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Erba di curry Elicriso italicum

Erba di curry

Tassonomia

Regno Pflanzen (Plantae)
Phylum Tracheophyta (Tracheophyta)
Classe Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordine Asterales (Asterales)
Famiglia Asteraceae
Genere Helichrysum
Specie Helichrysum italicum
Nome scientifico Helichrysum italicum (Roth) G.Don
Nome accettato

Einleitung

Das **Currykraut** (*Helichrysum italicum*), auch als Immortelle bekannt, ist ein ausdauernder, aromatischer Halbstrauch aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae), der im Mittelmeerraum beheimatet ist.[1][2] Die Pflanze zeichnet sich durch silbergraues Laub sowie leuchtend gelbe Blütenstände aus und verströmt einen intensiven Geruch, der an Currygewürz erinnert, wobei sie kulinarisch nicht als direkter Ersatz für echte Curryblätter gilt.[1][3] Aufgrund ihrer ätherischen Öle und antioxidativen Eigenschaften wird die Art traditionell in der Heilkunde, als Gewürz sowie zunehmend in der kosmetischen Industrie genutzt.[1][4]

Analisi comunitaria

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Dati della community Silberkraft
Ultimo il 24.05.2026
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Fakten (kompakt)

- Das ätherische Öl der Pflanze ist reich an spezifischen Monoterpenen wie Nerylacetat und α-Pinen. - Die Gattung *Helichrysum* ist äußerst divers und umfasst über 600 verschiedene Arten.[8] - Neben der Nominatform werden Unterarten wie subsp. *microphyllum*, subsp. *siculum* und subsp. *tyrrhenicum* unterschieden. - Zu den taxonomischen Synonymen zählen *Helichrysum angustifolium*, *Gnaphalium italicum* und *Gnaphalium glutinosum*. - Im Anbau eignet sich das Currykraut für die USDA-Klimazonen 7 bis 10. - Traditionelle medizinische Anwendungen umfassen die Behandlung von Leber- und Gallenbeschwerden sowie Atemwegsinfekten. - Das Wirkspektrum beinhaltet antimikrobielle Effekte gegen spezifische Erreger wie *Staphylococcus aureus* und *Candida albicans*. - Die entzündungshemmende Wirkung basiert auf der Hemmung von Mediatoren wie PGE₂ und LTB₄. - In Untersuchungen wurden antivirale Eigenschaften beobachtet, die unter anderem gegen HSV und HIV wirken. - Die Fähigkeit zum Abfangen freier Radikale (antioxidative Wirkung) wurde in DPPH- und ABTS-Assays nachgewiesen. - Das Sicherheitsprofil der Pflanze weist eine geringe Toxizität auf, wobei seltene allergische Reaktionen möglich sind. - Systematisch wird die Art der Klasse Magnoliopsida und der Ordnung Asterales zugeordnet.[8]

Name & Einordnung

Der akzeptierte wissenschaftliche Name der Art lautet *Helichrysum italicum* (Roth) G.Don.[3] Sie steht innerhalb der Familie der Asteraceae (Korbblütler) in der artenreichen Gattung *Helichrysum*, im Deutschen auch als Scheinruhrkraut bezeichnet.[3][2] Etymologisch leitet sich der Gattungsname von den griechischen Wörtern *helios* (Sonne) und *chrysos* (Gold) ab, eine Anspielung auf die leuchtend goldgelben Blütenstände. Das Artepitheton *italicum* referenziert den geographischen Ursprung beziehungsweise das Vorkommen in Italien. In der taxonomischen Literatur finden sich diverse Synonyme, darunter *Helichrysum angustifolium* (Lam.) DC., *Gnaphalium italicum* Roth und *Gnaphalium glutinosum* Ten.[1] Aufgrund des charakteristischen Aromas der Blätter hat sich im deutschen Sprachraum der Trivialname Currykraut etabliert.[4] International, sowie im Englischen und Französischen, ist die Bezeichnung "Immortelle" geläufig, da die papierartigen Blüten ihre Farbe auch nach dem Trocknen behalten.[1] Die Art weist eine hohe Variabilität auf und wird in mehrere Unterarten gegliedert, darunter subsp. *microphyllum* (Willd.) Nyman, subsp. *siculum* (Jord. & Fourr.) Galbany sowie subsp. *tyrrhenicum* (Bacch., Brullo & Giusso) Galbany. Manche Autoren ordnen auch *Helichrysum serotinum* (DC.) Boiss. als Unterart *serotinum* hier ein, während andere sie als eigenständige Spezies führen.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

