Ricerche popolari
Voce del lessico
trifoglio di carne Trifolium incarnato
Navigazione rapida
Tassonomia
Regno
Pflanzen (Plantae)
Phylum
Tracheophyta (Tracheophyta)
Classe
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordine
Fabales (Fabales)
Famiglia
Fabaceae
Genere
Trifolium
Specie
Trifolium incarnatum
Nome scientifico
Trifolium incarnatum L.
Nome accettato
Einleitung
Der Inkarnat-Klee (*Trifolium incarnatum*) ist eine einjährige, krautige Leguminose aus der Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae), deren ursprüngliches Verbreitungsgebiet von Südosteuropa bis Südwestasien reicht.[1][2] Charakteristisch sind die dichten, zylindrischen Blütenstände in leuchtendem Karmesinrot sowie Fiederblätter, denen die für viele Kleearten typische weiße V-Zeichnung fehlt.[3] Aufgrund seiner Fähigkeit zur Stickstofffixierung wird er häufig als Gründünger, Zwischenfrucht und Futterpflanze angebaut, dient Bestäubern als Nahrungsquelle, kann jedoch in nicht heimischen Gebieten verwildern.[1][3]
Analisi comunitaria
2
Avvistamenti negli ultimi 12 mesi
Dati della community Silberkraft
Ultimo il 17.05.2026
Unisciti alla community
Carica una foto e aiutaci a censire le specie.
Stagionalità e andamento della domanda
Basato sul Silver Power Trend Index, il nostro modello basato su dati di ricerca e osservazioni naturalistiche
Attività stagionale
Sviluppo nel corso degli anni
Fakten (kompakt)
- Der Inkarnat-Klee gedeiht optimal auf gut durchlässigen, lehmigen Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0. - Zu den etablierten Zuchtsorten gehören 'Dixie', 'AU Sunrise' und 'AU Sunup', die auf Krankheitsresistenz und frühe Reife selektiert wurden. - Im frühen Frühjahrswachstum weist die Pflanze einen hohen Rohproteingehalt von bis zu 25 % auf. - Um das Risiko von Blähungen (Tympanie) bei Wiederkäuern zu minimieren, wird die Verfütterung in Mischung mit Gräsern empfohlen. - Neben Insekten nutzen auch Wildtiere wie Rehe, Truthähne und Wachteln die Bestände als Habitat und Nahrungsquelle. - Das Wurzelsystem setzt sich aus einer zentralen Pfahlwurzel und einem ergänzenden faserigen Wurzelwerk zusammen. - Ein einzelner Blütenstand besteht aus 50 bis 120 Einzelblüten (Florets). - Die Dimensionen der Blütenköpfe betragen 20 bis 60 mm in der Höhe und 10 bis 20 mm in der Breite. - Jede Einzelblüte besitzt einen behaarten Kelch mit einer Länge von 3 bis 4,5 mm. - Die eiförmigen Nebenblätter sind anatomisch mit den Blattstielen verwachsen. - Obwohl meist karmesinrot, treten bei bestimmten Unterarten auch cremeweiße Blütenformen auf.[8]
Name & Einordnung
Der gültige wissenschaftliche Name der Art lautet *Trifolium incarnatum* und wurde im Jahr 1753 von Carl von Linné in dessen Werk *Species Plantarum* erstbeschrieben.[2] Das Art-Epitheton *incarnatum* entstammt dem Lateinischen und bedeutet „fleischfarben“ oder „blutrot“, was auf die intensive Färbung der Blütenkrone anspielt. Dieser Farbgebung entspricht auch der international verbreitete englische Trivialname „crimson clover“. Taxonomisch wird die Art in bestimmten Bearbeitungen in zwei Unterarten gegliedert.[1] Die Nominatform *Trifolium incarnatum* subsp. *incarnatum* zeichnet sich durch aufrechte Stängel und leuchtend rote Blüten aus.[1] Die Unterart *Trifolium incarnatum* subsp. *molinerii* hingegen besitzt cremeweiße bis blassrosa Blüten und wächst oft niederliegend oder nur bis 20 cm hoch. Diese Unterart wurde ursprünglich 1815 von Balbis ex Hornemann als eigenständige Spezies *Trifolium molinerii* beschrieben, bevor sie taxonomisch herabgestuft wurde.[1] Historische Varietäten wie *var. elatius* und *var. albiflorum* gelten heute meist als Synonyme der Art oder der Unterarten.