelpilzsporen überleben die Brühtemperaturen des Kaffees und gelangen so in das Getränk.
  • Falsche Reinigung: Hausmittel wie Essig sind oft kontraproduktiv, da sie Nährstoffe für Pilze liefern können; Alkohol (70-80%) ist effektiver.
  • Prävention: Tägliche Reinigung des Satzbehälters und regelmäßiges Trocknen der Brüheinheit sind die wichtigsten Maßnahmen gegen Befall.

Warum schimmelt der Kaffeevollautomat so schnell?

Um zu verstehen, warum Kaffeevollautomaten so anfällig für mikrobiellen Befall sind, muss man die biologischen und physikalischen Grundlagen des Schimmelpilzwachstums betrachten. Schimmelpilze sind in unserer Umwelt ubiquitär, das heißt, sie kommen fast überall vor. Für ihr Wachstum benötigen sie im Wesentlichen drei Faktoren: Feuchtigkeit, Nährstoffe und eine geeignete Temperatur. Ein Kaffeevollautomat liefert all diese Faktoren im Überfluss.

Das perfekte Mikroklima

Die entscheidende Größe für das Wachstum von Mikroorganismen ist die sogenannte Wasseraktivität (aw-Wert) bzw. die verfügbare Feuchte. Schimmelpilze können bereits ab einer relativen Luftfeuchte von ca. 70% wachsen, wobei das Optimum für viele Arten zwischen 90% und 95% liegt[1]. Im Inneren eines Kaffeevollautomaten herrscht durch das Erhitzen des Wassers und den Brühvorgang permanent eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit, die oft kondensiert und sich als flüssiges Wasser in Ritzen, Schläuchen und an der Brüheinheit absetzt. Dies entspricht einer Wasseraktivität, die das Wachstum fast aller innenraumrelevanten Pilze ermöglicht.

Zusätzlich spielt die Temperatur eine Rolle. Während viele Schimmelpilze mesophil sind (d.h. sie bevorzugen mittlere Temperaturen um 20-30°C), gibt es auch thermotolerante Arten. Der Aspergillus fumigatus beispielsweise, ein medizinisch hochrelevanter Schimmelpilz, hat ein Wachstumsoptimum bei 37°C bis 43°C und kann sogar Temperaturen bis 55°C tolerieren[2]. Die Abwärme des Thermoblocks im Inneren der Maschine schafft Zonen, die genau diese Temperaturbereiche abdecken, selbst wenn die Maschine im Standby-Modus ist.

Nährstoffe im Überfluss

Kaffeepulver und Kaffeereste sind organisches Material, das reich an Nährstoffen ist. Für Schimmelpilze, die Enzyme besitzen, um komplexe Substrate abzubauen, ist feuchter Kaffeesatz ein "Festmahl". Selbst geringe organische Zusätze oder Verschmutzungen reichen aus, um mikrobiologisches Wachstum zu ermöglichen[1]. In Kombination mit den Fetten aus den Kaffeebohnen entsteht ein Biofilm, der Bakterien und Pilzen gleichermaßen als Lebensraum dient.

Gesundheitliche Risiken durch Schimmel im Kaffee

Viele Nutzer wiegen sich in falscher Sicherheit, weil sie glauben, dass das heiße Wasser beim Brühen (ca. 90-95°C) alle Keime abtötet. Dies ist jedoch ein Trugschluss. Zwar werden vegetative Zellen vieler Bakterien abgetötet, aber Schimmelpilzsporen sind extrem widerstandsfähig. Sie besitzen dicke Zellwände aus Chitin und eingelagerte Melanine, die sie gegen Hitze und Austrocknung schützen[3]. Zudem ist die Kontaktzeit mit dem heißen Wasser sehr kurz.

Allergische Reaktionen

Das häufigste Gesundheitsrisiko durch Schimmelpilze ist die allergene Wirkung. Grundsätzlich sind alle Schimmelpilze geeignet, Allergien hervorzurufen[3]. Wenn Sporen durch den Kaffee oder die Raumluft (durch den Lüfter der Maschine verwirbelt) aufgenommen werden, können sie bei sensibilisierten Personen Reaktionen auslösen. Zu den Symptomen einer Typ-I-Allergie gehören Fließschnupfen, Bindehautentzündungen, Niesreiz und Asthma bronchiale. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa 5% der Bevölkerung in Deutschland eine Sensibilisierung gegen Schimmelpilze aufweisen[3].

