- Die Art Phlox hirsuta ist ein Endemit der Siskiyou Mountains und fungiert als offizielle Stadtblume von Yreka in Kalifornien.
- Phlox missoulensis weist ein extrem begrenztes Verbreitungsgebiet auf und kommt ausschließlich in der Umgebung von Missoula (Montana) vor.
- Der bekannte Staudenzüchter Karl Foerster formulierte das Zitat, dass ein Garten ohne Phlox ein „Irrtum“ und eine „Versündigung gegen den Sommer“ sei.8
- Taxonomisch wird der Pilz Erysiphe cichoracearum der Klasse Leotiomycetes und der Ordnung Helotiales zugeordnet.2
- Als biologisches Bekämpfungsmittel gegen diesen Mehltau-Erreger wurde der Bakterienstamm Lysobacter capsici (RS-Lyso-3) identifiziert und patentiert.
- Synergistische fungizide Mischungen aus Carbamaten und Carbonsäureamiden zeigen eine hohe Wirksamkeit bei der chemischen Bekämpfung von Erysiphe cichoracearum.3
- In wissenschaftlichen Studien wird der Pilzstamm UCSC1 häufig auf pad4-Mutanten von Arabidopsis thaliana kultiviert, da diese eine erhöhte Anfälligkeit aufweisen.
- Der Infektionsprozess von Erysiphe cichoracearum ist zeitlich präzise getaktet, wobei die primäre Infektion etwa 13 Stunden nach Inokulation (hpi) stattfindet und die Haustorienentwicklung nach 24 Stunden abgeschlossen ist.2
phlox Erysiphe cichoracearum
Illustrazione generata dall'IA (non una fotografia)
Classificazione
Tassonomia
- Regno
- Fungi
- Phylum
- Ascomycota
- Classe
- Leotiomycetes
- Ordine
- Helotiales
- Famiglia
- Erysiphaceae
- Genere
- Erysiphe
- Specie
- Erysiphe cichoracearum
Nome scientifico Erysiphe cichoracearum Jacz.
Panoramica
Einleitung
Erysiphe cichoracearum ist eine Pilzart aus der Familie der Erysiphaceae, die taxonomisch den Schlauchpilzen (Ascomycota) zugeordnet wird.1 Als phytopathogener Erreger verursacht der Pilz die als Echter Mehltau bekannte Pflanzenkrankheit und befällt verschiedene Wirtspflanzen.23 In der pflanzenbiologischen Forschung dient der Erreger, beispielsweise der Stamm UCSC1, zur Untersuchung von Resistenzmechanismen in Modellorganismen wie Arabidopsis thaliana.2
In breve
Fakten (kompakt)
phlox: foto di avvistamenti reali
Riconoscere
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Die Vertreter der Gattung Phlox wachsen überwiegend als ausdauernde, seltener als einjährige krautige Pflanzen oder Halbsträucher, deren Sprossachsenbasis verholzen kann. Die Stängel sind selbstständig aufrecht, niederliegend oder liegend. Die meist gegenständigen Laubblätter sind sitzend, wobei die einfachen Blattspreiten lanzettlich-linealisch bis elliptisch und ganzrandig geformt sind. Nebenblätter fehlen bei dieser Gattung vollständig. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig mit doppelter Blütenhülle, wobei die fünf Kronblätter stieltellerförmig verwachsen sind und in Farben wie Weiß, Blau, Purpur oder Rot auftreten. Ein wesentliches Bestimmungsmerkmal sind die fünf Staubblätter, die in unterschiedlicher Höhe mit der Blütenkrone verwachsen sind. Der Fruchtknoten ist oberständig und der einzelne Griffel endet in drei Narben. Der Pilz Erysiphe cichoracearum verursacht als Erreger des Echten Mehltaus charakteristische Symptome auf den Wirtspflanzen. Der Befall zeigt sich makroskopisch durch weiße, pulverartige Kolonien aus Myzel und Sporen, die Blätter und Stängel überziehen. Mikroskopisch lassen sich epiphytische Hyphen und Konidiophoren erkennen, während spezialisierte Saugorgane (Haustorien) zur Nährstoffaufnahme in die Epidermiszellen eindringen. Infizierte Gewebe können Chlorosen und Nekrosen entwickeln, wobei bei resistenten Pflanzen eine hypersensitive Reaktion mit Zelltod beobachtet werden kann.2
