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Dolce ombrella Mirra odorata
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Tassonomia
Regno
Pflanzen (Plantae)
Phylum
Tracheophyta (Tracheophyta)
Classe
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordine
Apiales (Apiales)
Famiglia
Apiaceae
Genere
Myrrhis
Specie
Myrrhis odorata
Nome scientifico
Myrrhis odorata (L.) Scop.
Nome accettato
Einleitung
*Myrrhis odorata*, bekannt als Süßdolde, ist eine krautige, mehrjährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist die einzige Art in der Gattung *Myrrhis*. Die Pflanze ist bekannt für ihren anisartigen Duft und Geschmack, der alle Teile der Pflanze durchzieht.[1]
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Attività stagionale
Sviluppo nel corso degli anni
Fakten (kompakt)
- *Myrrhis odorata* bildet buschige Horste von 0,6 bis 1,2 Meter Höhe und Breite. - Die Blätter sind etwa 30 cm lang, dunkelgrün und verströmen beim Zerdrücken einen starken Anis- oder Lakritzduft. - Die winzigen weißen Blüten erscheinen im späten Frühjahr in etwa 5 cm großen zusammengesetzten Dolden. - Alle Teile der Pflanze – Blätter, Stängel, Blüten, Samen und Wurzeln – sind essbar. - Süßdolde wird seit dem Mittelalter in europäischen Kräutergärten angebaut. - Sie wurde wegen ihrer Fähigkeit geschätzt, Aromen zu verstärken und den Zuckerbedarf in Gerichten zu reduzieren, insbesondere bei säuerlichen Früchten wie Rhabarber. - In der Kräuterkunde wurde sie traditionell zur Anregung des Appetits, zur Förderung der Verdauung und zur Linderung von Husten eingesetzt. - Der Gattungsname *Myrrhis* leitet sich vom griechischen Wort für Myrrhe ab und spiegelt seine harzigen, aromatischen Eigenschaften wider, die an das biblische Gewürz erinnern. - Die weichen, flaumigen Blätter können roh zu Salaten, Dips oder Omeletts hinzugefügt werden, um einen milden Anisgeschmack zu erzielen. - Die Samen dienen als Gewürz beim Backen oder als Atemerfrischer, wenn sie grün sind. - Die im Herbst geernteten Wurzeln können wie Pastinaken gekocht oder geröstet werden. - Die Blüten sind eine attraktive Garnitur. - Die natürliche Süße der Pflanze ermöglicht es, den Zuckergehalt in Rezepten um bis zur Hälfte zu reduzieren, ohne den Geschmack zu verändern. - Bei der Nahrungssuche ist Vorsicht geboten, da sie zur Familie der Doldenblütler gehört, zu der auch giftige Doppelgänger wie der Schierling gehören. - Süßdolde gedeiht in den USDA-Zonen 3-7 und bevorzugt volle Sonne bis Halbschatten und organisch reiche, feuchte, gut durchlässige Böden mit einem pH-Wert von 4,5-7,4. - Sie ist pflegeleicht, sät sich bereitwillig selbst aus und kann im Herbst durch Samen oder im Frühjahr durch Wurzelteilung vermehrt werden. - Die tiefe Pfahlwurzel erschwert jedoch das Umpflanzen, sobald sie sich etabliert hat. - Der Pflanzabstand sollte 60 cm betragen, um ihre Ausbreitung von 90 bis 180 cm zu ermöglichen. - Wöchentliches Gießen ist erforderlich, um eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu gewährleisten. - Sie zieht Bestäuber wie Bienen an, wird aber selten von Schädlingen befallen, obwohl gelegentlich ein Rostpilz auftreten kann. - *Myrrhis odorata* gehört innerhalb der Apiaceae zur Unterfamilie Apioideae, Tribus Scandiceae und Subtribus Scandicinae. - Historische Synonyme für *Myrrhis odorata* sind *Chaerophyllum odoratum* (L.) Crantz und *Scandix odorata* L.[2]
Name & Einordnung