Besonders tückisch ist, dass Allergene auch an abgestorbene Pilzbestandteile gebunden sein können. Selbst wenn eine Reinigung die Pilze abtötet, können die allergenen Strukturen (Proteine) im System verbleiben und weiterhin Beschwerden auslösen, wenn sie nicht physisch entfernt werden.

Toxische Wirkungen (Mykotoxine)

Neben der allergenen Wirkung produzieren einige Schimmelpilzarten giftige Stoffwechselprodukte, sogenannte Mykotoxine. Diese Substanzen sind oft hitzestabil und werden durch das Brühen des Kaffees nicht zerstört. Relevante Mykotoxine sind unter anderem Aflatoxine und Ochratoxin A. Aflatoxine gelten als leberschädigend und krebserregend[3]. Ochratoxin A wirkt nierenschädigend (nephrotoxisch). Diese Toxine können auch gebildet werden, wenn der Pilz selbst nicht mehr sichtbar ist oder bereits abgetötet wurde. Die Aufnahme erfolgt hier direkt über den getrunkenen Kaffee.

Infektionsgefahr

Für gesunde Menschen ist die Infektionsgefahr eher gering, da das menschliche Immunsystem über eine hohe natürliche Resistenz verfügt. Anders sieht es jedoch bei immungeschwächten Personen aus (z.B. nach Transplantationen, Chemotherapie oder bei chronischen Lungenerkrankungen). Hier können Pilze wie Aspergillus fumigatus, der in die Risikogruppe 2 eingestuft wird[4], schwere systemische Infektionen verursachen (Aspergillose). Da dieser Pilz thermotolerant ist, fühlt er sich in der warmen Umgebung des Kaffeeautomaten besonders wohl.

Warnung: Risikogruppen

Personen mit Mukoviszidose, Asthma oder einem geschwächten Immunsystem sollten besonders vorsichtig sein. Für sie kann der Kontakt mit Schimmelpilzsporen aus Haushaltsgeräten wie Kaffeevollautomaten, die Aerosole in die Raumluft abgeben, ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen[3].

Wo versteckt sich der Schimmel?

Der Schimmel im Kaffeevollautomat ist oft nicht auf den ersten Blick sichtbar. Während der Tresterbehälter (Satzbehälter) meist regelmäßig geleert wird, gibt es Bereiche, die oft vernachlässigt werden.

Die Brüheinheit

Dies ist das Herzstück der Maschine. Hier wird das Kaffeepulver gepresst und mit Wasser durchspült. Kaffeereste setzen sich in den mechanischen Teilen fest. Da hier Wärme und Feuchtigkeit zusammentreffen, bildet sich oft ein unsichtbarer Biofilm in den Ritzen und Dichtungen. Viele Maschinen haben fest verbaute Brüheinheiten, die vom Nutzer nicht entnommen werden können – ein konstruktiver Nachteil, der die hygienische Reinigung massiv erschwert.

Der Wassertank

Auch im Wassertank bildet sich oft ein Biofilm an den Wänden, der schleimig wirkt. Dies sind meist Bakterienkolonien, die jedoch auch Pilzen als Grundlage dienen können. Wenn Wasser lange steht, vermehren sich diese Mikroorganismen exponentiell.

Kaffeeauslauf und Schläuche

Der Bereich, aus dem der Kaffee in die Tasse fließt, ist oft kühl und feucht durch Kondensation. Hier sammelt sich Schimmel an, der direkt beim Bezug in die Tasse gespült wird. Die inneren Schläuche sind für den Nutzer unzugänglich und können nur durch Reinigungsprogramme erreicht werden, die jedoch mechanische Beläge oft nicht vollständig entfernen.

Richtige Reinigung und Sanierung

Wenn Schimmelbefall festgestellt wird oder vorgebeugt werden soll, greifen viele Nutzer zu Hausmitteln. Doch Vorsicht: Nicht jedes Mittel ist geeignet.

Warum Essig keine gute Idee ist

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass Essig gegen Schimmel hilft. Experten raten jedoch dringend davon ab. Viele Baustoffe und Materialien (insbesondere kalkhaltige, aber auch bestimmte Kunststoffe) können die Säure neutralisieren. Zudem enthält Essig organische Nährstoffe, die nach dem Verdunsten der Säure auf dem Material verbleiben und dem Pilz sogar als Nahrung dienen können[5]. Essig greift zudem Dichtungen und Gummiteile im Kaffeevollautomaten an, was zu Leckagen führt.

