Test di muffa per l'aria interna XXL
da 46,24 €
Illustrazione generata dall'IA (non una fotografia)
Classificazione
Nome scientifico Scopulariopsis brevicaulis (Sacc.) Brainier
Panoramica
Der Arsenpilz (Scopulariopsis brevicaulis, Syn.: Penicillium brevicaule, Microascus brevicaulis) ist ein humanpathogener Schlauchpilz aus der Familie der Microascaceae, der bereits 1882 als Nebenfruchtform beschrieben wurde.12 Diese saprophytisch lebende Art gilt als häufiger Erreger von Onychomykosen, verursacht bei immungeschwächten Patienten jedoch selten auch invasive Infektionen wie Endokarditis.3 Seinen deutschen Trivialnamen verdankt der Pilz der historischen Entdeckung, dass er in Anwesenheit von Kohlenhydraten aus arsenhaltigen Farben das giftige Gas Trimethylarsin freisetzen kann.4
In breve
Riconoscere
Der Pilz tritt in zwei Erscheinungsformen auf: der asexuellen Anamorphe (Scopulariopsis brevicaulis) und der selteneren sexuellen Teleomorphe (Microascus brevicaulis). Die Konidienträger der Anamorphe sind einfach oder verzweigt und bilden Konidien in Ketten. Die konidiogenen Zellen sind farblos-hyalin, ampullenförmig und messen 10–25 × 3–5 µm. Die blass braunen Konidiosporen sind kugelig bis subglobos, 6–9 × 5,5–9 µm groß und besitzen eine charakteristisch abgestutzte Basis. Ihre Oberfläche ist meist fein warzig strukturiert, zeigt bei Reife jedoch oft grobe, irreguläre Warzen oder ist vereinzelt glatt. Die Teleomorphe bildet schwarze, 80–150 × 70–130 µm große Perithecien, die mehr oder weniger kugelig sind und eine apikale Papille oder ein bis zu 20 µm langes Ostiolum aufweisen. Die Peridie besteht aus einer Textura angularis mit Zelldurchmessern von 5–9 µm. Die achtsporigen Asci sind 8–10 µm dick, subglobos bis unregelmäßig geformt und zerfließen bereits in einem sehr jungen Stadium, was ihre Beobachtung erschwert. Die enthaltenen Ascosporen sind glatt, nierenförmig und messen 5–6 × 3,5–4,5 × 2,5–3 µm. Sie erscheinen mikroskopisch einzeln farblos, in dicken Schichten jedoch orange gefärbt; ein Keimporus fehlt auch elektronenoptisch.12 In klinischen Gewebeproben lassen sich zudem septierte Hyphen nachweisen.3
Ritratto
Scopulariopsis brevicaulis ist ein weltweit verbreiteter, saprophytischer Schlauchpilz, der sich durch eine ausgeprägte ökologische Anpassungsfähigkeit auszeichnet und primär als bodenbewohnender Zersetzer auftritt, jedoch auch als opportunistischer Humanpathogen von medizinischer Relevanz ist.1110 Eine historisch signifikante und physiologisch bemerkenswerte Eigenschaft der Art ist die Fähigkeit, in Anwesenheit von Kohlenhydraten aus arsenhaltigen Substraten – wie den früher verwendeten Pigmenten (z. B. Schweinfurter Grün) – das hochgiftige, nach Knoblauch riechende Gas Trimethylarsin freizusetzen, was dem Organismus den Trivialnamen „Arsenpilz“ einbrachte.10 Der Lebenszyklus des Pilzes umfasst zwei morphologisch unterschiedliche Stadien, wobei die asexuelle Form (Anamorph) dominierend ist und bereits 1882 beschrieben wurde, während das sexuelle Stadium (Teleomorph) erst 1998 entdeckt und ursprünglich der Gattung Microascus zugeordnet wurde. Im asexuellen Stadium bildet der Pilz an ampullenförmigen konidiogenen Zellen (Annelliden) lange Ketten von Konidiosporen, die eine charakteristisch abgestutzte Basis und im Reifezustand oft eine grob warzige Oberfläche aufweisen. Das seltenere sexuelle Stadium manifestiert sich durch die Bildung schwarzer, kugeliger Fruchtkörper (Perithecien) mit einem Durchmesser von 80 bis 150 µm, deren Außenhülle (Peridie) eine eckige Zellstruktur (Textura angularis) besitzt. In diesen Fruchtkörpern entwickeln sich achtsporige Schläuche (Asci), die jedoch extrem kurzlebig sind und früh zerfließen, um die