*Helichrysum italicum* ist ein ausdauernder, aromatischer Halbstrauch, der Wuchshöhen von 30 bis 70 cm erreicht und eine buschige, bis zu einem Meter breite Wuchsform ausbildet.[1][3] Die Pflanze besitzt eine verholzte Basis, von der aufrechte Stängel ausgehen, die dicht mit feinen weißen Haaren bedeckt sind und dadurch silbrig erscheinen. Die silber-grauen Blätter sind schmal, linear geformt und messen 1 bis 3 cm in der Länge. Sie sitzen ungestielt an den Stängeln und sind überwiegend gegenständig angeordnet, können im oberen Bereich jedoch auch wechselständig auftreten. Eine dichte, filzige Behaarung überzieht beide Blattseiten, wobei das Tomentum auf der Unterseite besonders ausgeprägt ist. Diese morphologische Anpassung reduziert die Transpiration und verleiht dem Laub die charakteristische graue Färbung.[3] Beim Zerreiben setzen die harzigen Blätter einen intensiven, curryartigen Duft frei, der auf flüchtige Verbindungen zurückzuführen ist.[1][3] Im Sommer bildet die Art endständige Cluster aus kleinen, leuchtend gelben Blütenköpfchen, die jeweils einen Durchmesser von 3 bis 5 mm aufweisen.[3] Diese Blüten besitzen eine papierartige Textur und behalten ihre vividen Farben auch nach dem Trocknen bei, was der Art den Namen "Immortelle" einbrachte.[1] Morphologisch zeigt die Spezies eine gewisse Variabilität, wobei Unterarten wie *H. italicum* subsp. *microphyllum* in ihren Merkmalen leicht abweichen können. Taxonomisch besteht eine Nähe zu *Helichrysum serotinum*, das teilweise als Unterart betrachtet wird und ähnliche Merkmale aufweist.[2]

Beschreibung

Helichrysum italicum ist ein ausdauernder, aromatischer Halbstrauch aus der Familie der Korbblütler (*Asteraceae*), der vor allem für seinen intensiven, curryartigen Duft und das silbergraue Erscheinungsbild bekannt ist. Der wissenschaftliche Gattungsname leitet sich von den griechischen Wörtern *helios* (Sonne) und *chrysos* (Gold) ab, was auf die leuchtend goldgelben Blütenköpfe anspielt, die ihre Farbe auch im getrockneten Zustand behalten und der Art den Beinamen „Immortelle“ (Unsterbliche) einbrachten. In seinem natürlichen Verbreitungsgebiet im Mittelmeerraum wächst das Currykraut typischerweise als buschiger, bis zu einem Meter breiter Strauch auf sonnigen, felsigen Hängen und in sandigen Küstengebieten. Die Pflanze besiedelt Höhenlagen vom Meeresspiegel bis zu 2.200 Metern und ist ein charakteristischer Bestandteil der mediterranen Maquis- und Garrigue-Ökosysteme. Eine zentrale anatomische Anpassung an aride Standorte ist die dichte Behaarung der aufrechten Stängel und der schmalen, linearen Blätter mit feinen, weißen tomentosen Haaren. Diese Behaarung verleiht der Pflanze nicht nur ihre silbrige Färbung, sondern reduziert effektiv die Transpiration und erhöht die Trockentoleranz (Xerophytie). Zusätzlich besitzt die Art halophytische Eigenschaften, die ihr das Überleben auf salzhaltigen Böden, wie etwa in Küstennähe oder auf Gley-Solonchaks, ermöglichen. Die Blätter sind reich an Drüsen, die flüchtige Verbindungen und Harze absondern; diese chemische Abwehr schreckt Herbivoren wie Ziegen und Schafe ab und schützt vor mikrobiellen Pathogenen. Biochemisch spielen die enthaltenen Flavonoide und Terpenoide zudem eine entscheidende Rolle als Antioxidantien, um oxidativen Stress durch starke UV-Strahlung zu mildern. Im Sommer bildet *Helichrysum italicum* endständige Cluster aus kleinen, kompakten Blütenköpfchen (Capitula) mit einem Durchmesser von 3 bis 5 mm, die entomophil durch Insekten wie Bienen bestäubt werden. Die papierartige Textur der Blüten sorgt für die lange Haltbarkeit der Form, weshalb sie historisch als „Ewigkeitsblumen“ in Kränzen verwendet wurden. Unterirdisch geht das Wurzelsystem symbiotische Verbindungen mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein, was die Nährstoffaufnahme, insbesondere von Phosphor, in den oft nährstoffarmen, alkalischen Böden verbessert. Als Teil feuergefährdeter Ökosysteme ist die Art an Störungsdynamiken angepasst und beteiligt sich aktiv an der Regeneration der Vegetation nach Bränden.[2] Die Art zeigt eine hohe intraspezifische Variabilität mit mehreren anerkannten Unterarten wie subsp. *microphyllum* oder subsp. *siculum*, die sich morphologisch und in ihrer chemischen Zusammensetzung je nach geographischer Lage unterscheiden. Taxonomisch wird die Art manchmal unter Synonymen wie *Helichrysum angustifolium* geführt, wobei sie sich von verwandten Arten durch spezifische chemotypische Profile abgrenzt.[2]