[1] Systematisch wird die Pflanze der Gattung *Trifolium* (Klee) innerhalb der Familie der Fabaceae zugeordnet.[3]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Trifolium incarnatum ist eine einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 90 cm erreicht.[1][4] Die aufrechten, oft unverzweigten Stängel sind hellgrün bis rotbraun gefärbt, im Querschnitt rund und dicht mit weichen, anliegenden Haaren bedeckt. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind dreizählig gefiedert und besitzen 2,5 bis 10 cm lange, weich behaarte Blattstiele. Die einzelnen Fiederblättchen sind verkehrteiförmig bis elliptisch, 8 bis 25 mm lang sowie 8 bis 16 mm breit und weisen gezähnte Ränder sowie abgerundete Spitzen auf. Während die Blattoberseite matt mittelgrün und spärlich behaart ist, erscheint die Unterseite blasser und dichter behaart. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal zur Abgrenzung von ähnlichen Kleearten ist das Fehlen der typischen weißen V-förmigen Zeichnung auf den Blättchen. An der Basis der Blattstiele befinden sich eiförmige Nebenblätter, die mit dem Stiel verwachsen sind.[1][3] Die charakteristischen Blütenstände sind dichte, zylindrische bis eiförmige Köpfchen, die einzeln an den Stängelspitzen stehen und 20 bis 60 mm lang sowie 10 bis 20 mm breit werden.[1][4] Jeder Blütenstand setzt sich aus 50 bis 120 Einzelblüten zusammen, die sich zeitlich versetzt öffnen.[1] Die 10 bis 15 mm langen, schmetterlingsartigen Blüten besitzen fünf Kronblätter und einen behaarten, 3 bis 4,5 mm langen Kelch.[1][3] Die Kronblätter der Nominatform sind leuchtend scharlachrot bis karmesinrot gefärbt, was der Art ihren Trivialnamen verleiht.[1][4] Bei der Unterart *T. incarnatum* subsp. *molinerii* sind die Blüten hingegen cremeweiß bis blassrosa und die Stängel wachsen oft niederliegend oder bleiben kleiner.[1] Das Wurzelsystem besteht aus einer zentralen Pfahlwurzel sowie feinen Seitenwurzeln, an denen stickstofffixierende Knöllchenbakterien sitzen.[1][3] Nach der Bestäubung bilden sich kleine, nicht aufspringende Hülsenfrüchte, die jeweils einen einzelnen Samen mit harter Schale enthalten. Die Keimlinge entwickeln sich im Herbst zunächst als flach wachsende Rosette, bevor im Frühjahr das vertikale Wachstum einsetzt.[1]
Beschreibung
*Trifolium incarnatum* ist eine einjährige, krautige Pflanze aus der Familie der Fabaceae, die sich durch ihren aufrechten Wuchs und die markanten, blutroten Blütenstände auszeichnet.[1][2] Im natürlichen Lebensraum sowie in kultivierten Beständen bildet die Art im Herbst zunächst eine bodenständige Blattrosette, die überwintert, bevor im Frühjahr die 30 bis 90 cm hohen, unverzweigten oder wenig verzweigten Stängel austreiben.[3][1] Ein wesentliches anatomisches Merkmal ist die dichte Behaarung der gesamten Pflanze; Stängel und Blattstiele sind mit weichen, anliegenden Haaren bedeckt, was dem Inkarnat-Klee ein insgesamt weich-filziges Erscheinungsbild verleiht.[4][3] Die wechselständigen, dreizähligen Laubblätter besitzen verkehrteiförmige Fiederblättchen, die beidseitig behaart sind und – im Gegensatz zu vielen verwandten Kleearten wie dem Rotklee – keine weiße V-förmige Zeichnung aufweisen.[1][3] Unterirdisch entwickelt die Pflanze eine Pfahlwurzel in Kombination mit einem faserigen Wurzelsystem, das durch die Symbiose mit *Rhizobium leguminosarum* bv. *trifolii* Wurzelknöllchen zur Stickstofffixierung bildet.[1][3] Diese physiologische Anpassung ermöglicht es der Art, atmosphärischen Stickstoff in Ammonium umzuwandeln und so auf stickstoffarmen Böden zu gedeihen, wobei sie signifikante Mengen Stickstoff im Boden anreichert.