Ritratto
Beschreibung
Erysiphe cichoracearum ist ein phytopathogener Pilz aus der Abteilung der Schlauchpilze (Ascomycota), der taxonomisch der Familie der Erysiphaceae zugeordnet wird.1 Als Erreger des Echten Mehltaus handelt es sich um einen obligat biotrophen Parasiten, der für sein Wachstum und seine Reproduktion zwingend auf lebendes Pflanzengewebe angewiesen ist. Das makroskopische Erscheinungsbild im natürlichen Lebensraum ist durch einen charakteristischen weißen, puderartigen Belag gekennzeichnet, der sich epiphytisch auf den Blättern, Stängeln und Infloreszenzen der Wirtspflanzen ausbreitet. Dieser Belag besteht aus einem dichten Netzwerk von vegetativen Hyphen sowie zahlreichen Konidiophoren, die der asexuellen Vermehrung dienen. Mikroskopisch lässt sich beobachten, dass der Pilz spezialisierte Saugorgane, sogenannte Haustorien, in die Epidermiszellen des Wirtes entsendet, um Nährstoffe aufzunehmen, ohne die Zelle sofort abzutöten. Der Infektionszyklus beginnt mit der Keimung von Konidien auf der Wirtsoberfläche, wobei die primäre Infektionsphase etwa 13 Stunden nach Kontakt einsetzt. Innerhalb von 24 Stunden nach der Inokulation bildet sich der Haustorienkomplex vollständig aus, was die erfolgreiche Etablierung des Parasiten markiert. Die Hyphen wachsen anschließend über die Blattoberfläche und bilden neue Konidiophoren, die Ketten von asexuellen Sporen (Konidien) in die Umgebung abgeben. Die Anzahl der gebildeten Konidiophoren pro Kolonie dient dabei als Maß für die Vitalität und Aggressivität des Befalls auf dem jeweiligen Wirt. Bei starker Infektion bedecken die Pilzhyphen die gesamte Blattfläche, was häufig zu Chlorosen und Nekrosen des pflanzlichen Gewebes führt. Auf zellulärer Ebene löst das Eindringen des Pilzes spezifische Abwehrreaktionen aus, wie die Anreicherung von reaktiven Sauerstoffspezies (ROS) und die Ablagerung von Callose an den Penetrationsstellen der Epidermiszellen. Im Gegensatz zu nekrotrophen Erregern manipuliert Erysiphe cichoracearum den Stoffwechsel der Wirtszellen langfristig, anstatt sie unmittelbar zu zerstören. Die Art wird in der wissenschaftlichen Forschung häufig im Vergleich zu verwandten Spezies wie Erysiphe cruciferarum untersucht, um Mechanismen der Pflanzenimmunität zu entschlüsseln.2
Sistematica
Name & Einordnung
Die Pflanzengattung Phlox L., im Deutschen als Flammenblumen bekannt, wird botanisch in die Familie der Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae) eingeordnet.4 Der wissenschaftliche Name leitet sich vom altgriechischen Wort phlóx ab, was „Flamme“ bedeutet.5 Diese Bezeichnung bezog sich ursprünglich auf Lychnis, eine Gattung innerhalb der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).4 Zu den etablierten deutschen Trivialnamen zählen neben der allgemeinen Bezeichnung Flammenblume auch spezifische Namen wie Herbstflieder (Phlox paniculata), Moos-Phlox (Phlox subulata) oder Wald-Phlox (Phlox divaricata).6 Der Pilz Erysiphe cichoracearum Jacz. wird taxonomisch der Abteilung der Schlauchpilze (Ascomycota) und der Klasse der Leotiomycetes zugehörig beschrieben. Innerhalb der Ordnung der Helotiales zählt er zur Familie der Erysiphaceae.1 Dieser Organismus ist als Erreger des Echten Mehltaus bekannt und wird als phytopathogener Pilz klassifiziert.3
