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Erlenblattwespe (Larve) Eriocampa ovata

Erlenblattwespe (Larve) (Eriocampa ovata), illustrazione IA

Illustrazione generata dall'IA (non una fotografia)

Classificazione

Tassonomia

Regno
Animalia
Phylum
Arthropoda
Classe
Insecta
Ordine
Hymenoptera
Famiglia
Tenthredinidae
Genere
Eriocampa

Panoramica

Einleitung

Die Larve der Erlenblattwespe (Eriocampa ovata) gehört zur Familie der Echten Blattwespen (Tenthredinidae) und ernährt sich als phytophagozider Schädling von den Blättern verschiedener Erlenarten wie der Schwarz- und Grauerle. Die 5-7,5 mm langen Larven sind weiß gefärbt, tragen einen braunen Kopf und sind charakteristisch mit einer glänzenden, weißen Wachssekretion bedeckt. Bei starkem Befall können sie durch Skelettierung der Blätter zu Entlaubungen und vermindertem Baumwachstum führen.1

In breve

Fakten (kompakt)

  • Die Larven lassen sich nach vollständiger Entwicklung auf den Boden fallen und fertigen in der Streuschicht einen Kokon an, in dem sie verpuppen und überwintern.
  • Adulte Weibchen besitzen durchscheinende Flügel, die von schwarzen Adern durchzogen sind.
  • Zu den spezifischen Körpermerkmalen der erwachsenen Weibchen gehören unter anderem die Unterseite der Fühlerspitzen, die Innenseite der Vorderschienen sowie der basale Teil der Hinterschenkel, die jeweils eine weißliche Färbung aufweisen.
  • Im englischen Sprachraum wird die Art neben der Bezeichnung alder sawfly auch als woolly alder sawfly geführt.1

Riconoscere

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Art Eriocampa ovata zeigt einen ausgeprägten Sexualdimorphismus, da adulte Männchen in Europa selten und in Nordamerika gänzlich unbekannt sind, wodurch sich die Populationen überwiegend parthenogenetisch fortpflanzen. Adulte Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa 7 mm und besitzen eine überwiegend schwarze Grundfärbung. Am ansonsten schwarzen Thorax heben sich die ersten beiden Segmente auffällig rot ab. Der Kopf zeigt eine dichte Punzierung mit zahlreichen großen Punkten, während der Thorax eine deutlich sparsamere Skulpturierung mit kleineren Punkten aufweist. Das Abdomen ist durch feine Querskulpturen strukturiert. Spezifische helle Akzente zeigen sich an den Spitzen der Antennen auf der Unterseite, an den Innenseiten der Vorderschienen sowie am basalen Teil der hinteren Femora, die jeweils weißlich gefärbt sind. Die transparenten Flügel sind durch eine helle Durchsichtigkeit gekennzeichnet und tragen dunkle Flügeladern. Die Larven von Eriocampa ovata erreichen eine Endlänge von 5 bis 7,5 mm und besitzen eine weiße Grundfärbung mit einer charakteristischen braunen Zeichnung auf dem Kopf. Besondere Bekanntheit erlangen die Larven durch eine glänzende, weiße wollartige Sekretion, die von epidermalen Drüsen produziert wird und den Körper einhüllt. Nach dem Schlupf fressen die Larven zunächst auf der Blattoberseite, wechseln später auf die Blattunterseite und hinterlassen typische Fraßspuren, bei denen die Blätter oft skelettiert werden und lediglich die Blattadern übrig bleiben. Eier werden von den Weibchen mittels eines Legebohrers in die Blattoberseite nahe der Mittelrippe junger Blätter im basalen Bereich des Baumes eingestochen. Über Puppenstadien im Bodenstreu, wo die Tiere in Kokons überwintern, liegen keine detaillierten morphologischen Beschreibungen vor.1

