Fakten (kompakt)
- Schwarze Johannisbeeren sind außergewöhnlich reich an Vitamin C und anderen sekundären Pflanzenstoffen. - Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere sind wechselständig angeordnet und haben behaarte Stiele von 1–7 cm Länge. - Die Blätter der Schwarzen Johannisbeere haben eine herzförmige Basis und gesägte oder gekerbte Ränder. - Die Blüten der Schwarzen Johannisbeere erscheinen im Frühjahr aus den Blattachseln am diesjährigen Wachstum und sind in hängenden Trauben von 3–5 cm Länge angeordnet, die jeweils 4–10 Blüten tragen. - Die einzelnen Blüten der Schwarzen Johannisbeere sind klein, mit einem grünen, behaarten, becherförmigen bis kurzglockenförmigen Blütenbecher von 3–4 mm Länge. - Die Kelchblätter der Schwarzen Johannisbeere sind grünlich oder rosa und 5–7 mm lang. - Die Blütenblätter der Schwarzen Johannisbeere sind weiß bis rötlich und 1–3 mm lang. - Die Früchte der Schwarzen Johannisbeere sind kugelförmige, schwarze Beeren mit einem Durchmesser von 1–1,5 cm, die unbehaart sind, aber sitzende Drüsen haben. - Die Beeren der Schwarzen Johannisbeere reifen im Hochsommer. - Die Anthocyane in Schwarzen Johannisbeeren machen bis zu 73 % der gesamten antioxidativen Aktivität der Frucht aus. - Dominante Anthocyane in Schwarzen Johannisbeeren sind Delphinidin-3-rutinosid und Cyanidin-3-rutinosid. - Schwarze Johannisbeeren enthalten etwa 203 mg Vitamin C pro 100 g Frischgewicht. - Der Vitamin-C-Gehalt macht etwa 18 % der gesamten antioxidativen Aktivität der Beeren aus. - Studien haben 15 verschiedene Anthocyane in Schwarzen Johannisbeeren identifiziert. - Die Konzentrationen der dominanten Anthocyane liegen zwischen 1,81 und 5,48 mg Cyanidin-3-O-Glucosid-Äquivalenten pro 100 g Frischgewicht.[16]
Die Schwarze Johannisbeere, wissenschaftlich *Ribes nigrum*, gehört zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae).[1] Die Art wurde erstmals von Carl von Linné im Jahr 1753 beschrieben. Der Gattungsname *Ribes* leitet sich vom arabischen Wort 'ribas' oder 'ribes' ab, welches für eine sauere Pflanze verwendet wurde. *Ribes nigrum* ist die Typusart der Gattung *Ribes*. Es gibt keine weit verbreiteten Synonyme für *Ribes nigrum*.[14] Deutsche Trivialnamen sind unter anderem Schwarze Johannisbeere, auch Ahlbeere, oder Bocksbeere. Im Englischen wird sie als 'blackcurrant' bezeichnet. *Ribes nigrum* ist ein sommergrüner Strauch, der typischerweise eine Höhe von 1 bis 1,8 Metern erreicht. Die Pflanze ist einhäusig, das heißt, sie trägt sowohl männliche als auch weibliche Blüten auf derselben Pflanze. Die Stängel sind holzig und aufrecht, junge Triebe sind drüsig-flaumig oder fast kahl, werden aber mit dem Alter glatter. Die Art ist in den gemäßigten Regionen Europas von Großbritannien bis Bulgarien und in Nord- und Zentralasien beheimatet.[1]
Die Jostabeere (*Ribes nigrum*) ist ein sommergrüner Strauch, der typischerweise eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreicht. Die Stängel sind holzig und aufrecht, wobei junge Triebe drüsig-puberulent oder fast kahl sind und mit zunehmendem Alter glatter werden. An den Knoten oder Internodien fehlen Stacheln oder Stacheln. Die Verzweigung erfolgt von der Basis aus und bildet einen mehrstämmigen Strauch, wobei die Fruchtproduktion hauptsächlich auf zweijährigem Holz erfolgt. Die Blätter sind wechselständig, gestielt, mit 1–7 cm langen und behaarten