*Myrrhis odorata* ist eine Pflanzenart aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie ist die einzige Art der Gattung *Myrrhis*. Die wissenschaftliche Erstbeschreibung erfolgte 1760 durch Giovanni Antonio Scopoli. Der Gattungsname *Myrrhis* leitet sich vom griechischen Wort *myrrhis* (μυρρίς) ab, einer Bezeichnung für ein aromatisches Öl oder eine unbestimmte Pflanze, und ist verwandt mit *myrrha*, dem griechischen Begriff für das duftende Harz des Myrrhebaums (*Commiphora myrrha*). Der Artname *odorata* stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „duftend“. Er bezieht sich auf das Anethol-reiche Aroma, das von Blättern, Stängeln und Samen der Pflanze ausgeht, wenn sie zerdrückt werden. Synonyme für *Myrrhis odorata* sind *Chaerophyllum odoratum* (L.) Crantz und *Scandix odorata* L., die frühere taxonomische Einordnungen widerspiegeln, bevor die Gattung *Myrrhis* von Scopoli etabliert wurde. Der deutsche Trivialname ist Süßdolde. Im Englischen wird die Pflanze als "sweet cicely", "garden myrrh" oder "British myrrh" bezeichnet. Der Name „cicely“ leitet sich vom lateinischen *seselis* ab, das wiederum vom altgriechischen σέσελις (séselis) stammt, einem Begriff für verschiedene Doldenblütler.[1]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
*Myrrhis odorata*, bekannt als Süßdolde, ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die buschige Horste bildet und typischerweise eine Höhe von 0,6 bis 2 Metern und eine Breite von 0,5 bis 1 Meter erreicht. Die Stängel sind aufrecht, hohl, gefurcht und verzweigt, oft mit feinen Haaren bedeckt, besonders zwischen den Knoten. Die Blätter sind dreifach gefiedert und farnartig, 20 bis 40 cm lang, hellgrün und haben scheidenartige Basen an den Knoten. Sie sind fein unterteilt, manchmal mit einer flaumigen Textur auf den Unterseiten, und verströmen beim Zerdrücken einen deutlichen Anisgeruch, der auf ätherische Öle zurückzuführen ist, die Anethol enthalten. Der Blütenstand besteht aus zusammengesetzten Dolden, jede mit einem Durchmesser von 2 bis 5 cm, die von 10 bis 20 Strahlen getragen werden, die 1,5 bis 3 cm lang und oft behaart sind. Die Blüten sind cremeweiß, jede mit fünf Blütenblättern von 2 bis 4 mm Durchmesser, und blühen von Mai bis Juni. Die Früchte sind längliche Schizokarpe, 15 bis 25 mm lang, gerippt und zunächst grün, bevor sie bei Reife braun werden; sie enthalten ähnliche ätherische Öle wie die Blätter. Diese trockenen Früchte spalten sich bei Reife in zwei einsamige Teilfrüchte. Das Wurzelsystem weist eine vertikale Pfahlwurzel auf, die kräftig und spröde ist und bis zu 30 cm lang wird, mit einer Dicke von bis zu 35 mm bei einigen Exemplaren. Diese tief eindringende Struktur verankert die Pflanze fest im Boden. Die Pflanze stirbt im Winter bis zum Boden ab und verlässt sich auf ihre tiefe Pfahlwurzel zur Überwinterung und zum Wiederaustrieb im folgenden Frühjahr. Die Samen sind aromatisch mit einem Lakritzgeschmack und weisen Dormanz auf, die eine Kälte Stratifikation bei 4 °C für 4-12 Wochen erfordert, um sie zu brechen, wonach die Keimung unter kühlen, feuchten Bedingungen in 3-6 Wochen erfolgt. *Myrrhis odorata* kann leicht mit giftigen Arten wie dem Schierling verwechselt werden, daher ist Vorsicht geboten.[1]
Beschreibung
*Myrrhis odorata*, bekannt als Süßdolde, ist eine ausdauernde krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie bildet buschige Horste und erreicht typischerweise eine Höhe von 0,6 bis 2 Metern und eine Breite von 0,5 bis 1 Meter. Die aufrechten, hohlen und gefurchten Stängel sind verzweigt und besonders an den Knoten mit feinen Härchen besetzt. Die Blätter sind dreifach gefiedert und ähneln Farnen; sie sind 20 bis 40 cm lang, hellgrün und haben an den Knoten scheidenartige Basen. Zerreibt man die Blätter, verströmen sie einen deutlichen Anisgeruch, der auf ätherische Öle mit Anethol zurückzuführen ist. Die Blütenstände bestehen aus zusammengesetzten Dolden mit einem Durchmesser von 2 bis 5 cm, die von 10 bis 20 Strahlen getragen werden, die 1,5 bis 3 cm lang und oft behaart sind. Die Blüten sind cremeweiß, jede mit fünf Blütenblättern von 2 bis 4 mm Durchmesser, und