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Ariete di averla dal dorso rosso Amata phegea

Ariete di averla dal dorso rosso (Amata phegea), illustrazione IA

Illustrazione generata dall'IA (non una fotografia)

Classificazione

Tassonomia

Regno
Animalia
Phylum
Arthropoda
Classe
Insecta
Ordine
Lepidoptera
Famiglia
Erebidae
Genere
Amata

Panoramica

Einleitung

Das Weißfleck-Widderchen (Amata phegea, Syn.: Syntomis phegea) ist ein Schmetterling aus der Unterfamilie der Bärenspinner (Arctiinae). Die Art zeichnet sich durch schwarzblaue Flügel mit variablen weißen Flecken sowie einen auffälligen gelben Abdominalring aus. Durch ihr optisches Erscheinungsbild imitiert sie das für Vögel giftige Veränderliche Widderchen (Zygaena ephialtes).1

In breve

Fakten (kompakt)

  • Die Raupen von Amata phegea erreichen eine Körperlänge von bis zu 30 Millimetern.
  • Der Körper der Raupen ist grau gefärbt und weist kurze Büschel grauer Haare auf, die auf schwarzen Warzen sitzen.
  • Der Kopf der Raupen zeigt eine charakteristische rötlichbraune Färbung.
  • Zu den verwandten beziehungsweise ähnlichen Arten zählt neben dem Veränderlichen Widderchen auch Amata ragazzii.1

Riconoscere

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Das Amata phegea zeichnet sich durch eine charakteristische, kontrastreiche schwarzblaue Flügelgrundfärbung mit auffälligen weißen Flecken aus. Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimetern, wobei Anzahl und Größe der weißen Flecken variabel ausgeprägt sein können. Am Kopf tragen die Tiere schwarze Fühler, die in der Regel gut sichtbare weiße Spitzen aufweisen.1 Der Thorax geht unauffällig in die dunkle Grundfärbung des Körpers über. Das Abdomen zeigt ein diagnostisch wichtiges Zeichnungsmuster aus einem breiten, gelben Ring in der hinteren Hälfte sowie einem gelben Fleck auf der Oberseite am Beginn des Hinterleibs. Durch diese kontrastreiche Tracht imitiert das Amata phegea das für Vögel giftige und daher gemiedene Veränderliche Widderchen (Zygaena ephialtes), wodurch es von einer Batesianischen Mimikry profitiert. Die Raupen des Weißfleck-Widderchens erreichen eine Körperlänge von bis zu 30 Millimetern. Ihr grauer Körper ist mit kurzen Büscheln grauer Haare bedeckt, die auf schwarzen Warzen entspringen, während der Raupenkopf rötlichbraun gefärbt ist. Belastbare Daten zu Eiern und Puppen fehlen in der aktuellen Literaturlage. Abgrenzend ähnelt die Art dem Verwandten Amata ragazzii sowie dem Modell Zygaena ephialtes, von denen sie sich jedoch durch die spezifische Kombination aus Abdominalringen, Fühlerspitzen und Fleckenmuster unterscheidet.1

