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Jezebel comune Delias eucharis

Jezebel comune (Delias eucharis), illustrazione IA

Illustrazione generata dall'IA (non una fotografia)

Classificazione

Tassonomia

Regno
Animalia
Phylum
Arthropoda
Classe
Insecta
Ordine
Lepidoptera
Famiglia
Pieridae
Genere
Delias

Panoramica

Einleitung

Delias eucharis, im deutschen Sprachraum als Gemeiner Jezebel bekannt, ist ein in Asien beheimateter Tagfalter aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Die Art besiedelt von Indien über Sri Lanka bis nach Thailand und Indonesien sowohl offene und bewaldete Tieflandgebiete als auch Höhenlagen bis zu 1500 Metern. Durch die Sequestrierung von Toxinen aus ihrer larvalen Ernährung sind die Falter für Fressfeinde ungenießbar, was sich in einer auffälligen aposematischen Warnfärbung äußert.1

In breve

Fakten (kompakt)

  • Die frisch geschlüpften Raupen sind glasig bräunlich gefärbt mit einer sehr dünnen, kurzen Behaarung und einem glänzend schwarzen Kopf.
  • Ausgewachsene Raupen nehmen eine rotbraune Färbung an und tragen über der gesamten Körperoberfläche dünne, lange weiße Haare.
  • Die Puppe ist als cremig weiße bis hellgelbe Gürtelpuppe ausgebildet und weist an Hinterleib sowie Flügelscheiden schwarzbraune Streifen und Punkte auf.
  • Bei Blütenbesuchen werden adulte Falter zuweilen von Krabbenspinnen (Thomisidae) überwältigt und ausgesaugt.
  • Delias eucharis bildet gemeinsam mit anderen Arten wie Delias lemoulti, Delias hyparete, Delias belisama und Delias oraia ein System gemeinsamer Warnfarben im Rahmen einer Müller’schen Mimikry.
  • Prioneris sita ahmt als ungiftige Art die giftige Delias eucharis im Sinne einer Bates’schen Mimikry nach, unterscheidet sich jedoch durch breitere Hinterflügel und flach am Saum auslaufende rote Flecke.1

Riconoscere

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Delias eucharis ist ein auffälliger Tagfalter aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 65 bis 85 mm. Bei beiden Geschlechtern heben sich die schwarzen Adern kontrastreich von den rein weißen Flügeloberseiten ab und scheinen auf die Vorderflügelunterseite durch. Die Hinterflügelunterseite ist in der Basal-, Diskal- und Postdiskalregion gelb gefärbt und zeigt submarginal eine Reihe roter Flecken auf schwarzem Grund, die spitz auf den Saum zulaufen. Diese auffällige Zeichnung dient als Aposematismus, um Fressfeinden Ungenießbarkeit zu signalisieren. Die länglichen Eier weisen eine gelbliche Färbung auf und werden in Gruppen auf der Unterseite der Blätter abgelegt. Frisch geschlüpfte Raupen sind glasig bräunlich gefärbt, zeigen eine sehr dünne, kurze Behaarung und besitzen einen glänzend schwarzen Kopf. Ausgewachsene Raupen nehmen eine rotbraune Farbe an und tragen über die gesamte Körperoberfläche dünne, lange weiße Haare. Die Verpuppung erfolgt als Gürtelpuppe, die cremig weiß bis hellgelb gefärbt ist. Am Abdomen und an den Flügelscheiden der Puppe befinden sich unterschiedlich stark ausgeprägte schwarzbraune Streifen und Punkte als weiteres Warnzeichen. Ähnliche Arten wie Delias hyparete unterscheiden sich durch eine stärkere Schwarzfärbung am Saum der Hinterflügel sowie im Bereich der Vorderflügelspitze. Die ebenfalls ähnliche Prioneris sita unterscheidet sich morphologisch durch breitere Hinterflügel und flach am Saum auslaufende rote Flecken auf der Hinterflügelunterseite.1

