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L'occhio della ragazza Coreopsis tinctoria

L'occhio della ragazza

Tassonomia

Regno Pflanzen (Plantae)
Phylum Tracheophyta (Tracheophyta)
Classe Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordine Asterales (Asterales)
Famiglia Asteraceae
Genere Coreopsis
Specie Coreopsis tinctoria
Nome scientifico Coreopsis tinctoria Nutt.
Nome accettato

Einleitung

*Coreopsis tinctoria*, im Deutschen der Gattung der Mädchenaugen zugeordnet und englisch oft als Plains coreopsis oder Golden Tickseed bezeichnet, ist eine aufrecht wachsende, einjährige Wildblume aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae).[1][2] Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die Great Plains von Kanada bis Mexiko, wobei die Art als trockentoleranter Kulturfolger auch gestörte Standorte besiedelt und ökologisch als Nahrungsquelle für Bestäuber und Vögel fungiert. Der Artname *tinctoria* sowie das Synonym *Calliopsis* verweisen auf die historische Nutzung der Blüten zur Gewinnung von Farbstoffen sowie auf die ästhetische Erscheinung der Pflanze, die heute primär als Ziergewächs und zur Erosionskontrolle kultiviert wird.[1]

Fakten (kompakt)

- Der Gattungsname *Coreopsis* leitet sich von den altgriechischen Wörtern *koris* (Wanze) und *opsis* (Aussehen) ab, was auf die Ähnlichkeit der Samen mit Zecken oder Bettwanzen anspielt. - Das Artepitheton *tinctoria* entstammt dem lateinischen Verb *tingere* (färben). - Die gartenbauliche Bezeichnung *Calliopsis* basiert auf den griechischen Begriffen *kallos* (Schönheit) und *opsis* (Erscheinung). - Die Erstbeschreibung der Art erfolgte im Jahr 1821 durch den englischen Botaniker Thomas Nuttall. - Genetisch besitzt *Coreopsis tinctoria* einen Chromosomensatz von 2n = 24, wobei gelegentlich 0 bis 2 akzessorische Chromosomen auftreten. - Innerhalb der Gattung wird die Art der Sektion *Calliopsis* zugeordnet. - Zu den wissenschaftlichen Synonymen zählen *Coreopsis cardaminifolia*, *Leptosyne tinctoria* und *Coreopsis atkinsoniana*. - Die einzelnen Blütenköpfe weisen einen Durchmesser von etwa 2,5 bis 5 cm (1–2 Zoll) auf. - Der Blütenstand setzt sich typischerweise aus 8 bis 12 Zungenblüten zusammen. - In der Landschaftsgestaltung gilt die Pflanze als resistent gegen Wildverbiss durch Hirsche. - Nach taxonomischen Revisionen umfasst die Gattung *Coreopsis* heute etwa 25 bis 35 Arten.[5]

Name & Einordnung

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Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Das Mädchenauge (*Coreopsis tinctoria*) ist eine einjährige krautige Pflanze mit einem schlanken, aufrechten Wuchs, der typischerweise Höhen von 30 bis 90 cm, selten bis zu 150 cm erreicht. Die glatten, steifen und unbehaarten Stängel sind leicht kantig oder gerippt und verzweigen sich im oberen Bereich stark, was der Pflanze eine drahtige Struktur verleiht. Die gegenständigen Laubblätter sind sitzend oder kurz gestielt, 5 bis 15 cm lang und fiederschnittig in 3 bis 7 schmale, linear-lanzettliche Lappen unterteilt.[1][2] Sie weisen eine hellgrüne Färbung sowie eine kahle Textur auf, wodurch das Laub ein fein zerteiltes, federartiges Erscheinungsbild erhält.[2] Die körbchenförmigen Blütenstände stehen einzeln oder in lockeren Gruppen an 5 bis 15 cm langen, blattlosen Stielen. Jedes Blütenköpfchen misst 2 bis 5 cm im Durchmesser und besteht aus 7 bis 12 leuchtend gelben Zungenblüten, die an der Spitze gezähnt sind und an der Basis oft einen rotbraunen Fleck aufweisen.[1][2] Diese umgeben eine dunkel rotbraune Zentralscheibe aus zahlreichen Röhrenblüten, wobei die Hülle (Involucrum) aus 8 inneren lanzettlichen Hüllblättern und 7 bis 8 äußeren dreieckigen Bracteolen gebildet wird.[1] Die Früchte sind kleine, trockene Achänen (Cypselae) von 1,5 bis 3 mm Länge, die dunkelbraun gefärbt sowie komprimiert obovat bis elliptisch geformt sind. Charakteristisch sind die schmalen Flügel und zwei kleine, pfriemliche Zähne oder Grannen am Ende der Frucht, die ihr ein zeckenartiges Aussehen verleihen.[1][4] Das Wurzelsystem ist faserig und flach ausgebildet, wobei es eine Mindesttiefe von etwa 20 cm erreicht.[1] Innerhalb der Art variieren die Merkmale je nach Varietät; so bleibt *var. similis* mit 10 bis 30 cm deutlich kleiner und besitzt breiter geflügelte Achänen als die typische *var. tinctoria*.[1] Keimlinge erscheinen bei günstigen Bedingungen rasch innerhalb von 7 bis 21 Tagen.[2]

