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Penicillium chrysogenum –Penicillium chrysogenum

Penicillium chrysogenum

Taxonomische Klassifikation

Reich Pilze (Fungi)
Stamm Ascomycota (Ascomycota)
Klasse Eurotiomycetes (Eurotiomycetes)
Ordnung Eurotiales (Eurotiales)
Familie Aspergillaceae
Gattung Penicillium
Art Penicillium chrysogenum
Wissenschaftlicher Name: Penicillium chrysogenum Thom
Akzeptierter Name
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Einleitung

*Penicillium chrysogenum* ist ein Fadenpilz aus der Familie der Aspergillaceae, der weltweit als primĂ€rer industrieller Produzent des Antibiotikums Penicillin bekannt ist.[1][2] Diese kosmopolitische Art fungiert ökologisch als Zersetzer organischer Materie im Boden, tritt jedoch auch als LebensmittelschĂ€dling und hĂ€ufiger Schimmelpilz in feuchten InnenrĂ€umen auf.[2] WĂ€hrend der Pilz historisch oft unter dem Synonym *Penicillium notatum* gefĂŒhrt wurde und industrielle StĂ€mme heute teils als *Penicillium rubens* klassifiziert werden, bleibt der Name *P. chrysogenum* in der Wissenschaft weit verbreitet und gĂŒltig.[3][2]

Fakten (kompakt)

- Das Genom von *Penicillium chrysogenum* umfasst etwa 32,19 Megabasen (Mb) und enthĂ€lt rund 13.653 vorhergesagte offene Leserahmen. - In industriellen StĂ€mmen wurden spezifische Gene der Penicillin-Biosynthese, namentlich *pcbAB*, *pcbC* und *penDE*, genetisch amplifiziert. - Auf zellulĂ€rer Ebene spielen die Peroxisomen eine entscheidende Rolle bei der Biosynthese von ÎČ-Lactam-Verbindungen. - Neben Penicillin produziert der Pilz Sorbicilloide, die antimykotische, zytotoxische und potenziell chemotherapeutische Eigenschaften aufweisen. - Durch den Einsatz von CRISPR/Cas9 wurden StĂ€mme entwickelt, die Derivate wie Cephalosporine und Pravastatin herstellen können. - Die Art dient in der Wissenschaft als wichtiger Modellorganismus fĂŒr die synthetische Biologie und das Metabolic Engineering. - Ökologisch ist der Pilz nicht nur im Boden aktiv, sondern lebt auch als Endophyt im Gewebe von Pflanzen. - Innerhalb der Gattung wird die Art taxonomisch der Sektion *Chrysogena* zugeordnet.[5] - Historisch wurden VarietĂ€ten wie *P. chrysogenum* var. *dipodomyis* und *P. chrysogenum* var. *fulvescens* unterschieden. - Mit Stand 2025 fĂŒhren fĂŒhrende Datenbanken wie Index Fungorum und MycoBank den Namen *Penicillium chrysogenum* (Thom 1910) weiterhin als gĂŒltig. - Die phylogenetische Einordnung wird durch Genomanalysen von ĂŒber 1.600 orthologen Genen gestĂŒtzt.[5]