Modo di vita
Biologie & Lebenszyklus
Die Gattung Phlox umfasst vorwiegend ausdauernde, seltener einjährige krautige Pflanzen, die zwittrige und radiärsymmetrische Blüten ausbilden. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten, wobei Phlox unter anderem dem Zitronenfalter und dem Taubenschwänzchen als Nahrungsquelle dient. Nach der Befruchtung entstehen fachspaltige Kapselfrüchte, die Samen enthalten.8 Die Blütezeiten variieren artabhängig vom zeitigen Frühjahr (z. B. Phlox subulata) bis in den Herbst (Phlox paniculata).8 Ein bedeutender Pathogen an Pflanzen ist der Schlauchpilz Erysiphe cichoracearum, der Echten Mehltau verursacht.9 Als obligat biotropher Organismus ist dieser Pilz für seine Entwicklung und Ernährung auf lebendes Wirtsgewebe angewiesen.10 Der Infektionszyklus beginnt mit der Sporenkeimung auf der Blattoberfläche, wobei die primäre Infektionsphase etwa 13 Stunden nach Kontakt einsetzt. Innerhalb von 24 Stunden bildet der Pilz Haustorien aus, die als Saugorgane in die Epidermiszellen der Wirtspflanze eindringen. Diese Haustorien sind von einer extra-haustorialen Membran umgeben, die die physiologische Schnittstelle für den Nährstofftransfer darstellt. Im weiteren Verlauf kolonisiert das Myzel die Blattoberfläche und bildet Konidiophoren, die asexuelle Sporen (Konidien) zur Verbreitung freisetzen.11 Physiologisch nutzt der Pilz Enzyme wie die Chorismat-Mutase, um Aminosäuren zu synthetisieren und gleichzeitig die pflanzliche Abwehr über den Salicylsäure-Weg zu hemmen.12 Als natürlicher Antagonist und potenzielles biologisches Kontrollmittel gegen Erysiphe cichoracearum wurde das Bakterium Lysobacter capsici (Stamm RS-Lyso-3) identifiziert.3
Modo di vita
Verhalten
Der phytopathogene Pilz Erysiphe cichoracearum zeigt ein parasitäres Infektionsverhalten, das unmittelbar mit der Keimung von Sporen auf der Blattoberfläche der Wirtspflanze beginnt. Innerhalb der ersten 24 Stunden nach Kontakt penetriert der Pilz die epidermalen Zellen, um sich zu etablieren. Zur Nährstoffversorgung bildet der Organismus spezialisierte Saugorgane, sogenannte Haustorien, innerhalb der Pflanzenzellen aus. Im weiteren Verlauf von 48 Stunden bis zu sieben Tagen breiten sich die Hyphen flächig über die Epidermis aus und bilden ein dichtes Netzwerk. Dieses Wachstumsmuster resultiert in einer sichtbaren Kolonisierung der Blätter, wobei der Pilz Konidiophoren zur asexuellen Reproduktion differenziert. Diese Strukturen setzen neue Sporen frei, wodurch der Infektionszyklus auf benachbartem Gewebe fortgesetzt wird. Auf physiologischer Ebene provoziert das Eindringen des Pilzes bei resistenten Pflanzen eine Abwehrreaktion, die durch die Akkumulation reaktiver Sauerstoffspezies an den Infektionsstellen gekennzeichnet ist. Diese chemische Interaktion führt häufig zu einem lokalisierten Zelltod der Pflanzenzellen, um die weitere Ausbreitung des Pathogens zu stoppen.2 In der interspezifischen Konkurrenz wird das Wachstum von Erysiphe cichoracearum durch das Bakterium Lysobacter capsici gehemmt, das als biologischer Antagonist wirkt. Zudem reagiert der Pilz empfindlich auf chemische Interventionen durch synergistische Mischungen aus Carbamaten und Carbonsäureamiden, die seine physiologische Entwicklung unterbinden.3