Beschreibung

Das Mädchenauge (*Coreopsis tinctoria*), auch als Färber-Mädchenauge bekannt, ist eine aufrecht wachsende, einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler (*Asteraceae*).[1][2] Charakteristisch für die Art ist ihr schlanker, drahtiger Habitus mit mehrfach verzweigten Stängeln, die Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimetern erreichen und an geeigneten Standorten oft lockere Kolonien bilden. Im natürlichen Lebensraum der nordamerikanischen Prärien prägt die Pflanze das Landschaftsbild durch ihre massenhafte Blüte in feuchten Jahren, wobei sie offene, sonnige Standorte und gestörte Böden bevorzugt. Eine wesentliche anatomische Anpassung an diese oft trockenen Habitate ist das faserige, flache Wurzelsystem, das eine effiziente Wasseraufnahme in sandigen oder nährstoffarmen Substraten bis zu einer Tiefe von etwa 20 Zentimetern ermöglicht. Die Erstbeschreibung der Art erfolgte 1821 durch den englischen Botaniker Thomas Nuttall, basierend auf Exemplaren aus den nordamerikanischen Ebenen. Der wissenschaftliche Gattungsname *Coreopsis* leitet sich von den griechischen Wörtern für „Wanze“ und „Aussehen“ ab, was sich auf die Form der Samen bezieht, während das Epitheton *tinctoria* auf die historische Nutzung als Färberpflanze hinweist.[1] Morphologisch lässt sich die Art in drei Varietäten unterteilen, wobei die weit verbreitete *Coreopsis tinctoria* var. *tinctoria* durch schmal geflügelte Achänen und eine geringe Verzweigung an der Basis gekennzeichnet ist.[1] Im Gegensatz dazu zeichnet sich die seltenere Varietät *similis* durch einen kompakteren Wuchs und breiter geflügelte Früchte aus, während *var. atkinsoniana* deutlich höher wächst. Der Lebenszyklus beginnt mit der Keimung im Frühjahr, die bei Bodentemperaturen zwischen 12 und 24 °C erfolgt und lichtabhängig ist. Die Sämlinge entwickeln sich rasch innerhalb von 7 bis 21 Tagen und wachsen im Sommer vegetativ heran, bevor sie vom späten Frühling bis zum Herbst blühen. Obwohl die Pflanze primär als Annuelle (einjährig) gilt, kann sie in milden Klimazonen als kurzlebige Staude agieren und durch Überwinterung von Rosetten bis zu zwei oder drei Jahre überdauern. Die Fortpflanzung erfolgt sexuell über die Produktion zahlreicher kleiner, dunkelbrauner Achänen, die durch Wind, Schwerkraft oder Vögel verbreitet werden und eine Lebensfähigkeit von zwei bis drei Jahren im Boden behalten. Ein mikroskopisches Erkennungsmerkmal der Früchte sind die zwei kleinen, pfriemlichen Zähne oder Grannen an der Spitze, die ihnen das namensgebende wanzenartige Aussehen verleihen. Die Pflanze ist autogam (selbstbefruchtend), profitiert jedoch ökologisch von der Fremdbestäubung durch diverse Insekten wie Bienen und Schmetterlinge, die durch den reichhaltigen Nektar der Röhrenblüten angelockt werden. Im Vergleich zu verwandten Arten innerhalb der Sektion *Calliopsis* unterscheidet sich *Coreopsis tinctoria* durch ihre spezifische Kombination aus gefiederten Blättern und den typischen zweifarbigen Blütenköpfen mit rotbraunem Zentrum.[1] Biochemisch ist die Art reich an Flavonoiden und Saponinen, was nicht nur ihre historische Nutzung, sondern auch das moderne Interesse an pharmazeutischen Anwendungen zur Behandlung von Diabetes oder Nierenerkrankungen erklärt.[4] Die Blätter sind gegenständig angeordnet und tief gefiedert, was der Pflanze ein farnartiges, feines Texturbild verleiht und die Verdunstungsfläche in heißen Sommern minimiert.[1]