Name & Einordnung

Der gĂŒltige wissenschaftliche Name der Art lautet *Penicillium chrysogenum*, wobei die Erstbeschreibung im Jahr 1910 durch den amerikanischen Mykologen Charles Thom erfolgte. Diese Beschreibung wurde im 'Bulletin of the U.S. Department of Agriculture' veröffentlicht und basierte auf Isolaten, die aus KĂ€se in Connecticut gewonnen wurden. Das Art-Epitheton 'chrysogenum' leitet sich aus den griechischen Worten *chrysos* (Gold) und *gennao* (erzeugen) ab, was auf die charakteristischen goldgelben Pigmente oder Konidien des Pilzes verweist. Taxonomisch wird die Art heute in die Familie Aspergillaceae und dort spezifisch in die Sektion *Chrysogena* eingeordnet. Ein historisch relevantes Synonym ist *Penicillium notatum* (Westling 1911), unter dem insbesondere der von Alexander Fleming entdeckte Penicillin-Produzent bekannt wurde.[2] Im Jahr 2011 schlugen Samson et al. auf Basis von Multilocus-Sequenzanalysen (u. a. ÎČ-Tubulin) vor, diese ursprĂŒngliche Penicillin-produzierende Linie als eigenstĂ€ndige Art *Penicillium rubens* abzutrennen.[2] Dennoch wird der Name *P. chrysogenum* in der wissenschaftlichen und industriellen Literatur weiterhin breit fĂŒr den gesamten Artkomplex verwendet. Datenbanken wie Index Fungorum fĂŒhren *Penicillium chrysogenum* Thom (1910) als akzeptierten Namen, der nomenklatorisch durch einen Neotypus stabilisiert ist. Im deutschen Sprachraum wird die ĂŒbergeordnete Gattung *Penicillium* trivial als 'Pinselschimmel' bezeichnet.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Kolonien von *Penicillium chrysogenum* zeigen auf Standardmedien wie Czapek-Hefeextrakt-Agar eine samtige bis pudrige Textur mit einer charakteristischen blaugrĂŒnen bis grĂŒnen FĂ€rbung. Das Wachstum erfolgt schnell, wobei die Kolonien nach sieben Tagen bei 25 °C einen Durchmesser von etwa 3–4 cm erreichen. Die Unterseite der Kolonie weist typischerweise eine Pigmentierung auf, die von farblos bis gelb oder rötlich-braun reicht.[2] WĂ€hrend WildstĂ€mme hĂ€ufiger intensive gelbe Pigmente produzieren, zeigen fĂŒr die Penicillinproduktion optimierte IndustriestĂ€mme oft eine reduzierte FĂ€rbung zur Effizienzsteigerung.[1] Das vegetative Myzel besteht aus hyalinen, septierten und verzweigten Hyphen mit einem Durchmesser von 2–4 ÎŒm, die ein dichtes Netzwerk bilden.[2] Die asexuelle Vermehrung erfolgt ĂŒber aufrechte, glattwandige Konidiophoren, die typischerweise 200–300 ÎŒm lang sind und aus dem Myzel entspringen. Diese Strukturen enden in einem geschwollenen Vesikel, das Wirtel von Metulae trĂ€gt, an denen wiederum Gruppen von 3–5 flaschenförmigen Phialiden sitzen.[4] Aus den Phialiden werden in basipetaler Abfolge globose bis subglobose Konidien abgeschnĂŒrt, die lange, trockene und unverzweigte Ketten bilden. Die glattwandigen Sporen messen 2,5–4 ÎŒm im Durchmesser und erscheinen grĂŒnlich-blau.[2][4] Unter Stressbedingungen bilden einige StĂ€mme Sklerotien als harte Überdauerungsorgane aus.[2] Ein sexueller Zyklus mit der Bildung von Kleistothecien und Ascosporen ist in der Natur selten, kann aber unter Laborbedingungen induziert werden.[1] Die Abgrenzung zum historisch als *Penicillium notatum* bekannten und heute als *Penicillium rubens* klassifizierten Penicillin-Produzenten ist morphologisch kaum möglich. Eine sichere Identifizierung innerhalb der Sektion *Chrysogena* erfordert daher molekulare Analysen von Markern wie ÎČ-Tubulin und ITS-Sequenzen, da die genetische Divergenz minimal ist.[2]

