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Trichothecium roseum Trichothecium roseum

Trichothecium roseum

Tassonomia

Regno Pilze (Fungi)
Phylum Ascomycota (Ascomycota)
Classe Sordariomycetes (Sordariomycetes)
Ordine Hypocreales (Hypocreales)
Famiglia Myrotheciomycetaceae
Genere Trichothecium
Specie Trichothecium roseum
Nome scientifico Trichothecium roseum (Pers.) Link
Nome accettato

Einleitung

*Trichothecium roseum* ist ein weltweit verbreiteter Pilz aus der Abteilung der Schlauchpilze (Ascomycota), der taxonomisch der Klasse der Sordariomycetes zugeordnet wird.[1][2] Die Art bildet charakteristische flache, körnige Kolonien, die zunächst weiß erscheinen und sich im Reifestadium hellrosa verfärben.[2] Als opportunistisches Pflanzenpathogen verursacht *T. roseum* die sogenannte Rosafäule an verschiedenen Früchten wie Äpfeln, Tomaten und Melonen, wobei er toxische Sekundärmetaboliten wie Trichothecene produziert. Neben seiner schädlichen Wirkung als Erreger von Lagerfäule wird der Pilz aufgrund seiner antagonistischen Eigenschaften gegenüber anderen Pathogenen auch als potenzielles biologisches Bekämpfungsmittel erforscht.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Trichothecium roseum vermehrt sich ausschließlich asexuell durch die Bildung von Konidien, da kein sexuelles Stadium bekannt ist. Die Kolonien wachsen flach und körnig, erscheinen zunächst weiß und entwickeln im Reifestadium eine charakteristische hellrosa bis pfirsichfarbene Färbung. Die Konidienträger sind aufrechte, einfache Hyphen von 200 bis 300 μm Länge, die im unteren Bereich septiert sind und an der Spitze Cluster von Sporen tragen. Ein taxonomisches Unterscheidungsmerkmal der Art sind die Konidien, die in Zickzack-Ketten angeordnet sind. Diese Ketten entstehen basipetal, indem nach der Bildung der ersten Spore eine zweite direkt darunter auf der gegenüberliegenden Seite aus dem Konidienträger herauswächst. Die Konidien selbst sind zweizellig, glatt und keulenförmig (15–20 × 7,5–10 μm), wobei die apikale Zelle größer ist als die gekrümmte basale Zelle. Das physiologische Optimum für das Wachstum liegt bei 25 °C, wobei der Pilz einen Temperaturbereich von 15 °C bis 35 °C toleriert. Die Sporulation erfolgt schnell bei einem pH-Wert von 4,0 bis 6,5 und wird durch eine Kombination aus niedrigen Temperaturen und hoher Glukosekonzentration begünstigt.[15] Lichtfaktoren beeinflussen den Lebenszyklus maßgeblich: Während weißes Licht die Kolonieausbreitung hemmt, fördert es die Konidienbildung im Vergleich zur Dunkelheit signifikant. Auf Nährmedien bilden sich Kolonien bereits einen Tag nach der Inokulation, und die massive Konidienproduktion beginnt am zweiten Tag.[8] Ökologisch tritt *Trichothecium roseum* weltweit als Saprophyt in Böden und Laubstreu sowie als opportunistischer Pflanzenschädling auf. Als Wundparasit dringt er meist durch Läsionen in Wirtsfrüchte ein, die durch primäre Pathogene oder mechanische Verletzungen verursacht wurden.[15] Zudem agiert der Pilz als Mykoparasit, der andere Pilze wie *Blumeria graminis* (Echter Mehltau), *Sclerotinia sclerotiorum* und *Rhizoctonia solani* befällt.[8] Die mykoparasitische Aktivität und die Infektionsfähigkeit werden durch Lichtrezeptoren (u. a. für blaues und grünes Licht) reguliert und sind bei Dunkelheit oft stärker ausgeprägt als unter Lichteinfluss.[8] Als natürlicher Antagonist wurde unter anderem das Bakterium *Bacillus cereus* identifiziert, das eine deutliche Hemmwirkung gegen *T. roseum* zeigt.[16]

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Bielefeld, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

    09.11.2025

  • München-Sendling, Deutschland

    25.10.2025

  • Deutschland

    13.05.2025

  • Buch, 13 Berlin-Bezirk Pankow, Deutschland

    22.03.2025

  • Herrensee, Lange-Damm-Wiesen und Barnim-Hänge, Strausberg, Brandenburg, Deutschland

    29.11.2023

Daten: iNaturalist

Ricerca scientifica e brevetti

CN-112301070-B Biological Concesso

Verfahren für hohen Trichothecen-Ertrag aus Trichothecium roseum und Anwendung zur Herstellung von Herbiziden gegen breitblättrige Unkräuter

(2020)

Rilevanza: 6/10

Riepilogo

Die Erfindung beschreibt ein optimiertes Fermentationsverfahren für Trichothecium roseum, um die Produktion von Trichothecen (einem Toxin) um 200% zu steigern. Die resultierende Fermentationsflüssigkeit wird direkt als Herbizid gegen breitblättrige Unkräuter eingesetzt. Das Patent ist relevant für die industrielle Nutzung der Metaboliten des Pilzes, beschreibt jedoch keine Bekämpfung des Pilzes selbst, sondern dessen Nutzung als Bio-Herbizid.

CN-107814688-A Chemical Sconosciuto

Zwei Arten von Sesquiterpenderivaten des Cyclonerodiol-Typs sowie deren Herstellungsverfahren und Anwendung

University of Qingdao Agricultural (2017)

Rilevanza: 6/10

Riepilogo

Das Patent beschreibt die Isolierung und Nutzung von zwei Sesquiterpen-Derivaten aus Fermentationskulturen von Trichothecium roseum (Stamm MLF 12). Diese chemischen Verbindungen zeigen eine hemmende Wirkung gegen Pflanzenpathogene wie Valsa mali und Rhizoctonia cerealis. Hier wird der Pilz nicht bekämpft, sondern als Quelle (Produzent) für neue fungizide Wirkstoffe genutzt. Die Innovation liegt in der Bereitstellung neuer Leitstrukturen für Pestizide.

CN-106854631-B Biological Concesso

Mikrobielles Bekämpfungsverfahren für Pflanzenkrankheiten

(2016)

Rilevanza: 9/10

Riepilogo

Dieses Patent stellt eine biologische Bekämpfungsmethode unter Verwendung des Bakterienstammes Bacillus cereus SC2 vor. Es wird explizit hervorgehoben, dass dieser Stamm eine deutliche Hemmwirkung gegen Trichothecium roseum (oft Erreger der Rosafäule) sowie andere Pilze wie Fusarium aufweist. Dies ist hochrelevant, da es eine direkte biologische Kontrolle gegen den spezifischen Schädling bietet. Die Methode ist für den Pflanzenschutz anwendbar.