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Erdbeeren Fragaria vesca

Erdbeeren

Taxonomische Klassifikation

Reich Pflanzen (Plantae)
Stamm Tracheophyta (Tracheophyta)
Klasse Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordnung Rosales (Rosales)
Familie Rosaceae
Gattung Fragaria
Art Fragaria vesca
Wissenschaftlicher Name: Fragaria vesca L.
Akzeptierter Name
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Einleitung

*Fragaria vesca*, gemeinhin als Walderdbeere bekannt, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre heimisch.[1] Die Walderdbeere wird seit dem 14. Jahrhundert in Europa kultiviert, vor allem wegen ihrer aromatischen Früchte. Diese sind kleiner, aber geschmackvoller als die von kommerziellen Erdbeersorten.[1]

Fakten (kompakt)

- *Fragaria vesca* erreicht typischerweise eine Höhe von 0,25 bis 0,75 Fuß (ca. 7,6 bis 22,9 cm) und breitet sich durch Ausläufer (Stolonen) 0,75 bis 1 Fuß (ca. 22,9 bis 30,5 cm) aus. - Die Blättchen von *Fragaria vesca* sind 1–6 cm lang und 0,6–4 cm breit, mit gesägten Rändern, die 12–21 Zähne pro Seite aufweisen. - Die Blütenstiele (Scapes) von *Fragaria vesca* sind aufrecht oder leicht abgewinkelt, 5–15 cm hoch und behaart. - Die Blüten von *Fragaria vesca* haben einen Durchmesser von bis zu 18 mm. - Die weißen Blütenblätter von *Fragaria vesca* sind 4–7 mm lang. - Die Früchte von *Fragaria vesca* sind Sammelfrüchte, die aus zahlreichen kleinen, roten Achänen bestehen, die in einem konischen bis eiförmigen, fleischigen Blütenboden eingebettet sind. - Die Früchte von *Fragaria vesca* messen 0,5–1,5 cm in Durchmesser und Länge. - Die Blätter von *Fragaria vesca* wurden von amerikanischen Ureinwohnern als Desinfektionsmittel verwendet. - *Fragaria vesca* bevorzugt die USDA-Winterhärtezonen 5 bis 9. - Die IUCN stuft *Fragaria vesca* global als nicht gefährdet ein, sieht sich aber in Regionen wie England aufgrund von Habitatverlust durch landwirtschaftliche Intensivierung lokalen Bedrohungen ausgesetzt.[3] - Die Unterart *Fragaria vesca* subsp. *americana* ist in Nordamerika heimisch.[3]

