Salta il contenuto
Spedizione gratuita da 29€
Spedizione 1-2 giorni
4.44 · 245.512+ clienti
Voce del lessico

Vespa in legno di abete rosso blu Sirex noctilio

Vespa in legno di abete rosso blu
Rischio medio Invasivo Pericolo fisico Può pungere

Tassonomia

Regno Tiere (Animalia)
Phylum Gliederfüßer (Arthropoda)
Classe Insekten (Insecta)
Ordine Hautflügler (Hymenoptera)
Famiglia Siricidae
Genere Sirex
Specie Sirex noctilio
Nome scientifico Sirex noctilio Fabricius, 1773
Nome accettato

Einleitung

Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) ist eine Insektenart aus der Familie der Siricidae innerhalb der Ordnung der Hautflügler.[1][2] Sie gilt als Holz- und Materialschädling, dessen Entwicklung vorwiegend an frisch gefälltem oder anbrüchigem Nadelholz, besonders an Kiefernarten, stattfindet. Nach dem Schlupf können sich die Wespen auch durch feste Materialien wie Bleibleche, Teppiche oder Linoleum fressen.[1]

Name & Einordnung

Die Art trägt den wissenschaftlichen Namen *Sirex noctilio* Fabricius, 1773.[2] Im deutschsprachigen Raum ist das Insekt unter der Trivialbezeichnung Blaue Fichtenholzwespe bekannt.[1] Systematisch wird die Spezies der Gattung *Sirex* zugeordnet, welche Teil der Familie Siricidae ist. Übergeordnet gehört das Taxon zur Klasse der Insecta (Insekten) sowie zur Ordnung der Hymenoptera (Hautflügler). In der taxonomischen Nomenklatur wird *Sirex noctilio* als akzeptierte Art geführt.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) zeichnet sich durch eine stahlblaue Grundfärbung aus, wobei sowohl die Beine als auch die Fühler gänzlich schwarz gefärbt sind.[1] Weibliche Exemplare erreichen eine Körperlänge von bis zu 30 mm ohne Legebohrer, beziehungsweise bis zu ca. 33 mm inklusive des Legeapparats. Der Rumpf ist walzenförmig gebaut und weist keine für viele andere Hautflügler typische Wespentaille auf. Charakteristisch für das Weibchen ist der Legebohrer, der deutlich über das Ende des Hinterleibs hinausragt. Trotz des morphologisch auffälligen Legeapparats kann die Wespe nicht stechen. Im Flug erzeugen die Tiere ein lautsurrendes Geräusch und gelten als gut flugfähig. Die Eier der Art sind cremig weiß gefärbt, wurstförmig und messen etwa 1,35 bis 1,56 mm. Die Larven erscheinen weiß bis blass gelblich und besitzen einen weichen, walzenförmigen sowie leicht gekrümmten Körper. Sie sind augenlos und verfügen über drei Paare von Stummelfüßen. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal der Larve ist der dunkelbraune Stachel am Hinterende, der auch als Stopfapparat bezeichnet wird. Die Entwicklung umfasst in der Regel sieben, maximal bis zu zwölf Häutungen. Das Puppenstadium dauert etwa 20 bis 28 Tage an, wobei die Phase der Präpuppe weniger als vier Wochen beträgt. Ein Befall lässt sich zudem an kreisrunden Fluglöchern im Holz erkennen, deren Durchmesser zwischen 3 und 6,6 mm variiert. Die Fraßgänge sind dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln verstopft, was die Gänge teilweise schwer erkennbar macht.[1]