[6][3] Die Blütezeit erstreckt sich von April bis August, wobei sich die länglichen, zylindrischen Blütenköpfe endständig an den Stängeln entwickeln und aus 50 bis 120 Einzelblüten bestehen.[3][7] Die Entwicklung der Einzelblüten erfolgt akropetal innerhalb des Blütenstandes, wobei die Krone typischerweise leuchtend karmesinrot gefärbt ist.[1] Taxonomisch wird die Art in zwei Unterarten unterteilt: Die Nominatform *Trifolium incarnatum* subsp. *incarnatum* mit den typischen roten Blüten und kräftigem Wuchs, sowie *Trifolium incarnatum* subsp. *molinerii*, die cremeweiße bis blassrosa Blüten trägt und oft kleiner oder niederliegend wächst.[2][3] Der von Carl von Linné 1753 vergebene Artname *incarnatum* leitet sich vom lateinischen Wort für „fleischfarben“ oder „blutrot“ ab und bezieht sich auf die intensive Färbung der Corolla.[5][3] Nach der Bestäubung, die vorwiegend durch Bienen erfolgt, bilden sich kleine, nicht aufspringende Hülsenfrüchte, die jeweils einen einzelnen Samen enthalten.[3][1] Die Samen zeichnen sich durch eine harte Schale aus, die eine physische Dormanz bewirkt und die Keimfähigkeit im Boden für 5 bis 10 Jahre erhalten kann.[3] Der Lebenszyklus endet typischerweise im Hochsommer mit der Samenreife und dem Absterben der Pflanze, wobei sie unter feuchten Bedingungen gelegentlich als kurzlebige Staude für eine weitere Saison persistieren kann.[3][1]
Verhalten
Das Verhalten von *Trifolium incarnatum* ist stark durch interspezifische Wechselwirkungen und physiologische Anpassungen an Umweltfaktoren geprägt. Die Art geht eine mutualistische Symbiose mit dem Bodenbakterium *Rhizobium leguminosarum* bv. *trifolii* ein, um in Wurzelknöllchen atmosphärischen Stickstoff zu fixieren. Das Blühverhalten wird photoperiodisch gesteuert, wobei die Blütenbildung induziert wird, sobald die Tageslänge 12 Stunden überschreitet. Innerhalb der Blütenstände öffnen sich die einzelnen Florets sequenziell, was die Blühdauer pro Pflanze auf zwei bis vier Wochen verlängert. Zur Sicherung der Fortpflanzung interagiert der Inkarnat-Klee intensiv mit der Fauna, indem er durch nektarreiche Blüten Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge anlockt. Darüber hinaus zeigt die Pflanze eine chemische oder strukturelle Attraktivität für nützliche Insekten wie Blumenwanzen, was die lokale Biodiversität beeinflusst.[1] Im Konkurrenzkampf um Ressourcen nutzt *Trifolium incarnatum* ein schnelles und dichtes Wachstum, um Unkräuter effektiv zu unterdrücken. In eingeführten Verbreitungsgebieten kann dieses aggressive Ausbreitungsverhalten dazu führen, dass die Art heimische Vegetation verdrängt und invasive Tendenzen zeigt.[3] Als Überlebensstrategie weisen die Samen eine physikalische Dormanz auf, die durch eine harte Samenschale bedingt ist und eine Lebensfähigkeit im Boden von 5 bis 10 Jahren ermöglicht. Der Lebenszyklus umfasst eine Überwinterung als flach wachsende Rosette, bevor im Frühjahr das vertikale Stängelwachstum einsetzt.[1]
Ökologie
*Trifolium incarnatum* geht eine mutualistische Symbiose mit Knöllchenbakterien, primär *Rhizobium leguminosarum* bv. *trifolii*, ein, wodurch atmosphärischer Stickstoff für die Pflanze verfügbar gemacht wird.[1][3] Diese Fixierungsleistung trägt etwa 50 bis 150 kg Stickstoff pro Hektar in den Boden ein und erhöht dessen Fertilität signifikant.[1] Die nektarreichen Blütenstände fungieren als wichtige Ressource für Bestäuber, darunter Honigbienen, Wildbienen und Schmetterlinge, und fördern die Biodiversität von Nützlingen wie Blumenwanzen.