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♥ Collezione Silberkraft

Parassiti delle piante

Afidi, tripidi, mosche bianche, cocciniglie farinose o bruchi: i parassiti delle piante succhiano le foglie, rosicchiano i germogli e indeboliscono piante d'appartamento, da balcone e da giardino. Prima di intervenire conviene identificare con precisione l'infestante, perché ogni prodotto agisce solo contro determinate specie. Danni da suzione, fori da erosione o tele ti danno indizi importanti.

I prodotti contro i singoli infestanti li trovi in Prodotti fitosanitari. Acari predatori, larve di crisopa e altri alleati sono disponibili in Insetti utili.

77 prodotti
Bestimmungshilfe Pflanzenschädlinge

Pflanzenschädlinge erkennen: Was frisst an deiner Pflanze – und was hilft?

Blattläuse, Spinnmilben, Thripse oder Raupen: Jeder Schädling hinterlässt ein typisches Schadbild. Hier findest du heraus, wer an deinen Zimmer-, Balkon- oder Gartenpflanzen sitzt, und kommst direkt zur passenden Ratgeberseite mit allen Mitteln. Unsicher? Unsere kostenlose Bestimmung per Foto hilft weiter.

Schnellwahl: Was siehst du an deiner Pflanze?

Kleine grüne oder schwarze Tiere in Kolonien an Triebspitzen, Blätter klebrig

Blattläuse: abspülen, Nützlinge, gezielt behandeln

Blattläuse saugen in dichten Kolonien an jungen Trieben und Blattunterseiten. Ihr klebriger Honigtau wird oft von schwarzem Rußtau besiedelt. Erste Kolonien streifst du ab oder spülst sie mit Wasser ab. Florfliegenlarven fressen Blattläuse, bei starkem Befall hilft ein Mittel, das für deine Pflanze zugelassen ist. Mehr unter Blattläuse.

Weiße Wollflocken oder braune Höcker an Stängeln und Blattachseln

Woll- oder Schildläuse: isolieren, abwischen, gezielt behandeln

Wattige, weiße Knäuel sind Woll- oder Schmierläuse, feste braune Höcker Schildläuse – beide saugen und scheiden Honigtau aus. Stell die Pflanze getrennt, wisch die Tiere ab und behandle sie mit einem Mittel, das gegen Woll- und Schildläuse an Zierpflanzen zugelassen ist. Mehr unter Wollläuse und Schildläuse.

Winzige weiße Fliegen fliegen auf, wenn du die Pflanze berührst

Weiße Fliege: Gelbtafeln, Nützlinge

Weiße Fliegen sitzen an den Blattunterseiten, ihre Larven als flache, helle Schildchen. Gelbtafeln zeigen den Befall und fangen die erwachsenen Tiere. Im Gewächshaus und Wintergarten setzt du früh Schlupfwespen oder Raubmilben ein. Mehr unter Weiße Fliege.

Silbrig glänzende Flecken mit winzigen schwarzen Pünktchen

Thripse: nachweisen, Raubmilben einsetzen

Thripse saugen einzelne Zellen aus – die Blätter bekommen silbrige Flecken mit schwarzen Kotpünktchen. Klopf die Pflanze über weißem Papier ab oder steck Blau-Sticker in die Erde. An Zimmerpflanzen helfen Raubmilben, an Zierpflanzen draußen ein dafür zugelassenes Mittel. Mehr unter Thripse.

Fein gesprenkelte, fahle Blätter und feine Gespinste – oft bei Heizungsluft

Spinnmilben: Raubmilben oder Spritzmittel

Spinnmilben saugen an den Blattunterseiten und vermehren sich bei warmer, trockener Luft besonders schnell. Typisch sind helle Sprenkel und später feine Gespinste. Raubmilben fressen Spinnmilben, alternativ hilft ein zugelassenes Spritzmittel – aber nicht beides gleichzeitig. Mehr unter Milben.

