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Muehlenbeckia Muehlenbeckia axillaris
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Tassonomia
Regno
Pflanzen (Plantae)
Phylum
Tracheophyta (Tracheophyta)
Classe
Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordine
Caryophyllales (Caryophyllales)
Famiglia
Polygonaceae
Genere
Muehlenbeckia
Specie
Muehlenbeckia axillaris
Nome scientifico
Muehlenbeckia axillaris (Hook.fil.) Walp.
Nome accettato
Einleitung
Der **Schwarzfrüchtige Drahtstrauch** (*Muehlenbeckia axillaris*) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Drahtsträucher (*Muehlenbeckia*) innerhalb der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Er wächst als niedriger, oft halbimmergrüner und mattenartiger Zwergstrauch mit drahtartigen Zweigen sowie kleinen, dunkelgrünen Blättern.[1] Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst Neuseeland sowie die australischen Bundesstaaten New South Wales, Victoria und Tasmanien.[2]
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Attività stagionale
Sviluppo nel corso degli anni
Fakten (kompakt)
- Die Chromosomenzahl von *Muehlenbeckia axillaris* beträgt 2n = 20. - Die kleinen, dreikantigen Früchte sind von einem beständigen, fleischigen Perianth (Blütenhülle) sowie Griffelresten umgeben.[12] - Phylogenetische Untersuchungen weisen *Muehlenbeckia axillaris* als die am engsten verwandte Art zum kritisch gefährdeten *Muehlenbeckia tuggeranong* aus. - In genetischen Hauptkomponentenanalysen (PCoA) bildet die Art ein eigenständiges Cluster, das sich klar von *Muehlenbeckia tuggeranong* abgrenzt, obwohl beide Arten in ähnlichen Habitaten vorkommen. - Das nächstgelegene bekannte Vorkommen von *Muehlenbeckia axillaris* zu einer Population von *Muehlenbeckia tuggeranong* wurde in einer Entfernung von 25 Kilometern dokumentiert.[11]
Name & Einordnung
Der Schwarzfrüchtige Drahtstrauch (*Muehlenbeckia axillaris*) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Drahtsträucher (*Muehlenbeckia*) innerhalb der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Systematisch wird sie der Unterfamilie Polygonoideae zugeordnet.[3] Die wissenschaftliche Erstbeschreibung des Taxons erfolgte im Jahr 1847 durch den Botaniker Joseph Dalton Hooker unter dem Basionym *Polygonum axillare*. Im Jahr 1849 stellte Wilhelm Gerhard Walpers die Art in die Gattung *Muehlenbeckia*, wodurch der heute gültige wissenschaftliche Name *Muehlenbeckia axillaris* (Hook.f.) Walp. gebildet wurde.[4] Zytologische Untersuchungen bestimmen die Chromosomenzahl der Art auf 2n = 20.[5]
Aussehen & Bestimmungsmerkmale
Der Schwarzfrüchtige Drahtstrauch (*Muehlenbeckia axillaris*) wächst als niedriger, oft halbimmergrüner und kriechender Zwergstrauch, der mattenartige Strukturen bildet. Die Zweige sind drahtartig dünn, fein grau behaart und weisen eine goldene bis schwarze Färbung auf. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind klein, dicklich, ganzrandig und kahl. Ihre Form variiert von eiförmig bis rund oder verkehrt-eiförmig mit stumpfen bis rundspitzigen Enden. Die Blätter erreichen eine Länge von 5 bis 10 Millimetern und sitzen auf einem etwa 3 Millimeter langen Stiel. Während die Blattoberseite dunkelgrün gefärbt ist, erscheint die Unterseite graugrün. Die Art ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). Die kurz gestielten, funktionell eingeschlechtlichen oder zwittrigen Blüten besitzen eine einfache, fünfteilige Blütenhülle. Sie sind zunächst gelblich-grün, später weiß und stehen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln.[1] Als Früchte werden kleine, dreikantige, schwarze und glänzende Nüsse (Achänen) gebildet. Diese sind von einem beständigen, fleischigen Perianth sowie Griffelresten umgeben.[4] Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 20.[5]
Beschreibung