blühen von Mai bis Juni. Die Früchte sind längliche Schizokarpe, 15 bis 25 mm lang, gerippt und zunächst grün, bevor sie bei Reife braun werden; sie enthalten ähnliche ätherische Öle wie die Blätter. Diese trockenen Früchte spalten sich bei der Reifung in zwei einsamige Teilfrüchte. Das Wurzelsystem besteht aus einer vertikalen Pfahlwurzel, die kräftig, spröde und bis zu 30 cm lang ist und bei manchen Exemplaren eine Dicke von bis zu 35 mm erreicht. Diese tief eindringende Struktur verankert die Pflanze fest im Boden. Sie bevorzugt feuchte, schattige Umgebungen wie Waldränder, Hecken und Flussufer sowie Bergwiesen und grasbewachsene Flächen in hügeligen Regionen. Sie bevorzugt kühle gemäßigte Klimate und ist frosthart und eignet sich für die USDA-Winterhärtezonen 4 bis 8.[1] Die Pflanze bevorzugt gut durchlässige, fruchtbare Lehmböden mit einem pH-Wert von schwach sauer bis schwach alkalisch (ca. 6,0–7,5), oft nährstoffreiche und mullhumusartige Böden in feuchtem Gelände.[1] *M. odorata* dient als Nektarquelle für Bestäuber, darunter Bienen und Schwebfliegen, und unterstützt deren adulte Stadien während der Blüte. Als Mitglied der Familie der Doldenblütler dient sie als Wirt für bestimmte Insekten, die an Doldenblütler angepasst sind, und trägt so zur Artenvielfalt in schattigen, feuchten Ökosystemen bei.[1]
Verhalten
Es liegen keine Informationen über das Verhalten von *Myrrhis odorata* vor.
Ökologie
*Myrrhis odorata*, auch bekannt als Süßdolde, gedeiht in feuchten, schattigen Umgebungen wie Waldrändern, Hecken und Flussufern sowie auf Bergwiesen und grasbewachsenen Flächen in hügeligen Regionen. Sie bevorzugt kühle, gemäßigte Klimazonen und ist frosthart und eignet sich für die USDA-Winterhärtezonen 4 bis 8. Sie verträgt Halbschatten, vermeidet aber längere Dürreperioden oder volle Sonneneinstrahlung unter trockenen Bedingungen.[1] Die Pflanze bevorzugt gut durchlässige, fruchtbare Lehmböden mit einem pH-Wert von leicht sauer bis leicht alkalisch (ca. 6,0–7,5), oft nährstoffreiche und mullhumusartige Böden in feuchtem Gelände. In ihren natürlichen europäischen Lebensräumen weist sie eine geringe Invasivität auf und hält sich in naturnahen und von Menschen geschaffenen Randbereichen, ohne sich aggressiv auszubreiten.[1] Ökologisch dient *M. odorata* als Nektarquelle für Bestäuber, darunter Bienen und Schwebfliegen, und unterstützt deren adulte Stadien während der Blüte. Als Mitglied der Familie der Doldenblütler dient sie als Wirt für bestimmte Insekten, die an Doldenblütler angepasst sind, und trägt so zur Artenvielfalt in schattigen, feuchten Ökosystemen bei. Ihr Wurzelsystem verankert die Pflanze in Böden entlang feuchter Flussufer und Waldränder, während sie in diesen Lebensräumen in einem milden Wettbewerb mit umliegenden Gräsern steht.[1]
Bedeutung, Schäden & Prävention
*Myrrhis odorata*, bekannt als Süßdolde, wird im Allgemeinen nicht als Schädling oder Lästling betrachtet. Stattdessen wird sie wegen ihrer kulinarischen und ökologischen Vorteile geschätzt. Die Pflanze hat keine bekannten negativen Auswirkungen auf Gebäude oder Infrastruktur. **Kulinarische und ökologische Bedeutung:** Alle Teile der Süßdolde sind essbar und bieten einen süßen, anisartigen Geschmack, der sie zu einem geschätzten Küchenkraut macht. Sie kann verwendet werden, um den Zuckergehalt in Rezepten zu reduzieren.