Modo di vita
Ökologie
Phlox-Arten fungieren im Ökosystem als wichtige Nahrungsquelle für Insekten wie den Zitronenfalter sowie das Taubenschwänzchen.8 Ein relevanter phytopathogener Pilz, der Pflanzen wie Phlox und Arabidopsis thaliana befällt, ist der Echte Mehltau Erysiphe cichoracearum. Dieser biotrophe Erreger dringt in die Wirtspflanze ein und bildet Haustorien zur Nährstoffaufnahme, was in der Pflanze zur Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und Callose-Ablagerungen führt. Die pflanzliche Abwehr gegen diesen Pilz wird maßgeblich durch den Salicylsäure-Signalweg gesteuert.13 In der mikrobiellen Interaktion zeigt sich das Bakterium Lysobacter capsici (Stamm RS-Lyso-3) als natürlicher Feind, der spezifisch gegen Erysiphe cichoracearum wirkt und als biologisches Kontrollmittel dienen kann.14 Chemisch lässt sich der Pilz durch synergistische Mischungen aus Carbamaten und Carbonsäureamiden bekämpfen.2 Biogeographisch sind Phlox-Arten vorwiegend in Nordamerika und Nordasien verbreitet, wobei Spezialisten wie Phlox hirsuta endemisch in begrenzten Habitaten wie den Siskiyou Mountains vorkommen.8
Diffusione
Vorkommen & Lebensraum
Die Gattung Phlox umfasst etwa 60 bis 70 Arten, deren natürliches Hauptverbreitungsgebiet in Nordamerika liegt. Darüber hinaus erstreckt sich das Areal einiger Vertreter von Nordasien bis in das europäische Russland. Zu den weit verbreiteten Arten zählt der Sibirische Phlox (Phlox sibirica), der in Nordkanada, Alaska, Sibirien, der Mongolei und Russland vorkommt. In den westlichen Vereinigten Staaten und Kanada sind unter anderem Phlox alyssifolia, Phlox diffusa und Phlox speciosa heimisch. Spezifische Verbreitungsschwerpunkte weisen Phlox adsurgens in Oregon und Kalifornien sowie Phlox andicola in weiten Teilen der USA auf. Im Osten der USA bis nach Texas ist beispielsweise Phlox carolina beheimatet. Manche Arten sind Endemiten mit sehr begrenztem Lebensraum, wie Phlox hirsuta, der nur in den Siskiyou Mountains und der Umgebung von Yreka vorkommt. Auch Phlox missoulensis besitzt ein isoliertes Vorkommen in Montana bei Missoula, während Phlox idahonsis auf Idaho beschränkt ist. Das Verbreitungsgebiet von Arten wie Phlox austromontana und Phlox nana reicht südwärts bis nach Mexiko.4 Im 18. Jahrhundert wurden etliche nordamerikanische Phlox-Arten nach Europa eingeführt. Heute werden Sorten und Hybriden in gemäßigten Gebieten fast weltweit als Zierpflanzen kultiviert.4 In diesen Lebensräumen tritt der Pilz Erysiphe cichoracearum als Erreger von Echtem Mehltau auf, wobei es sich um ein biotrophes Pathogen handelt, das lebendes Pflanzengewebe besiedelt.2
Diffusione
Avvistamenti e casi attuali in Germania
Stagionalità
Saisonalität & Aktivität