[1][3] Im Nahrungsnetz dient die Pflanze als Futterquelle für Wildtiere wie Rehe, Truthühner und Wachteln. Allerdings kann sie auch als Sekundärwirt für landwirtschaftliche Schädlinge, beispielsweise den Baumwollkapselwurm, auftreten.[1] Hinsichtlich der Habitatansprüche bevorzugt die Art gut durchlässige, lehmige Böden mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,0, toleriert jedoch Texturen von sandig bis tonig.[1][3] Sie gedeiht in kühlen, feuchten Klimaten mit Jahresniederschlägen zwischen 500 und 1000 mm, zeigt jedoch eine geringe Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit.[3] Das dichte Wurzelsystem und die schnelle Biomasseproduktion unterdrücken effektiv konkurrierende Unkräuter und verhindern Bodenerosion.[1][3] In nicht-heimischen Gebieten kann *Trifolium incarnatum* invasives Verhalten zeigen und durch dichte Bestände die heimische Vegetation verdrängen, insbesondere auf gestörten Flächen.[3][4] Die Samen weisen eine physikalische Dormanz auf und können im Boden 5 bis 10 Jahre überdauern.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Trifolium incarnatum* wird primär als Nützling im Ackerbau zur Gründüngung und als Futterpflanze kultiviert, kann jedoch außerhalb seines nativen Verbreitungsgebiets invasives Potenzial zeigen. Die ökonomische Bedeutung liegt in der Stickstofffixierung von 50 bis 150 kg pro Hektar sowie der Verbesserung der Bodenstruktur und Erosionskontrolle. In gestörten Habitaten oder an Straßenrändern neigt die Art zur Verwilderung und kann durch dichte Bestände native Vegetation verdrängen.[1][3] Landwirtschaftlich relevant ist die Pflanze zudem als Sekundärwirt für Schädlinge wie den Baumwollkapselwurm (*Helicoverpa zea*).[1] Für Wiederkäuer besteht bei der Beweidung von reinen Beständen oder überständigem Klee das Risiko der lebensbedrohlichen Trommelsucht (Bloat).[3][1] Zur Prävention dieser gesundheitlichen Schäden wird die Einsaat in Mischung mit Gräsern empfohlen, um die Schaumbildung im Pansen zu reduzieren. Für den Menschen sind die Blüten und Sprossen essbar und dienen als Quelle für Vitamin C und K.[1] Ein unerwünschter Aufwuchs in Folgekulturen lässt sich durch rechtzeitiges Monitoring der Blühphasen verhindern.[3] Die mechanische Bekämpfung bzw. Terminierung erfolgt idealerweise durch Mähen im frühen Knospen- bis mittleren Blühstadium, bevor der Samenansatz erfolgt. Diese physikalische Maßnahme verhindert effektiv die Ausbildung harter Samen, die physikalisch dormant sind und 5 bis 10 Jahre im Boden überdauern können. In der integrierten Schädlingsbekämpfung (IPM) wird *Trifolium incarnatum* gezielt eingesetzt, um Nützlinge wie die Blumenwanze anzulocken und Unkräuter zu unterdrücken.[1][3] Chemische Maßnahmen umfassen den Einsatz von Herbiziden zur Abtötung vor der Aussaat der Hauptfrucht, insbesondere in pfluglosen Anbausystemen.[1]
Wirtschaftliche Bedeutung
Die wirtschaftliche Bedeutung von *Trifolium incarnatum* liegt primär in der Nutzung als Futterpflanze und Zwischenfrucht in der Landwirtschaft.[1] Durch die symbiotische Stickstofffixierung reichert die Art den Boden mit 50 bis 150 Pfund Stickstoff pro Acre an, was den Bedarf an synthetischen Düngemitteln in Folgekulturen signifikant reduziert.[1][3] Als Gründünger oder Futter liefert die Pflanze Biomasseerträge von etwa 0,75 bis 2,5 Tonnen Trockenmasse pro Acre, wodurch die Bodenstruktur und der Gehalt an organischer Substanz verbessert werden.[1] Für die Viehwirtschaft bietet sie einen hohen ökonomischen Wert durch Rohproteingehalte von bis zu 25 % und eine Verdaulichkeit von bis zu 80 % in frühen Wachstumsstadien.