Name & Einordnung

*Fragaria vesca* ist eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Sie ist bekannt unter den Trivialnamen Wald-Erdbeere oder auch nur Erdbeere. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte durch Carl von Linné im Jahr 1753. Der Gattungsname *Fragaria* leitet sich vom lateinischen Wort 'fragrans' (duftend) ab und bezieht sich auf das ausgeprägte Aroma der Früchte. Das Artepitheton 'vesca' stammt ebenfalls aus dem Lateinischen und bedeutet 'dünn', 'klein' oder 'schwach', was sich auf die zierliche Gestalt der Pflanze und die geringe Größe der Früchte im Vergleich zu Kultursorten bezieht.[1] Innerhalb der Art *Fragaria vesca* werden vier Unterarten unterschieden, die sich in morphologischen Merkmalen, ihrer geographischen Verbreitung und ihren Fortpflanzungseigenschaften unterscheiden: *F. vesca* subsp. *vesca*, *F. vesca* subsp. *americana*, *F. vesca* subsp. *bracteata* und *F. vesca* subsp. *californica*.[1] *F. vesca* subsp. *vesca* ist hauptsächlich in Eurasien heimisch.[1] *F. vesca* subsp. *americana* kommt im östlichen Nordamerika vor.[1] *F. vesca* subsp. *bracteata* ist im Westen der Vereinigten Staaten und Kanadas verbreitet.[1] *F. vesca* subsp. *californica* ist weitgehend endemisch im Küstenbereich Kaliforniens.[1] Synonyme für *Fragaria vesca* L. sind unter anderem *Fragaria sylvestris* Bubani und *Potentilla vesca* (L.) Scop. Die Wald-Erdbeere ist diploid mit einem Chromosomensatz von 2n=14.[1] Sie ist eine der vier diploiden Ursprungsarten, die durch Hybridisierung zur Entstehung der kultivierten, octoploiden Gartenerdbeere (*F. × ananassa*) beigetragen haben. Im Deutschen existieren neben Wald-Erdbeere weitere Trivialnamen wie Rote Besingkraut oder Ackerbeere.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Fragaria vesca*, auch bekannt als Wald-Erdbeere, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die typischerweise eine Höhe von 5–30 cm erreicht, meist jedoch zwischen 10–20 cm hoch wird. Sie bildet kompakte, stammlose Rosetten. Die Pflanze breitet sich vegetativ durch Ausläufer aus und bildet dichte Matten. Das Wurzelsystem ist faserig und flach, verankert durch einen zentralen Wurzelstock oder ein Rhizom. Die Blätter sind grundständig rosettig angeordnet, dreiteilig gefiedert mit drei Blättchen, die an langen Blattstielen von bis zu 25 cm Länge sitzen. Die Blättchen sind eiförmig bis elliptisch oder verkehrt eiförmig, 1–6 cm lang und 0,6–4 cm breit, mit gesägten Rändern, die 12–21 Zähne pro Seite aufweisen. Sie sind oberseits hellgrün und unterseits blasser oder weißlich, und beide Oberflächen sind spärlich behaart. Die Blütenstängel, bekannt als Schäfte, sind aufrecht oder leicht abgewinkelt, 5–15 cm hoch und behaart. Jeder Stängel trägt 1–5 weiße Blüten in einer doldentraubigen Blütenstandsform. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und bis zu 18 mm im Durchmesser. Sie haben fünf verkehrt-eiförmige, weiße Blütenblätter von 4–7 mm Länge, fünf grüne bis braune Kelchblätter und zahlreiche gelbe Staubblätter, die in der Mitte angeordnet sind. Die Blütezeit erstreckt sich typischerweise von April bis August, abhängig von der Region. Die Früchte sind Sammel-Nussfrüchte, die aus zahlreichen kleinen, roten Achänen bestehen, die in einen konischen bis eiförmigen, fleischigen Blütenboden eingebettet sind. Diese Früchte messen 0,5–1,5 cm im Durchmesser und in der Länge und reifen von Juni bis September zu einer leuchtend roten Farbe. Die kleinen Erdbeeren zeichnen sich durch ihr intensives, fruchtiges Aroma aus, das sie von größeren Kultursorten unterscheidet. *Fragaria vesca* bildet schlanke, oberirdische Ausläufer, die an den Knoten wurzeln und neue Pflanzen bilden, was ihre vegetative Vermehrung erleichtert. In milden Klimazonen bleibt die Pflanze immergrün und behält ihre Blätter das ganze Jahr über. In kälteren Gebieten wird sie laubabwerfend und wirft im Winter ihre Blätter ab, um mit geschützten Knospen zu überwintern.[1] Subspezifische Variationen können die Fruchtgröße oder die Blattform leicht beeinflussen, z. B. stärker behaarte Blätter in einigen Formen.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