Ritratto

Beschreibung

Delias eucharis ist ein in Asien beheimateter Tagfalter aus der Familie der Weißlinge, der sich durch eine auffällige Warnfärbung auszeichnet. Im natürlichen Lebensraum fällt die Art durch ihre kontrastreiche Flügelzeichnung auf, die in offenen wie bewaldeten Flachländern sowie in Höhenlagen bis zu 1500 m in Erscheinung tritt. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 65 bis 85 mm. Auf der rein weißen Flügeloberseite heben sich die schwarzen Adern bei beiden Geschlechtern deutlich ab und scheinen auf die Vorderflügelunterseite durch. Die Hinterflügelunterseite zeigt in der Basal-, Diskal- und Postdiskalregion eine gelbe Färbung sowie eine submarginale Reihe roter Flecken auf schwarzem Grund. Diese markante Färbung dient als Aposematismus, der potentielle Fressfeinde vor der Ungenießbarkeit des Falters warnt. Die Ungenießbarkeit resultiert aus Giftstoffen, die während der Entwicklung aus der Nahrung sequestriert werden. Insbesondere Weibchen halten sich bevorzugt in höheren Baumregionen auf, um dort Nahrungspflanzen aufzusuchen. Die Ablage der länglichen, gelblichen Eier erfolgt in Gruppen auf der Unterseite der Blätter von Riemenblumengewächsen, vornehmlich an Mistelarten. Frisch geschlüpfte Raupen sind glasig, bräunlich gefärbt, kurz behaart und besitzen einen glänzend schwarzen Kopf. Ausgewachsene Raupen nehmen eine rotbraune Färbung an und tragen über den gesamten Körper dünne, lange weiße Haare. Die Larven leben gesellig und ernähren sich von den Blättern ihrer Wirtspflanzen. Als Verpuppungsstadium dient eine Gürtelpuppe, die eine cremig weiße bis hellgelbe Grundfärbung aufweist. Auf der Puppe markieren schwarzbraune Streifen und Punkte am Hinterleib sowie an den Flügelscheiden ebenfalls den Aposematismus. Die Falter fliegen über das gesamte Jahr in mehreren Generationen und besuchen zur Nahrungsaufnahme Blüten von Wandelröschen und Minzen. Im Vergleich dazu meidet die Art feuchte Erdstellen im Gegensatz zu Prioneris sita. Aufgrund der Toxizität und der Warnfarben ist die Art Teil komplexer Mimikry-Ringe. So zeigen nah verwandte Arten wie Delias lemoulti, Delias hyparete, Delias belisama und Delias oraia ähnliche Zeichnungsmuster im Sinne einer Müller’schen Mimikry. Auch die ungiftige Prioneris sita ähnelt Delias eucharis stark, unterscheidet sich jedoch durch flach am Saum auslaufende rote Flecken und breitere Hinterflügel, wodurch eine Bates’sche Mimikry realisiert wird.1

Sistematica

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name Delias eucharis bezeichnet eine in Asien beheimatete Tagfalterart aus der Familie der Weißlinge (Pieridae). Die Gattung Delias gehört innerhalb der Schmetterlinge (Lepidoptera) zur Unterfamilie Pierinae. Als deutscher Trivialname hat sich die Bezeichnung Gemeiner Jezebel etabliert. Im englischen Sprachraum ist die Art unter dem Namen Common Jezebel bekannt. Belastbare Daten zu historischen Erstbeschreibern, genauen Publikationsdaten, Etymologien oder synonymen Kombinationen fehlen in den vorliegenden Quellen.1

Modo di vita

Biologie & Lebenszyklus

Delias eucharis fliegt in mehreren kontinuierlichen Generationen das ganze Jahr hindurch in geeignigten Habitaten. Die Imagines ernähren sich bevorzugt durch den Besuch von Blüten wie Wandelröschen- (Lantana) sowie Minzen-Arten (Mentha), während feuchte Erdstellen im Gegensatz zu anderen Arten kaum aufgesucht werden. Weibchen halten sich zur Eiablage bevorzugt in höheren Baumregionen auf, um dort ihre Fortpflanzungssubstrate zu erreichen. Die gelblichen, länglichen Eier werden in Gruppen auf der Unterseite der Blätter der Wirtspflanzen abgelegt. Als essenzielle Nahrungssubstrate für die Larven dienen Riemenblumengewächse (Loranthaceae), wobei insbesondere Mistelarten bevorzugt werden. Frisch geschlüpfte Raupen sind glasig und bräunlich gefärbt mit einer sehr dünnen, kurzen Behaarung sowie einem glänzend schwarzen Kopf. Ausgewachsene Larven nehmen eine rotbraune Färbung an und tragen über die gesamte Körperoberfläche dünne, lange weiße Haare. Die Entwicklung erfolgt in geselligen Verbänden, in denen sich die Raupen von den Blättern der Wirtspflanzen ernähren. Während der ontogenetischen Entwicklung werden toxische Bestandteile aus der Nahrung im Körper sequestriert, wodurch die Tiere ungenießbar werden. Die Verpuppung erfolgt als Gürtelpuppe, die eine cremig weiße bis hellgelbe Grundfarbe aufweist. Am Hinterleib sowie an den Flügelscheiden der Puppe befinden sich artspezifische schwarzbraune Streifen und Punkte, die als Aposematismus dienen. Durch die Sequestrierung von Pflanzengiftstoffen sind sowohl die Entwicklungsstadien als auch die adulten Falter für potenzielle Fressfeinde geschützt. Als natürliche Mortalitätsfaktoren belegt sind unter anderem Krabbenspinnen (Thomisidae), welche die Falter gelegentlich während des Blütenbesuchs überwältigen und aussaugen. Belastbare quantitative Daten zur exakten Entwicklungsdauer in Abhängigkeit von spezifischen Temperaturen fehlen für Delias eucharis in der Literatur weitgehend.1