Das saisonale Interesse an Phlox zeigt im Jahresverlauf eine ausgeprägte Dynamik mit zwei signifikanten Hochphasen, die Rückschlüsse auf die Aktivitätsperioden zulassen. Zu Beginn der Vegetationsperiode steigt die Aufmerksamkeit stark an, wobei im April ein Mittelwert von 44,36 erreicht wird. Dieser erste Peak markiert den Start der Aktivität im Frühjahr. Im weiteren Verlauf des Jahres intensiviert sich das Interesse erneut und erreicht im Juli mit einem Wert von 45,45 das jährliche Maximum. Dieser Zeitraum korreliert mit der phänologischen Hauptphase der Pflanze im Sommer. Nach diesem sommerlichen Höhepunkt fällt die Relevanz zum Jahresende hin deutlich ab. Die niedrigsten Werte werden in den Wintermonaten verzeichnet, wobei der Dezember mit einem Mittelwert von 3,55 den Tiefpunkt darstellt. Auch im Januar bleibt das Interesse mit einem Wert von 5,3 auf einem sehr geringen Niveau. Diese Daten verdeutlichen eine klare Saisonalität, die sich auf die Monate April bis Juli konzentriert und in den kalten Monaten fast vollständig zum Erliegen kommt.7
Stagionalità
Stagionalità e andamento della domanda
Basato sul Silver Power Trend Index, il nostro modello basato su dati di ricerca e osservazioni naturalistiche
Attività stagionale
Sviluppo nel corso degli anni
In pratica
Bedeutung, Schäden & Prävention
Die als Zierpflanzen genutzten Phlox-Arten können signifikant durch den Echten Mehltau, ausgelöst durch den phytopathogenen Pilz Erysiphe cichoracearum, geschädigt werden.82 Ein Befall zeigt sich durch ein charakteristisches weißes, pudriges Hyphengeflecht, das unreifes Gewebe wie junge Blätter, Knospen und Blütenstände überzieht. Bei schwerem Krankheitsverlauf werden die Blätter vollständig bedeckt, was zu Chlorosen, Nekrosen (Zelltod) und Wachstumsstörungen führen kann. Der Pilz dringt in die Epidermiszellen ein und bildet Haustorien zur Nährstoffaufnahme, worauf die Pflanze mit Abwehrmechanismen wie der Akkumulation reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) und Callose-Ablagerungen reagiert.2 Zur chemischen Bekämpfung werden Fungizide eingesetzt, beispielsweise synergistische Mischungen aus Carbamaten und Carbonsäureamiden, die effektiv gegen Erysiphe cichoracearum wirken.3 Auch Schwefelpulver findet Anwendung, besitzt jedoch Nachteile hinsichtlich der Haftung auf der Pflanze und der Umweltverträglichkeit.2 Als biologische Alternative wurde das Bakterium Lysobacter capsici (Stamm RS-Lyso-3) identifiziert, das spezifisch als Biokontrollmittel gegen den Erreger eingesetzt werden kann.3 Da Phlox eine relevante Nahrungsquelle für Bestäuber wie das Taubenschwänzchen und den Zitronenfalter darstellt, ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln kritisch abzuwägen.8 Die Forschung konzentriert sich zunehmend auf genetische Resistenzen, wobei spezifische Gene wie RPW8 eine Breitbandresistenz gegen den Mehltau vermitteln können.2
In pratica
Wirtschaftliche Bedeutung