Die bessere Wahl: Alkohol und Wasserstoffperoxid

Zur Desinfektion von befallenen Teilen (sofern diese ausbaubar und alkoholbeständig sind) eignet sich 70-80%iger Alkohol (Ethanol oder Isopropanol). Er tötet sowohl vegetative Pilzzellen als auch viele Sporen ab und verdunstet rückstandsfrei. Bei der Anwendung ist jedoch auf Brand- und Explosionsgefahr zu achten; die Teile müssen vor dem Wiedereinbau vollständig trocken und ausgelüftet sein[5].

Wasserstoffperoxid ist ebenfalls ein wirksames Mittel zur Desinfektion und hat zusätzlich eine bleichende Wirkung. Es zerfällt in Wasser und Sauerstoff und ist daher relativ umweltfreundlich, muss aber vorsichtig dosiert werden, um Materialien nicht zu schädigen.

Praxis-Tipp: Reinigungsroutine

  • Täglich: Wassertank leeren und trocknen. Tresterbehälter und Abtropfschale leeren, mit Spülmittel reinigen und vollständig trocknen lassen.
  • Wöchentlich: Brüheinheit (wenn entnehmbar) unter warmem Wasser ohne Spülmittel abspülen und an der Luft trocknen lassen. Innenraum der Maschine aussaugen oder auswischen.
  • Monatlich: Reinigungsprogramm der Maschine mit speziellen Reinigungstabletten (Fettlöser) durchführen.
  • Bei Bedarf: Entkalken (entfernt Kalk, aber keinen Schimmel!).

Schimmelarten im Detail: Was wächst da?

Die Identifizierung der Schimmelpilze ist für Laien schwierig, aber das Wissen um die häufigsten Arten hilft, das Risiko einzuschätzen. In Innenräumen und feuchten Geräten finden sich häufig Vertreter der Gattungen Penicillium, Aspergillus und Cladosporium.

Penicillium (Pinselschimmel): Diese Gattung ist sehr häufig und wächst oft auf Lebensmitteln, aber auch in feuchten Geräten. Einige Arten produzieren Mykotoxine wie Ochratoxin A oder Citrinin. Sie sind bekannt für ihre hohe Sporenproduktion und gute Flugfähigkeit der Sporen, was bedeutet, dass sie sich leicht in der Raumluft verteilen, wenn der Lüfter der Kaffeemaschine läuft[3].

Aspergillus (Gießkannenschimmel): Wie bereits erwähnt, ist Aspergillus fumigatus besonders gefährlich für die Lunge. Andere Arten wie Aspergillus versicolor produzieren das Toxin Sterigmatocystin, das als krebserregend gilt[6]. Diese Arten können auch bei geringerer Feuchtigkeit überleben und sind daher oft in den "trockeneren" Bereichen der Maschine zu finden, wo Kaffeepulverstaub liegt.

Cladosporium: Dieser Pilz kommt häufig im Sommer in der Außenluft vor, besiedelt aber auch gerne Dichtungen und feuchte Kunststoffflächen im Inneren von Geräten. Er ist ein bedeutender Allergieauslöser[6].

Konstruktive Schwachstellen von Kaffeevollautomaten

Ein großes Problem bei der Schimmelprävention ist die Bauweise vieler Maschinen. Fest verbaute Brüheinheiten sind aus hygienischer Sicht problematisch, da Kaffeereste und Feuchtigkeit in Bereiche gelangen, die der Nutzer mechanisch nicht reinigen kann. Reinigungstabletten lösen zwar Kaffeeöle, erreichen aber oft nicht alle Ecken des Gehäuses, in denen sich feuchtes Kaffeepulver ablagert (sogenannter "Kaffeeschmodder").

Auch der Wassertank ist oft so konstruiert, dass er schwer zu trocknen ist. Ecken und Kanten begünstigen die Bildung von Biofilmen. Ein weiteres Problem ist der Kondenswasser-Rücklauf. In vielen Maschinen wird Dampf und Kondenswasser intern abgeleitet, was zu einer permanenten Durchfeuchtung des Innenraums führt. Wenn die Maschine nicht regelmäßig geöffnet und getrocknet wird (was bei vielen Modellen Garantieverlust bedeuten würde), ist Schimmelwachstum vorprogrammiert.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Tötet heißer Kaffee den Schimmel ab?