Modo di vita

Verhalten

Delias eucharis zeigt ein kontinuierliches Flugverhalten über das ganze Jahr hinweg, da die Falter in mehreren Generationen fliegen. Zur Nahrungsaufnahme besuchen die Imagines aktiv verschiedene Blütenpflanzen wie Wandelröschen- oder Minzen-Arten. Im Gegensatz zu verwandten Arten wie Prioneris sita meiden sie jedoch weitgehend feuchte Erdstellen. Die Eiablage erfolgt in Gruppen auf der Blattunterseite der jeweiligen Nahrungspflanzen. Insbesondere weibliche Falter halten sich bevorzugt in höheren Baumregionen auf, um dort die als Raupenfutter dienenden Riemenblumengewächse, vor allem Mistelarten, zu erreichen. Die Raupen weisen ein geselliges Verhalten auf und leben in Gemeinschaften an diesen Nahrungspflanzen. Durch die Sequestrierung toxischer Inhaltsstoffe aus der Pflanzennahrung sind sowohl die Raupen als auch die Imagines für Fressfeinde ungenießbar, was durch eine aposematische Warnfärbung signalisiert wird. Trotz dieser Schutzmechanismen kommt es gelegentlich zu Prädationen durch Krabbenspinnen, die lauernd auf Blüten sitzende Falter überwältigen und aussaugen. Innerhalb der Gattung und mit anderen Arten teilt Delias eucharis zudem ein ähnliches äußeres Erscheinungsbild, welches im Rahmen der Müller’schen und Bates’schen Mimikry Fressfeinde abschreckt.1

Modo di vita

Ökologie

Delias eucharis besiedelt als anpassungsfähige Art flache offene sowie bewaldete Habitate, hügelige Gebiete bis in Höhenlagen von 1500 m, subtropische Regenwälder und städtische Gärten. Die Raupen leben gesellig und ernähren sich obligat von den Blättern verschiedener Riemenblumengewächse (Loranthaceae), wobei Mistelarten bevorzugt werden. Durch diese Spezialisierung halten sich insbesondere die Weibchen bevorzugt in höheren Baumregionen auf, um dort ihre Eier in Gruppen auf der Blattunterseite der Nahrungspflanzen abzulegen. Während ihrer Entwicklung nehmen die Raupen Toxine aus den Wirtspflanzen auf und sequestrieren diese im Körper. Diese Giftstoffe verbleiben bis ins Imago-Stadium und machen die Falter für potentielle Fressfeinde ungenießbar. Die markante Gelb-Rot-Schwarz-Färbung der Hinterflügelunterseite dient als Aposematismus, um diese Ungenießbarkeit zu signalisieren. Im Rahmen der Müller'schen und Bates'schen Mimikry teilen sich Delias eucharis und andere Schmetterlingsarten wie Prioneris sita ein ähnliches Warnkleid, wodurch Fressfeinde wie Vögel in der Regel von einem Angriff absehen. Trotz dieser Toxizität werden adultierende Falter bei Blütenbesuchen an Wandelröschen (Lantana) oder Minzen (Mentha) gelegentlich von Krabbenspinnen (Thomisidae) überwältigt und ausgesaugt.1 Belastbare quantitative Daten zu weiteren spezifischen Mikroklima-Anforderungen oder Parasitoiden fehlen in der aktuellen Datenlage.