Löcher, Fraßbuchten am Blattrand oder kahl gefressene Triebe

Fraßbild lesen: Erdflöhe, Käfer, Raupen oder Schnecken

Viele kleine, runde Löcher in Rucola, Radieschen oder Kohl stammen von Erdflöhen. Halbrunde Buchten am Blattrand von Rhododendron, Kirschlorbeer oder Erdbeeren verraten den Dickmaulrüssler. Große Fraßstellen mit Kotkrümeln zeigen Raupen, Schleimspuren und Fraß über Nacht Schnecken. Gelb-schwarz gestreifte Käfer und rote Larven auf Kartoffeln sind Kartoffelkäfer.

Helle Gänge oder Flecken im Inneren der Blätter

Minierer: befallene Blätter entfernen

Helle, geschlängelte Gänge oder Flecken im Blatt stammen von Larven, die im Blatt fressen. An Gemüse und Zierpflanzen sind es meist Minierfliegen, an der Rosskastanie die Kastanienminiermotte. Befallene Blätter entfernst du früh. An Tomaten, Gurken und Zucchini ist ein Neem-Mittel gegen blattminierende Insekten zugelassen.

Maden im Apfel, Wurm in der Pflaume oder zerfressene Knospen am Obstbaum

Wickler oder Frostspanner: Fallen und Leimring

Ein Bohrloch mit Kotkrümeln in der Frucht stammt meist von der Raupe des Apfelwicklers oder Pflaumenwicklers: Pheromonfallen zeigen, wann die Falter fliegen, Fallobst sammelst du laufend auf, und im Herbst treffen SF-Nematoden die Raupen in ihren Winterverstecken am Stamm. Zerfressene Knospen und junge Blätter im Frühjahr deuten auf Frostspanner – dagegen hilft ein Leimring, den du im Herbst anlegst. Mehr unter Raupen.

Pflanze welkt, obwohl die Erde feucht ist

Im Boden nachsehen: Larven oder Wühlmaus?

Dicke, C-förmig gekrümmte Larven mit drei Beinpaaren im Rasen oder Beet sind Engerlinge. Beinlose, cremeweiße Larven mit braunem Kopf in Topf- und Kübelpflanzen sind Larven des Dickmaulrüsslers. Gegen Dickmaulrüssler-Larven und die Engerlinge des Gartenlaubkäfers helfen HB-Nematoden. Lässt sich eine Pflanze im Beet ganz leicht herausziehen und fehlen die Wurzeln, war es oft eine Wühlmaus.

Was hilft gegen Pflanzenschädlinge? Die Methoden im Vergleich

Gegen Pflanzenschädlinge gibt es kein Mittel für alles. Früh hinsehen und mechanisch eingreifen bringt oft schon viel – Nützlinge und Pflanzenschutzmittel setzt du gezielt gegen den bestimmten Schädling ein.

MethodeSo wirkt esWann sinnvollDarauf achten
Kontrollieren und bestimmen Regelmäßig Blattunterseiten, Triebspitzen und Erde ansehen; Gelb- und Blautafeln zeigen fliegende Schädlinge. Immer zuerst, ab dem Austrieb wöchentlich Je früher du einen Befall entdeckst, desto weniger musst du tun.
Mechanisch eingreifen Abspülen, abstreifen, absammeln und befallene Pflanzenteile entfernen. Bei beginnendem Befall Befallene Teile im Restmüll entsorgen, nicht auf den Kompost.
Barrieren Leimringe, Schutznetze und Kragen halten Schädlinge von der Pflanze fern. Obstbäume, Gemüsebeete, Jungpflanzen Leimringe rechtzeitig anlegen, Netze dicht am Boden schließen.
Nützlinge Florfliegenlarven, Raubmilben, Schlupfwespen und Nematoden fressen oder befallen bestimmte Schädlinge. Zimmer, Wintergarten, Gewächshaus, Beet Wirken nur gegen ihre Zielart und brauchen passende Temperaturen. Nicht gleichzeitig mit Insektiziden einsetzen.
Pflanzenschutzmittel Zugelassene Mittel töten die Schädlinge bei Kontakt oder über die Pflanze. Bei starkem Befall Nur für die Kultur und den Ort, die auf dem Etikett stehen (z. B. Zimmer, Balkon, Freiland). Wartezeit bis zur Ernte beachten.
Fallen und Klebetafeln Gelbtafeln, Blau-Sticker und Pheromonfallen fangen einen Teil der Tiere. Befall erkennen und überwachen Beenden einen Befall meist nicht. Draußen nur gezielt aufhängen, weil Klebetafeln auch Nützlinge fangen.
Vorbeugen Kräftige Pflanzen am passenden Standort werden seltener stark befallen. Dauerhaft Maßvoll düngen – viel Stickstoff fördert Blattläuse. Neue Pflanzen vor dem Dazustellen kontrollieren.