Verhalten

Die Interaktionen von *Helichrysum italicum* mit seiner Umwelt sind durch chemische Kommunikation und symbiotische Anpassungen geprägt. Zur Fortpflanzung nutzt die Pflanze eine entomophile Strategie, indem sie Insektenbestäuber wie Bienen gezielt zu ihren gelben Blütenköpfen lockt. Als Abwehrmechanismus gegen Herbivoren produziert der Halbstrauch aromatische Terpene, die als chemische Abschreckung dienen und den Fraßdruck durch Säugetiere wie Ziegen und Schafe minimieren.[1] Diese flüchtigen Verbindungen erzeugen zudem den charakteristischen curryartigen Geruch, der bei mechanischer Beschädigung der Blätter als Signal freigesetzt wird.[2] Auf physiologischer Ebene reagiert die Art auf abiotischen Stress durch die Biosynthese von Flavonoiden und Phenolen, die als antioxidativer Schutz gegen UV-Strahlung und oxidative Schäden fungieren.[3] Im Wurzelbereich geht *Helichrysum italicum* symbiotische Verbindungen mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein, um die Nährstoffaufnahme, insbesondere von Phosphor, in oligotrophen Böden zu optimieren. In feuergefährdeten Ökosystemen zeigt die Art eine hohe Resilienz und beteiligt sich aktiv an der Regenerationsdynamik nach Bränden.[1] Zudem dient die dichte, silbergraue Behaarung der Blätter als passive Anpassung zur Reduktion der Transpiration unter Trockenstress.[2]