Verhalten

Die Interaktion mit der Fauna ist ausgeprägt, da *Coreopsis tinctoria* als Nektarquelle diverse Bestäuber wie Lang- und Kurzzungenbienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und Käfer anlockt.[2][4] Um diese ökologische Austauschbeziehung zu fördern, produzieren die Röhrenblüten der zentralen Scheibe reichlich Nektar und Pollen.[4] Obwohl die Blüten selbstfertil sind, begünstigt ihre offene Struktur eine häufige Fremdbestäubung durch die besuchenden Insekten.[2] Das Fortpflanzungsverhalten umfasst eine effektive Ausbreitung der Diasporen (Achänen) durch Wind, Schwerkraft oder Vögel, wobei die hakenartigen Strukturen der Samen den Transport erleichtern können.[1] Ein spezifisches Keimverhalten zeigt sich in der Lichtbedürftigkeit der Samen, die für den Wachstumsstart eine Exposition an der Bodenoberfläche benötigen. Als Überlebensstrategie können die Samen zwei bis drei Jahre im Boden ruhen und keimfähig bleiben, was der Population eine Persistenz über Dürreperioden hinweg sichert.[2] Gegenüber Herbivoren zeigt die Pflanze ein chemisches Abwehrverhalten durch bitter schmeckendes Laub, wodurch sie weitgehend resistent gegen Fraß durch Rehe und Kaninchen ist.[4] Trotz dieser Abwehrstoffe dienen die reifen Samen im Spätsommer und Herbst als wichtige Nahrungsquelle für körnerfressende Vogelarten wie Stieglitze.[2] In der Interaktion mit Schädlingen demonstriert die Art eine hohe Toleranz gegenüber Blattlausbefall, der selten die Vitalität der gesamten Pflanze gefährdet.[4]

Ökologie

Coreopsis tinctoria besiedelt bevorzugt offene Habitate wie Prärien, Weiden und felsige Lichtungen sowie gestörte Standorte entlang von Straßenrändern und Bahndämmen. Die Art favorisiert gut drainierte, sandige oder felsige Böden mit geringer Nährstoffverfügbarkeit und toleriert Substrate von Sand bis Lehm, solange keine Staunässe herrscht.[2] Sie gedeiht vorwiegend in neutralen bis leicht alkalischen Bodenverhältnissen mit einem pH-Wert zwischen 6,0 und 8,0.[4] Das Mädchenauge ist an Klimate mit heißen Sommern angepasst und benötigt für ein optimales Wachstum volles Sonnenlicht von mindestens sechs Stunden täglich.[2] In ihrer ökologischen Nische fungiert die Pflanze als wichtige Ressource für Bestäuber und unterstützt über 40 Arten heimischer Bienen und Schmetterlinge mit Nektar und Pollen.[4] Das Spektrum der Blütenbesucher umfasst lang- und kurzrüsslige Bienen, Hummeln, Honigbienen sowie Fliegen, Wespen und Käfer. Nach der Blüte dienen die zahlreichen Samen als Nahrungsquelle für Vögel, insbesondere für Stieglitze, Hausgimpel und Sperlinge.[2] Herbivoren wie Hirsche und Kaninchen meiden das Laub weitgehend aufgrund des bitteren Geschmacks, weshalb die Pflanze als resistent gegen starken Wildverbiss gilt. Zu den natürlichen Antagonisten zählen Blattläuse und Spinnmilben, wobei Coreopsis tinctoria eine hohe Toleranz gegenüber diesen Schädlingen aufweist und selten ernsthaften Schaden nimmt.[4] Das flache, faserige Wurzelsystem leistet einen Beitrag zur Bodenstabilisierung und Erosionskontrolle, besonders in Uferzonen und auf trockenen Hängen. Als Pionierpflanze kolonisiert sie rasch gestörte Areale, verhält sich jedoch gegenüber etablierten einheimischen Arten nicht aggressiv verdrängend.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

