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U-Wert Rechner

Berechnen Sie den U-Wert und prüfen Sie das Tauwasserrisiko Ihrer Wandkonstruktion.

Innen
Außen
# Material Dicke (cm) λ μ R
Wärme
U-Wert -- W/m²K
RT -- m²K/W
Dicke -- cm
Feuchtigkeit
Oberfläche innen -- °C
Taupunkt Raum -- °C
sd-Wert -- m
💧 Kein Tauwasser

Wandaufbau

INNEN 20°C
AUSSEN -10°C

Temperatur & Dampfdruck

Temperatur Dampfdruck Sättigungsdruck
U-Wert Rechner – Wärmedurchgangskoeffizient online berechnen

U-Wert Rechner – Wärmedurchgangskoeffizient online berechnen

Wer heute saniert oder baut, kommt an einer Kennzahl nicht vorbei: dem U-Wert. Doch was kompliziert klingt, ist der Schlüssel zu massiven Heizkosteneinsparungen. Erfahre hier, wie du mit unserem Profi-Tool den Wärmedurchgangskoeffizienten exakt ermittelst.

Was ist der U-Wert eigentlich?

Der Wärmedurchgangskoeffizient (kurz U-Wert) ist die Maßeinheit für den Wärmeverlust eines Bauteils. Er gibt an, wie viel Energie (in Watt) durch einen Quadratmeter einer Wand oder eines Dachs pro Kelvin Temperaturunterschied fließen.

Die Faustregel: Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung und desto weniger Heizenergie verpufft ungenutzt im Freien.

Warum du den Wärmedurchgangskoeffizient berechnen solltest

Ein präziser U-Wert Rechner ist mehr als nur eine Spielerei für Ingenieure. Er schützt dich vor drei großen Risiken:

  • Gesetzliche Vorgaben: Das Gebäudeenergiegesetz (GEG 2024) schreibt bei Sanierungen feste Grenzwerte vor. Ohne korrekte Berechnung riskierst du den Verlust von Fördergeldern.
  • Bauschäden vermeiden: Falsche Dämmung führt oft zu Schimmel. Unser Rechner nutzt das Glaser-Verfahren, um das Tauwasserrisiko in deiner Wand vorab zu prüfen.
  • Kosteneffizienz: Berechne exakt, wie viele Zentimeter Dämmstoff (z.B. EPS, Mineralwolle oder Holzfaser) wirklich nötig sind, um dein Sparziel zu erreichen.

Unser U-Wert Rechner: Profi-Features für dein Projekt

Wir haben unseren Rechner integriert, um dir maximale Transparenz zu bieten. Das unterscheidet unser Tool von einfachen Standard-Rechnern:

DIN-Visualisierung Präzise Darstellung deines Wandaufbaus mit normgerechten Schraffuren (DIN 4108).
Taupunkt-Analyse Echtzeit-Berechnung von Temperatur- und Dampfdruckverläufen.

Schritt für Schritt: So nutzt du den Rechner

  1. Klima festlegen: Wähle die gewünschte Innen- und Außentemperatur (Standard ist meist 20°C innen und -10°C außen).
  2. Schichten wählen: Klicke auf "Schicht hinzufügen" und wähle Materialien aus unserer umfangreichen Datenbank (von Porenbeton bis Hochleistungs-Dämmstoffen).
  3. Dicke anpassen: Gib die Stärke in Zentimetern an. Der U-Wert aktualisiert sich automatisch.
  4. Ergebnis checken: Achte auf das GEG-Badge. Ist der Wert grün, erfüllt dein Aufbau die modernen Energiestandards!

 

U-Wert Rechner – Wärmedurchgangskoeffizient berechnen: Der ultimative Guide für Sanierung und Neubau 2026

In einer Zeit volatiler Energiepreise und strenger gesetzlicher Anforderungen durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist eine Kennzahl zum „Heiligen Gral“ für Hausbesitzer und Profis geworden: der U-Wert. Doch hinter dieser Zahl verbirgt sich weit mehr als nur Dämmung. In diesem Guide erfahren Sie alles über die physikalischen Grundlagen, das Glaser-Verfahren und wie Sie mit unserem Tool präzise Ihren Wärmedurchgangskoeffizient berechnen.

Inhaltsverzeichnis:
  • Die physikalische Basis: Was ist der U-Wert?
  • Warum 2026 das Jahr der energetischen Sanierung ist
  • U-Wert Rechner Features: DIN-Normen und Visualisierung
  • Das Glaser-Verfahren: Feuchteschutz im Fokus
  • Materialvergleich: Von Stein bis High-Tech-Dämmung
  • Häufige Fehler bei der Berechnung

1. Die physikalische Basis: Was ist der U-Wert?

Der Wärmedurchgangskoeffizient, allgemein bekannt als U-Wert, beschreibt den Wärmestrom durch ein Bauteil (Wand, Dach, Fenster). Er gibt an, wie viel Wärmeleistung in Watt (W) durch eine Fläche von einem Quadratmeter fließt, wenn ein Temperaturunterschied von einem Kelvin (K) zwischen innen und außen herrscht.