Diffusione

Vorkommen & Lebensraum

Die Verbreitung des Gemeinen Jezebel (Delias eucharis) erstreckt sich primär über den asiatischen Raum. Das natürliche Areal umfasst Indien, Burma, Thailand, Indonesien sowie Sri Lanka. In Europa oder im DACH-Raum kommt die Art von Natur aus nicht vor, da es sich um einen rein tropischen und subtropischen Tagfalter handelt. Bezüglich der Höhenverbreitung besiedelt Delias eucharis sowohl flache als auch hügelige Regionen bis in Höhenlagen von 1500 Metern. Als natürliche Habitate werden offene und bewaldete Landschaften sowie subtropische Regenwälder genutzt. Aufgrund der Anpassungsfähigkeit an anthropogen überprägte Räume ist die Art zudem flächendeckend in städtischen Gärten und Parkanlagen anzutreffen. Die vertikale Verteilung innerhalb dieser Habitate wird stark durch das Vorkommen der Wirtspflanzen beeinflusst. Da sich die Raupen bevorzugt von Mistelarten und anderen Riemenblumengewächsen (Loranthaceae) ernähren, halten sich insbesondere die Weibchen häufig in den höheren Baumregionen auf, wo diese parasitischen Pflanzen wachsen. Einschleppungen in andere weltweite Regionen oder etablierte Populationen außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes sind in der Literatur nicht dokumentiert.1

Avvistamenti

Analisi comunitaria

OpenInsect
1
Avvistamenti negli ultimi 12 mesi
Dati della community Silberkraft
Ultimo il 25/05/2026
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Stagionalità

Saisonalität & Aktivität

Delias eucharis zeigt im gesamten Jahresverlauf eine kontinuierliche Aktivität und fliegt in mehreren Generationen das ganze Jahr hindurch. Adulte Falter sind aktiv an Blüten zu beobachten, wo sie beispielsweise an Wandelröschen- oder Minzen-Arten Nahrung aufnehmen. Insbesondere die Weibchen halten sich bevorzugt in höheren Baumregionen auf, da dort die Raupenfutterpflanzen wachsen. Die Eiablage erfolgt in Gruppen auf der Unterseite der Blätter verschiedener Riemenblumengewächse, wobei Mistelarten bevorzugt werden. Aus diesen Eiern schlüpfen glasig-bräunliche Raupen mit kurzer Behaarung, die sich durch eine gesellige Lebensweise auszeichnen. Ausgewachsene Raupen nehmen eine rotbraune Färbung an und sind mit langen, weißen Haaren besetzt. Belastbare quantitative Daten zur genauen Entwicklungsdauer der einzelnen Stadien in Abhängigkeit von spezifischen Temperaturen fehlen in der Literatur. Als Überwinterungsstadium ist in den Quellen kein spezifisches Stadium explizit definiert, da die Falter kontinuierlich in mehreren Generationen auftreten. Die tageszeitliche Aktivität ist primärtagaktiv, wobei detaillierte Studien zur exakten zeitlichen Verteilung innerhalb des Tages fehlen.1 Öffentliche Suchinteresse-Analysen verzeichnen vereinzelte Peaks im Januar, was jedoch im direkten Kontrast zur kontinuierlichen ganzjährigen Tropenaktivität steht und primär das Informationsinteresse außerhalb des natürlichen Verbreitungsgebietes widerspiegelt.3

In pratica

Bedeutung, Schäden & Prävention

Delias eucharis ist als phytophager Tagfalter aus der Familie der Weißlinge weder als klassischer Schädling noch als medizinisch relevanter Vektor oder Lästling einzustufen. Das Schadpotenzial der Art ist gering, da die Raupen sich zwar gesellig von den Blättern verschiedener Riemenblumengewächse wie Mistelarten ernähren, jedoch keine massiven wirtschaftlichen Schäden in der Forst- oder Landwirtschaft verursachen. Belastbare Daten zu spezifischen Schadschwellen oder landwirtschaftlichen Bekämpfungsmaßnahmen fehlen, da die Art nicht als agrarischer Schädling geführt wird. Aufgrund der Sequestrierung von Toxinen aus den Nahrungspflanzen besitzen sowohl die Raupen als auch die Falter einen wirksamen Aposematismus, der sie für Fressfeinde ungenießbar macht. Spezifische gesundheitliche Risiken für den Menschen, wie Kontaktallergien oder Giftwirkungen durch Berührung, sind in der wissenschaftlichen Literatur nicht dokumentiert. Präventions- oder Überwachungsmaßnahmen sind folglich nicht erforderlich, da die Art Teil der natürlichen Fauna in ihrer Verbreitungsregion ist. Auch spezifische rechtliche Aspekte wie Quarantänebestimmungen oder Meldepflichten existieren für Delias eucharis nicht.1

Riferimenti

Fonti e riferimenti

  1. de.wikipedia.org/wiki/Delias_eucharis
  2. gbif.org/species/1919412