Beschreibung

Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) ist ein Holz- und Materialschädling, der durch einen walzenförmigen Rumpf ohne die für viele Hautflügler typische Wespentaille charakterisiert ist. Das Erscheinungsbild der adulten Weibchen wird durch eine stahlblaue Färbung dominiert, wobei sowohl die Beine als auch die Fühler gänzlich schwarz sind. Inklusive des Legebohrers erreichen die weiblichen Tiere eine Körperlänge von bis zu 33 mm, ohne diesen bis zu 30 mm. Dieser Legebohrer ragt deutlich über den Hinterleib hinaus und dient dazu, die Eier einzeln oder in Gruppen etwa 8 bis 10 mm tief in das Holz einzubringen. Die Eier selbst sind wurstförmig, cremig weiß und messen etwa 1,35 bis 1,56 mm. Die Larven von *Sirex noctilio* sind augenlos und weisen eine weiße bis blass gelbliche Färbung auf. Ihr Körper ist weich, walzenförmig sowie leicht gekrümmt und mit drei Paaren von Stummelfüßen ausgestattet. Ein spezifisches anatomisches Merkmal der Larve ist der dunkelbraune Stachel am Hinterende, der auch als Stopfapparat bezeichnet wird. Während ihrer Entwicklung durchlaufen die Larven in der Regel sieben, maximal jedoch bis zu zwölf Häutungen. Die Fraßgänge der Larven sind dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln gepackt und oft schwer zu erkennen. Die Verpuppung erfolgt nach einer Präpuppenphase von unter vier Wochen, wobei die eigentliche Puppenruhe 20 bis 28 Tage andauert. Nach dem Schlupf fressen sich die Wespen durch das Holz ins Freie und hinterlassen kreisrunde Fluglöcher mit einem Durchmesser von 3 bis 6,6 mm. Die Kiefer der schlüpfenden Wespen sind so kräftig, dass sie selbst feste Materialien wie Bleibleche, Teppiche oder Linoleum auf befallenem Holz durchdringen können. Im Flug erzeugen die Tiere ein lautsurrendes Geräusch und gelten als gut flugfähig, wobei die Hauptflugzeit zwischen Juli und September liegt. Trotz ihrer Größe und des bedrohlich wirkenden Legebohrers kann die Wespe nicht stechen und überträgt keine Krankheiten. Die Lebensdauer der Geschlechtstiere ist vergleichsweise kurz und beträgt meist nur zwei bis vier Wochen.[1]

Verhalten

*Sirex noctilio* zeichnet sich durch eine gute Flugfähigkeit aus, wobei die Tiere im Flug ein lautsurrendes Geräusch erzeugen. Die Aktivitätsphase der Imagines erstreckt sich über die Monate Juli bis September, mit einem Höhepunkt der Flugzeit Ende August. Etwa drei bis fünf Tage nach der Begattung beginnen die Weibchen mit der Eiablage. Hierbei werden die Eier einzeln oder in Gruppen etwa 8 bis 10 Millimeter tief in das Holz eingebracht. Die Larven legen im Inneren des Holzes Fraßgänge an, die sie dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln verfüllen. Eine Überwinterung erfolgt im Freien meist im Larvenstadium, seltener bereits im Eistadium. Nach dem Schlupf zeigen die adulten Wespen ein ausgeprägtes Bohrverhalten, um das Brutmaterial zu verlassen. Sie fressen sich dabei auch durch feste Materialien wie Teppiche, Linoleum oder sogar Bleibleche, beispielsweise bei Flachdachbungalows. Die Art verfügt über keinen Stachel zur Verteidigung und kann nicht stechen.[1]