*Fragaria vesca*, auch bekannt als Wald-Erdbeere, kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. Ökologisch gesehen dient sie als Bodendecker, der zur Erosionsverhinderung beiträgt und gestörte Standorte stabilisiert. Sie ist eine wichtige Nektar- und Nahrungsquelle für Wildtiere, darunter Schmetterlingslarven, Vögel, Mäuse und Schnecken.[1] Allerdings kann *F. vesca* auch von Schädlingen wie Schnecken und Blattläusen befallen werden, die das Laub und die Früchte schädigen können. Krankheiten wie Echter Mehltau können ebenfalls ein Problem darstellen, insbesondere unter feuchten Bedingungen.[1] In der Landwirtschaft kann *F. vesca* als Indikatorart für Krankheitserreger wie *Verticillium*-Welke bei kultivierten Erdbeeren dienen. Sie kann auch mit invasiven Pflanzen wie der Gefleckten Flockenblume konkurrieren, die sie an offenen Standorten verdrängen kann. Starker Verbiss durch Hirsche, Elche, Kaninchen und Vieh kann ebenfalls ihren Bestand reduzieren.[1] Zur Prävention von Schäden ist es wichtig, die Pflanzen gesund und kräftig zu halten. Dies kann durch die Verbesserung der Luftzirkulation, die Förderung natürlicher Feinde von Schädlingen (z. B. Marienkäfer gegen Blattläuse) durch Begleitpflanzung und die rechtzeitige Entfernung infizierter Pflanzenteile erreicht werden. Der Einsatz von zertifiziertem, krankheitsfreiem Pflanzenmaterial und eine Fruchtfolge können ebenfalls dazu beitragen, Krankheiten zu minimieren.[1] Obwohl *F. vesca* im Allgemeinen widerstandsfähiger gegen Krankheiten ist als Hybrid-Erdbeeren, können bei Bedarf organische Bekämpfungsmethoden wie das manuelle Entfernen von Schnecken oder der Einsatz von Insektizidseife gegen Blattläuse eingesetzt werden.[1] Chemische Fungizide, wie Triazol-Derivate, sind zur Bekämpfung von *Botrytis cinerea* (Grauschimmel) verfügbar.[4] Eine integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) kann eingesetzt werden, um Schädlings- und Krankheitsprobleme zu minimieren und gleichzeitig den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren. Die Früchte von *Fragaria vesca* sind essbar und reich an Vitamin C, was sie ernährungsphysiologisch wertvoll macht. Sie werden frisch verzehrt oder zu Marmeladen, Desserts und Getränken verarbeitet. Die Blätter wurden traditionell als Diuretikum und Adstringens verwendet. Allerdings sollten schwangere und stillende Frauen den Verzehr von Blättertee vermeiden, da keine ausreichenden Sicherheitsdaten vorliegen. In hohen Dosen können Blätterextrakte zytotoxisch wirken. Personen mit einer Überempfindlichkeit gegen die Pflanze sollten sie meiden.[1]

Biologie & Lebenszyklus

*Fragaria vesca*, auch bekannt als Wald-Erdbeere, ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die sowohl sexuell als auch asexuell durch Stolonen reproduziert. Asexuelle Vermehrung ist aufgrund der ausgiebigen Stolonenproduktion in natürlichen Populationen oft dominant. Die zwittrigen Blüten sind selbstfertil, aber Fremdbestäubung kommt häufig vor und wird bevorzugt. In der Regel findet eine Fremdbestäubung in etwa 25 % der Samenproduktion unter natürlichen Bedingungen statt. Die Bestäubung wird hauptsächlich durch Insekten gefördert, die von der offenen Blütenstruktur und den Nektarien angezogen werden. Die Fruchtbildung erfolgt typischerweise im Frühjahr und Sommer nach der Blüte, wobei jede Beere zahlreiche Achenen (die eigentlichen Samen) trägt, die jeweils einen einzelnen Samen enthalten. Asexuelle Vermehrung erfolgt durch Stolonen, lange horizontale Stängel, die an den Knoten wurzeln und genetisch identische Tochterpflanzen bilden, was eine schnelle klonale Ausbreitung ermöglicht. Apomixis, die Produktion von Samen ohne Befruchtung, ist selten und wurde nur in bestimmten ausgekreuzten Kreuzungen beobachtet, nicht als ein üblicher Mechanismus in wilden Populationen.[1] Als ausdauernde Pflanze mit polykarpischer Wuchsform blüht *F. vesca* mehrmals während ihrer Lebensspanne, typischerweise von April bis Juni in der nördlichen Hemisphäre, obwohl einige Genotypen ein immerblühendes Verhalten mit wiederholten Blühzyklen zeigen.[1] Die Samen von *F. vesca* weisen eine physiologische Dormanz auf, die eine Kälte-Stratifizierung bei niedrigen Temperaturen für 30 Tage oder länger erfordert, um die Keimung zu fördern, die durch Lichteinwirkung weiter verstärkt wird. Keimfähige Samen können unter geeigneten Bedingungen bis zu 5 Jahre im Boden überdauern.[1] Die Vermehrung von *F. vesca* reagiert empfindlich auf die Tageslänge, wobei die meisten Genotypen als Kurztagpflanzen reagieren, die die Blüte unter Photoperioden von weniger als 14 Stunden einleiten, während es tagneutrale Mutanten gibt, die unabhängig von der Tageslänge blühen, was zu immerblühenden Eigenschaften beiträgt. Die Art dient als Wirt für bestimmte Insekten. Die Ausbreitung erfolgt über Samen, die von Vögeln und Säugetieren gefressen werden. *Fragaria vesca* bildet zudem eine Symbiose mit arbuskulären Mykorrhiza-Pilzen, um die Nährstoffaufnahme zu verbessern. Fungal pathogens, including anthracnose (*Colletotrichum* spp.), powdery mildew, and *Botrytis cinerea*, pose significant risks, particularly in humid conditions, though its clonal propagation via runners confers resilience to localized damage.[1] Die chemischen Verbindungen Triazol-Derivate und Spiro-Derivate werden zur Bekämpfung von *Botrytis cinerea* (Grauschimmel) an Erdbeeren eingesetzt.[4]