Stielen, die oft Borstenhaare tragen. Die Blattspreite ist nierenförmig, handförmig 3- bis 5-lappig, 2,5–10,5 cm lang und 2,5–12 cm breit, mit einer herzförmigen Basis, gesägten oder eingeschnitten-gekerbten Rändern und Harzdrüsen auf der Unterseite, die beim Zerdrücken einen aromatischen Duft verströmen. Die Blüten erscheinen im Frühjahr aus den Blattachseln am diesjährigen Wachstum, angeordnet in hängenden Trauben von 3–5 cm Länge mit 4–10 Blüten. Die einzelnen Blüten sind klein, mit einem grünen, behaarten, becherförmigen bis kurzglockenförmigen Blütenbecher von 3–4 mm Länge, zurückgebogenen grünlichen oder rosafarbenen Kelchblättern von 5–7 mm Länge und weißen bis rötlichen Blütenblättern von 1–3 mm Länge. Die Frucht besteht aus kugeligen, schwarzen Beeren mit einem Durchmesser von 1–1,5 cm, die kahl sind, aber sitzende Drüsen aufweisen und in hängenden Strängen (Trauben) getragen werden, die im Hochsommer reifen. Die Beeren sind essbar und schmecken süß.[1] Die Jostabeere ist einhäusig, d. h. sie produziert sowohl männliche als auch weibliche Blüten auf derselben Pflanze. Die Pflanze ist bekannt für ihre Früchte, die reich an Vitamin C sind und antioxidative Eigenschaften besitzen. Die Früchte enthalten Anthocyane, die für ihre dunkle, violette Pigmentierung verantwortlich sind und bis zu 73 % der gesamten antioxidativen Aktivität der Frucht ausmachen. Die Blätter der Pflanze weisen ebenfalls erhöhte Polyphenolwerte auf, die bis zu fünfmal höher sind als die der Beeren in einigen Extrakten.[1]
*Ribes nigrum*, bekannt als Schwarze Johannisbeere, ist ein sommergrüner Strauch, der typischerweise eine Höhe von 1 bis 2 Metern erreicht. Die Art ist in den gemäßigten Regionen Europas und Nordasiens beheimatet und erstreckt sich von Skandinavien und Großbritannien bis nach Frankreich und Bulgarien in Europa sowie bis nach Sibirien und Usbekistan in Asien. Sie gedeiht in feuchten, fruchtbaren Böden in Wäldern, Hecken und Gebüschen, oft entlang von Bachufern oder in anderen feuchten, tief liegenden Gebieten. Sie bevorzugt halbschattige Unterholzlagen oder Waldränder, wo teilweises Sonnenlicht das Wachstum ohne übermäßige Sonneneinstrahlung unterstützt. Die Stängel sind holzig und aufrecht, in jungen Jahren drüsig-flaumig oder fast kahl, werden aber mit zunehmendem Alter glatter. Die Verzweigung erfolgt von der Basis aus und bildet einen mehrstämmigen Strauch, wobei die Fruchtproduktion hauptsächlich am zweijährigen Holz erfolgt. Die Blätter sind wechselständig, gestielt mit 1–7 cm langen, behaarten Stielen, die oft Borstenhaare tragen. Die Blattspreite ist nierenförmig, handförmig 3- bis 5-lappig, 2,5–10,5 cm lang und 2,5–12 cm breit, mit einer herzförmigen Basis, gesägten oder eingeschnitten-gekerbten Rändern und Harzdrüsen auf der Unterseite, die beim Zerdrücken einen aromatischen Duft verströmen. Die Blüten erscheinen im Frühjahr aus den Blattachseln am diesjährigen Wachstum und sind in hängenden Trauben von 3–5 cm Länge angeordnet, die jeweils 4–10 Blüten tragen. Die einzelnen Blüten sind klein, mit einer grünen, behaarten, becherförmigen bis kurzglockenförmigen Blütenhülle von 3–4 mm Länge, zurückgebogenen grünlichen oder rosafarbenen Kelchblättern von 5–7 mm Länge und weißen bis rötlichen Blütenblättern von 1–3 mm Länge. Die Früchte bestehen aus kugeligen, schwarzen Beeren von 1–1,5 cm Durchmesser, die kahl, aber mit sitzenden Drüsen besetzt sind und in hängenden Strängen (Trauben) getragen werden, die im Hochsommer reifen. Die Beeren sind essbar und süßlich im Geschmack.