*Wisteria floribunda* (englisch: Japanese wisteria) ist eine laubabwerfende, verholzende Kletterpflanze aus der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae), die ursprünglich in Japan beheimatet ist.[1][2] Die Art wird wegen ihrer langen, hängenden Blütentrauben als Zierpflanze geschätzt, gilt jedoch in Teilen der südöstlichen Vereinigten Staaten als invasiv, da sie dichte Dickichte bildet und heimische Gehölze verdrängt.[1][3] Von der verwandten Art *Wisteria sinensis* unterscheidet sie sich durch ihre im Uhrzeigersinn windenden Triebe.[4]
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Biologie & Lebenszyklus
Die Fortpflanzung von *Wisteria floribunda* erfolgt sexuell durch entomophile Bestäubung, wobei vorwiegend langrüsselige Bienen wie Hummeln (*Bombus* spp.) und Holzbienen (*Xylocopa* spp.) als Vektoren dienen.[1][5] Aufgrund der speziellen Blütenmorphologie ist eine Vibrationsbestäubung ('buzz pollination') mit einer Frequenz von 300–400 Hz erforderlich, um den Pollen aus den Antheren freizusetzen.[5] Da viele Genotypen selbstinkompatibel sind, ist eine Fremdbestäubung für die Bildung lebensfähiger Samen zwingend notwendig. Nach erfolgreicher Befruchtung entwickeln sich 10–15 cm lange, samtige Hülsenfrüchte, die 1–8 harte Samen enthalten und im Spätherbst durch explosive Dehiszenz aufplatzen, um die Samen zu verbreiten. Die Samen weisen eine durch die harte Schale bedingte Dormanz auf, weshalb in der Natur oder Kultur eine Skarifizierung (mechanische Verletzung der Schale) die Keimrate signifikant auf bis zu 80 % erhöht.[3] Der Lebenszyklus umfasst eine ausgeprägte juvenile Phase; aus Samen gezogene Pflanzen benötigen bis zur ersten Blüte oft 10–20 Jahre, während vegetativ vermehrte Exemplare (z. B. durch Veredelung) bereits nach 3–5 Jahren blühen.[3][6] *Wisteria floribunda* ist eine langlebige, perennierende Liane, die ein Alter von über 50 bis 100 Jahren erreichen kann.[3] Das Wachstum der adulten Pflanzen ist durch rechtswindende (im Uhrzeigersinn) Triebe gekennzeichnet, die unter optimalen Bedingungen Längen von 20 bis 30 Metern erreichen.[1][3] Physiologisch ist die Art an gemäßigte Klimazonen angepasst (USDA-Zonen 5–9) und toleriert Temperaturen bis -20 °C, wobei sie im Herbst ihr Laub abwirft und eine Winterruhe einlegt. Eine essentielle symbiotische Assoziation besteht mit *Rhizobium*-Bakterien, die in Wurzelknöllchen Stickstoff fixieren und so das Wachstum auf nährstoffarmen Böden ermöglichen.[3] Zu den natürlichen Mortalitätsfaktoren und Stressoren zählen Spätfröste, die die Blütenknospen schädigen, sowie Staunässe, die Wurzelfäule durch *Phytophthora* begünstigt. Obwohl die Pflanze durch ihre Toxizität weitgehend vor Säugetierfraß geschützt ist, treten Insektenschädlinge wie der Japankäfer (*Popillia japonica*), Blattläuse und Schildläuse auf.[3][7] Zudem ist die Art anfällig für den Wurzelhalsgallentumor (*Agrobacterium tumefaciens*) und das Wisteria-Vein-Mosaic-Virus.[7][6]
Avvistamenti e casi attuali in Germania
DE-SN, Deutschland
15.08.2025
Berlin, DE-BE-BR, Deutschland
14.08.2026
Deutschland
09.06.2025
Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
30.05.2025
Oststadt, 30 Hannover, Deutschland
26.05.2025
Daten: iNaturalist
Stagionalità e andamento della domanda
Basato sul Silver Power Trend Index, il nostro modello basato su dati di ricerca e osservazioni naturalistiche