Der Schwarzfrüchtige Drahtstrauch (*Muehlenbeckia axillaris*) ist ein Vertreter der Knöterichgewächse (Polygonaceae) und wächst als niedriger, oft halbimmergrüner Zwergstrauch oder Halbstrauch. In seinem natürlichen Habitat bildet er durch seinen kriechenden Wuchs dichte, mattenartige Strukturen aus. Das Astwerk besteht aus drahtartigen, dünnen Zweigen, die eine feine graue Behaarung aufweisen und farblich von Goldtönen bis hin zu Schwarz variieren. Die Anordnung der Laubblätter ist wechselständig, wobei die Blätter selbst klein, dicklich und ganzrandig ausgeprägt sind. Morphologisch zeigen sich die kahlen Blätter eiförmig bis rund oder verkehrt-eiförmig mit stumpfen bis rundspitzigen Enden. Sie erreichen eine Länge von 5 bis 10 Millimetern und sitzen auf einem etwa 3 Millimeter langen Stiel. Ein wichtiges Bestimmungsmerkmal im Feld ist die Diskrepanz zwischen der dunkelgrünen Blattoberseite und der graugrünen Unterseite.[4] Fortpflanzungsbiologisch ist *Muehlenbeckia axillaris* zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch) organisiert, was bedeutet, dass männliche und weibliche Blüten auf verschiedenen Individuen vorkommen.[4][2] Die Blüten sind kurz gestielt und funktionell eingeschlechtlich oder zwittrig. Sie verfügen über eine einfache, fünfteilige Blütenhülle, die zunächst gelblich-grün gefärbt ist und später weiß wird. Diese Blüten stehen typischerweise einzeln oder zu zweit in den Blattachseln, wobei die Blütezeit die Monate Mai bis Juni umfasst. Aus den Blüten entwickeln sich kleine, dreikantige Früchte in Form von Nüssen oder Achänen. Diese sind schwarz, glänzend und anatomisch auffällig von einem beständigen, fleischigen Perianth sowie Griffelresten umgeben.[4] Die Art bevorzugt durchlässige, frische bis feuchte Böden und meidet Kalk, was ihr Vorkommen in kühlfeuchten Wäldern Neuseelands und Australiens bestimmt.[4][2] Historisch wurde die Pflanze 1847 von Joseph Dalton Hooker als *Polygonum axillare* erstbeschrieben, bevor Wilhelm Gerhard Walpers sie 1849 in die Gattung *Muehlenbeckia* stellte.[4] Genetisch ist die Art eng mit *Muehlenbeckia tuggeranong* verwandt und weist einen Chromosomensatz von 2n = 20 auf.[4][2]
Ökologie
Die Art *Muehlenbeckia axillaris* besiedelt vorwiegend offene, steinige Habitate wie Flussbetten und felsige Hänge, wo sie dichte Matten bildet. Diese prostrate Wuchsform ermöglicht es der Pflanze, das Mikroklima in Bodennähe zu beeinflussen und Feuchtigkeit zu speichern. Durch die Fähigkeit, an den Knoten Wurzeln zu schlagen, trägt sie zur Stabilisierung von losem Geröll bei und mindert Erosion. Die Art konkurriert schlecht um Licht und wird daher oft auf Standorte beschränkt, an denen höherwüchsige Pflanzen durch Umweltstress gehemmt werden.[10] Ökologisch fungiert sie als bedeutende Wirtspflanze für die Raupen verschiedener Schmetterlingsarten, insbesondere für Kupferfalter der Gattung *Lycaena*. Zu den spezifischen Herbivoren zählen neben den Kupferfaltern auch verschiedene Insekten, die an den Blättern fressen. Die fleischigen Blütenhüllen werden von Eidechsen und Vögeln gefressen, die dadurch als Vektoren für die Samenverbreitung dienen. Diese Interaktion mit frugivoren Echsen stellt einen wichtigen Ausbreitungsmechanismus in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet dar.[2] In subalpinen Lagen zeigt die Pflanze eine hohe Toleranz gegenüber Frost und Trockenheit.[10]
Bedeutung, Schäden & Prävention
Der Schwarzfrüchtige Drahtstrauch findet als Zierpflanze Verwendung, wobei er als mattenartig wachsender Zwergstrauch zur Bodenbedeckung dient.[4] In der Naturschutzbiologie und beim Management lebender Sammlungen (Ex-situ-Erhaltung) ist die Art jedoch als potenzieller Hybridisierungspartner für seltenere Verwandte von Bedeutung. Da *Muehlenbeckia axillaris* eng mit gefährdeten Arten wie *Muehlenbeckia tuggeranong* verwandt ist, besteht in botanischen Gärten das Risiko unbeabsichtigter Kreuzungen, wenn beide Arten kultiviert werden. Eine solche genetische Vermischung könnte die Anpassungsfähigkeit und Reinheit der bedrohten Populationen gefährden. Als präventive Maßnahme ist in Sammlungen eine strikte räumliche Trennung der Linien sowie eine genaue Dokumentation der Bestände erforderlich. Zur Überwachung und Qualitätssicherung werden genetische Analysen, beispielsweise mittels SNP-Daten, durchgeführt, um Hybriden zwischen *Muehlenbeckia axillaris* und Zielarten in Nachzuchtprogrammen auszuschließen.[11]
Biologie & Lebenszyklus
