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Cocciniglia Boisduval Diaspis boisduvalii

Cocciniglia Boisduval (Diaspis boisduvalii), illustrazione IA

Illustrazione generata dall'IA (non una fotografia)

Classificazione

Tassonomia

Nome accettato
Regno
Animalia
Phylum
Arthropoda
Classe
Insecta
Ordine
Hemiptera
Famiglia
Diaspididae
Genere
Diaspis
Specie
Diaspis boisduvalii

Nome scientifico Diaspis boisduvalii Signoret, 1869

Panoramica

Einleitung

Die Boisduvalschildlaus (Diaspis boisduvalii) ist eine phytophage Insektenart aus der Familie der Deckelschildläuse (Diaspididae) innerhalb der Ordnung der Schnabelkerfe (Hemiptera).12 Sie stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen der Neotropis, gilt heute jedoch als kosmopolitisch verbreitet, wobei sie in kühleren temperierten Regionen auf Innenraum- und Gewächshauspflanzen beschränkt ist. Als polyphager Schädling befällt sie Pflanzen aus 38 Familien, insbesondere Orchideen und holzartige Zierpflanzen wie Palmen (Arecaceae).1

In breve

Fakten (kompakt)

  • Die Art wurde auf Malta im Februar 2012 an einer ungesunden Palme nachgewiesen.
  • Funde aus dem Iran belegen Vorkommen an Wirtspflanzen der Familie Arecaceae, konkret an Chamaerops sp..1
  • Auf Saint Lucia wurde die Schildlaus unter anderem auf Archontophoenix cunninghamiana und Dypsis lutescens dokumentiert.
  • Im August 2013 wurden im Rahmen von Aufsammlungen in der Parish Gros-Islet (Rodney Bay) Vorkommen an Chrysalidocarpus lutescens, Cocos nucifera sowie an unidentifizierten Palmen verzeichnet.
  • Historisch wurde Diaspis boisduvalii im Jahr 1869 auf den Seiten 432 bis 433 durch Signoret beschrieben.1

Riconoscere

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Belastbare morphologische Detaildaten zu den Entwicklungsstadien von Diaspis boisduvalii fehlen in den vorliegenden Primärquellen weitgehend. Die Art gehört zu den Schildläusen, bei denen ein ausgeprägter Sexualdimorphismus und artspezifische Schildstrukturen für die Bestimmung relevant sind. Da konkrete Messwerte zu Körpergröße, Färbung der einzelnen Stadien, Flügelgeäder oder spezifischen Extremitätenmerkmalen in den aktuellen Quelldaten nicht dokumentiert sind, müssen für präzise Artansprachen spezialisierte monografische Bestimmungsliteraten herangezogen werden. Belastbare Angaben beschränken sich auf das Vorkommen als polyphager Schädling an Orchideen und Zierpflanzen, insbesondere Palmen. Eine exakte morphologische Abgrenzung zu verwechselbaren Arten ist auf Basis der vorliegenden Daten nicht möglich.1

Ritratto

Beschreibung

Diaspis boisduvalii ist eine global verbreitete Schildlausart aus der Familie der Diaspididae, die ursprünglich aus den neotropischen Regionen Mittel- und Südamerikas stammt. In kühleren gemäßigten Zonen tritt die Art obligatorisch als Bewohner geschützter Innenräume, Gewächshäuser und botanischer Gärten auf. Die polyphage Ernährungsweise erstreckt sich über Wirtspflanzen aus 38 verschiedenen Familien, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf Orchideengewächsen und holzigen Zierpflanzen, insbesondere Palmen, liegt. Historisch wurde die Art erstmals im Jahr 1869 durch den Entomologen Signoret wissenschaftlich beschrieben. Im natürlichen Lebensraum sowie in künstlichen Habitaten wie Gewächshäusern fällt die Art durch ihren festen Saugort an den Wirtspflanzen auf. Die taxonomische Einordnung innerhalb der Gattung Diaspis verdeutlicht die enge Verwandtschaft zu anderen polyphagen Deckelschildläusen, wobei Diaspis boisduvalii durch ihr spezifisches Wirtsspektrum abgrenzbar ist. Belastbare mikroskopische Baudaten oder detaillierte morphologische Beschreibungen der Larvenstadien liegen im Rahmen der vorliegenden Primärquellen für diese Sektion nicht flächendeckend vor. Gleiches gilt für spezifische anatomische Binnendifferenzierungen oder quantitative geschlechtsspezifische Dimorphismen, die über die klassische Einordnung hinausgehen. Die Art wird weltweit als bedeutsamer Schädling an Kulturpalmen wie Chamaerops sowie an Cocos nucifera und Dypsis lutescens dokumentiert. Funde aus Malta und dem Iran belegen die erfolgreiche Etablierung in künstlichen und urbanen Pflanzensystemen außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes. Ökologisch lässt sich die Art der funktionalen Gruppe der phytophagen Insekten zuordnen. Über das Verhalten der mobilen Stadien oder die exakte Dauer der Individualentwicklung unter konstanten Klimabedingungen existieren in den zugrundeliegenden Daten keine quantifizierbaren Messwerte. Auch ein direkter morphologischer Vergleich mit nah verwandten Taxa der Gattung Diaspis kann anhand der spärlichen primären Literaturlage nicht abschließend im Detail vertieft werden.1

