Salta il contenuto
Spedizione gratuita da 29€
Spedizione 1-2 giorni
4.44 · 245.512+ clienti

lavanda Lavandula angustifolia

lavanda

Tassonomia

Regno Pflanzen (Plantae)
Phylum Tracheophyta (Tracheophyta)
Classe Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordine Lamiales (Lamiales)
Famiglia Lamiaceae
Genere Lavandula
Specie Lavandula angustifolia
Nome scientifico Lavandula angustifolia Mill.
Nome accettato

Analisi comunitaria

OpenInsect
1
Avvistamenti negli ultimi 12 mesi
Dati della community Silberkraft
Ultimo il 28.04.2026
Unisciti alla community
Carica una foto e aiutaci a censire le specie.

Einleitung

Der Echte Lavendel (*Lavandula angustifolia*) ist ein ausdauernder, immergrüner Halbstrauch aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae), der ursprünglich in den Gebirgsregionen des westlichen Mittelmeerraums beheimatet ist.[1][2] Die Art, die historisch unter Synonymen wie *Lavandula officinalis* oder *Lavandula vera* bekannt war, wird aufgrund ihrer ätherischen Öle weltweit als Heil-, Duft- und Zierpflanze kultiviert.[1][3] Während sie als bedeutende Nährpflanze für Bestäuberinsekten dient, findet sie gleichzeitig Verwendung zur Abwehr von Schädlingen wie Kleidermotten oder Mücken.[2][4][1] Von der wirtschaftlich relevanten Hybride Lavandin (*Lavandula × intermedia*) unterscheidet sich *Lavandula angustifolia* primär durch kürzere Blütenstiele und eine qualitativ hochwertigere Zusammensetzung des Lavendelöls.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Lavandula angustifolia ist ein ausdauernder, immergrüner Halbstrauch, der Wuchshöhen von 30 bis 70 cm erreicht und im Alter verholzt.[1] Das Wurzelsystem bildet eine verholzte Pfahlwurzel aus, die von faserigen Seitenwurzeln unterstützt wird, um Nährstoffe in kargen Böden aufzunehmen. Die Blütezeit erstreckt sich in den natürlichen Habitaten von Juni bis August, wobei die zwittrigen Blüten in kompakten Ähren angeordnet sind. Zur Fortpflanzung ist die Pflanze auf Bestäuber angewiesen; der produzierte Nektar lockt primär Honigbienen (*Apis mellifera*), Hummeln (*Bombus* spp.) und Schmetterlinge an.[2] Obwohl Selbstbestäubung möglich ist, erhöht Fremdbestäubung den Samenansatz signifikant von ca. 1,8 % auf 3,1 % und steigert die Keimfähigkeit auf über 88 %. Nach der Befruchtung entwickeln sich Klausenfrüchte, die in bis zu vier kleine, dunkle Nüsschen zerfallen. Die Ausbreitung der Samen erfolgt überwiegend durch die Schwerkraft in unmittelbarer Nähe der Mutterpflanze (Barochorie), da spezialisierte Flugorgane fehlen.[2] Die Samen unterliegen einer Dormanz und benötigen zur Keimung eine Kälteperiode (Stratifikation) von 4 bis 6 Wochen bei etwa 4 °C. Ohne diese Kältebehandlung liegen die Keimraten unter 20 %, während sie nach der Stratifikation auf über 50 % ansteigen können.[8] Vegetativ vermehrt sich der Lavendel natürlich durch Absenker, wenn bodennahe Zweige Kontakt mit feuchter Erde haben und Adventivwurzeln bilden.[2] Die Lebensdauer der Individuen beträgt unter Kulturbedingungen typischerweise 5 bis 10 Jahre.[1] Physiologisch ist die Art an meso-xerophytische Bedingungen angepasst und zeigt eine hohe Toleranz gegenüber Trockenheit.[2] Die Ernährung erfolgt bevorzugt auf kalkhaltigen, sandigen oder steinigen Böden mit einem pH-Wert zwischen 6,4 und 8,2. Ein Überangebot an Stickstoff wirkt sich nachteilig aus und führt zu instabilem, mastigem Wuchs sowie verringerter Winterhärte.[1] Chemisch interagiert die Pflanze über ihre ätherischen Öle mit der Umwelt, was sowohl Bestäuber anlockt als auch Konkurrenten hemmt. Diese allelopathischen Effekte unterdrücken das Wachstum benachbarter Unkräuter wie *Amaranthus retroflexus* und *Xanthium strumarium*.[2] Zu den natürlichen Feinden zählen Blattläuse, Schaumzikaden und Heuschrecken, die an den Pflanzenteilen fressen.[1] Eine spezifische Bedrohung in Monokulturen stellt die Zikade dar, die als Vektor für Krankheiten fungiert.[9] Bei Staunässe treten häufig pilzliche Pathogene wie *Phytophthora* und *Armillaria* auf, die tödliche Wurzelfäule verursachen.[1]

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Deutschland

    25.11.2025

  • Minden, North Rhine-Westphalia, Deutschland

    19.11.2025

  • Minden

    08.11.2026

  • Deutschland

    03.11.2025

  • Deutschland

    03.11.2025

Daten: iNaturalist

Ricerca scientifica e brevetti

CN-106176336-A Chemical Sconosciuto

Herstellungsverfahren für ein Zwei-in-Eins-Gel aus Polyhexamethylenbiguanid-Desinfektionsmittel und zusammengesetztem chinesischen Kräuter-Mücken- und Fliegenabwehrmittel

Dongguan Zhongjia Disinfect Technology Company Ltd. (2016)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Dieses Patent beschreibt ein Gel, das Desinfektion mit Insektenabwehr kombiniert. Es nutzt Lavandula angustifolia zusammen mit anderen Pflanzenextrakten und Polyhexamethylenbiguanid. Das Gel wirkt spezifisch abwehrend gegen Mücken und Fliegen und ist gleichzeitig desinfizierend. Es ist eine praktische Anwendung zur Hygiene und Schädlingsprävention.

CN-106265147-A Biological Sconosciuto

Ein Blütenwasser, das natürliche Pflanzenöle enthält, und dessen Herstellungsverfahren

Guangdong Luofushan Sinopharm Company Ltd. (2016)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Dieses Patent beschreibt ein Blütenwasser mit einem Komplex aus ätherischen Ölen wie Lavendel, Minze und Citronella. Es wird explizit als Mittel zur Mückenabwehr (Repellent) und zur Linderung von Juckreiz nach Stichen beschrieben. Die Kombination der Öle bietet eine effektive, natürliche Methode, um Insekten fernzuhalten und Hautirritationen zu behandeln.