[1][3] Allerdings können wirtschaftliche Risiken in der Tierhaltung entstehen, da bei der Beweidung von Reinbeständen oder überaltertem Futter die Gefahr von Blähsucht bei Wiederkäuern besteht. Im Pflanzenschutz ist die Art relevant, da sie als Sekundärwirt für wirtschaftlich bedeutende Schädlinge wie den Baumwollkapselwurm (Corn Earworm) fungieren kann.[1] In nicht-heimischen Gebieten zeigt *Trifolium incarnatum* teilweise invasive Tendenzen und kann als Unkraut in Feldern oder an Straßenrändern native Vegetation verdrängen, was Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich machen kann.[1][3] Positive wirtschaftliche Effekte ergeben sich zudem im Obstbau und Erosionsschutz, da das Wurzelsystem Böden stabilisiert, ohne stark mit Nutzbäumen zu konkurrieren. Darüber hinaus fördert die Pflanze durch ihr Nektarangebot Bestäuberpopulationen, was die Ertragssicherheit in benachbarten landwirtschaftlichen Kulturen unterstützt.[1]
trifoglio di carne Immagini e foto di avvistamenti reali
8 fotoBiologie & Lebenszyklus
Trifolium incarnatum ist eine einjährige krautige Pflanze, die in gemäßigten Klimazonen vorwiegend als Winterannuelle wächst.[1][4] Die Keimung der Samen erfolgt im Spätsommer oder frühen Herbst, idealerweise sechs bis acht Wochen vor dem ersten Frost. Für den Keimprozess sind Temperaturen zwischen 10 und 20 °C sowie ausreichende Bodenfeuchtigkeit erforderlich, wobei das Optimum für die Emergenz bei etwa 21 °C liegt.[3][1] Unter günstigen Bedingungen erscheinen die Sämlinge innerhalb von sieben Tagen an der Oberfläche. Die Pflanze überwintert im vegetativen Stadium als flach wachsende Blattrosette, bevor im zeitigen Frühjahr das Längenwachstum der Stängel einsetzt.[3] Die Blütezeit erstreckt sich je nach Region von April bis August, wobei die Blühinduktion photoperiodisch durch Tageslängen von mehr als 12 Stunden ausgelöst wird.[1] Die zwittrigen, nektarreichen Blütenstände werden durch Insekten, insbesondere Honigbienen und diverse Wildbienenarten, bestäubt.[3] Nach der erfolgreichen Befruchtung bilden sich kleine, nicht aufspringende Hülsenfrüchte, die jeweils einen einzelnen Samen enthalten. Die Samen weisen aufgrund einer harten Samenschale eine physikalische Dormanz auf und können im Boden 5 bis 10 Jahre keimfähig bleiben. Nach der Samenreife stirbt die Pflanze im Hochsommer ab, womit der reguläre einjährige Lebenszyklus abgeschlossen ist. Unter konstant feuchten Bedingungen kann die Art in seltenen Fällen als kurzlebige Staude für zwei bis drei Vegetationsperioden persistieren.[1] Eine physiologische Schlüsselfunktion ist die Symbiose mit Knöllchenbakterien, spezifisch *Rhizobium leguminosarum* bv. *trifolii*, die in den Wurzeln atmosphärischen Stickstoff fixieren.[1][6] Diese Symbioseleistung ist bei pH-Werten unter 5,0 gehemmt, weshalb die Pflanze leicht saure bis neutrale Böden (pH 5,5–7,0) bevorzugt.[3] Das Wurzelsystem besteht aus einer zentralen Pfahlwurzel und zahlreichen Faserwurzeln, was jedoch nur eine geringe Toleranz gegenüber Trockenheit und Hitze bietet.[1][3] Bei Wassermangel oder extremen Temperaturen stellt die Pflanze das Wachstum rasch ein und stirbt ab.[3] Ökologisch dient *Trifolium incarnatum* als Habitat und Nahrungsquelle für Nützlinge wie Blumenwanzen, fungiert jedoch auch als Sekundärwirt für Schädlinge wie den Baumwollkapselwurm.[1][3]
Vorkommen & Lebensraum