[2] Ökologisch gesehen dient *M. odorata* als Nektarquelle für Bestäuber wie Bienen und Schwebfliegen und unterstützt deren adulte Stadien während der Blüte. Als Mitglied der Familie der Doldenblütler dient sie als Wirtspflanze für bestimmte Insekten, die an Doldenblütler angepasst sind, und trägt so zur Artenvielfalt in schattigen, feuchten Ökosystemen bei. **Medizinische Relevanz:** Süßdolde besitzt karminative Eigenschaften, die die Verdauung fördern, indem sie Blähungen und Magenbeschwerden lindert, hauptsächlich aufgrund ihres Gehalts an Anethol, einer Phenylpropanoidverbindung, die im ätherischen Öl enthalten ist. Sie wirkt auch als mildes Expektorans und hilft, Husten zu lindern, indem sie den Auswurf von Schleim aus den Atemwegen erleichtert. Studien nach dem Jahr 2000 haben ihre antioxidative Aktivität gezeigt, wobei Extrakte aus Blättern und Rückständen ein signifikantes Potenzial zur Abfangung freier Radikale aufweisen, das auf Polyphenole und Flavonoide zurückzuführen ist. **Prävention und Kontrolle:** Da *Myrrhis odorata* im Allgemeinen nicht als Schädling betrachtet wird, sind keine spezifischen Präventions- oder Bekämpfungsmaßnahmen erforderlich. In der Tat wird sie oft absichtlich in Gärten und naturnahen Umgebungen angebaut. Ihr Potenzial zur Selbstaussaat kann jedoch eine gewisse Kontrolle erfordern, um eine übermäßige Ausbreitung zu verhindern. Das Entfernen von Blütenköpfen, sobald sie sich bilden, kann helfen, dies zu kontrollieren und gleichzeitig eine bessere Blattproduktion zu fördern. **Vorsichtsmaßnahmen:** Obwohl die Pflanze im Allgemeinen sicher ist, sollten Personen, die empfindlich auf die Familie der Doldenblütler reagieren, Vorsicht walten lassen, da allergische Reaktionen möglich sind.[2] Es gibt keine Hinweise darauf, dass *M. odorata* eine Quarantäne oder Meldepflicht erfordert.[2]
Wirtschaftliche Bedeutung
Es liegen keine Informationen über die wirtschaftliche Bedeutung von *Myrrhis odorata* in Bezug auf Schädlings- oder Nützlingseigenschaften vor. Daher kann keine entsprechende Ausführung erfolgen.
Biologie & Lebenszyklus
*Myrrhis odorata*, bekannt als Süßdolde, ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Sie bildet buschige Horste, die typischerweise 0,6 bis 2 Meter hoch und 0,5 bis 1 Meter breit werden. Die Stängel sind aufrecht, hohl, gefurcht und verzweigt, oft mit feinen Haaren bedeckt, besonders zwischen den Knoten. Die Blätter sind dreifach gefiedert und farnartig, 20 bis 40 cm lang, hellgrün und haben an den Knoten scheidenartige Basen. Zerdrückt man sie, verströmen sie einen deutlichen Anisgeruch, der auf ätherische Öle mit Anethol zurückzuführen ist. Die Blütezeit ist im späten Frühjahr, von Mai bis Juni. Die Blüten sind zwittrig und selbstfruchtbar, aber die Bestäubung erfolgt hauptsächlich durch Insekten, um einen effektiven Samenansatz zu gewährleisten. Die Blüten sind in zusammengesetzten Dolden angeordnet, die einen Durchmesser von 2 bis 5 cm haben. Die einzelnen Döldchen öffnen sich nacheinander, um die Blütezeit zu verlängern und Bestäuber anzulocken. Nach der Bestäubung reifen die Samen von Juli bis September. Jede Dolde produziert 20 bis 50 lebensfähige, dunkelbraune Merikarpe (Samen). Die Samen sind aromatisch mit einem Lakritzgeschmack und weisen Dormanz auf. Um die Dormanz zu brechen, ist eine Kältebehandlung bei 4 °C für 4–12 Wochen erforderlich. Danach erfolgt die Keimung unter kühlen, feuchten Bedingungen in 3–6 Wochen. Die Keimfähigkeit der Samen bleibt bei trockener und kühler Lagerung bis zu 2 Jahre hoch, nimmt danach aber rasch ab. In der Natur säen sich die Samen oft selbst in der Nähe aus, was zur Ausbreitung der Pflanze beiträgt. Die Vermehrung erfolgt hauptsächlich sexuell über Samen, die vegetative Vermehrung ist begrenzt und erfolgt hauptsächlich durch Wurzelausläufer oder Teilung der Pfahlwurzel in gestörten Böden. Die Pflanze stirbt im Winter bis zum Boden ab und überwintert mit ihrer tiefen Pfahlwurzel.[1]
Vorkommen & Lebensraum