Bedeutung, SchÀden & PrÀvention

Penicillium chrysogenum nimmt eine ambivalente ökonomische Rolle ein, da er industriell als primĂ€rer Penicillin-Produzent genutzt wird, im Lebensmittel- und Wohnbereich jedoch als bedeutender SchĂ€dling auftritt. Als ubiquitĂ€rer Verderber befĂ€llt der Pilz verrottende Vegetation, Obst und Getreide sowie aufgrund seiner Salztoleranz auch gepökelte Fleischwaren und KĂ€se.[2][1] In InnenrĂ€umen gilt er als einer der hĂ€ufigsten Schimmelpilze und besiedelt bei FeuchtigkeitsschĂ€den Materialien wie Tapeten, Gipskarton, DĂ€mmstoffe und HVAC-Systeme.[1] Die gesundheitliche Relevanz resultiert aus der hohen Konzentration von Sporen in der Raumluft, die Allergien auslösen können, sowie der Produktion von Mykotoxinen wie Roquefortin C und PR-Toxin.[2][4] Typische Befallsanzeichen sind schnell wachsende, samtige Kolonien mit blau-grĂŒner FĂ€rbung, die oft einen gelblichen Rand aufweisen.[2] Zur FrĂŒherkennung in GebĂ€uden eignen sich moderne Sensortechnologien, die spezifische mikrobielle flĂŒchtige organische Verbindungen (MVOCs) wie 1-Octen-3-ol und 3-Octanon detektieren.[1] PrĂ€ventive Maßnahmen basieren primĂ€r auf baulichen und hygienischen Strategien zur Feuchtigkeitskontrolle, da der Pilz auf eine hohe WasseraktivitĂ€t angewiesen ist.[2] Im Lebensmittelsektor kommen zur Dekontamination chemische Verfahren zum Einsatz, wobei quartĂ€re Ammoniumverbindungen (QACs) effektiv gegen den Pilz wirken. FĂŒr empfindliche Materialien wie historische Dokumente oder Leder wurden biologische BekĂ€mpfungsmethoden entwickelt, die auf Lipopeptiden des Bakteriums Bacillus subtilis basieren.[4] Trotz seines Schadpotenzials wird der Organismus in der Bioremediation eingesetzt, da er Schwermetalle wie Blei und Cadmium durch Biosorption binden kann.[1] Zudem zeigen gentechnisch verĂ€nderte StĂ€mme die FĂ€higkeit, Kunststoffe wie Polyester-Polyurethan durch enzymatische Prozesse abzubauen.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Die Fortpflanzung von *Penicillium chrysogenum* erfolgt primĂ€r asexuell durch die Bildung von Konidiosporen auf spezialisierten, aufrechten Hyphenstrukturen, den Konidiophoren. Diese Konidiophoren sind typischerweise 200–300 ÎŒm lang und tragen flaschenförmige Phialiden, die glattwandige, grĂŒn-blaue Konidien (2,5–4 ÎŒm Durchmesser) in trockenen Ketten abschnĂŒren. Die Sporulationsrate wird durch Umweltfaktoren gesteuert, wobei Blaulichtexposition und Temperaturen um 25°C die Konidienbildung signifikant fördern. Obwohl in der Natur selten beobachtet, besitzt der Pilz einen funktionellen heterothallischen Sexualzyklus mit zwei Kreuzungstypen (MAT1-1 und MAT1-2), die in natĂŒrlichen Populationen in einem VerhĂ€ltnis von nahezu 1:1 vorkommen.[1] Unter Laborbedingungen (z. B. auf Hafermehl-Agar im Dunkeln) können kompatible StĂ€mme Cleistothecien bilden, die nach bis zu fĂŒnf Wochen Ascosporen freisetzen und genetische Rekombination ermöglichen. Der Lebenszyklus beginnt mit der Keimung der Sporen, die eine hohe WasseraktivitĂ€t ($a_w$ > 0,95) erfordert und bei 25–30°C ihr Optimum erreicht. Aus den Sporen entwickelt sich ein Myzel aus septierten, verzweigten und hyalinen Hyphen mit einem Durchmesser von 2–4 ÎŒm. Kolonien wachsen rasch und erreichen bei 25°C innerhalb von 7 Tagen einen Durchmesser von 3–4 cm. Unter Stressbedingungen, wie NĂ€hrstoffmangel, kann der Pilz Sklerotien als widerstandsfĂ€hige Überdauerungsstrukturen bilden. Die ErnĂ€hrung erfolgt saprotroph durch die Sekretion hydrolytischer Enzyme wie Cellulasen, Proteasen und Lignin-modifizierenden Enzymen, wodurch organisches Material wie Pflanzenreste, FrĂŒchte und Getreide zersetzt wird.[1] *P. chrysogenum* besiedelt zudem extremere Substrate wie gesalzene Lebensmittel und kann sogar Polyester-Polyurethane mittels esteraseartiger Enzyme abbauen. Physiologisch zeichnet sich die Art durch eine ausgeprĂ€gte Halotoleranz aus und wĂ€chst in Salzkonzentrationen von 0 bis 20 % NaCl (Optimum 5 %), indem sie kompatible Solute wie Trehalose anreichert. Zudem ist der Pilz kĂ€ltetolerant und produziert kĂ€lteaktive Enzyme, die ein Wachstum bei Temperaturen von 4–20°C ermöglichen.[1] In mikrobiellen Gemeinschaften nutzt *P. chrysogenum* SekundĂ€rmetabolite wie Penicillin und Roquefortin C, um bakterielle Konkurrenten antagonistisch zu hemmen.[1] Umgekehrt können Bakterien wie *Bacillus subtilis* das Wachstum des Pilzes durch die Produktion spezifischer Lipopeptide unterdrĂŒcken.[4] Als Endophyt geht der Pilz symbiotische Assoziationen mit Pflanzen ein und kann beispielsweise die Stresstoleranz von Mais gegenĂŒber SalinitĂ€t verbessern.[1]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland

    02.06.2025

  • Deutschland

    28.12.2024

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

Penicillium chrysogenum ist ein ubiquitĂ€rer Pilz mit kosmopolitischer Verbreitung, der vorwiegend in gemĂ€ĂŸigten und subtropischen Regionen weltweit vorkommt. Das natĂŒrliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich ĂŒber Nordamerika, Asien und Europa, wobei Vorkommen unter anderem in Frankreich, Portugal, dem Vereinigten Königreich und Bulgarien dokumentiert sind. In natĂŒrlichen Außenbereichen fungiert die Art primĂ€r als Saprobiont im Boden. Sie besiedelt dort verrottende Vegetation, einschließlich Kompost, Pflanzenresten und faulenden FrĂŒchten wie Äpfeln oder ZitrusfrĂŒchten.[1] Der Pilz zeigt eine bemerkenswerte AnpassungsfĂ€higkeit an extreme Habitate und gedeiht in salzhaltigen Böden in der NĂ€he von hypersalinen Seen sowie in Salzsedimenten.[2] Auch in marinen Ökosystemen wurde er nachgewiesen, unter anderem in Tiefseesedimenten des SĂŒdatlantiks in ĂŒber 2000 Metern Tiefe. Zudem findet man ihn assoziiert mit marinen Organismen wie SchwĂ€mmen und Rotalgen. Die vertikale und klimatische Verbreitung umfasst extrem kalte LebensrĂ€ume wie KĂ€ltewĂŒsten und polare Regionen, mit spezifischen Nachweisen aus der Antarktis und dem indischen Himalaya.[1] Im anthropogenen Umfeld zĂ€hlt *P. chrysogenum* zu den hĂ€ufigsten Schimmelpilzen in feuchten oder wassergeschĂ€digten GebĂ€uden. Dort besiedelt er Materialien wie Tapeten, Gipskarton, DĂ€mmstoffe und LĂŒftungssysteme.[2] In Innenraumluft- und Staubproben dominiert die Art hĂ€ufig das Artenspektrum. Aufgrund seiner Osmotoleranz tritt der Pilz zudem regelmĂ€ĂŸig auf konservierten Lebensmitteln auf. Er wĂ€chst typischerweise auf gesalzenem KĂ€se sowie gepökelten Fleischwaren wie Schinken und Dauerwurst. Jenseits seiner Rolle als Zersetzer kann der Pilz als Endophyt im Gewebe von Pflanzen leben. Eine solche Symbiose wurde beispielsweise bei Mais beobachtet, wo der Pilz das Wachstum unter Stressbedingungen fördern kann.[1]