[1] *Ribes nigrum* ist einhäusig, d. h. männliche und weibliche Blüten befinden sich auf derselben Pflanze. Die Art ist an kühle, feuchte Umgebungen mit Halbschatten angepasst und toleriert Halbschattenbedingungen, die typisch für lichte Waldgebiete sind, wo eine reduzierte Lichtintensität das Wachstum und die Fruchtbildung bis zu etwa 35 % Schatten unterstützt, ohne dass es zu erheblichen Ertragseinbußen kommt. Die Art weist eine starke Frosthärte auf und hält Temperaturen von bis zu -40 °C bis -62 °C im Ruhezustand stand. Sie benötigt 800–1.600 Kältestunden unter 7 °C, um den Ruhezustand zu befriedigen und einen gleichmäßigen Knospenaustrieb und die Blüte im Frühjahr zu fördern.[1] Die Schwarze Johannisbeere wurde in Nordeuropa innerhalb der letzten 400–450 Jahre domestiziert, wobei die erste Kultivierung wahrscheinlich im 16. Jahrhundert in Nordfrankreich oder Belgien erfolgte, von wo aus sie sich in Gärten in nordwesteuropäischen Städten ausbreitete.[1] Vor der organisierten Kultivierung wurden wilde Beeren, Blätter und andere Pflanzenteile wegen ihrer therapeutischen Eigenschaften gesammelt, wobei dokumentierte medizinische Anwendungen bis mindestens ins 16. Jahrhundert zurückverfolgt werden können.[1] Im frühen 17. Jahrhundert, wie aus Kunstwerken hervorgeht, die zubereitete Speisen darstellen, tauchte eine rudimentäre kulinarische Verwendung auf, beispielsweise in Kuchen, obwohl diese im Vergleich zur gesundheitsbezogenen Ernte zweitrangig blieben.[1]
Informationen zum spezifischen Verhalten der Jostabeere (*Ribes nigrum*) sind in den bereitgestellten Quellen nicht detailliert beschrieben. Die Quellen konzentrieren sich hauptsächlich auf botanische Beschreibungen, Anbaubedingungen, Inhaltsstoffe, Verwendung und gesundheitliche Auswirkungen der Pflanze. Es gibt keine Hinweise auf spezifische Verhaltensweisen wie Fortbewegung, Orientierung, Kommunikation, Aggregation, Territorialität oder Abwehrverhalten. Auch Interaktionen mit Artgenossen oder anderen Arten werden im Kontext von Verhalten nicht explizit erwähnt. Die Anpassungen, die in den Quellen erwähnt werden, beziehen sich auf Umweltbedingungen wie Kältehärte, Schattenverträglichkeit und Bodenpräferenzen, nicht jedoch auf spezifische Verhaltensanpassungen.[2]
*Ribes nigrum*, auch bekannt als schwarze Johannisbeere, ist in den gemäßigten Regionen Mittel- und Nordeuropas beheimatet und erstreckt sich ostwärts durch Nordasien bis in den russischen Fernen Osten und Teile Zentralasiens. Sie gedeiht in feuchten, fruchtbaren Böden in Wäldern, Hecken und Gebüschen, oft entlang von Bachufern oder in anderen feuchten, tief liegenden Gebieten. Die Art bevorzugt halbschattige Unterholzpositionen oder Waldränder, wo teilweises Sonnenlicht das Wachstum ohne übermäßige Sonneneinstrahlung unterstützt. Diese Umgebungen, die sich durch einen hohen Anteil an organischer Substanz und Schutz vor extremer Austrocknung auszeichnen, ermöglichen es dem Strauch, dichte Dickichte zu bilden, die zur lokalen Artenvielfalt beitragen, indem sie Deckung und Früchte für Wildtiere bieten. *Ribes nigrum* toleriert Halbschattenbedingungen, die typisch für lichte Waldgebiete sind, wo eine reduzierte Lichtintensität das Wachstum und die Fruchtbildung bis zu etwa 