Ritratto

Beschreibung

Die Larven der Erlenblattwespe (Eriocampa ovata) sind spezialisierte phytophage Insekten aus der Familie Tenthredinidae, deren Entwicklung eng an Erlenarten gekoppelt ist. Im natürlichen Lebensraum fällt die Art vor allem durch die charakteristische Lebensweise ihrer Jugendstadien an Alnus glutinosa und Alnus incana auf. Voll entwickelte Larven erreichen eine Körperlänge von 5 bis 7,5 mm und besitzen eine weiße Grundfärbung sowie eine auffällige braune Zeichnung am Kopf. Ein herausragendes anatomisches Merkmal ist die epidermale Sekretproduktion, welche die Larven mit einer glänzenden, weißen wolkig-wolligen Schicht überzieht und vermutlich als Schutz dient. Nach dem Schlupf aus den einzeln in die Blattoberseite nahe der Mittelrippe abgelegten Eiern beginnen die Larven zunächst mit der Nahrungsaufnahme auf der Blattoberseite, wechseln im späteren Verlauf jedoch auf die Blattunterseite. Durch diese Fraßtätigkeit können die Blätter skelettiert werden, wobei oft nur die Adern stehen bleiben. Am Ende der larvalen Entwicklung lassen sich die Tiere zu Boden fallen, um in der Streuschicht einen Kokon anzulegen, in dem die Verpuppung und die Überwinterung stattfinden. Während in Regionen wie Québec zwei Generationen pro Jahr ausgebildet werden, tritt in England lediglich eine Generation auf. Die Fortpflanzung erfolgt überwiegend parthenogenetisch, da Männchen in Nordamerika gänzlich unbekannt und in Europa extrem selten sind. Belastbare Daten zu weiteren anatomischen Feinstrukturen oder mikroskopischen Details jenseits der bekannten Makromerkmale fehlen in der aktuellen Literatur.1

Sistematica

Name & Einordnung

Die Erlenblattwespe ist unter dem wissenschaftlichen Namen Eriocampa ovata bekannt, wobei die Erstbeschreibung im Jahr 1760 unter der protonymischen Kombination Tenthredo ovata durch Carl von Linné erfolgte. Im Zuge der taxonomischen Differenzierung wurde die Art später in die Gattung Eriocampa überführt, welche der Familie der Echten Blattwespen (Tenthredinidae) zugeordnet ist.12 Als historisches Synonym ist somit die ursprüngliche Zuordnung als Tenthredo ovata Linnaeus, 1760 belegt.2 Im deutschen Sprachraum wird die Art als Erlenblattwespe bezeichnet.1 Im englischsprachigen Raum existieren die Trivialnamen "alder sawfly" sowie "woolly alder sawfly"1, welche sich auf die Wirtspflanzen und das charakteristische Larvenstadium beziehen. Belastbare historische Angaben zu weiteren Subgenera oder heterotypischen Synonymen fehlen in den Standardquellen.2 Die Einordnung verdeutlicht die historische Entwicklung von einer pauschalen Zuordnung bei Linné hin zur heutigen gattungsspezifischen Präzisierung innerhalb der Hymenoptera.12

Modo di vita

Biologie & Lebenszyklus

Die Fortpflanzung der Erlenblattwespe (Eriocampa ovata) erfolgt überwiegend durch Parthenogenese, da Männchen in Nordamerika unbekannt und in Europa äußerst selten sind. Die adulte Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa 7 mm und legen ihre Eier einzeln ab, indem sie den Ovipositor in die Blattoberseite von Wirtspflanzen nahe der Mittelrippe einführen. Die Eiablage findet bevorzugt im jungen Laub nahe der Basis des Baumes statt, während die obere Baumkrone meist unbefallen bleibt. Als Hauptwirtspflanzen dienen die Schwarzerle (Alnus glutinosa) und die Grauerle (Alnus incana), wobei in Europa gelegentlich auch Funde an Ulmen (Ulmus) und Haseln (Corylus) verzeichnet wurden. Nach dem Schlupf ernähren sich die Larven zunächst von der Blattoberseite und wechseln im späteren Verlauf auf die Blattunterseite. Die Larven erreichen eine Endlänge von 5 bis 7,5 mm und sind durch eine glänzende, weiße Wachssekretion aus Epidermaldrüsen bedeckt, die ihnen ein wollartiges Aussehen verleiht. Neben der typischen Wachsschicht besitzen sie eine charakteristische braune Kopfzeichnung auf ansonsten weißem Grund. Durch den Fraß der Larven können die Blätter skelettiert werden, wobei oft nur die Blattadern übrig bleiben und das Baumwachstum reduziert wird. Voll entwickelte Larven lassen sich zu Boden fallen, um in der Streuschicht einen Kokon anzulegen. In diesem Kokon findet die Verpuppung statt und es erfolgt die Überwinterung als Diapause im Boden. Hinsichtlich der Generationenanzahl zeigt die Art geografische Unterschiede; so wird in Québec eine bivoltine Entwicklung mit zwei Generationen pro Jahr beobachtet, während in England lediglich eine Generation ausgebildet wird. Belastbare quantitative Daten zur genauen Dauer der einzelnen Entwicklungsstadien in Abhängigkeit von spezifischen Temperaturen fehlen in der aktuellen Literaturlage.1