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Wirtschaftliche Bedeutung

Die wirtschaftliche Bedeutung von *Coreopsis tinctoria* liegt primär im gartenbaulichen Sektor, wo die Art als pflegeleichte Zierpflanze für Wildblumenwiesen und Xeriscaping vermarktet wird. In der Landschaftsarchitektur und bei Renaturierungsprojekten finden kommerzielle Samenmischungen der Pflanze Verwendung zur Erosionskontrolle an trockenen Hängen und zur Stabilisierung von Böden.[2] Historisch besaß die Pflanze eine materielle Relevanz für indigene Völker wie die Zuni sowie frühe Siedler, die aus den Blüten gelbe und mahagonirote Farbstoffe für Garne und Korbwaren extrahierten.[1] Als Nützling in Agrarökosystemen fördert *Coreopsis tinctoria* die Biodiversität, indem sie als reichhaltige Nektarquelle für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge dient.[4] Obwohl die Art in gestörten, nicht-heimischen Gebieten oder auf überdüngten Böden als Unkraut auftreten kann, verhält sie sich nicht aggressiv invasiv und verursacht keine signifikanten Schäden durch Verdrängung etablierter Kulturen.[2] Neuere biotechnologische Forschungen deuten auf ein wachsendes wirtschaftliches Potenzial in der Veterinärmedizin hin, wo Extrakte zur Steigerung der Antibiotikasensitivität bei Rindermastitis (*Staphylococcus epidermidis*) entwickelt werden. Der Einsatz solcher Präparate zielt darauf ab, Antibiotikadosierungen zu verringern und Rückstände in tierischen Produkten zu minimieren. Darüber hinaus existieren patentierte Anwendungen im pharmazeutischen Bereich zur Behandlung von Insulinresistenz bei Typ-2-Diabetes sowie in der Kosmetikindustrie, wo die antioxidativen Eigenschaften der Extrakte für Hautpflegelotionen genutzt werden.[4]