35 % Schatten unterstützt, ohne dass es zu erheblichen Ertragseinbußen kommt. Die Art weist eine starke Frosthärte auf und hält Temperaturen von bis zu -40 °C bis -62 °C im Ruhezustand stand. Sie bevorzugt gut durchlässige, feuchtigkeitsspeichernde Lehmböden mit hohem Humusgehalt, wobei der optimale pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0 liegt. Die Wasserverhältnisse betonen eine Vorliebe für gleichmäßige Feuchtigkeit (Boden mit 15–20 % volumetrischem Wassergehalt), wobei eine geringe inhärente Dürretoleranz zu Ertragsminderungen bei trockenen Bedingungen führt. Gute Luftzirkulation minimiert das Risiko von Pilzkrankheiten, indem die Luftfeuchtigkeit um das Laub reduziert wird.[1]
Die Schwarze Johannisbeere (*Ribes nigrum*) kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben, abhängig vom Kontext. **Schadpotenzial:** *Ribes nigrum* kann von verschiedenen Schädlingen befallen werden, darunter die Schwarze Johannisbeerblattlaus (*Aphis schneideri*), die zum Einrollen der Blätter und zu reduziertem Wachstum führt. Spinnmilben (*Tetranychus urticae*) können ebenfalls Probleme verursachen, indem sie die Blätter stippen und einweben. Auch Johannisbeersägewespen (*Nematus ribesii*) können erhebliche Schäden anrichten, da ihre Larven die Büsche entlauben. Weitere Schädlinge sind die Johannisbeerblattgallmücke (*Dasineura tetensi*) und verschiedene Schildläuse, die die Pflanzen schwächen können. Pilzkrankheiten wie die Anthraknose (*Pseudopeziza ribis*) können dunkle Flecken auf Blättern und Früchten verursachen und bei starkem Befall zu Entlaubung führen. Der Amerikanische Stachelbeermehltau (*Sphaerotheca mors-uvae*) befällt Blätter und Triebe. Die Verticillium-Welke (*Verticillium dahliae*) kann das Wachstum beeinträchtigen und das Gefäßgewebe abtöten. **Prävention und Bekämpfung:** Eine integrierte Schädlingsbekämpfung (IPM) ist entscheidend. Kulturelle Praktiken wie das Beschneiden infizierter Triebe im zeitigen Frühjahr verbessern die Luftzirkulation und entfernen Überwinterungsquartiere. Eine ausgewogene Düngung trägt zur Pflanzengesundheit bei, wobei ein Übermaß an Stickstoff vermieden werden sollte, da dies anfälliges Wachstum fördert. Gegen Blattläuse und Milben können nicht-chemische Optionen wie Hochdruck-Wassersprays oder insektizide Seifen eingesetzt werden. Bei Überschreitung der Schadensschwelle können Breitspektrum-Insektizide oder *Bacillus thuringiensis* gegen blattfressende Schädlinge wie Sägewespenlarven eingesetzt werden. Vorbeugende Fungizidanwendungen während feuchter Perioden können Anthraknose und Mehltau kontrollieren. Resistente Sorten können den Krankheitsdruck verringern. Nützlinge wie Raubmilben können zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden. Sanitäre Maßnahmen wie die Beseitigung von Pflanzenresten und die Fruchtfolge können das Risiko von Welkekrankheiten minimieren. **Medizinische/gesundheitliche Relevanz:** Schwarze Johannisbeeren enthalten viel Vitamin C und Anthocyane, die antioxidative Eigenschaften haben. Sie wirken entzündungshemmend, indem sie entzündungsfördernde Zytokine und Enzyme in Zellmodellen hemmen. Anthocyanreiche Extrakte können das Lipidprofil verbessern, indem sie den Gesamtcholesterin- und Triglyceridspiegel senken und das HDL-Cholesterin erhöhen. Studien haben gezeigt, dass der Konsum von Schwarzen Johannisbeeren den systolischen Blutdruck senken kann. Die Einnahme von Schwarzen Johannisbeeren kann die trainingsbedingten physiologischen Reaktionen verbessern, einschließlich einer erhöhten Fettoxidation und einer verbesserten Erholung der Muskelkraft. Schwarze Johannisbeersamenöl kann die Immunantwort verbessern. Anthocyane können Neuroinflammation reduzieren. Extrakte können oxidativen Stress reduzieren und die Durchblutung verbessern.