Ökologie

Helichrysum italicum ist ein charakteristischer Bestandteil der mediterranen Maquis- und Garrigue-Ökosysteme, wo die Art trockene, felsige und sandige Standorte besiedelt. Die Pflanze zeigt eine hohe Toleranz gegenüber nährstoffarmen, gut durchlässigen, kalkhaltigen und alkalischen Substraten. Sie gedeiht zudem auf salzhaltigen Böden wie Gley-Solonchaks und weist entsprechende halophytische Anpassungen auf. Das Habitat erstreckt sich von der Küste bis in Höhenlagen von 2.200 Metern, wobei oft fragmentierte Lebensräume wie Felsvorsprünge, Sandstrände oder lichte Steineichenwälder bewohnt werden. Als Xerophyt ist der Halbstrauch an das mediterrane Klima mit heißen, trockenen Sommern und unregelmäßigen Niederschlägen angepasst. In feuergefährdeten Ökosystemen beteiligt sich *Helichrysum italicum* aktiv an der Regenerationsdynamik nach Bränden und unterstützt die Wiederherstellung der Vegetation. Ökologisch fungiert die Art als Nahrungsquelle für Insektenbestäuber, insbesondere Bienen, die durch die gelben Blütenköpfchen angezogen werden. Diese Interaktion fördert die entomophile Reproduktion und trägt zur Biodiversität in den Pflanzengemeinschaften bei. Gegenüber Herbivoren wie Ziegen und Schafen ist der Halbstrauch durch aromatische Terpene geschützt, die als Fraßschutz wirken und den Weidedruck minimieren. Dieser chemische Schutzmechanismus sichert die Persistenz der Art in strauchdominierten Landschaften. Um die Nährstoffversorgung in oligotrophen Böden zu optimieren, geht die Pflanze symbiotische Verbindungen mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein. Diese Symbiose verbessert insbesondere die Aufnahme von Phosphor unter nährstoffarmen Bedingungen. In schlecht entwässerten oder übermäßig feuchten Böden ist die Art jedoch anfällig für Wurzelfäule durch pathogene Pilze wie *Pythium*.[3]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Helichrysum italicum wird primär als Nützling und wertvolle Kulturpflanze klassifiziert, die aufgrund ihrer ätherischen Öle in der Pharmazie, Kosmetik und Lebensmittelindustrie von hoher Bedeutung ist.[1][3] Ökologisch fungiert der Halbstrauch als wichtige Nahrungsquelle für Bestäuber wie Bienen und trägt zur Biodiversität in mediterranen Macchia-Ökosystemen bei.[5] Die Pflanze zeigt eine natürliche Resistenz gegenüber vielen gängigen Gartenschädlingen, da ihre aromatischen Terpene herbivore Insekten wie Blattläuse und Spinnmilben effektiv abschrecken. Ein relevantes Schadbild im Anbau ist jedoch die Wurzelfäule, verursacht durch Pilzpathogene wie *Pythium*, die vor allem bei Staunässe oder in schweren, schlecht drainierten Böden auftritt. Präventive Maßnahmen konzentrieren sich daher auf bauliche und kulturtechnische Aspekte wie die Gewährleistung einer exzellenten Bodendrainage und die strikte Vermeidung übermäßiger Bewässerung.[3] Medizinisch und kosmetisch wird das aus den Blütenköpfen gewonnene ätherische Öl wegen seiner entzündungshemmenden, antimikrobiellen und wundheilenden Eigenschaften geschätzt, etwa zur Behandlung von Narben und Hämatomen.[1][4] Die kommerzielle Relevanz spiegelt sich in Patenten wider, die fermentierte Extrakte oder Kombinationen mit Gelée Royale zur Hautregeneration und Faltenreduktion nutzen.[4] Trotz der generell als sicher eingestuften Anwendung (GRAS für topische Nutzung) können in seltenen Fällen allergische Kontaktdermatitiden auftreten, insbesondere bei Personen mit Überempfindlichkeit gegen Korbblütler (*Asteraceae*).[3][4] Aus Sicherheitsgründen ist die Anwendung während der Schwangerschaft, bei Kleinkindern unter sechs Jahren sowie bei gleichzeitiger Einnahme von Antikoagulanzien kontraindiziert.[3] Rechtlich ist die Verwendung in kosmetischen Produkten in der EU zugelassen, während die FDA das Öl für die interne therapeutische Nutzung nicht als Medikament anerkennt.[1][7] Obwohl die Art auf der Roten Liste der IUCN als nicht gefährdet geführt wird, erfordern lokale Populationen Schutz vor Übernutzung durch Wildsammlungen.[4]