Vorkommen und Aktuelle Sichtungen in Deutschland

  • Deutschland

    20.01.2026

  • Fürstenfeldbruck, Bayern, Germany

    18.01.2026

  • Fürstenfeldbruck, Bayern, Germany

    18.01.2026

  • Niedersachsen, Deutschland

    17.01.2026

  • Küstenlandschaft Dänischer Wohld, Schwedeneck, Schleswig-Holstein, Deutschland

    17.01.2026

Daten: iNaturalist

Vorkommen & Lebensraum

*Fragaria vesca*, auch bekannt als Wald-Erdbeere, ist in den gemäßigten Zonen der nördlichen Hemisphäre heimisch. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet umfasst weite Teile Europas, Asiens und Nordamerikas. In Europa erstreckt sich ihr Vorkommen von Skandinavien im Norden bis zum Mittelmeer im Süden und von den Britischen Inseln ostwärts bis nach Russland. In Asien findet man sie vom Himalaya-Gebiet westwärts bis nach Japan. In Nordamerika ist die Art von Alaska südwärts bis nach Mexiko verbreitet. Die Art umfasst vier Unterarten mit unterschiedlichen Verbreitungsgebieten.[1] *Fragaria vesca* subsp. *vesca* ist hauptsächlich in Eurasien beheimatet.[1] *Fragaria vesca* subsp. *americana* kommt im östlichen Nordamerika vor, von Ostkanada über den Nordosten und Mittleren Westen der Vereinigten Staaten bis nach Missouri und Virginia, östlich der Rocky Mountains.[1] *Fragaria vesca* subsp. *bracteata* findet sich im Westen der Vereinigten Staaten und Kanadas, besonders im pazifischen Nordwesten, von British Columbia und Washington über Oregon, Idaho bis in Teile von Kalifornien, Arizona, Colorado, Montana, New Mexico, Utah, Wyoming und Texas, sowie südlich bis nach Guatemala.[1] *Fragaria vesca* subsp. *californica* ist weitgehend endemisch im Küstenbereich Kaliforniens, mit Ausläufern ins südliche Oregon und Baja California in Mexiko.[1] Außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes wurde *F. vesca* durch menschliche Aktivitäten in anderen Regionen eingeführt und hat sich dort eingebürgert, darunter Australien, Neuseeland und Teile Südamerikas wie Chile, Argentinien und Kolumbien. Einschleppungen gab es auch im südlichen Afrika, einschließlich Südafrika, und auf Inseln wie Réunion und Hawaii. In einigen eingeschleppten Regionen, wie Hawaii, gilt sie als invasive Art. Ihre historische Ausbreitung umfasst postglaziale Wanderungen in der nördlichen Hemisphäre nach der letzten Eiszeit. Die Wiederbesiedlung von Populationen aus Refugien führte zu den heutigen Verbreitungsmustern in Europa und Nordamerika.[1] Die Ausbreitung durch den Menschen über Handel und Transport erleichtert ihre Etablierung in nicht-heimischen Gebieten seit mindestens dem 16. Jahrhundert. *Fragaria vesca* gedeiht in einer Vielzahl von gemäßigten Habitaten, darunter Wälder, Waldränder, Grasland, Wiesen, offene Hänge, Felsvorsprünge und Bachufer, oft auch in gestörten Gebieten wie Straßenränder und Kahlschläge. Sie kommt häufig von Meereshöhe bis zu Höhen von etwa 3.000 Metern vor, wobei sie in einigen Gebieten in Hochlandregionen bis zu 2.400–2.850 Metern anzutreffen ist. Die Art bevorzugt feuchte, gut durchlässige, humusreiche und fruchtbare Böden, toleriert eine Reihe von Texturen von sandigen Lehmböden bis hin zu steinigen Substraten und zeigt Anpassungsfähigkeit an leicht saure bis neutrale pH-Werte zwischen 5,5 und 7,5. Sie gedeiht in kühlen gemäßigten Klimazonen an mäßig feuchten bis mäßig trockenen Standorten, verträgt Halbschatten in Waldunterwuchs sowie volle Sonneneinstrahlung an offenen Felshängen und weist nach der Etablierung eine gewisse Trockenheitsresistenz auf.[1]