Biologie & Lebenszyklus

*Coreopsis tinctoria* ist eine einjährige krautige Pflanze, die ihren Lebenszyklus in der Regel innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode abschließt, in milden Klimazonen jedoch gelegentlich als kurzlebige Staude überdauern kann.[3][2] Die Keimung erfolgt im Frühjahr bei Bodentemperaturen zwischen 12 und 24 °C, wobei die Samen als Lichtkeimer direkt auf der Bodenoberfläche liegen müssen und nicht mit Substrat bedeckt werden dürfen.[4][2] Unter günstigen Bedingungen auf gestörten Böden erreichen die Keimraten 70 bis 90 %, und die Sämlinge erscheinen rasch innerhalb von 7 bis 21 Tagen. Eine natürliche Stratifikation findet oft durch die Überwinterung der im Herbst ausgesäten Samen statt, wobei die Samenbank im Boden 2 bis 3 Jahre lebensfähig bleibt, was der Art die Kolonisierung neuer Standorte ermöglicht.[4] Nach der vegetativen Wachstumsphase blüht die Art von Mai bis Oktober, wobei einzelne Blütenköpfe zwar nur 1 bis 2 Tage bestehen, die Pflanze jedoch kontinuierlich neue Blüten produziert.[3][4] Die Fortpflanzung erfolgt sexuell über Samen; die Zwitterblüten sind selbstfertil (autogam), werden jedoch aufgrund ihrer offenen Struktur häufig durch Insekten fremdbestäubt. Zu den Bestäubern zählen über 40 Arten, darunter Lang- und Kurzzungenbienen, Schmetterlinge, Schwebfliegen und Käfer, die den reichhaltigen Nektar und Pollen nutzen.[4] Nach der Befruchtung bilden sich kleine, flache Achänen (Cypselae), die oft geflügelt sind und durch hakenartige Fortsätze an Zecken erinnern, was die Verbreitung durch Tiere, Wind oder Schwerkraft begünstigt.[3][2] Physiologisch ist *Coreopsis tinctoria* an heiße, trockene Sommer angepasst und toleriert nährstoffarme, sandige Substrate, reagiert jedoch empfindlich auf Staunässe und Wurzelfäule.[2] Das flache, faserige Wurzelsystem reicht mindestens 20 cm tief und ermöglicht eine effiziente Wasseraufnahme in Trockenperioden.[4] Gegenüber Herbivoren wie Rehen und Kaninchen zeigt die Pflanze aufgrund bitterer Inhaltsstoffe in den Blättern eine hohe Resistenz.[2][4] Gelegentlich treten Blattläuse, Spinnmilben oder bei hoher Feuchtigkeit Pilzerkrankungen wie Echter Mehltau auf, die jedoch selten die Vitalität der Population signifikant gefährden.[4]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet von *Coreopsis tinctoria* erstreckt sich über das zentrale und westliche Nordamerika, insbesondere die Great Plains-Region.[3][4] Es reicht von den kanadischen Provinzen Alberta, Saskatchewan und Manitoba im Norden über die zentralen Vereinigten Staaten bis in den Norden Mexikos, etwa nach Coahuila und Nuevo León. Westlich des Mississippi ist die Art weit verbreitet, während Vorkommen in den Rocky Mountains und westlichen Bundesstaaten wie Kalifornien eher sporadisch sind.[3] Durch anthropogene Einflüsse wurde das Mädchenauge in das östliche Nordamerika eingeschleppt und gilt dort sowie im östlichen Kanada als eingebürgert.[3][2] Auch global wurde die Art verschleppt und tritt heute in Teilen Europas, darunter Deutschland, Frankreich und Spanien, sowie in Asien als Neophyt auf.[3][1] Die historische Ausbreitung über das ursprüngliche Areal hinaus wurde seit dem 19. Jahrhundert durch europäische Siedlungsaktivitäten und die Nutzung als Zierpflanze begünstigt.[3] Primäre Lebensräume sind offene, vollsonnige Standorte mit gut durchlässigen Böden.[2] In ihrem natürlichen Habitat besiedelt die Pflanze Prärien, Sandflächen, felsige Lichtungen sowie Uferzonen und Niederungen, die zwar periodisch feucht, aber nicht staunass sind.[3][2] Als anpassungsfähige Art kolonisiert *Coreopsis tinctoria* häufig gestörte Areale wie Straßenränder, Bahndämme, Brachflächen und Weiden.[4][2] Sie gedeiht bevorzugt auf nährstoffarmen, sandigen oder lehmigen Substraten und toleriert leicht saure bis alkalische Bodenverhältnisse. Die Art zeichnet sich durch eine hohe Toleranz gegenüber Hitze und Trockenheit aus, was ihr das Überleben in Regionen mit heißen Sommern sichert.[2] Die vertikale Verbreitung konzentriert sich vorwiegend auf tiefe bis mittlere Höhenlagen.[3] In Siedlungsbereichen verwildert die Pflanze gelegentlich aus Gärten oder Wildblumenansaaten, verhält sich jedoch in der Regel nicht invasiv gegenüber der etablierten Flora.[2]

Saisonalität & Aktivität

Coreopsis tinctoria ist eine einjährige krautige Pflanze, die ihren gesamten Lebenszyklus typischerweise innerhalb einer einzigen Vegetationsperiode abschließt.[3][2] Die Keimung erfolgt im Frühjahr, sobald die Bodentemperaturen 12 bis 24 °C erreichen, wobei die Sämlinge innerhalb von ein bis drei Wochen auflaufen. Die vegetative Wachstumsphase dauert bis zum Frühsommer an, bevor die Pflanzen ihre volle Wuchshöhe erreichen.[2] Die Blütezeit erstreckt sich im natürlichen Verbreitungsgebiet vom späten Frühling bis in den Herbst, meist von Mai bis Oktober.[3][2] Obwohl die einzelnen Blütenköpfe nur ein bis zwei Tage bestehen, sorgt die kontinuierliche Bildung neuer Blüten für eine langanhaltende Attraktivität. Diese ausgedehnte Blühphase macht die Art zu einer wichtigen Ressource für Bestäuber wie Bienen und Schmetterlinge.[2] Die Samenbildung setzt im Spätsommer ein und wird im frühen Herbst vor dem ersten Frost abgeschlossen.[3] In Regionen mit milden Wintern kann die Pflanze gelegentlich als kurzlebige Staude agieren und mittels überwinternder Rosetten zwei bis drei Jahre überdauern. Die Samen weisen eine Dormanz auf und bleiben im Boden mehrere Jahre keimfähig, wobei eine Kälteperiode die Keimung im Folgejahr begünstigt. Das öffentliche Suchinteresse spiegelt diesen biologischen Rhythmus wider und zeigt Spitzenwerte im Juni zu Beginn der Hauptblüte sowie im Oktober zum Abschluss der Vegetationsperiode.[2]