Wirtschaftliche Bedeutung

Die primäre wirtschaftliche Bedeutung von *Helichrysum italicum* liegt in der Gewinnung des ätherischen Öls, das als hochpreisiger Rohstoff in der Parfüm- und Kosmetikindustrie gehandelt wird.[1][4] Aufgrund der starken Nachfrage für Anti-Aging-Produkte und Hautregenerationscremes halten internationale Konzerne spezifische Patente auf Extraktionsverfahren und Wirkstoffkombinationen.[4] Der hohe Marktwert des Öls führt jedoch zu wirtschaftlichen Risiken durch Produktverfälschungen, bei denen synthetische Stoffe oder billigere Öle beigemischt werden. Um die natürlichen Bestände vor Übernutzung zu schützen und die industrielle Versorgung zu sichern, wurde der kommerzielle Anbau auf gemäßigte Zonen wie Mitteleuropa ausgeweitet.[1] In der Lebensmitteltechnologie gewinnt die Pflanze zudem als natürliches Konservierungsmittel und Aromastoff für Backwaren und Getränke an Relevanz.[4] Landwirtschaftliche Produktionskosten werden durch die natürliche Schädlingsresistenz der Art niedrig gehalten, da die enthaltenen Terpene Insekten wie Blattläuse effektiv abwehren. Nennenswerte Ernteverluste entstehen fast ausschließlich durch Pilzerkrankungen wie *Pythium*-Wurzelfäule bei Staunässe, was ein präzises Bodenmanagement erfordert. Ergänzend bedient die Art als Zierpflanze und Trockenblume ("Immortelle") einen beständigen Nischenmarkt im floristischen Sektor.[1]

Biologie & Lebenszyklus

Helichrysum italicum ist ein ausdauernder Halbstrauch, der Wuchshöhen von 20 bis 70 cm erreicht und eine verholzte Basis mit buschigem Habitus ausbildet.[1][3] Die Pflanze besitzt schmale, lineare Blätter, die dicht mit weißen, filzigen Haaren bedeckt sind, was die Transpiration reduziert und eine hohe Trockentoleranz (Xerophytie) gewährleistet. In den Sommermonaten, typischerweise von Juni bis August, bildet die Art endständige Cluster aus kleinen, leuchtend gelben Blütenköpfen (Capitula) aus.[3] Die Fortpflanzung erfolgt entomophil, wobei die Blüten Insektenbestäuber wie Bienen anlocken und zur Biodiversität in Maquis-Ökosystemen beitragen.[5][1] Die generative Vermehrung geschieht über Samen, deren Keimung bei Temperaturen von 18 bis 24 °C etwa 10 bis 21 Tage in Anspruch nimmt.[3] Vegetativ kann sich die Pflanze durch Stecklinge regenerieren, die unter geeigneten Bedingungen innerhalb von drei bis vier Wochen bewurzeln.[1] Helichrysum italicum geht symbiotische Assoziationen mit arbuskulären Mykorrhizapilzen ein, welche die Nährstoffaufnahme, insbesondere von Phosphor, in oligotrophen Böden verbessern. Physiologisch ist die Art an mediterrane Klimate angepasst und toleriert Wintertemperaturen bis etwa -10 °C, reagiert jedoch empfindlich auf langanhaltenden Frost unter -5 °C. Neben xerophytischen Anpassungen weist die Pflanze halophytische Eigenschaften auf, die ein Wachstum auf salzhaltigen Substraten ermöglichen.[3] Die Pflanze produziert aromatische Terpene und ätherische Öle, die als chemische Abwehr gegen Herbivoren dienen, weshalb sie von Weidetieren wie Ziegen und Schafen kaum gefressen wird.[1] Auch gegenüber gängigen Invertebraten wie Blattläusen und Spinnmilben zeigt sich Helichrysum italicum aufgrund dieser Inhaltsstoffe weitgehend resistent.[6] Ein relevanter Mortalitätsfaktor, insbesondere in Kultur, ist Wurzelfäule durch Pilzpathogene wie Pythium, die vor allem in staunassen Böden auftritt. Als Teil feuerangepasster Ökosysteme beteiligt sich die Art zudem an der Regenerationsdynamik nach Bränden.[3]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Helichrysum italicum* konzentriert sich endemisch auf den Mittelmeerraum. In Südeuropa erstreckt sich das Vorkommen von Portugal, Spanien und Frankreich über Italien, einschließlich der Inseln Sardinien und Sizilien, bis auf die Balkanhalbinsel. Dort werden Länder wie Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro sowie Griechenland und Kreta besiedelt. Östlich reicht das Areal bis Zypern und in die Türkei, insbesondere nach Anatolien, während in Nordafrika isolierte Bestände in Marokko, Algerien und Tunesien existieren. Aufgrund der Anpassungsfähigkeit an mediterrane Klimabedingungen wurde die Art in Regionen wie Kalifornien und Australien eingeschleppt, wo sie sich außerhalb des ursprünglichen Areals etablierte. In gemäßigten Zonen Mitteleuropas erfolgt die Verbreitung primär durch Kultivierung, wobei die Pflanze in den Winterhärtezonen 7 bis 10 an sonnigen Standorten gedeiht. *Helichrysum italicum* besiedelt diverse, oft fragmentierte Habitate, die von Sandstränden und Küstenfelsen bis zu Felsvorsprüngen im Landesinneren reichen. Die Art ist ein typischer Bestandteil der mediterranen Macchie und Garigue sowie lichter Steineichenwälder. Bevorzugt werden nährstoffarme, gut durchlässige sowie sandige oder kiesige Böden, die oft kalkhaltig oder alkalisch sind. Als Xerophyt und Halophyt toleriert der Halbstrauch hohe Salzgehalte und wächst auch auf gleyischen Solonchaks. Die vertikale Verbreitung erstreckt sich vom Meeresspiegel bis in Höhenlagen von 2.200 Metern. In diesen feuergefährdeten Ökosystemen ist die Pflanze an der natürlichen Regenerationsdynamik nach Bränden beteiligt, wobei ihre aromatischen Terpene Weidetiere abschrecken und so den Bestand sichern.[2]