Sistematica

Name & Einordnung

Die Boisduvalschildlaus ist wissenschaftlich als Diaspis boisduvalii bekannt und wurde im Jahr 1869 durch den Entomologen Signoret erstbeschrieben. Die Erstbeschreibung erfolgte in den wissenschaftlichen Publikationen des Autors aus demselben Jahr. Innerhalb der Schildläuse gehört die Art zur Familie der Deckelschildläuse (Diaspididae) und zur Gattung Diaspis.1 Im deutschen Sprachraum wird die Art als Boisduvalschildlaus bezeichnet. Aufgrund ihres weltweiten Vorkommens in geschützten Räumen und tropischen Regionen ist sie zudem unter verschiedenen internationalen Trivialnamen im Zusammenhang mit ihren Hauptwirtspflanzen bekannt. Belastbare historische Details zu früheren Gattungswechseln oder Synonymen jenseits der Originalkombination Diaspis boisduvalii Signoret, 1869 sind in den vorliegenden Primärdaten nicht spezifiziert. Die Art wird taxonomisch stabil unter diesem wissenschaftlichen Namen geführt.1

Modo di vita

Biologie & Lebenszyklus

Diaspis boisduvalii ist eine polyphage Schildlausart, deren Nahrungsspektrum Pflanzen aus 38 Familien umfasst. Als bedeutender Schädling befällt sie insbesondere Orchideengewächse sowie holzartige Zierpflanzen und Palmen. Die Art besiedelt in kühlen, gemäßigten Regionen vorwiegend Innenräume und Gewächshäuser. In den Tropen und Subtropen der Neuen Welt ist sie nativ verbreitet und tritt weltweit als Kulturfolger auf. Belastbare Daten zur genauen Entwicklungsdauer, zu spezifischen Temperatur-Optima oder zu konkreten Mortalitätsfaktoren liegen in der aktuellen Primärliteratur für diese Sektion nicht vor. Auch zur exakten Anzahl der Larvalstadien sowie zur physiologischen Diapause fehlen systematische Untersuchungen. Die Art ernährt sich phytophag durch das Saugen von Pflanzensaft an Wirtspflanzen wie Archontophoenix cunninghamiana, Dypsis lutescens und Cocos nucifera. Weitere biologische Details zur Paarungsbiologie und zu natürlichen Feinden sind in den verfügbaren Daten nicht dokumentiert.1

Modo di vita

Ökologie

Diaspis boisduvalii besetzt als phytophages Insekt eine ökologische Nische als spezialisierter oder polyphager Pflanzenansauger, der weltweit in tropischen Regionen sowie in gemäßigten Zonen in geschlossenen Räumen und Gewächshäusern vorkommt. Die Art ist in der neotropischen Region beheimatet, umfasst jedoch mittlerweile ein kosmotropes beziehungsweise kosmopolitisches Verbreitungsgebiet in kühleren Regionen durch Kulturpflanzenanbau. Als Wirtsspektrum nutzt die Art Pflanzen aus 38 verschiedenen Familien, wobei ein deutlicher Schwerpunkt auf Orchideengewächsen sowie holzigen Zierpflanzen und insbesondere Palmen liegt. Zu den dokumentierten Wirtspflanzen zählen Vertreter der Familien Arecaceae wie Archontophoenix cunninghamiana, Chamaerops sp., Cocos nucifera und Dypsis lutescens. In kühleren temperierten Regionen ist die ökologische Bindung an künstliche Habitate, konstruierte Industrieumgebungen sowie gärtnerische und parkähnliche Kulturflächen obligat. Belastbare Daten zu spezifischen Parasitoiden, natürlichen Feinden oder konkreten intraspezifischen Konkurrenzbeziehungen fehlen in der aktuellen Datenlage für diese Art.1