nierenförmigen, in Masse orange erscheinenden Ascosporen freizugeben.11 Als keratinophiler Organismus ist Scopulariopsis brevicaulis spezialisiert auf den Abbau schwer zersetzbarer Proteine, was ihm sowohl das Überleben auf organischen Resten im Boden als auch die Besiedlung von menschlichem Gewebe wie Nägeln ermöglicht.10 Neben seiner saprophytischen Lebensweise zeigt der Pilz auch entomopathogene Eigenschaften; spezifische Stämme (z. B. DLHA) sind in der Lage, Insektenlarven und Schädlinge wie Blattläuse zu infizieren, was ein Potential für den biologischen Pflanzenschutz darstellt.13 Taxonomisch lässt sich die Art trotz enger Verwandtschaft genetisch klar von der Gattung Microascus abgrenzen, auch wenn sie lange Zeit als imperfekter Pilz ohne bekannten Sexualzyklus galt.1
Sistematica
Der wissenschaftlich gültige Name der Art lautet Scopulariopsis brevicaulis (Sacc.) Bainier.5 Im deutschsprachigen Raum hat sich die Trivialbezeichnung „Arsenpilz“ etabliert. Dieser Name verweist auf die historische Beobachtung, dass der Pilz in Anwesenheit von Kohlenhydraten aus arsenhaltigen Farben, wie dem früher verwendeten Schweinfurter Grün, gasförmiges und giftiges Trimethylarsin freisetzen kann.6 Die Erstbeschreibung erfolgte bereits im Jahr 1882 als Nebenfruchtform (Anamorphe).7 Zu den dokumentierten Synonymen zählen Penicillium brevicaule sowie Microascus brevicaulis.5 Das zugehörige teleomorphe Stadium (Hauptfruchtform) wurde erst 1998 entdeckt und taxonomisch als Microascus brevicaulis publiziert, was die Einordnung in die Familie der Microascaceae stützte.7 Eine ehemals für besonders humanpathogene Isolate beschriebene Varietät, Scopulariopsis brevicaulis var. hominis, wird heute als Synonym der Art im engeren Sinn betrachtet.8 Molekulargenetische Analysen bestätigten zwar die nahe Verwandtschaft zur Gattung Microascus, wiesen Scopulariopsis jedoch als genetisch eigenständig aus.9
Modo di vita
Der Pilz Scopulariopsis brevicaulis zeichnet sich durch einen pleomorphen Lebenszyklus aus, der sowohl eine asexuelle Anamorph-Form als auch eine sexuelle Teleomorph-Form (Microascus brevicaulis) umfasst. Die sexuelle Fortpflanzung erfolgt über schwarze, kugelige Perithecien mit einem Durchmesser von 80 bis 150 µm, die ein kurzhalsiges Ostiolum aufweisen. In diesen Fruchtkörpern reifen achtsporige Asci heran, die jedoch instabil sind und bereits in einem frühen Stadium zerfließen, um die Sporen freizugeben. Die resultierenden Ascosporen sind nierenförmig, glattwandig und erscheinen in dicken Schichten orange gefärbt. Im asexuellen Stadium bildet der Organismus an ampullenförmigen, konidiogenen Zellen (Annelliden) lange Ketten von Konidiosporen. Diese Konidien sind kugelig bis subglobos, besitzen eine charakteristisch abgestutzte Basis und entwickeln bei Reife eine grob warzige Oberflächenstruktur.7 Ernährungsbiologisch lebt Scopulariopsis brevicaulis primär saprophytisch und baut totes organisches Material ab, tritt jedoch auch als opportunistischer Besiedler von keratinhaltigem Gewebe auf.14 Neben der saprophytischen Lebensweise besitzen spezifische Stämme entomopathogene Eigenschaften und können als natürliche Feinde Insekten wie Blattläuse und Kohlmotten befallen und abtöten.15
Modo di vita
Der Pilz Scopulariopsis brevicaulis lebt primär als Saprophyt und baut organisches Material in der Umwelt ab. Im menschlichen Wirt zeigt der Organismus unter Bedingungen der Immunsuppression ein opportunistisches, angioinvasives Verhalten, bei dem er aktiv in Blutgefäße eindringt. Dieses invasive Wachstumsmuster führt häufig zur Bildung von septischen Embolien und mykotischen Aneurysmen in verschiedenen Gefäßbereichen.10 Abseits der Humanpathogenität weisen spezifische Stämme des Pilzes (wie der Stamm DLHA) ein entomopathogenes Verhalten auf und sind in der Lage, landwirtschaftliche Schädlinge wie Blattläuse und Kohlmotten zu infizieren. Aufgrund dieser Eigenschaft wird die Interaktion des Pilzes mit Insekten für den biologischen Pflanzenschutz genutzt, teilweise in Synergie mit chemischen Insektiziden.13