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Timrade, Rickert, Schleswig-Holstein, Deutschland

    26.09.2025

  • Wiebüschen, Delingsdorf, Schleswig-Holstein, Deutschland

    23.09.2025

  • Bullmannaue, Essen, North Rhine-Westphalia, Deutschland

    13.09.2025

  • Rhein-Sieg-Kreis, NW, Deutschland

    08.09.2025

  • H386+WF Berger See, 45894 Gelsenkirchen, Deutschland

    06.09.2025

Daten: iNaturalist

Ricerca scientifica e brevetti

CN-114053322-A Biological Registrazione

Verwendung von Coreopsis tinctoria-Extrakt zur Herstellung eines Präparats zur Verbesserung der Arzneimittelempfindlichkeit

University of Tarim (2021)

Rilevanza: 9/10

Riepilogo

Die Erfindung nutzt Coreopsis tinctoria-Extrakt, um die Wirksamkeit von Antibiotika gegen Staphylococcus epidermidis (Ursache für Kuh-Mastitis) zu steigern. Dies ermöglicht eine Reduzierung der Antibiotikadosis und verringert Rückstände in tierischen Produkten. Das Präparat ist ungiftig und erhöht die Bioverfügbarkeit der Behandlung.

CN-110585257-A Biological Sconosciuto

Anwendung von Coreopsis tinctoria zur Besserung von durch fettreiche Ernährung induziertem Typ-2-Diabetes

University of Xinjiang Medical (2019)

Rilevanza: 9/10

Riepilogo

Es wird eine neue Anwendung von Coreopsis tinctoria beschrieben, um Insulinresistenz und erhöhte Blutfettwerte bei Typ-2-Diabetes zu behandeln. Studien an Mäusen zeigen, dass der Extrakt Nüchternblutzucker und Cholesterin senkt. Der Wirkmechanismus basiert auf der Regulierung der Darmflora.

CN-109010406-A Mechanical Sconosciuto

Ein Herstellungsverfahren für Coreopsis tinctoria-Extrakt zur Besserung diabetischer Nephropathie

Shanghai Radfancium Biotechnology Company Ltd. (2018)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Das Patent stellt ein Verfahren vor, das Temperaturwechsel und starke elektrische Felder zur Extraktion nutzt. Ziel ist die Gewinnung eines Extrakts mit hohem Gehalt an Flavonen und Saponinen zur Behandlung von Nierenerkrankungen bei Diabetes. Die Methode gilt als sicher und zuverlässig.

CN-108354869-A Chemical Sconosciuto

Eine Essenz-Lotion mit Tianshan-Coreopsis tinctoria-Extrakt und deren Herstellungsverfahren

Guangdong Basongna Biological Technology Company Ltd. (2018)

Rilevanza: 7/10

Riepilogo

Diese Hautpflege-Lotion basiert auf Extrakten der Tianshan-Coreopsis und Rhodiola. Sie bietet antioxidative Wirkung und spendet tiefenwirksam Feuchtigkeit. Durch Inhaltsstoffe wie Alpha-Liponsäure wird die Hautbarriere gestärkt und vor freien Radikalen geschützt.

CN-106902139-A Chemical Sconosciuto

Ein Extraktionsverfahren für Coreopsis tinctoria-Extrakt

University of Jiamusi (2017)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Beschrieben wird ein spezifisches Verfahren zur Extraktion von Wirkstoffen aus der Schneechrysantheme mittels Ethanol, Ultraschall und Saugfiltration. Der Prozess verzichtet auf chemische Hilfsstoffe und liefert hochreine Extrakte mit einem pH-Wert von 7,2-7,4. Die Methode ist effizient und sicher für klinische Anwendungen.

Fonti e riferimenti

  1. https://floranorthamerica.org/Coreopsis_tinctoria
  2. https://www.gbif.org/species/3133950
  3. http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=1&taxon_id=200023718
  4. https://plants.usda.gov/core/profile?symbol=COTI3
  5. Literaturzusammenfassung: Plains coreopsis