Sorten einiger Phlox-Arten und -Hybriden werden in gemäßigten Gebieten fast weltweit als Zierpflanzen verwendet, wobei allein im 18. Jahrhundert durch rege Züchtungstätigkeit über tausend Sorten entstanden sind. Die hohe wirtschaftliche Relevanz im Zierpflanzenbau wird durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Sorten und Auszeichnungen wie die Wahl zur „Staude des Jahres 2006“ in Deutschland verdeutlicht.8 Der Pilz Erysiphe cichoracearum tritt als Erreger des Echten Mehltaus auf und verursacht Schäden, die Investitionen in spezialisierte Bekämpfungsmaßnahmen erfordern. Zur Kontrolle dieses Phytopathogens werden spezifische biologische Mittel, beispielsweise auf Basis des Bakterienstamms Lysobacter capsici, entwickelt und patentiert. Ergänzend kommen chemische Fungizidmischungen zum Einsatz, die darauf abzielen, die Aufwandmengen im Pflanzenschutz bei hoher Wirksamkeit zu optimieren.3 In der biotechnologischen Forschung fungiert Erysiphe cichoracearum zudem als bedeutender Modellorganismus, um die Funktionalität von Resistenzgenen in Testpflanzen zu validieren. So wurde beispielsweise die Übertragung von Resistenzfaktoren aus dem Kautschukbaum (Hevea brasiliensis) auf Arabidopsis thaliana untersucht, um Abwehrmechanismen gegen Mehltau zu analysieren. Solche Studien sind essenziell für die langfristige Sicherung landwirtschaftlicher Erträge, da Mehltauerkrankungen das Wachstum und Produkte wie Latex signifikant beeinträchtigen können.2
Scienza
Ricerca scientifica e brevetti
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BiologicoSconosciutoCN-105886424-A
Lysobacter capsici mit Resistenz gegen Erysiphe cichoracearum und dessen Anwendung
Yunnan Reascend Tobacco Technology (Group) Company Ltd. · 2016
Rilevanza 10/10Riepilogo
Die Erfindung beschreibt einen neuen Bakterienstamm, Lysobacter capsici (RS-Lyso-3), der spezifisch als Biokontrollmittel gegen Erysiphe cichoracearum (Echter Mehltau) wirkt. Das Patent stellt eine biologische Methode zur Verfügung, um den pathogenen Pilz sicher und effizient zu bekämpfen. Es bietet eine Alternative zu chemischen Fungiziden im Pflanzenschutz. Der Stamm wurde isoliert und seine Wirksamkeit gegen den Erreger nachgewiesen.
-
ChimicoSconosciutoKR-20000010830-A
Fungizide Mischungen
Basf AG · 1997
Rilevanza 10/10Riepilogo
Das Patent beschreibt synergistische fungizide Mischungen aus Carbamaten und Carbonsäureamiden. Diese sind hochwirksam gegen eine Reihe von phytopathogenen Pilzen, wobei Erysiphe cichoracearum (Echter Mehltau) explizit als Zielorganismus genannt wird. Die Kombination ermöglicht eine effektivere chemische Bekämpfung bei geringeren Aufwandmengen.
Riferimenti
Fonti e riferimenti
- gbif.org/species/8377505
- doi.org/10.3390/ijms232012588
- patents.google.com/patent/CN105886424A/en
- Carolyn J. Ferguson, Suzanne C. Strakosh, Robert Patterson: Datenblatt Phlox. In: Jepson Flora Project (eds.): Jepson eFlora, 2012
- Wilhelm Pape, Max Sengebusch (Bearb.): Handwörterbuch der griechischen Sprache. 3. Auflage, Vieweg & Sohn, Braunschweig 1914
- USDA, ARS, National Genetic Resources Program: Phlox im Germplasm Resources Information Network (GRIN)
- Aggregierte Suchdatenanalyse: Phlox (DE), Zeitreihe 2024-2025
- Wikipedia: Flammenblumen (OCR Page 1)
- doi.org/10.3390/ijms232012588
- Wang, X.; et al. Front. Plant Sci. 2017, 8, 97 (cited in Int. J. Mol. Sci. 2022, 23, 12588)
- Int. J. Mol. Sci. 2022, 23, 12588 (Page 4, Figure 2)
- He, Q.G.; et al. Microbiol. Res. 2021, 242, 12 (cited in Int. J. Mol. Sci. 2022, 23, 12588)
- doi.org/10.3390/ijms232012588
- Patent CN-105886424-A: Lysobacter capsici mit Resistenz gegen Erysiphe cichoracearum und dessen Anwendung (2016)