Modo di vita
Scopulariopsis brevicaulis ist primär ein saprophytischer Pilz, der organisches Material in verschiedenen Umgebungen zersetzt und dabei eine wichtige Rolle im Nährstoffkreislauf spielt.10 Eine ökologische Besonderheit ist seine ausgeprägte Fähigkeit zur Biotransformation von Schwermetallen, wobei er feste Arsenverbindungen unter bestimmten Bedingungen metabolisiert und als gasförmiges Trimethylarsin freisetzt.11 Neben der Besiedlung toter Materie interagiert der Pilz als Antagonist mit verschiedenen Insektenarten und fungiert als natürlicher Feind. Untersuchungen zeigen, dass spezifische Stämme (wie DLHA) eine entomopathogene Wirkung auf landwirtschaftliche Schädlinge besitzen. Zu den dokumentierten Wirten zählen unter anderem Erdraupen sowie die Larven der Kohlmotte (Plutella xylostella). Der Pilz infiziert diese Insekten und kann somit als biologischer Faktor die Populationsdichte von Schädlingen beeinflussen. In der Interaktion mit chemischen Wirkstoffen kann Scopulariopsis brevicaulis synergistische Effekte zeigen, etwa in Kombination mit Sulfoxaflor zur verstärkten Bekämpfung von Blattläusen. Diese entomopathogenen Eigenschaften erweitern das ökologische Spektrum des Pilzes über die reine Zersetzung toter organischer Substanz hinaus.13 Die Art besetzt somit eine breite ökologische Nische als opportunistischer Organismus, der sowohl im Boden als auch als Pathogen in Wirbellosen und Wirbeltieren überdauern kann.101
Diffusione
Scopulariopsis brevicaulis ist ein saprophytischer Pilz, der weltweit in der Umwelt vorkommt und sich primär von totem organischen Material ernährt. Die Art gilt als ubiquitär verbreitet und ist nicht auf spezifische geographische Klimazonen beschränkt. Ein bevorzugter Lebensraum ist keratinhaltiges Gewebe, weshalb der Pilz häufig als Erreger von Onychomykosen an den Finger- und Zehennägeln des Menschen auftritt.10 Neben der Besiedlung von Nägeln und Haut kann der Pilz auch den Gehörgang sowie die Hornhaut des Auges befallen. Historisch erlangte Scopulariopsis brevicaulis besondere Bekanntheit durch sein Wachstum in feuchten Innenräumen auf arsenhaltigen Materialien. Insbesondere auf Tapeten, die mit Schweinfurter Grün behandelt waren, fand der Pilz ideale Wachstumsbedingungen vor. In diesem anthropogenen Habitat ist der Organismus fähig, Arsenverbindungen metabolisch umzuwandeln und als giftiges Trimethylarsin freizusetzen. Diese Gasbildung führte in der Vergangenheit zu dokumentierten Vergiftungsfällen in Wohnräumen.11 Als opportunistischer Erreger dringt der Pilz bei immungeschwächten Patienten auch in tiefere Gewebeschichten vor. Dort kann er medizinische Fremdkörper, wie Herzklappenprothesen oder Katheter, als Substrat nutzen.10 Auch invasive Infektionen der Lunge oder des Gehirns sind als seltene Manifestationen des Vorkommens im menschlichen Körper beschrieben.11 In seiner natürlichen Umgebung übernimmt die Art die ökologische Funktion eines Zersetzers im Boden und auf Pflanzenresten.10
Stagionalità
Basato sul Silver Power Trend Index, il nostro modello basato su dati di ricerca e osservazioni naturalistiche
In pratica