Ökologie

Die Larvenentwicklung von *Sirex noctilio* erfolgt primär in frisch gefälltem oder anbrüchigem Nadelholz, wobei Kiefernarten besonders häufig als Wirt dienen. Auch frisches Bauholz wird oft unbemerkt besiedelt. Für eine erfolgreiche Eiablage, bei der die Eier bis zu 10 mm tief ins Holz abgelegt werden, ist eine optimale Holzfeuchte von 60 % notwendig. Die Entwicklungsdauer ist stark umweltabhängig und beträgt regulär zwei bis drei Jahre, kann jedoch unter optimalen Bedingungen wie in Neuseeland oder dem Mittelmeerraum auf 10 bis 13 Monate verkürzt sein. Eine Überwinterung findet meist im Larvenstadium statt, seltener als Ei.[1] Die kritische Obergrenze für die Überlebensfähigkeit (Hitzetod) liegt bei ca. 45 °C. Als Materialschädling sind die geschlüpften Wespen in der Lage, sich durch Barrieren wie Bleibleche, Linoleum oder Teppiche zu fressen, um das Holz zu verlassen.[1]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) wird als relevanter Holz- und Materialschädling eingestuft. Die Entwicklung der Larven erfolgt vorzugsweise in frisch gefälltem oder anbrüchigem Nadelholz, wobei Kiefernarten besonders häufig betroffen sind. Ein Befall in frischem Bauholz bleibt oft zunächst unbemerkt. Das Schadbild im Inneren des Holzes zeichnet sich durch Fraßgänge aus, die dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln gepackt sind. Diese Gänge sind teilweise nur schlecht zu erkennen. Nach außen hin wird der Befall durch kreisrunde Fluglöcher sichtbar, die einen Durchmesser von 3 bis 6,6 mm aufweisen. Nach dem Schlupf besitzen die Wespen die Fähigkeit, sich durch darüberliegende feste Materialien zu fressen. Dazu gehören Bleibleche auf Flachdächern sowie Bodenbeläge wie Teppiche oder Linoleum. Eine Gesundheitsgefahr für den Menschen besteht nicht, da die Wespe weder stechen kann noch Krankheiten überträgt.[1] Hinsichtlich physikalischer Bekämpfungsmaßnahmen ist die Temperaturempfindlichkeit relevant, da der Hitzetod der Tiere bei ca. 45 °C eintritt. Für Kontrollmaßnahmen sollte die Flugzeit beachtet werden, die von Juli bis September andauert.[1]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die Blaue Fichtenholzwespe (*Sirex noctilio*) tritt als relevanter Holz- und Materialschädling auf. Ihre Entwicklung vollzieht sich vorzugsweise in frisch gefälltem oder anbrüchigem Nadelholz, wobei besonders Kiefernarten befallen werden. Ein wirtschaftliches Risiko resultiert daraus, dass der Befall in frischem Bauholz oft zunächst unbemerkt bleibt. Die von den Larven verursachten Fraßgänge sind dicht mit Spänen, Bohrmehl und Kotpartikeln gefüllt und im Material teilweise schwer zu erkennen. Nach Abschluss der Entwicklung hinterlassen die schlüpfenden Wespen kreisrunde Fluglöcher mit einem Durchmesser von 3 bis 6,6 mm im Holz. Über die reine Holzschädigung hinaus verursachen die adulten Tiere Sekundärschäden, indem sie sich nach dem Schlupf durch angrenzende feste Materialien fressen. Zu den dokumentierten Materialschäden zählen das Durchdringen von Bleiblechen bei Flachdachbungalows sowie die Zerstörung von Teppichen und Linoleum auf befallenem Untergrund. Da die Wespe nicht stechen kann und keine Krankheiten überträgt, beschränkt sich die Bedeutung auf die materielle Zerstörung.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Die Weibchen von *Sirex noctilio* erreichen eine Körperlänge von bis zu 30 mm ohne und ca. 33 mm inklusive des über den Hinterleib hinausragenden Legebohrers. Der Rumpf ist walzenförmig ohne Wespentaille und weist eine stahlblaue Färbung auf, während Beine und Fühler gänzlich schwarz sind. Die Imagines sind gute Flieger, die ein lautsurrendes Fluggeräusch erzeugen und deren Flugzeit von Juli bis September andauert, mit einem Maximum Ende August. Die Lebensdauer der Geschlechtstiere beschränkt sich meist auf zwei bis vier Wochen. Die Eiablage erfolgt drei bis fünf Tage nach der Begattung, wobei die Eier einzeln oder in Gruppen teilweise 8 bis 10 mm tief ins Holz abgelegt werden. Für diesen Prozess ist eine Holzfeuchte von 60 % optimal.[4] Die Fertilität liegt zwischen 200 und über 400 Eiern (maximal 485), die wurstförmig, cremig weiß und ca. 1,35 bis 1,56 mm groß sind. Nach einer Embryonalentwicklung von 16 bis 28 Tagen schlüpfen die Larven. Diese sind weiß bis blass gelblich, augenlos, leicht gekrümmt und besitzen drei Paar Stummelfüße sowie einen dunkelbraunen Stachel (Stopfapparat) am Hinterende. Die Larvenentwicklung umfasst in der Regel sieben, maximal bis zu zwölf Häutungen. Eine Überwinterung ist im Freien als Larve möglich, im Eistadium jedoch selten. Die gesamte Entwicklungsdauer beträgt meist zwei bis drei Jahre, kann jedoch in Regionen wie Neuseeland bei 75 % der Population in 10 bis 13 Monaten abgeschlossen sein.[4] Das Puppenstadium dauert 20 bis 28 Tage, wobei der Hitzetod bei ca. 45 °C eintritt. Als Lebensraum dient frisch gefälltes oder anbrüchiges Nadelholz, besonders Kiefernarten, wobei der Befall in frischem Bauholz oft unbemerkt bleibt. Die Fraßgänge sind dicht mit Spänen und Bohrmehl gepackt. Nach dem Schlupf fressen sich die Wespen durch kreisrunde Fluglöcher mit einem Durchmesser von 3 bis 6,6 mm ins Freie und können dabei selbst feste Materialien wie Bleibleche, Linoleum oder Teppiche durchdringen. Die Wespe kann nicht stechen und überträgt keine Krankheiten.[4]