Ritratto

Beschreibung

Das Weißfleck-Widderchen (Amata phegea) repräsentiert als Schmetterling aus der Unterfamilie der Bärenspinner einen auffälligen Vertreter der Nachtfalter, der tagaktiv auftritt. Die Art zeichnet sich durch eine charakteristische Flügelspannweite von 35 bis 40 Millimeter aus. Im natürlichen Lebensraum fällt das imago durch schwarzblaue Flügel auf, die mit variablen weißen Flecken besetzt sind. Ein markantes anatomisches Merkmal bildet der breite, gelbe Ring in der hinteren Hälfte des Hinterleibs sowie ein zusätzlicher gelber Fleck auf der Oberseite am Beginn des Abdomens. Die schwarzen Fühler besitzen in der Regel deutlich sichtbare weiße Spitzen. Durch diese kontrastreiche Färbung betreibt Amata phegea eine wirkungsvolle Mimikry, indem sie das für Vögel giftige und daher gemiedene Veränderliche Widderchen (Zygaena ephialtes) imitiert. Von diesem Schutzmechanismus profitiert der Falter im direkten Freilandbiotop. Die Art besiedelt bevorzugt trockene, offen mit Bäumen und Sträuchern bewachsene Bereiche, lichte Wälder sowie buschige Abhänge. In Mitteleuropa erstreckt sich das Vorkommen bis in den Nordwesten und Nordosten Deutschlands, während die Hauptverbreitung in Südeuropa sowie im Osten bis nach Kleinasien und Transkaukasien reicht. Die Larvalentwicklung ist eng an eine polyophage Ernährungsweise gebunden, wobei die Raupen krautartige Pflanzen wie Erikagewächse, Heidekraut, Pfeifengras, Ampfer, Labkraut und Wegerich fressen. Die Raupen erreichen eine Körperlänge von bis zu 30 Millimetern. Morphologisch ist der graue Raupenkörper mit kurzen Büscheln grauer Haare bedeckt, die auf schwarzen Warzen entspringen, während der Raupenkopf rötlichbraun gefärbt ist. Zur Überwinterung ziehen sich die Raupen in ein gemeinsames Gespinst am Boden zurück und setzen ihre Nahrungsaufnahme nach der Diapause bis in den Mai fort. Nach Abschluss der Entwicklung schlüpfen die imaginalen Falter univoltin in dem Zeitraum von Juni bis Juli. Als erwachsene Tiere agieren die Falter als Blütenbesucher und Bestäuber in ihren Habitaten.1

Sistematica

Name & Einordnung

Das Weißfleck-Widderchen (Amata phegea) gehört taxonomisch zur Unterfamilie der Bärenspinner innerhalb der Familie der Erebidae. Ein historisch bedeutendes und gebräuchliches Synonym für die Art ist Syntomis phegea.1 Der wissenschaftliche Name wird in der Literatur häufig mit diesem älteren Gattungsnamen geführt. Als deutscher Trivialname ist primär das Weißfleck-Widderchen etabliert1, wobei die Art gelegentlich auch unter der Bezeichnung Neuntöter-Widderchen geführt wird. Im englischen Sprachraum wird die Art als Nine-spotted Moth bezeichnet. Belastbare Daten zur genauen Etymologie des Gattungs- und Artnamens sowie zur historischen Erstbeschreibung durch einen spezifischen Autor und das Publikationsjahr fehlen in den vorliegenden Primärquellen. Frühere Einordnungen, wie die historische Zuordnung zu älteren Gattungskonzepten, sind in der aktuellen Datenlage nicht detailliert dokumentiert. Weitere regionale Trivialnamen oder internationale Bezeichnungen außerhalb des Englischen sind in den verfügbaren Quellen nicht hinterlegt. Die Einordnung beschränkt sich auf die etablierte Kombination Amata phegea innerhalb der Schmetterlinge.1

Modo di vita

Biologie & Lebenszyklus

Das Amata phegea durchläuft als univoltine Art einen einjährigen Entwicklungszyklus, bei dem die Falter von Juni bis Juli schlüpfen. Die tagaktiven Imago ernähren sich als Pollinatoren von Blütennahrung.1 Nach der Paarung erfolgt die Eiablage, wobei die genaue Fertilität und Dauer der Eigeburt in der Literatur nicht detailliert beziffert sind. Aus den Eiern schlüpfen polyphage Raupen, die als Herbivoren auf eine breite Palette krautartiger Pflanzen angewiesen sind. Belastbare Daten zur genauen Anzahl der Larvalstadien fehlen. Zu den dokumentierten Nahrungspflanzen der Larven gehören Erikagewächse wie Heidekraut sowie Pfeifengras, Ampfer, Labkraut und Wegerich. Die Raupen erreichen eine maximale Länge von bis zu 30 mm und zeichnen sich durch einen grauen, mit kurzen grauen Haaren auf schwarzen Warzen besetzten Körper sowie einen rötlichbraunen Kopf aus. Zur Überwinterung ziehen sich die Raupen in ein gemeinsames Gespinst am Boden zurück. Nach der Winterruhe setzen die Larven ihre Nahrungsaufnahme bis Mai fort.1 Die Verpuppung erfolgt im Anschluss, wobei exakte Daten zur Puppenruhe und temperaturabhängigen Entwicklungsgeschwindigkeiten in den Quellen nicht spezifiziert sind. Belastbare quantitative Angaben zu spezifischen Parasitoiden oder natürlichen Feinden liegen für Amata phegea in den vorliegenden Daten nicht vor.