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet von *Trifolium incarnatum* erstreckt sich über Süd- und Zentraleuropa bis nach Südwestasien, einschließlich der Türkei, des Kaukasus und des nordwestlichen Iran. In Europa umfasst das Areal Regionen vom Mittelmeerraum bis in nördlichere Gebiete, wobei Vorkommen in Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien sowie Deutschland und dem Vereinigten Königreich dokumentiert sind.[2] Als Kulturpflanze wurde die Art im 19. Jahrhundert weltweit verbreitet und etablierte sich in Nordamerika, insbesondere im Südosten der USA und an der Pazifikküste.[1] Weitere neophytische Populationen finden sich heute in Australien, Neuseeland, Chile sowie in Teilen Afrikas, etwa in Algerien und Südafrika.[3] Die Pflanze bevorzugt gemäßigte Klimazonen mit milden Wintern und gedeiht optimal bei Jahresniederschlägen zwischen 500 und 1000 mm.[1] In seinem natürlichen Habitat besiedelt der Inkarnat-Klee vorwiegend Grasland, Wiesen und Ruderalflächen wie Wegränder oder Böschungen.[2] *Trifolium incarnatum* stellt mittlere Ansprüche an den Standort und wächst bevorzugt auf gut durchlässigen, lehmigen Böden mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,0. Die Art toleriert jedoch auch sandige bis tonige Substrate, sofern keine Staunässe herrscht.[1] Die vertikale Verbreitung reicht von Tieflagen bis in montane Höhenstufen. In Mitteleuropa und speziell im deutschsprachigen Raum tritt die Art sowohl kultiviert als auch verwildert auf, wobei sie oft auf gestörten Böden oder in Feldern zu finden ist.[2] Historische Floren belegen die Anwesenheit der Art in europäischen Gebieten seit mindestens dem 18. Jahrhundert.[2] In eingeführten Gebieten kann *Trifolium incarnatum* invasive Tendenzen zeigen und dichte Bestände bilden, die heimische Vegetation verdrängen.[3] Ökologisch fungiert die Pflanze als Stickstofffixierer durch Symbiose mit *Rhizobium*-Bakterien und bietet Habitat sowie Nahrung für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge.[1]
Saisonalität & Aktivität
In gemäßigten Klimazonen wächst *Trifolium incarnatum* überwiegend als winterannuelle Pflanze, deren Lebenszyklus mit der Keimung im Spätsommer oder frühen Herbst beginnt.[1][3] Die Sämlinge laufen optimal bei Temperaturen um 21 °C auf, tolerieren jedoch auch kühlere Bedingungen bis 10 °C.[3] Die Überwinterung erfolgt im vegetativen Stadium als flach am Boden liegende Blattrosette, bevor im zeitigen Frühjahr das Längenwachstum der Stängel einsetzt.[1][3] Die Induktion der Blüte wird photoperiodisch gesteuert und erfolgt, sobald die Tageslänge zwölf Stunden überschreitet.[1] In Mitteleuropa und Nordamerika erstreckt sich die primäre Blütezeit von April bis Juni, wobei die einzelnen Blütenstände über einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen blühen.[1][4] In nördlicheren Regionen oder bei Sommeraussaat kann die Art auch als Sommerannuelle kultiviert werden, wodurch sich die Blütezeit bis in den August verschieben kann.[3] Nach der Samenreife stirbt die Pflanze im Hochsommer ab, da sie monokarp ist und ihren Lebenszyklus innerhalb eines Jahres vollendet.[1] Die physiologische Aktivität ist stark temperaturabhängig; bei starker Hitze oder Trockenheit stellt die Art das Wachstum ein und zeigt nur geringe Toleranz gegenüber diesen Stressfaktoren.[3] Ergänzende Daten zum öffentlichen Interesse zeigen saisonale Spitzen im Mai, die zeitlich mit der Hauptblüte korrelieren.[5]
Fonti e riferimenti
- https://plants.usda.gov/DocumentLibrary/plantguide/pdf/pg_trin3.pdf
- https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:523237-1
- https://www.illinoiswildflowers.info/weeds/plants/cr_clover.html
- https://gobotany.nativeplanttrust.org/species/trifolium/incarnatum/
- Aggregierte Suchanfragen-Zeitreihe: Inkarnat Klee (DE), 2026.
- https://acsess.onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.2135/cropsci2014.01.0063
- https://species.nbnatlas.org/species/NHMSYS0100003139
- Literaturzusammenfassung: Trifolium incarnatum