Am Schadbild erkennen: saugen, fressen oder minieren?

Drei Blätter im Vergleich: links ein Blatt mit vielen hellen Saugpunkten und glänzenden, klebrigen Stellen, in der Mitte ein Blatt mit runden Löchern und Fraßbuchten am Rand, rechts ein Blatt mit hellen, geschlängelten Miniergängen
Drei Blätter im Vergleich: links ein Blatt mit vielen hellen Saugpunkten und glänzenden, klebrigen Stellen, in der Mitte ein Blatt mit runden Löchern und Fraßbuchten am Rand, rechts ein Blatt mit hellen, geschlängelten Miniergängen

Viele Pflanzenschädlinge sind winzig oder verstecken sich. Oft verrät erst das Schadbild, wer an der Pflanze sitzt.

  • Saugschäden: Helle Sprenkel, silbrige Flecken oder eingerollte Blätter stammen von saugenden Schädlingen wie Blattläusen, Thripsen, Spinnmilben oder Zikaden. Klebriger Honigtau kommt von Blattläusen, Weißen Fliegen sowie Woll- und Schildläusen.
  • Fraßschäden: Löcher, Fraßbuchten am Blattrand oder kahle Triebe hinterlassen beißende Schädlinge: Raupen, Käfer wie Erdflöhe und Dickmaulrüssler, Blattwespenlarven und Schnecken.
  • Miniergänge: Helle Gänge oder Flecken im Blatt stammen von Larven, die im Blattinneren fressen – etwa von Minierfliegen oder der Kastanienminiermotte.
  • Wurzelschäden: Welkt eine Pflanze trotz feuchter Erde, lohnt der Blick in den Boden: Engerlinge, Dickmaulrüssler-Larven, Trauermücken-Larven oder Wühlmäuse fressen an den Wurzeln.
  • Kein Tier zu sehen?: Weißer, abwischbarer Belag, Rostpusteln oder schwarze Flecken deuten auf Pilzkrankheiten – mehr unter Mehltau, Rostpilz und Sternrußtau.

Unsicher? Lade ein Foto in unsere kostenlose Pflanzenschädlinge-Bestimmung hoch.

Häufige Pflanzenschädlinge auf einen Blick

Diese Schädlinge sind in Haus und Garten besonders häufig. Auf der jeweiligen Ratgeberseite findest du alle Mittel und Maßnahmen.

Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae) von oben
Schwarze Bohnenlaus (Aphis fabae) von oben

Schwarze Bohnenlaus

Aphis fabae

Größe
1,5–3 mm
Erkennungs­merkmal
Mattschwarz bis dunkel olivgrün, oft mit kleinen weißen Wachsflecken am Hinterleib; kurze Hinterleibsröhren
Wo er sitzt
In dichten Kolonien an Bohnen, Rüben, Mohn und vielen Zierpflanzen

Was tun? Befallene Triebspitzen abknipsen, Kolonien abstreifen oder abspritzen. Mehr unter Blattläuse.