*Myrrhis odorata*, bekannt als Süßdolde, ist heimisch in den Bergregionen Süd- und Mitteleuropas, von den Pyrenäen in Spanien und Frankreich bis zur westlichen Balkanhalbinsel. Dieses Gebiet umfasst Länder wie Albanien, Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und die Schweiz. Die Art kommt in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet häufig in höheren Lagen vor, die sich für montane Graslandschaften und Waldränder eignen. Durch menschliche Aktivitäten, insbesondere durch Handel und Anbau als Küchen- und Heilkraut, wurde die Art außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebiets weit verbreitet und eingebürgert. Auf den Britischen Inseln ist sie in Nordengland, Schottland und Irland weit verbreitet, wobei Aufzeichnungen auf eine Präsenz seit der Antike hindeuten, die wahrscheinlich durch frühe europäische Wanderungen und Siedlungen ermöglicht wurde. Vereinzelte Populationen haben sich in Nordamerika etabliert, darunter verwilderte Pflanzen in Bundesstaaten wie Massachusetts, Michigan, New York, Pennsylvania, Vermont und Provinzen wie British Columbia, Nova Scotia, Neufundland und Ontario. Sie ist auch in Teilen Skandinaviens (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden), den baltischen Staaten, Belgien, Tschechien, der Slowakei, den Niederlanden, Polen und der Ukraine eingebürgert.[2] Die aktuelle Verbreitung von *M. odorata* ist stabil, wobei in den meisten Regionen, in denen sie vorkommt, kein weit verbreiteter invasiver Status festgestellt wurde. Ihre Ausbreitung ist in erster Linie auf die absichtliche Einführung durch den Menschen zu gärtnerischen Zwecken zurückzuführen und nicht auf eine aggressive natürliche Ausdehnung. Die Süßdolde gedeiht in feuchten, schattigen Umgebungen wie Waldrändern, Hecken und Flussufern sowie auf Bergwiesen und grasbewachsenen Flächen in hügeligen Regionen. Sie bevorzugt kühle, gemäßigte Klimate und ist frosthart und eignet sich für die USDA-Winterhärtezonen 4 bis 8. Sie verträgt Halbschatten, vermeidet aber längere Dürreperioden oder volle Sonneneinstrahlung unter trockenen Bedingungen.[2] Die Pflanze bevorzugt gut durchlässige, fruchtbare Lehmböden mit einem pH-Wert von leicht sauer bis leicht alkalisch (ca. 6,0–7,5), oft nährstoffreiche und mullhaltige Böden in feuchtem Gelände. Sie weist in ihren europäischen Ursprungsgebieten eine geringe Invasivität auf und hält sich an naturnahen und von Menschen geschaffenen Rändern, ohne sich aggressiv auszubreiten.[2] Ökologisch dient *M. odorata* als Nektarquelle für Bestäuber, darunter Bienen und Schwebfliegen, und unterstützt deren adulte Stadien während der Blütezeit. Als Mitglied der Familie der Doldenblütler dient sie als Wirtspflanze für bestimmte Insekten, die an Doldenblütler angepasst sind, und trägt so zur Artenvielfalt in schattigen, feuchten Ökosystemen bei. Ihr Wurzelsystem verankert die Pflanze in Böden entlang feuchter Flussufer und Waldränder, während sie in diesen Lebensräumen in einem milden Wettbewerb mit den umliegenden Gräsern steht.[2]
Saisonalität & Aktivität
*Myrrhis odorata*, auch bekannt als Süßdolde, ist eine mehrjährige, krautige Pflanze. Sie treibt im Frühjahr aus ihrem Wurzelsystem aus und entwickelt schnell farnähnliches Laub in feuchten, schattigen Lagen. Die Pflanze blüht im späten Frühjahr, von Mai bis Juni. Die Blüten sind zwittrig und selbstfertil, werden aber hauptsächlich von Insekten bestäubt. Die Samen reifen von Juli bis September. Sie sind aromatisch und weisen eine Keimhemmung auf, die durch Kälte gebrochen wird. Die oberirdischen Pflanzenteile sterben im Winter ab, die Pflanze überwintert mit Hilfe ihrer tiefen Pfahlwurzel.[1] Das öffentliche Interesse an der Süßdolde erreicht laut Suchanfragen in Deutschland vor allem in den Monaten Juli und Oktober seinen Höhepunkt, während es im Januar und Februar am geringsten ist.
Fonti e riferimenti
- https://www.missouribotanicalgarden.org/plantfinder/PlantFinderDetails.aspx?taxonid=276029
- Literaturzusammenfassung: Cicely