Die goldene Regel: Je niedriger der U-Wert, desto effizienter ist die Dämmwirkung. Während alte Fachwerkwände oft Werte über 2,0 W/(m²K) erreichen, streben wir heute im Passivhaus-Standard Werte unter 0,15 W/(m²K) an.

Die Formel verstehen

Um den Wärmedurchgangskoeffizient zu berechnen, ermittelt unser Rechner zunächst den Wärmedurchlasswiderstand (R) jeder einzelnen Schicht:

R = d / λ (Dicke geteilt durch Wärmeleitfähigkeit)

Der U-Wert ist schließlich der Kehrwert des Gesamtwiderstands inklusive aller Übergangswiderstände (Rsi/Rse):

U = 1 / RT

2. Gesetzliche Anforderungen & GEG 2026

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) setzt heute strengere Maßstäbe denn je. Werden Bauteile an bestehenden Gebäuden saniert, darf der U-Wert meist einen Grenzwert von 0,24 W/(m²K) nicht überschreiten. Unser Tool hilft Ihnen dabei, diesen "GEG-Check" sofort visuell durchzuführen – direkt mit einem farblichen Badge, das Ihnen Sicherheit für Ihre Förderanträge (KfW/BAFA) gibt.

3. Unser U-Wert Rechner: Visualisierung nach DIN-Norm

Ein technisches Tool ist nur so gut wie seine Darstellung. Wir haben unseren Rechner so programmiert, dass er Ergebnisse liefert, die auch Architekten überzeugen. Die Visualisierung nutzt normgerechte Schraffuren nach DIN 1356 und ISO 128.

  • Beton: Dargestellt mit der typischen Dreiecks-Struktur.
  • Dämmstoffe: Erkennbar an den klassischen Wellenlinien.
  • Mauerwerk: Präzise 45°-Schraffuren für Ziegel und Stein.

Dies verhindert Missverständnisse bei der Planung und gibt Ihnen ein echtes Gefühl für den Aufbau Ihrer Wand.

4. Das Glaser-Verfahren: Warum der U-Wert nicht alles ist

Ein oft fataler Fehler bei der Sanierung ist die alleinige Fixierung auf den Dämmwert. Eine Wand muss "atmen" bzw. mit Feuchtigkeit umgehen können. Unser Rechner integriert daher das Glaser-Verfahren.

Es berechnet, ob innerhalb der Konstruktion Tauwasser anfällt. Wenn warme Innenluft nach außen wandert und in der Dämmschicht zu stark abkühlt, kondensiert Wasser. Unser Tool zeigt Ihnen im Diagramm genau an, wo die kritischen Stellen liegen. So vermeiden Sie Schimmel, bevor der erste Stein gesetzt ist.

5. Baustoff-Tabelle: Lambda-Werte im Vergleich

Material λ (W/mK) Diffusionswiderstand (μ) Anwendung
Stahlbeton 2,30 80/130 Tragwerk
Porenbeton 0,10 5/10 Monolithische Wand
EPS (Styropor) 0,032 20/50 Fassadendämmung
Mineralwolle 0,035 1 Dach/Fassade
Holzfaser 0,042 5 Ökologische Dämmung

6. Häufige Fehler beim Wärmedurchgangskoeffizient berechnen

  1. Wärmebrücken ignorieren: Der Rechner ermittelt den Wert der ungestörten Wand. Ecken und Balkonplatten müssen separat bewertet werden.
  2. Falsche Maßeinheiten: Achten Sie darauf, ob Sie mm oder cm eingeben. Unser Rechner ist auf cm optimiert, um Fehleingaben zu minimieren.
  3. Luftschichten unterschätzen: Ruhende Luft dämmt gut, hinterlüftete Schichten hingegen kaum. Wählen Sie im Tool gezielt das richtige Material aus.

Wärmebrücken & Schimmel: Das unterschätzte Risiko bei falscher Planung

Ein falsch berechneter U-Wert oder eine lückenhafte Dämmschicht führen fast unweigerlich zu sogenannten Wärmebrücken. An diesen energetischen Schwachstellen entweicht die Wärme deutlich schneller nach außen als am restlichen Bauteil. Die Folge: Die innere Wandoberfläche kühlt an diesen Stellen drastisch ab.

Physikalisch gesehen ist dies der kritischste Moment für jedes Gebäude. Sobald die warme, feuchte Raumluft auf diese kalten Oberflächen trifft, fällt Kondensat aus – die Wand "schwitzt". Dieser Prozess geschieht oft unbemerkt hinter Möbeln oder in Zimmerecken und bildet den idealen Nährboden für Pilzsporen. Ohne eine präzise Taupunkt-Analyse und U-Wert-Berechnung riskieren Sie also nicht nur hohe Heizkosten, sondern auch eine ernsthafte Gefährdung Ihrer Gesundheit und der Bausubstanz.

Experten-Tipp: Prävention ist die beste Sanierung. Sollten Sie bereits dunkle Flecken oder einen muffigen Geruch bemerken, ist schnelles Handeln gefragt. Erfahren Sie in unserem ausführlichen Ratgeber alles darüber, wie Sie Schimmel effektiv erkennen, bekämpfen und dauerhaft vorbeugen.

Hinweis: Dieser Guide dient der Information. Für eine finale Bauabnahme ziehen Sie bitte immer einen zertifizierten Energieberater hinzu.

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