Modo di vita

Verhalten

Die Larven von Eriocampa ovata zeigen eine altersabhängige Veränderung ihres Fress- und Aufenthaltsortes auf den Wirtspflanzen wie der Schwarzerle (Alnus glutinosa) und der Grey alder (Alnus incana). Nach dem Schlupf aus den Eiern, die von den Weibchen nahe der Mittelrippe in die Blattoberseite abgelegt wurden, ernähren sich die jungen Larven zunächst auf der Blattoberseite. Im weiteren Entwicklungsverlauf wechseln sie auf die Blattunterseite. Durch ihre Frasstätigkeit können die Blätter skelettiert werden, wobei oft nur die Blattadern übrig bleiben. Bei starkem Befall führt dies zu einer Entlaubung der Wirtsbäume. Nach Abschluss ihrer vollständigen Entwicklung lassen sich die ausgewachsenen Larven zu Boden fallen. Dort fertigen sie in der Streuschicht einen Kokon an, in dem sie verpuppen und überwintern.1

Modo di vita

Ökologie

Die Larven von Eriocampa ovata besetzen eine spezifische ökologische Nische als spezialisierte Blattfresser an Erlenarten wie der Schwarzerle (Alnus glutinosa) und der Grauerle (Alnus incana). In Europa wurden zudem Nachweise an Hasel (Corylus) und Ulmen (Ulmus) erbracht. Die Nahrungsaufnahme erfolgt primär an jungen Blättern im unteren Kronenbereich der Wirtsbäume. Frisch geschlüpfte Larven fressen zunächst an der Blattoberseite, während ältere Stadien auf die Blattunterseite wechseln. Durch den Fraß können die Blätter skelettiert werden, wobei oft nur das Blattnetz aus Adern übrig bleibt. Dieser massive Blattverlust kann das Baumwachstum reduzieren. Zusätzlich sind geschwächte Wirtsbäume nach Befall anfälliger für den Erlenkrebs. Die vollständig entwickelten Larven lassen sich zu Boden fallen und verpuppen sich in einem Kokon in der Streuschicht, wo sie auch überwintern.1 Natürliche Regulationsfaktoren oder Parasitoide gehen aus den vorliegenden Daten nicht hervor, weshalb dazu keine belastbaren Angaben gemacht werden können.

Diffusione

Vorkommen & Lebensraum

Eriocampa ovata hat ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Europa und ist dort flächendeckend beheimatet.1 In diesem europäischen Areal erstreckt sich das Vorkommen unter anderem auf die britischen Inseln mit England, Schottland, Wales und Irland.2 Neben dem europäischen Stammland wurde die Art versehentlich nach Nordamerika verschleppt. Im Zuge dieser Einschleppung hat sie sich sowohl an der Atlantik- als auch an der Pazifikküste etabliert. Konkrete Nachweise belegen die Ausbreitung in nordamerikanischen Regionen wie New York, Massachusetts, Quebec, Ontario, Washington, British Columbia und Alaska. Das natürliche Habitat der Art wird maßgeblich durch das Vorkommen ihrer spezifischen Wirtspflanzen bestimmt. Als primäre Habitate fungieren feuchte Standorte und Waldränder, in denen Bestände der Wirtsbäume gedeihen. Das artspezifische Spektrum der Wirtspflanzen umfasst vor allem die Schwarzerle (Alnus glutinosa) und die Grauerle (Alnus incana). Darüber hinaus existieren europäische Nachweise an weiteren Gehölzen wie Ulmen (Ulmus) und Haseln (Corylus). Die Larven besiedeln bevorzugt junge Blätter im unteren Kronenbereich der Wirtsbäume, während die obere Krone meist unbefällt bleibt. Belastbare Daten zur genauen Vertikalverbreitung in Höhenstufen fehlen in der wissenschaftlichen Literatur. Bisher existieren keine flächendeckenden quantitativen Studien zur Höhenverteilung in gebirgigen Arealen.1