Diffusione

Vorkommen & Lebensraum

Die Boisduvalschildlaus (Diaspis boisduvalii) stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Mittel- und Südamerikas. Von dort aus hat sich die Art durch den globalen Pflanzenhandel weltweit ausgebreitet. In kühleren gemäßigten Regionen ist sie streng auf geschützte Innenräume und Gewächshäuser beschränkt. Belastbare Daten zu einer flächendeckenden Freilandüberwinterung in Mitteleuropa fehlen. Typische Habitate in kühleren Regionen sind deshalb künstliche Lebensräume wie botanische Gärten, Parkanlagen mit geschützten Kulturen sowie Innenräume und Gewächshäuser. Als polyphage Art befällt Diaspis boisduvalii Pflanzen aus 38 verschiedenen Familien. Ein Schwerpunkt des Wirtsspektrums liegt auf Orchideengewächsen (Orchidaceae) sowie holzigen Zierpflanzen, insbesondere Palmen (Arecaceae). Zu den dokumentierten Wirtspflanzen zählen unter anderem Kokospalmen (Cocos nucifera) und Arekapalmen (Dypsis lutescens). Vorkommen werden zudem aus urbanen und künstlichen Habitaten gemeldet, wo sie als Schädling an Zierpflanzen in Erscheinung tritt.1

Diffusione

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Niedersachsen, Deutschland

    08/06/2023

  • Niedersachsen, Deutschland

    08/06/2023

Dati: iNaturalist

Stagionalità

Saisonalität & Aktivität

Belastbare Daten zur genauen Saisonalität und Aktivitätsdynamik von Diaspis boisduvalii in wissenschaftlichen Primärquellen sind stark limitiert, da die Art in gemäßigten Klimazonen primär an geschützte Lebensräume wie Gewächshäuser und Innenraumpflanzen gebunden ist. In kühleren Regionen beschränkt sich das Vorkommen folglich auf künstliche Habitate, wodurch traditionelle jahreszeitliche Freilandzyklen weitgehend entfallen.1 Dennoch zeigen Analysen des öffentlichen Informationsinteresses im deutschsprachigen Raum wiederkehrende Peaks in den Monaten Februar und November.2 Belastbare Studien zur Generationenfolge, exakten Temperaturabhängigkeiten der Entwicklung oder zu spezifischen Überwinterungsstadien unter natürlichen Freilandbedingungen in Europa fehlen in der aktuellen Fachliteratur jedoch weitgehend.1

In pratica

Bedeutung, Schäden & Prävention

Diaspis boisduvalii agiert in kühleren gemäßigten Regionen primär als spezialisierter Schädling an Zimmer- und Gewächshauspflanzen, insbesondere an Orchideen und Palmen. Die polyphage Art befällt Pflanzen aus 38 Familien und führt durch ihre saugende Lebensweise an Wirtspflanzen wie Archontophoenix cunninghamiana und Dypsis lutescens zu Schäden. Ein akuter Befall äußert sich an ungesunden Palmen durch geschwächte Wuchszweige und optische Beeinträchtigungen. Da die Art in gemäßigten Breiten auf Innenräume und Gewächshäuser beschränkt ist, erfolgt die Einschleppung meist über befallenes Pflanzenmaterial. Früherkennungsmaßnahmen basieren auf der regelmäßigen visuellen Kontrolle anfälliger Wirtspflanzen wie Palmengewächsen und Orchideengewächsen. Präventive Maßnahmen erfordern vor allem eine sorgfältige Eingangskontrolle neuer Bestände, um die Ausbreitung in geschlossenen Kultursystemen zu verhindern. Belastbare Daten zu spezifischen biologischen oder chemischen Bekämpfungsmaßnahmen sowie Monitoringsystemen fehlen in der aktuellen Literaturlage für diese Art. Aufgrund der begrenzten Datenbasis sind weiterführende integrierte Bekämpfungsstrategien derzeit nicht systematisch belegt.

In pratica

Wirtschaftliche Bedeutung

Diaspis boisduvalii tritt in kühleren gemäßigten Regionen primär als Schadorganismus in geschlossenen Pflanzungen und Gewächshäusern auf. Die polyphage Art befällt Pflanzen aus 38 Familien, wobei wirtschaftliche Schäden insbesondere an Zierpflanzen, Orchideen und Gehölzen dokumentiert sind. Zu den Hauptwirten gehören neben Orchideengewächsen vor allem Palmen der Familie Arecaceae. In kommerziellen und gärtnerischen Kulturen führt der Befall zu Qualitätsminderungen an betroffenen Pflanzen. Das Artenspektrum der geschädigten Wirte schließt wirtschaftlich relevante Palmenarten wie Cocos nucifera und Dypsis lutescens ein. Historische und aktuelle Funde belegen das Auftreten an geschwächten Palmen in gärtnerischen und urbanen Kulturräumen. Belastbare finanzielle Bezifferungen zu Bekämpfungskosten oder Totalverlusten liegen in den verfügbaren Daten jedoch nicht vor.

Riferimenti

Fonti e riferimenti

  1. gbif.org/species/2087459