Nein, nicht zuverlässig. Die Wassertemperatur beim Brühen liegt meist zwischen 90°C und 95°C, kühlt aber auf dem Weg in die Tasse ab. Viele Schimmelpilzsporen sind hitzeresistent und überleben diese Temperaturen kurzzeitig. Zudem sind Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) chemisch sehr stabil und werden durch Kochen nicht zerstört[3].

Kann ich Schimmel im Wassertank einfach wegwischen?

Oberflächlicher Biofilm kann abgewaschen werden. Es ist jedoch wichtig, den Tank danach gründlich zu desinfizieren (z.B. mit 70%igem Alkohol) und vor allem in Zukunft täglich zu trocknen. Wenn der Kunststoff bereits verfärbt ist oder der Geruch bleibt, sollte der Tank ausgetauscht werden.

Ist eine fest verbaute Brüheinheit schlechter?

Aus hygienischer Sicht: Ja. Eine herausnehmbare Brüheinheit kann unter fließendem Wasser gereinigt und an der Luft getrocknet werden. Fest verbaute Einheiten verlassen sich auf automatische Reinigungsprogramme, die jedoch mechanische Ablagerungen im Gehäuseinnenraum oft nicht entfernen können.

Wie erkenne ich Schimmel, wenn ich nicht in die Maschine schauen kann?

Indizien sind ein modriger, erdiger Geruch des Kaffees oder des Wassers, sichtbare schwarze Flocken im Spülwasser oder allergische Reaktionen kurz nach dem Kaffeegenuss. Auch wenn der Trester im Auffangbehälter bereits nach einem Tag Schimmel ansetzt, ist dies ein Zeichen für eine hohe Sporenbelastung im Gerät.

Helfen Silberkraft-Produkte bei der Reinigung?

Produkte auf Basis von Wasserstoffperoxid oder Alkohol sind gut geeignet, um zugängliche Teile zu desinfizieren. Wichtig ist jedoch immer die mechanische Vorreinigung (Entfernen von Kaffeeresten), da Desinfektionsmittel nicht durch dicke Schmutzschichten dringen können. Testkits für die Raumluft können helfen festzustellen, ob die Maschine Sporen in die Küchenluft abgibt.

Fazit

Der Kaffeevollautomat ist ein Luxusgut, das Pflege verlangt. Die Kombination aus Feuchtigkeit und organischen Nährstoffen macht ihn anfällig für Schimmelbefall, der weit über ein ästhetisches Problem hinausgeht. Gesundheitsrisiken durch Allergene und Toxine sind real und sollten nicht unterschätzt werden. Die Annahme, dass Hitze das Problem löst, ist wissenschaftlich widerlegt. Der Schlüssel zu hygienisch einwandfreiem Kaffee liegt in der Disziplin des Nutzers: Tägliches Leeren, Trocknen und regelmäßige Tiefenreinigung sind unerlässlich. Wer beim Kauf darauf achtet, dass die Brüheinheit entnehmbar ist, hat es bei der Hygiene deutlich leichter. Sollte ein starker Befall festgestellt werden, der nicht durch Reinigung zu beheben ist, ist im Sinne der Gesundheit oft eine professionelle Wartung oder der Austausch des Gerätes die sicherste Option.

Quellen und Referenzen

  1. WTA Merkblatt 6-3, Rechnerische Prognose des Schimmelpilzwachstumsrisikos, 2004/2015 (Wachstumsvoraussetzungen, Wasseraktivität)
  2. LGA Baden-Württemberg, Schimmelpilze in Innenräumen – Nachweis, Bewertung, Qualitätsmanagement, S. 11 (Temperaturansprüche Aspergillus fumigatus)
  3. LGA Baden-Württemberg, Schimmelpilze in Innenräumen, S. 9-21 (Eigenschaften, Allergien, Mykotoxine, Resistenz von Sporen)
  4. TRBA 460, Einstufung von Pilzen in Risikogruppen, S. 6 (Einstufung Aspergillus fumigatus in Risikogruppe 2)
  5. Umweltbundesamt, Leitfaden zur Vorbeugung, Erfassung und Sanierung von Schimmelbefall in Gebäuden, 2017, S. 133 (Sanierungsmethoden, Warnung vor Essig)
  6. LGA Baden-Württemberg, Schimmelpilze in Innenräumen, S. 156 (Bewertungshilfe Staubproben, Vorkommen Cladosporium/Aspergillus)

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