Modo di vita

Verhalten

Das Verhalten von Amata phegea ist durch spezifische Anpassungen an Tagaktivität und den Schutz vor Fressfeinden geprägt. Die Falter zeigen eine ausgeprägte Tagaktivität und sind als Bestäuber an Blüten anzutreffen. Durch ihre auffällige schwarzblaue Färbung mit weißen Flecken und einem gelben Hinterleibsring imitieren sie das für Vögel giftige Veränderliche Widderchen (Zygaena ephialtes), wodurch sie von potentiellen Fressfeinden gemieden werden. Diese Batesianische Mimikry schützt die ansonsten ungenießbaren Falter vor Prädation. Im larvalen Stadium ernähren sich die polyphagen Raupen herbivor von verschiedenen krautartigen Pflanzen wie Erikagewächsen, Pfeifengras, Ampfer, Labkraut und Wegerich. Zur Überwinterung spinnen sich die Raupen gemeinsam in ein Gespinst am Boden ein, in dem sie die kalte Jahreszeit verbringen. Nach der Überwinterung setzen sie ihre Fraßaktivität bis zum Mai des folgenden Jahres fort, bevor sie sich verpuppen.1

Modo di vita

Ökologie

Amata phegea besetzt als polyphager Herbivor eine ökologische Nische in trockenen, offenen und mit Bäumen sowie Sträuchern bewachsenen Lebensräumen wie lichten Wäldern und buschigen Abhängen.12 Die Habitatwahl umfasst primär waldartige Strukturen und Offenlandbereiche, während urbane Areale, Dünen oder Feuchtgebiete nicht besiedelt werden.2 Die Raupen ernähren sich polyphag von krautartigen Pflanzen, worunter Erikagewächse wie Heidekraut, Pfeifengras, Ampfer, Labkraut und Wegerich fallen.1 Im Nahrungsnetz agieren die adulten Falter als Bestäuber, während die Art selbst durch Bates'sche Mimikry geschützt ist.12 Durch die Nachahmung des für Vögel giftigen und daher gemiedigten Veränderlichen Widderchens (Zygaena ephialtes) reduziert Amata phegea den Fressdruck durch avifaunale Prädatoren.1 Die Überwinterung erfolgt als Larve in einem gemeinsamen Gespinst am Boden, bevor die Nahrungsaufnahme bis Mai fortgesetzt wird und die Falter univoltin von Juni bis Juli schlüpfen.12

Diffusione

Vorkommen & Lebensraum

Amata phegea ist in ihrer geografischen Verbreitung stark auf den eurasiatischen Raum fokussiert. Das natürliche Areal der Art umfasst insbesondere Südeuropa und erstreckt sich nach Osten über Kleinasien bis nach Transkaukasien. In Mitteleuropa besiedelt der Schmetterling Regionen bis in den Nordwesten und Nordosten Deutschlands.1 Die Art zeigt eine deutliche Bindung an klimatisch begünstigte, trockene Regionen. Innerhalb ihrer Habitate bevorzugt Amata phegea offene, mit Bäumen und Sträuchern bewachsene Bereiche sowie lichte Wälder und buschige Abhänge.1 Aggregierte Beobachtungsdaten bestätigen diese Habitatpräferenz und weisen Vorkommen in Waldgebieten sowie im Offenland nach.12 In diesen Lebensräumen ernähren sich die polyphagen Raupen von krautartigen Pflanzen wie Erikagewächsen, Heidekraut, Pfeifengras, Ampfer, Labkraut und Wegerich.1 Urbane Räume, Dünen oder Feuchtgebiete werden von der Art hingegen gemieden, wie aus Rasterdaten hervorgeht.12 Die vertikale Verbreitung und genaue Höhenstufen sind in der wissenschaftlichen Literatur für Amata phegea bisher nicht systematisch quantifiziert. Belastbare historische Daten zur Ausbreitung oder gezielten Einschleppung außerhalb des natürlichen Areals liegen für Mitteleuropa nicht vor.1