Saisonalität & Aktivität

*Fragaria vesca* blüht typischerweise von April bis August, abhängig von der Region. Die Fruchtbildung erfolgt im Frühjahr und Sommer nach der Blüte. In milden Klimazonen kann die Pflanze immergrün bleiben und ihre Blätter das ganze Jahr über behalten. In kälteren Regionen ist sie jedoch sommergrün und wirft im Winter ihre Blätter ab, um mit geschützten Knospen zu überwintern. Einige Genotypen weisen ein immerblühendes Verhalten mit wiederholten Blühzyklen auf. Die Samen weisen eine physiologische Keimruhe auf und benötigen eine Kältebehandlung bei niedrigen Temperaturen für 30 Tage oder länger, um die Keimung zu fördern. Die Keimung wird zusätzlich durch Lichteinwirkung verbessert. Die meisten Genotypen reagieren als Kurztagpflanzen, die unter Photoperioden von weniger als 14 Stunden die Blüte einleiten. Es gibt jedoch auch tagneutrale Mutanten, die unabhängig von der Tageslänge blühen, was zu immerblühenden Eigenschaften beiträgt.[1] Das öffentliche Interesse an Erdbeeren erreicht in Deutschland seinen Höhepunkt im Juni, gefolgt vom Mai. Das geringste Interesse besteht im November und Dezember.[2]

Wissenschaftliche Forschung & Patente

EP-0019133-A2 Chemical Unbekannt

Fungizide Mittel, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Fungizide

Bayer AG (1980)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Die Erfindung betrifft chemische Verbindungen (Triazol-Derivate) zur Verwendung als selektive Fungizide. Das Patent hebt spezifisch die besonders gute Wirksamkeit gegen Botrytis cinerea (Grauschimmel) an Erdbeeren (Fragaria) hervor. Es ist hochrelevant für den Pflanzenschutz im Erdbeeranbau.

EP-0003520-A1 Chemical Unbekannt

Spiro-Derivate von 3-(3,5-Dihalogenphenyl)-oxazolidin-2,4-dionen, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung als Fungizide

Bayer AG (1979)

Relevanz: 8/10

Zusammenfassung

Dieses Patent beschreibt die Herstellung und Verwendung von Spiro-Derivaten als Pflanzenschutzmittel. Die Wirkstoffe zeigen besonderen Erfolg bei der Bekämpfung von Botrytis-Arten. Die Anwendung gegen den Erreger des Grauschimmels an Erdbeeren wird explizit als Hauptanwendungsgebiet genannt.

Quellen & Referenzen

  1. https://www.missouribotanicalgarden.org/PlantFinder/PlantFinderDetails.aspx?kempercode=b346
  2. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  3. Literaturzusammenfassung: Fragaria vesca
  4. https://patents.google.com/patent/EP0003520A1/en