Steckbrief im Lexikon →
Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) von oben, gelbgrün mit zwei dunklen Flecken und acht Beinen
Gemeine Spinnmilbe (Tetranychus urticae) von oben, gelbgrün mit zwei dunklen Flecken und acht Beinen

Gemeine Spinnmilbe

Tetranychus urticae

Größe
ca. 0,5 mm
Erkennungs­merkmal
Gelbgrün mit zwei dunklen Flecken, überwinternde Weibchen orangerot; helle Saugpunkte auf den Blättern, später feine Gespinste
Wo er sitzt
Blattunterseiten von Zimmer-, Gewächshaus- und Gartenpflanzen, besonders bei warmer, trockener Luft

Was tun? Raubmilben einsetzen oder ein zugelassenes Mittel – nicht beides gleichzeitig. Mehr unter Milben.

Steckbrief im Lexikon →
Gefurchter Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus) von oben
Gefurchter Dickmaulrüssler (Otiorhynchus sulcatus) von oben

Gefurchter Dickmaulrüssler

Otiorhynchus sulcatus

Größe
8–12 mm, Larve etwa ebenso lang
Erkennungs­merkmal
Mattschwarz mit kurzem, dickem Rüssel; Flügeldecken mit Punktreihen und kleinen gelblichen Haarflecken; kann nicht fliegen
Wo er sitzt
Rhododendron, Azaleen, Kirschlorbeer, Eibe, Hortensien, Erdbeeren sowie Kübel- und Topfpflanzen

Was tun? Larven mit HB-Nematoden behandeln, Käfer nachts absammeln. Mehr unter Dickmaulrüssler.

Steckbrief im Lexikon →
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) von oben, gelbe Flügeldecken mit schwarzen Längsstreifen
Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) von oben, gelbe Flügeldecken mit schwarzen Längsstreifen

Kartoffelkäfer

Leptinotarsa decemlineata

Größe
7–10 mm
Erkennungs­merkmal
Gewölbt, Flügeldecken gelb mit je fünf schwarzen Längsstreifen, Halsschild gelborange mit schwarzen Flecken
Wo er sitzt
Ab Frühjahr auf Kartoffeln, auch an Auberginen und anderen Nachtschattengewächsen

Was tun? Käfer absammeln, Blattunterseiten nach Gelegen absuchen. Mehr unter Kartoffelkäfer.

Steckbrief im Lexikon →
Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) von der Seite, orangebraun mit grob gerunzeltem Rücken
Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) von der Seite, orangebraun mit grob gerunzeltem Rücken

Spanische Wegschnecke

Arion vulgaris

Größe
bis etwa 10 cm
Erkennungs­merkmal
Orange, rot- bis dunkelbraun, selten fast schwarz; grob gerunzelter Rücken ohne Kiel
Wo er sitzt
Beet- und Feldränder, dichte Vegetation; wandert von dort in die Beete

Was tun? Regelmäßig absammeln und Beete abgrenzen. Mehr unter Schnecken.

Steckbrief im Lexikon →

In 5 Schritten gegen Pflanzenschädlinge

  1. Schritt 1: Schadbild ansehen

    Sieh dir Blattober- und -unterseiten, Triebspitzen und die Erde an. Sprenkel, Löcher, Gänge oder klebrige Blätter verraten, welche Art von Schädling es ist.

  2. Schritt 2: Schädling bestimmen

    Nutze die Schnellwahl, die Steckbriefe im Lexikon oder die kostenlose Bestimmung per Foto. Erst wenn du den Schädling kennst, findest du das passende Mittel.

  3. Schritt 3: Sofort mechanisch handeln

    Befallene Pflanzen getrennt stellen, Tiere abspülen oder absammeln und stark befallene Teile entfernen.

  4. Schritt 4: Gezielt behandeln

    Setze Nützlinge gegen ihre Zielart ein oder ein Pflanzenschutzmittel, das für deine Pflanze und den Ort zugelassen ist. Etikett und Wartezeit beachten.

  5. Schritt 5: Nachkontrollieren und vorbeugen

    Kontrolliere die Pflanzen in den folgenden Wochen weiter, dünge maßvoll und prüfe neue Pflanzen, bevor du sie zu den anderen stellst.