Saisonalität & Aktivität

Helichrysum italicum ist ein ausdauernder Halbstrauch, dessen primäre Blütezeit in den Sommermonaten liegt, typischerweise von Juni bis August.[1][3] Während dieser reproduktiven Phase ziehen die gelben Blütenköpfe zahlreiche Insektenbestäuber, insbesondere Bienen, an.[1] Die physiologische Aktivität der Pflanze ist eng an warme Temperaturen und hohe Lichtintensität gekoppelt, wobei sie für optimales Wachstum mindestens sechs Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich benötigt.[3] Die Ernte der aromatischen Blätter kann während der gesamten Vegetationsperiode erfolgen, wobei die Konzentration der ätherischen Öle in den Morgenstunden am höchsten ist. Als winterharte Art in den USDA-Zonen 7 bis 10 toleriert das Currykraut Temperaturen bis etwa -10°C, reagiert jedoch empfindlich auf anhaltenden Frost unter -5°C.[1] In kälteren Regionen unterhalb der Zone 8 ist eine Überwinterung in frostfreien Innenräumen oder ein starker Mulchschutz im Freiland erforderlich, um die Ruhephase zu überbrücken. Ein Rückschnitt wird entweder im Spätsommer nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr empfohlen, um den buschigen Wuchs zu erhalten. Die vegetative Vermehrung erfolgt vorzugsweise durch halbverholzte Stecklinge im Sommer, während die Samenkeimung bei Temperaturen von 18–24°C stattfindet. Das öffentliche Suchinteresse in Deutschland korreliert mit dieser phänologischen Entwicklung und erreicht seine Höchstwerte zu Beginn der Gartensaison in den Monaten Mai und Juni. In den Wintermonaten Dezember und Januar fällt die Aufmerksamkeit für die Art hingegen auf ein Minimum ab.[3]

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Dolgesheim, Rhineland-Palatinate, Deutschland

    27.06.2025

  • Neustadt, Gymnasium, 23730 Neustadt in Holstein, Deutschland

    22.09.2024

  • Deutschland

    16.07.2024

Daten: iNaturalist

Ricerca scientifica e brevetti

CN-107823023-A Chemical Sconosciuto

Eine Art natürlicher Pflanzenextrakt-Zusammensetzung und ihre Anwendung in Kosmetika

LI Dongmei (2017)

Rilevanza: 7/10

Riepilogo

Die Erfindung betrifft ein natürliches Konservierungsmittel für Kosmetika, bestehend aus Cashewnuss-Extrakt, Wildsoja und Helichrysum italicum. Diese Kombination soll synthetische Konservierungsstoffe ersetzen und antibakteriell wirken, ohne die Haut zu reizen. Helichrysum wird hier funktional als antimikrobieller Bestandteil eingesetzt.