Der Schwarzfrüchtige Drahtstrauch (*Muehlenbeckia axillaris*) wächst als niedriger, oft halbimmergrüner Zwergstrauch, der durch seine kriechende Wuchsform mattenartige Bestände bildet. Die Art ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch), was bedeutet, dass funktionell eingeschlechtliche oder zwittrige Blüten auf verschiedenen Individuen vorkommen. Die Blüten stehen einzeln oder zu zweit in den Blattachseln und erscheinen im Zeitraum von Mai bis Juni.[4] Aus ihnen entwickeln sich kleine, dreikantige Früchte (Nüsse bzw. Achänen), die schwarz und glänzend sind. Charakteristisch für die Ausbreitungsbiologie ist das beständige, fleischig werdende Perianth, das die Frucht umgibt.[4] Zytologische Untersuchungen der Art ergaben eine Chromosomenzahl von 2n = 20.[8] In seinem natürlichen Habitat in Neuseeland besiedelt der Strauch kühlfeuchte Wälder auf durchlässigen, frischen bis feuchten Böden. Die Art bevorzugt sandige oder kiesig-humose, saure bis neutrale Substrate und meidet kalkhaltige Böden. Ökologisch gilt *Muehlenbeckia axillaris* als wärmeliebend, sonnenliebend und nur mäßig frosthart.[4] Genetische Analysen bestätigen eine enge Verwandtschaft zu anderen Vertretern der Gattung wie *Muehlenbeckia tuggeranong*, wobei sich die Arten in Clusteranalysen genetisch deutlich voneinander abgrenzen lassen. Obwohl in Ex-situ-Sammlungen theoretische Möglichkeiten zur Hybridisierung mit verwandten Arten bestehen, zeigten Untersuchungen, dass Sämlinge in gemischten Beständen oft reinartiger Herkunft sind.[9]
Vorkommen & Lebensraum
Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Muehlenbeckia axillaris* erstreckt sich über Neuseeland und Australien.[7][2] Auf dem australischen Kontinent sind Vorkommen in den Bundesstaaten Victoria und Tasmanien sowie in den südlichen und nördlichen Hochebenen von New South Wales dokumentiert.[2] In Neuseeland ist die Art typischerweise in kühlfeuchten Wäldern anzutreffen. Die Pflanze stellt spezifische Ansprüche an ihr Substrat und bevorzugt durchlässige Böden. Diese sollten hinsichtlich der Feuchtigkeit frisch bis feucht beschaffen sein. Ideal sind mäßig nährstoffreiche Standorte mit einer sandigen oder kiesig-humosen Bodenstruktur. *Muehlenbeckia axillaris* gedeiht auf sauren bis neutralen Böden, meidet jedoch strikt kalkhaltige Untergründe. In Bezug auf die Lichtverhältnisse präferiert der Zwergstrauch sonnige Standorte. Obwohl die Art in kühleren Regionen vorkommt, gilt sie als wärmeliebend. Die Widerstandsfähigkeit gegen Kälte ist begrenzt, da die Pflanze als nur mäßig frosthart eingestuft wird.[7] In Australien besiedelt sie ähnliche Habitate wie der seltene Verwandte *Muehlenbeckia tuggeranong*, wobei Populationen bis auf 25 Kilometer an dessen bekannte Standorte heranreichen.[2]
Saisonalität & Aktivität
Die Blütezeit von *Muehlenbeckia axillaris* erstreckt sich von Mai bis Juni. Phänologisch wird die Art als oft halbimmergrüner Zwergstrauch beschrieben, der sein Laub teilweise über den Winter behält. Die Pflanze ist wärmeliebend, bevorzugt sonnige Standorte und weist eine nur mäßige Frosthärte auf.[4] Analysen des öffentlichen Suchinteresses zeigen saisonale Spitzenwerte in den Monaten März und September.[6]
Avvistamenti e casi attuali in Germania
Daten: iNaturalist
Fonti e riferimenti
- Germplasm Resources Information Network (GRIN): Muehlenbeckia. United States Department of Agriculture
- https://doi.org/10.3390/plants14121812
- Germplasm Resources Information Network (GRIN). United States Department of Agriculture, abgerufen am 19. Dezember 2010
- Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. 3. Auflage, Eugen Ulmer, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 425
- IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis. Verfügbar bei Tropicos.org
- Aggregierte Suchtrends (Systemdaten, 2026)
- Schwarzfrüchtiger Drahtstrauch (Muehlenbeckia axillaris), Wikipedia-Artikel (OCR-Text)
- Muehlenbeckia axillaris bei Tropicos.org. In: IPCN Chromosome Reports. Missouri Botanical Garden, St. Louis.
- Walcott, I.; Lanspeary, A.; Shams, F.; et al. On the Precipice of Extinction: Genetic Data in the Conservation Management of In Situ and Ex Situ Collections of a Critically Endangered Muehlenbeckia tuggeranong. Plants 2025, 14, 1812. https://doi.org/10.3390/plants14121812
- PDF: muehlenbeckia
- Walcott, I. et al.: On the Precipice of Extinction: Genetic Data in the Conservation Management of In Situ and Ex Situ Collections of a Critically Endangered Muehlenbeckia tuggeranong. Plants 2025, 14, 1812. https://doi.org/10.3390/plants14121812
- Wikipedia OCR Page 2 (Source 1)