Diffusione

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Edemissen, Lower Saxony, Deutschland

    12/08/2026

  • Ilsenburg (Harz), 38871 Ilsenburg (Harz), Deutschland

    11/08/2026

  • Bayern, Deutschland

    08/08/2026

  • Röderaue, Deutschland

    06/08/2026

  • Deutschland

    31/07/2026

Dati: iNaturalist

Avvistamenti

Analisi comunitaria

OpenInsect
1
Avvistamenti negli ultimi 12 mesi
Dati della community Silberkraft
Ultimo il 19/08/2026
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Stagionalità

Saisonalität & Aktivität

Die Aktivitätsdynamik von Eriocampa ovata variiert stark je nach geografischer Region und den dortigen klimatischen Bedingungen im Jahresverlauf. In England wird die Art als univoltin eingestuft und bildet lediglich eine Generation pro Jahr aus. Im Gegensatz dazu ist die Art in Québec bivoltin, womit dort zwei Generationen jährlich auftreten. Adulte Weibchen legen ihre Eier bevorzugt in junges Laub nahe der Baumbasis ab, während die obere Baumkrone meist unbefallen bleibt. Nach dem Schlupf durchlaufen die Larven eine Entwicklungsphase, in der sie zunächst auf der Blattoberseite und später auf der Blattunterseite fressen. Nach vollständiger Entwicklung lassen sich die Larven zu Boden fallen. Dort fertigen sie im Laubstreu einen Kokon an, in dem sie verpuppen und schließlich überwintern.1 Das öffentliche Interesse an der Art zeigt in den Wintermonaten Dezember und Januar leichte Ausschläge.

In pratica

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Larven der Erlenblattwespe (Eriocampa ovata) agieren als phytophage Schädlinge, die vor allem an Schwarzerle (Alnus glutinosa) und Grauerle (Alnus incana) auftreten. Befallene Wirtsbäume zeigen charakteristische Schäden durch skelettierte Blätter, bei denen oft nur noch das Aumnetz erhalten bleibt. Das Schadpotenzial äußert sich in einer potenziellen Reduktion des Baumwachstums bei starkem Laubverlust. Zusätzlich können geschwächte Bäume eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber sekundären Erkrankungen wie dem Erlenkrebs aufweisen. Die Eiablage erfolgt durch die Weibchen bevorzugt in junges Laub nahe der Stammbasis, wodurch die untere Kronenregion zuerst besiedelt wird. Als Früherkennung dient die visuelle Kontrolle der Blattoberseiten im unteren Kronenbereich auf beginnende Fraßspuren und die weißlich gewächsten Larven. Belastbare Daten zu spezifischen chemischen oder biologischen Bekämpfungsmaßnahmen fehlen in der aktuellen Fachliteratur für diese Art. Auch standardisierte Monitoring-Systeme oder physikalische Fallen sind für Eriocampa ovata bisher nicht systematisch untersucht. Präventive bauliche oder hygienische Maßnahmen zur Befallsvermeidung sind in wissenschaftlichen Quellen nicht dokumentiert. Medizinische oder gesundheitliche Relevanzen im Zusammenhang mit dem Auftreten der Larven sind nicht bekannt. Rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für diesen Schädling ebenfalls nicht.1

In pratica

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Larven von Eriocampa ovata ernähren sich von den Blättern verschiedener Erlenarten wie der Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) und der Grau-Erle (Alnus incana). Durch den Fraß an den Blättern kann es zu Entlaubungen kommen, wobei die Blätter skelettiert werden und oft nur die Blattadern übrig bleiben. Ein Befall konzentriert sich vor allem auf junges Laub im unteren Kronenbereich, während die obere Krone meist unbeeinträchtigt bleibt. Infolge dieser Schäden kann das generelle Wachstum der betroffenen Bäume reduziert werden. Darüber hinaus können geschwächte Bäume anfälliger für Sekundärerkrankungen wie den Erlenkrebs werden. Wirtschaftliche Quantifizierungen, Bekämpfungskosten oder Berichte über Totalverluste liegen in der aktuellen Datenlage jedoch nicht vor.1

Riferimenti

Fonti e riferimenti

  1. en.wikipedia.org/wiki/Eriocampa_ovata
  2. gbif.org/species/4490902