SaisonalitÀt & AktivitÀt

Die metabolische AktivitĂ€t von *Penicillium chrysogenum* ist eng an thermische Bedingungen gekoppelt, wobei das Wachstumsoptimum in einem Bereich zwischen 20 und 30 °C liegt. Dank der Produktion kĂ€lteaktiver Enzyme toleriert die Art jedoch auch Temperaturbereiche von 4 bis 20 °C, was ihr Überleben in extremen Habitaten wie der Antarktis sichert.[1] Der Entwicklungszyklus wird vorwiegend durch asexuelle Sporulation geprĂ€gt, wobei die Kolonien unter optimalen Bedingungen rasch wachsen und innerhalb von 7 Tagen einen Durchmesser von 3–4 cm erreichen.[2] Die Bildung der asexuellen Konidien wird durch spezifische Umweltreize moduliert, wobei insbesondere die Exposition gegenĂŒber blauem Licht die Sporulationsrate signifikant steigert. FĂŒr die Keimung dieser Sporen ist eine ausreichende Feuchtigkeit mit einer WasseraktivitĂ€t von typischerweise ĂŒber 0,95 a_w essenziell.[1] Auch die NĂ€hrstoffverfĂŒgbarkeit spielt eine regulierende Rolle, da ein ausgeglichenes VerhĂ€ltnis von Kohlenstoff und Stickstoff die Sporulationseffizienz begĂŒnstigt. Um ungĂŒnstige Umweltphasen oder NĂ€hrstoffmangel zu ĂŒberbrĂŒcken, bilden bestimmte StĂ€mme Sklerotien als verhĂ€rtete Überdauerungsstadien aus. Diese Strukturen ermöglichen dem Pilz eine Dormanz, bis wieder vorteilhafte Wachstumsbedingungen eintreten.[2] Eine sexuelle Fortpflanzung mittels Kleistothecien ist in der Natur selten, lĂ€sst sich jedoch unter kontrollierten Laborbedingungen, beispielsweise durch Dunkelheit ĂŒber mehrere Wochen, induzieren.[1] Als hĂ€ufiger Innenraumpilz ist *Penicillium chrysogenum* potenziell ganzjĂ€hrig aktiv, sofern geeignete Substrate und Feuchtigkeit vorhanden sind. Das öffentliche Interesse an der Spezies korreliert dabei zeitlich mit der kĂ€lteren Jahreszeit und zeigt Spitzenwerte in den Monaten Januar und Februar.[2]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

CN-109645029-A Biological Unbekannt

Herstellung und Anwendung eines Schimmelhemmers fĂŒr historische Relikte

University of Beijing Normal (2018)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt einen Schimmelhemmer auf Basis von Lipopeptiden, gewonnen aus der Fermentation von Bacillus subtilis. Dieser wird spezifisch zur BekĂ€mpfung von Penicillium chrysogenum und Aspergillus niger auf historischen Materialien wie Papier, Seide und Leder eingesetzt. Die Methode bietet einen effektiven Schutz fĂŒr Museumsobjekte, ohne die Materialien zu beschĂ€digen. Tests zeigen eine signifikante Hemmung des Pilzwachstums im Vergleich zu Kontrollgruppen.

US-2005239850-A1 Chemical Unbekannt

Konzentrierte, nicht schÀumende Lösung quartÀrer Ammoniumverbindungen und Verwendungsverfahren

University of Arkansas (2005)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Das Patent beschreibt die Verwendung von quartĂ€ren Ammoniumverbindungen (QACs) zur Dekontamination von Lebensmitteln (Fleisch, GemĂŒse, Obst). Es wird spezifisch die Wirksamkeit gegen Pilze wie Penicillium chrysogenum sowie Bakterien und Parasiten erwĂ€hnt. Die Methode verhindert das Anhaften von Mikroorganismen und entfernt diese effektiv durch SprĂŒhanwendungen.

Quellen & Referenzen

  1. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC8954384/
  2. https://www.gbif.org/species/3466349
  3. https://imafungus.biomedcentral.com/articles/10.5598/imafungus.2011.02.01.12
  4. https://microbenotes.com/penicillium-chrysogenum/
  5. Literaturzusammenfassung: Penicillium chrysogenum