Vorkommen & Lebensraum

Der primäre Lebensraum für die Larvalentwicklung von *Sirex noctilio* besteht aus Nadelholz. Dabei wird frisch gefälltes oder bereits anbrüchiges Holz besiedelt. Als Wirtspflanzen werden besonders Kiefernarten bevorzugt. Die Eiablage erfolgt teilweise mehrere Millimeter tief im Holzgewebe. Hierbei ist eine Holzfeuchte von 60 % für die Entwicklung optimal. Oftmals findet die Besiedlung unbemerkt in frischem Bauholz statt, was zu einem Vorkommen in menschlichen Siedlungsbereichen führt. Biologische Vergleichsdaten zur Entwicklungsdauer belegen die Etablierung der Art im Mittelmeerraum sowie in Neuseeland. In diesen Habitaten ist eine Überwinterung im Freien als Larve möglich. Das Überdauern des Winters im Eistadium tritt hingegen nur selten auf. Die obere Temperaturgrenze für das Überleben im Habitat liegt bei etwa 45 °C. Nach der Metamorphose fressen sich die adulten Wespen aus dem Holz ins Freie. Dieser Ausbruch erfolgt auch durch angrenzende Materialien wie Linoleum, Teppiche oder Bleibleche an Flachdächern.[1]

Saisonalität & Aktivität

Die Flugzeit der adulten *Sirex noctilio* erstreckt sich über die Sommermonate von Juli bis September. Das Maximum der Flugaktivität wird dabei meist Ende August erreicht.[1] Diese saisonale Konzentration bestätigt sich auch durch Analysen des Suchinteresses, die einen deutlichen Peak im Juli aufweisen.[3] Die adulten Geschlechtstiere besitzen eine Lebensdauer von meist zwei bis vier Wochen. Die Eiablage erfolgt bereits drei bis fünf Tage nach der Begattung. Die gesamte Entwicklungsdauer ist variabel und beträgt allgemein zwei bis drei Jahre, kann jedoch in wärmeren Regionen wie dem Mittelmeerraum oder Neuseeland oft in 10 bis 13 Monaten abgeschlossen werden. Eine Überwinterung erfolgt in der Regel im Larvenstadium, während das Eistadium nur selten überwintert. Die Puppenruhe umfasst einen Zeitraum von 20 bis 28 Tagen, dem ein Vorpuppenstadium von weniger als vier Wochen vorausgeht.[1] Die physiologische Toleranzgrenze für Hitze liegt bei ca. 45 °C, was zum Hitzetod führt. Während ihrer Aktivitätsphase erzeugen die gut flugfähigen Tiere ein lautsurrendes Geräusch.[1]

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Naturpark Fichtelgebirge, Wunsiedel, Bayern, Deutschland

    02.08.2025

  • Sachsen-Anhalt, Deutschland

    13.07.2022

  • Deutschland

    16.10.2021

  • Mildenau, Deutschland

    05.09.2021

  • Darmstadt, Deutschland

    14.09.2020

Daten: iNaturalist

Fonti e riferimenti

  1. https://content.behrs-online.de/wissen/document-view/kom_qm-schaedlingsbekaempfer_schaedlingsbekaempfer_011_04_01_01_02/print
  2. https://www.gbif.org/species/4492199
  3. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert), 2026
  4. Behr's Verlag, Hamburg - 4.1.1.2 Blaue Fichtenholzwespe (Sirex noctilio), Autor: U. Sellenschlo