Diffusione

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Bennewitz, 04 Bennewitz, Deutschland

    09/05/2026

  • Deutschland

    08/05/2026

  • Berlin, Berlin, Deutschland

    07/05/2026

  • Deutschland

    03/05/2026

  • Naturpark Haßberge, Ebern, Bayern, Deutschland

    27/04/2026

Dati: iNaturalist

Avvistamenti

Analisi comunitaria

OpenInsect
10
Avvistamenti negli ultimi 12 mesi
Dati della community Silberkraft
Ultimo il 11/07/2026
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Stagionalità

Saisonalität & Aktivität

Amata phegea zeigt eine strikt univoltine Entwicklung mit einer Generation pro Jahr. Die Falter schlüpfen im Jahresverlauf von Juni bis Juli und bilden in diesem Zeitraum ihre Hauptflugzeit aus. Die Aktivität der Imago ist tagaktiv ausgeprägt. Nach der Paarung und Eiablage schlüpfen die Larven, welche sich im weiteren Verlauf auf die Überwinterung vorbereiten. Die Überwinterung erfolgt als Larve in einem gemeinsamen Gespinst am Boden. Nach Beendigung der Winterruhe setzen die Raupen ihre Nahrungsaufnahme im Frühjahr bis zum Mai fort, bevor die Verpuppung und der anschließende Falterschlupf im Frühsommer erfolgen. Belastbare quantitative Messdaten zur Temperaturabhängigkeit der Aktivität liegen nicht vor.1 Im öffentlichen Suchinteresse zeigt sich ein einzelner, auffälliger Peak im Monat Februar, welcher nicht mit der Hauptaktivitätsphase der Imago im Sommer korreliert.2

In pratica

Bedeutung, Schäden & Prävention

Amata phegea ist weder als Schädling noch als Lästling oder Nützling im klassischen Sinne klassifiziert, da die Art weder in der Land- noch in der Forstwirtschaft nennenswerte Schäden verursacht. Das Schadpotenzial der Art ist praktisch nicht vorhanden, weshalb keine spezifischen Schadbilder an Kultur- oder Nutz Pflanzen bekannt sind. Von der Art geht keinerlei medizinische oder gesundheitliche Relevanz aus, da weder Allergien noch die Übertragung von Krankheitserregern oder Gifte für den Menschen dokumentiert sind. Da Amata phegea keine wirtschaftlichen Schäden verursacht, existieren keine etablierten Früherkennungs- oder Befallsanzeichen im Sinne des Pflanzenschutzes. Entsprechend sind weder bauliche noch hygienische Präventionsmaßnahmen erforderlich. Auch spezifische Monitoring-Methoden wie Fallen oder Indikatoren werden für diese Art in der Praxis nicht eingesetzt. Biologische, physikalische oder chemische Bekämpfungsmaßnahmen sind nicht erforderlich, da die Tiere weder Gärten noch Gebäude befallen. Folglich kommen auch Konzepte der integrierten Schädlingsbekämpfung (IPM) bei Amata phegea nicht zur Anwendung. Rechtliche Aspekte wie Quarantänevorschriften oder Meldepflichten existieren für diesen Schmetterling ebenfalls nicht. Belastbare Daten zu spezifischen Management- oder Bekämpfungsstrategien fehlen, da die Art als harmloser Bestandteil der Fauna in ihren Habitaten wie lichten Wäldern und buschigen Abhängen gilt.1

In pratica

Wirtschaftliche Bedeutung

Belastbare Daten zu wirtschaftlichen Schäden durch Amata phegea fehlen in der aktuellen Datenlage vollständig. Die Art ist weder als Agrar- noch als Forstschädling von Bedeutung, weshalb keine bezifferten Bekämpfungskosten oder Berichte über Totalverluste existieren. Wirtschaftlich relevante Aspekte wie Schäden in der Lagerhaltung oder im Bauwesen sind für diese Art nicht belegt.12

Riferimenti

Fonti e riferimenti

  1. de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Ffleck-Widderchen
  2. gbif.org/species/1808450