KR-101173412-B1 Biological Concesso

Kosmetische Zusammensetzung zur Vorbeugung von Hautfalten mit mikrobiell fermentiertem Extrakt der Helichrysum Italicum Blüte

Coreana Cosmetics Company Ltd. (2011)

Rilevanza: 9/10

Riepilogo

Hier wird ein spezifisches Verfahren zur Fermentation von organischem Helichrysum mittels Saccharomyces cerevisiae beschrieben. Das Ziel ist die Gewinnung niedermolekularer Peptide, die eine bessere Löslichkeit und Hautaufnahme bieten. Die Innovation liegt in der biotechnologischen Aufbereitung der Pflanze zur effektiven Faltenbekämpfung. Es ist hochrelevant, da Helichrysum der Hauptwirkstoff ist.

FR-2965729-A1 Chemical Sconosciuto

Kosmetische oder dermo-kosmetische Zusammensetzung zur Behandlung von Hautirritationen mit Helichrysum italicum und Glycyrrhetinsäure-Derivaten

Phasilab (2010)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Beschrieben wird eine synergistische Kombination aus Helichrysum italicum und einem Derivat der Glycyrrhetinsäure (aus Süßholz). Diese Mischung wird spezifisch zur Beruhigung von Hautirritationen eingesetzt. Die Innovation liegt in der chemischen/biologischen Kombination dieser zwei spezifischen Wirkstoffe zur Steigerung der hautberuhigenden Effekte.

KR-20110023257-A Biological Sconosciuto

Kosmetische Zusammensetzung zur Förderung der Hautregeneration mit fermentiertem Extrakt aus Helichrysum italicum und Gelée Royale

Amorepacific Corporation (2009)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Dieses Patent beschreibt eine kosmetische Zusammensetzung, die speziell fermentierte Extrakte der Helichrysum italicum Blüte in Kombination mit Gelée Royale nutzt. Durch die Fermentation mittels Lactobacillus wird die Wirksamkeit zur Hautregeneration und Feuchtigkeitsversorgung gesteigert. Die Formulierung zielt darauf ab, aktiven Sauerstoff zu entfernen und die Hautstruktur zu verbessern. Es handelt sich um eine spezifische Anwendung der Pflanze in der modernen Kosmetik.

US-7666454-B2 Biological Concesso

Kosmetische Zusammensetzung enthaltend ein aus Helichrysum italicum extrahiertes ätherisches Öl

Occitane L (2004)

Rilevanza: 9/10

Riepilogo

Das Patent schützt eine Anti-Falten-Zusammensetzung, die auf einem gereinigten ätherischen Öl aus den Blütenköpfen von Helichrysum italicum basiert. Es beschreibt die spezifische Extraktion und Anwendung dieses Öls zur Glättung der Haut. Die Pflanze steht hier als alleiniger Hauptwirkstoff im Mittelpunkt der Erfindung.

Fonti e riferimenti

  1. https://pfaf.org/user/Plant.aspx?LatinName=Helichrysum+italicum
  2. https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:212898-1
  3. https://www.sciencedirect.com/topics/agricultural-and-biological-sciences/helichrysum-italicum
  4. https://patents.google.com/patent/US7666454B2/en
  5. http://beespeakersaijiki.blogspot.com/2019/07/curry-for-bees.html
  6. https://www.syngentaflowers.com/ams/sites/g/files/kgtney2381/files/file_field/import/field_media_link/sites/g/files/zhg721/f/media/2020/03/05/culture_vegetative_curryplant_helichrysumitalicum.pdf
  7. https://issuu.com/achs/docs/adulterationupdate08/2
  8. Literaturzusammenfassung: Helichrysum italicum