[1] Extrakte aus *Ribes nigrum* Früchten können zur Vorbeugung oder Behandlung von Thrombose eingesetzt werden. Eine Anti-Aging-Zusammensetzung, die Extrakte aus *Ribes nigrum* und Trauben enthält, kann Falten reduzieren und die Hautelastizität verbessern. Ein Adjuvans für die Landwirtschaft kann das Samenöl der Schwarzen Johannisbeere (*Ribes nigrum*) enthalten, um die Wirkung von Pestiziden oder Düngemitteln zu verbessern.[5] **Einschränkungen:** Es gibt Einschränkungen bei den Studien, die die gesundheitlichen Vorteile von Schwarzen Johannisbeeren untersuchen, wie z. B. kleine Stichprobengrößen, kurze Dauer und heterogene Zubereitungen. Viele Studien stützen sich auf selbstberichtete Ergebnisse, und es fehlen Beweise für breitere Behauptungen. Die Finanzierung durch die Industrie kann zu selektiver Berichterstattung führen, und es fehlen größere, unabhängige, langfristige RCTs, um die Kausalität zu bestätigen.[1]
Die Schwarze Johannisbeere (*Ribes nigrum*) hat eine bedeutende wirtschaftliche Rolle, insbesondere in der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie. In einigen Regionen, wie den Vereinigten Staaten, gab es jedoch Anbaubeschränkungen, da die Pflanze als Zwischenwirt für den Erreger des Weißblasenrosts der Weymouthskiefer dient, was die Holzindustrie gefährdete.[1] Dies führte zu Quarantänemaßnahmen, die bis ins 20. Jahrhundert andauerten. Polen ist der weltweit führende Produzent von Schwarzen Johannisbeeren mit einer Ernte von 102.100 Tonnen im Jahr 2022, was über 70 % der globalen Gesamtproduktion ausmacht. Weitere bedeutende Produzenten sind das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich. Weltweit wurden im Jahr 2022 etwa 142.954 Tonnen Schwarze Johannisbeeren geerntet. Der Markt für Schwarze Johannisbeeren wird hauptsächlich durch die Verarbeitung dominiert, wobei über 90 % für Saftkonzentrate, Pulver und Extrakte verwendet werden, die in Getränken, Nahrungsergänzungsmitteln und Süßwaren eingesetzt werden. Der globale Markt für Schwarze Johannisbeerkonzentrate wurde im Jahr 2021 auf 3,2 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2025 4,1 Milliarden US-Dollar erreichen. Schwarze Johannisbeeren werden selten frisch konsumiert, sondern hauptsächlich zu verarbeiteten Produkten wie Konfitüren, Gelees, Säften und Likören verarbeitet. Ein Beispiel hierfür ist die Herstellung von Ribena, einem Johannisbeersirup, bei dem die Beeren innerhalb von 24 Stunden nach der Ernte verarbeitet werden, um die Qualität zu erhalten.[1] Das Samenöl der Schwarzen Johannisbeere findet auch in der Landwirtschaft Anwendung als Hilfsstoff, um die Wirkung von Pestiziden oder Düngemitteln zu verbessern. Es verbessert die Anhaftung und Verteilung von Wirkstoffen auf Pflanzen. Extrakte aus Schwarzen Johannisbeeren werden in der Kosmetikindustrie zur Hautaufhellung und zur Verbesserung der Hautelastizität eingesetzt. Darüber hinaus werden sie in der Pharmazie zur Vorbeugung oder Behandlung von Thrombose verwendet.[5]