Merksätze

  • Erst bestimmen, dann behandeln – jedes Mittel wirkt nur gegen bestimmte Schädlinge.
  • Das Etikett entscheidet: Pflanzenschutzmittel nur für die dort genannten Pflanzen und Orte verwenden.
  • Nützlinge und Insektizide nicht gleichzeitig einsetzen.
  • Neue Pflanzen erst kontrollieren, dann dazustellen.
  • Viel Stickstoff fördert Blattläuse – maßvoll düngen.

Häufige Fragen zu Pflanzenschädlingen

Welche Schädlinge gibt es an Zimmerpflanzen?

Am häufigsten sind Trauermücken, Spinnmilben, Thripse, Woll- und Schildläuse, Blattläuse und Weiße Fliegen. Trauermücken fliegen beim Gießen aus der Erde auf, Spinnmilben verraten sich durch helle Sprenkel und feine Gespinste, Thripse durch silbrige Flecken mit schwarzen Pünktchen. Die Schnellwahl oben führt dich zur passenden Ratgeberseite.

Was frisst Löcher in die Blätter?

Viele kleine, runde Löcher in Rucola, Radieschen oder Kohl stammen meist von Erdflöhen. Halbrunde Buchten am Blattrand verraten den Dickmaulrüssler, große Fraßstellen mit Kotkrümeln Raupen. Fressen Schnecken, findest du Schleimspuren. Mehr unter Erdflöhe, Dickmaulrüssler, Raupen und Schnecken.

Warum sind die Blätter meiner Pflanze klebrig?

Klebrige Blätter sind ein Zeichen für Honigtau – die zuckerhaltige Ausscheidung saugender Insekten. Er stammt meist von Blattläusen, Weißen Fliegen, Woll- oder Schildläusen. Auf dem Honigtau wächst oft schwarzer Rußtau. Sieh dir die Blattunterseiten und die Stängel über den klebrigen Stellen an.

Was sind die kleinen weißen Tiere an meiner Pflanze?

Fliegen sie beim Berühren auf, sind es Weiße Fliegen. Sitzen weiße, wattige Knäuel in Blattachseln und an Trieben, sind es Woll- oder Schmierläuse. Kleine weiße Tierchen, die in der Erde springen, sind meist Springschwänze, die gesunden Pflanzen in der Regel nicht schaden. Mehr unter Weiße Fliege und Wollläuse.

Wie bestimme ich einen Pflanzenschädling?

Achte auf das Schadbild (Sprenkel, Löcher, Gänge, klebrige Blätter), auf die Tiere selbst und auf die befallene Pflanze. Eine Lupe und ein Blatt weißes Papier zum Abklopfen helfen. Mit einem scharfen Foto kannst du den Schädling in unserer kostenlosen Bestimmung per Foto bestimmen lassen.

Was hilft ohne Spritzmittel gegen Pflanzenschädlinge?

Oft reicht es, früh zu handeln: Blattläuse abspülen, Raupen und Käfer absammeln, befallene Blätter entfernen und Pflanzen mit Netzen oder Leimringen schützen. Gegen viele Schädlinge gibt es außerdem Nützlinge wie Florfliegenlarven, Raubmilben, Schlupfwespen oder Nematoden.

Darf ich jedes Pflanzenschutzmittel auch im Zimmer verwenden?

Nein. Ein Pflanzenschutzmittel darfst du nur für die Pflanzen und an den Orten einsetzen, die auf dem Etikett stehen – zum Beispiel „Zierpflanzen in Zimmern“ oder „Gemüse im Freiland“. An Obst, Gemüse und Kräutern gilt außerdem die Wartezeit bis zur Ernte.

Kann ich Nützlinge und Spritzmittel kombinieren?

Nicht gleichzeitig. Insektizide und viele Spritzmittel schaden auch Nützlingen. Setz entweder Nützlinge ein oder behandle mit einem Mittel – und warte danach die auf dem Etikett genannte Zeit ab, bevor du Nützlinge ausbringst.

Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformation lesen.

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