Die Bedeutung von Scopulariopsis brevicaulis ist ambivalent, da der Pilz sowohl als schwer zu behandelnder Humanpathogen als auch als potenzieller Nützling im Pflanzenschutz auftritt. Medizinisch ist die Art primär als Erreger von Onychomykosen (Nagelpilz) sowie selteneren, aber schwerwiegenden tiefen Gewebeinfektionen wie Endokarditis, Keratitis oder Otomykosen relevant.1718 Eine besondere Herausforderung im klinischen Management stellt die ausgeprägte Multiresistenz gegenüber vielen gängigen Antimykotika dar, wobei In-vitro-Studien oft eine limitierte Wirksamkeit von Azolen zeigen.18 Aufgrund fehlender klinischer Grenzwerte erfordert die Therapie häufig eine Kombination aus chirurgischem Debridement (z. B. Herzklappenersatz) und medikamentöser Behandlung, wobei neuere Wirkstoffe wie Olorofim oder spezifische 8-Hydroxychinolin-Derivate vielversprechende Ansätze bieten.1819 Historisch erlangte der Pilz als „Arsenpilz“ toxikologische Relevanz, da er in der Lage ist, aus arsenhaltigen Pigmenten (wie Schweinfurter Grün in Tapeten) bei Feuchtigkeit das hochgiftige Gas Trimethylarsin freizusetzen.17 Im Gegensatz zur pathogenen Wirkung beschreiben Patentdaten die Nutzung spezifischer Stämme (z. B. DLHA) als biologische Insektizide, die synergetisch zur Kontrolle landwirtschaftlicher Schädlinge wie Blattläusen und Kohlmotten eingesetzt werden können.2021
In pratica
Historisch erlangte Scopulariopsis brevicaulis wirtschaftliche und gesundheitliche Relevanz durch die biochemische Fähigkeit, aus arsenhaltigen Wandfarben (wie Schweinfurter Grün) in feuchten Räumen giftiges Trimethylarsin freizusetzen.16 Ein prominentes Beispiel für die Auswirkungen dieser Ausgasungen ist der Verdacht einer Arsenvergiftung Napoleons in dessen grün gestrichenen Exilräumen auf St. Helena.16 In der modernen Pharmaindustrie verursacht der Pilz Kosten durch die Notwendigkeit, aufgrund seiner ausgeprägten Multiresistenz gegen gängige Antimykotika neue Wirkstoffe zu entwickeln. Entsprechende Patente belegen die Forschung an spezifischen chemischen Verbindungen, wie 8-Hydroxychinolin-Derivaten, um die durch den Erreger verursachten, schwer therapierbaren Infektionen zu bekämpfen.1310 Im landwirtschaftlichen Sektor wird die Art hingegen als Nützling erschlossen: Spezifische Stämme (z. B. DLHA) dienen als biologische Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Schädlingen wie der Kohlmotte oder Erdraupen. Zur Effizienzsteigerung werden dabei auch synergistische Formulierungen aus dem Pilz und Insektiziden patentiert, um beispielsweise Blattläuse zu kontrollieren.13
Dal nostro shop
da 46,24 €
da 9,99 €
da 24,88 €
da 82,49 €
da 124,88 €
Scienza
Guizhou Institute OF Plant Prot · 2019
Das Patent beschreibt eine Kombination aus dem Pilz Scopulariopsis brevicaulis (Stamm DLHA) und dem Insektizid Sulfoxaflor. Diese Mischung wird zur Bekaempfung von Blattlaeusen und Kohlmotten eingesetzt. Der Pilz wirkt hier als biologisches Mittel in Synergie mit der Chemie, um landwirtschaftliche Schaedlinge effizient und umweltfreundlicher zu kontrollieren.
2018
Das Patent schuetzt den spezifischen Pilzstamm Scopulariopsis brevicaulis DLHA. Es wird beschrieben, dass dieser Stamm effektiv gegen verschiedene Insektenschaedlinge wie Erdraupen und Kohlmotten wirkt. Die Innovation liegt in der Nutzung dieses spezifischen Pilzes als biologisches Pflanzenschutzmittel.
Polichem SA · 2010
Beschreibt neue chemische Verbindungen mit antifungaler Wirkung. Diese wurden spezifisch gegen Scopulariopsis brevicaulis getestet, welcher Nagelpilz und andere Infektionen verursacht. Es handelt sich um ein direktes Bekaempfungsmittel gegen den Pilz als Pathogen.
Polichem SA · 2010
Aehnlich wie das vorangegangene Patent werden hier tertiaere Derivate als Antimykotika vorgestellt. Sie zeigen Wirksamkeit gegen Scopulariopsis brevicaulis. Die Innovation liegt in der chemischen Struktur zur effektiven medizinischen Bekaempfung des Pilzes.
Riferimenti