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Marciume marrone in cantina Coniophora puteana

Marciume marrone in cantina

Tassonomia

Regno Pilze (Fungi)
Phylum Basidiomycota (Basidiomycota)
Classe Agaricomycetes (Agaricomycetes)
Ordine Boletales (Boletales)
Famiglia Coniophoraceae
Genere Coniophora
Specie Coniophora puteana
Nome scientifico Coniophora puteana (Schumach.) P.Karst.
Nome accettato

Einleitung

Der **Braune Kellerschwamm** (*Coniophora puteana*), auch Brauner Warzenschwamm oder Dickhäutiger Braunsporrindenpilz genannt, ist eine holzzersetzende Pilzart aus der Familie der Braunsporrindenpilzverwandten (Coniophoraceae). Neben dem Echten Hausschwamm zählt dieser Basidiomycet zu den häufigsten Gebäudeschadpilzen und verursacht im befallenen Holz durch den Abbau von Zellulose eine sogenannte Braunfäule.[2][1] Der Trivialname gilt als irreführend, da der Pilz bei geeigneten Lebensbedingungen keineswegs auf Kellerräume beschränkt ist, sondern in allen Gebäudeteilen sowie in der Natur an Totholz auftreten kann.[1]

Analisi comunitaria

OpenInsect
1
Avvistamenti negli ultimi 12 mesi
Dati della community Silberkraft
Ultimo il 14.02.2026
Vandans 131 giorni fa
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Fakten (kompakt)

- Zur chemischen Bekämpfung des Pilzes wurden spezifische Trihalogenallyl-beta-cyanoalkylether-Verbindungen entwickelt, die sich durch Schwerlöslichkeit in Wasser und geringe Flüchtigkeit auszeichnen. - Diese mikrobioziden Wirkstoffe eignen sich nicht nur für Holz, sondern können auch Lederhalbfertigwaren und Textilien vor dem Befall durch *Coniophora puteana* schützen. - In der Holzkonservierung kommen metallorganische Verbindungen zum Einsatz, bei denen Bor über Sauerstoff an zweiwertige Metalle wie Zink, Mangan oder Eisen gebunden ist. - Diese borbasierten Schutzmittel enthalten oft Carbonsäurereste, wie beispielsweise Neodecansäure, und werden mittels herkömmlicher Imprägnierverfahren angewendet. - Synthetische Fungizide mit spezifischen Substituenten der allgemeinen Formel I wurden explizit für die Wirksamkeit gegen diesen Bauholzpilz patentiert.[3]

Name & Einordnung

Der wissenschaftliche Name der Art lautet *Coniophora puteana* (Schumach.) P.Karst. Taxonomisch wird der Pilz als akzeptierte Spezies geführt und der Familie der Coniophoraceae zugeordnet. Diese Familie gehört systematisch zur Ordnung der Boletales innerhalb der Klasse der Agaricomycetes.[1] Die Nomenklatur verweist durch die Autorenangabe darauf, dass die Art ursprünglich von Schumacher beschrieben wurde, bevor P. Karst. sie in die Gattung *Coniophora* stellte.[1] Im deutschsprachigen Raum ist der Trivialname "Brauner Kellerschwamm" etabliert. Dieser Name findet breite Anwendung in der technischen Dokumentation und in Schutzrechtsanmeldungen zur Holzkonservierung. In diesem Kontext wird der Organismus als bedeutender holzzerstörender Pilz klassifiziert, oft im direkten Vergleich mit dem Echten Hausschwamm. Internationale Quellen und Patentdokumente verwenden das wissenschaftliche Binomen *Coniophora puteana* zur eindeutigen Identifikation des Zielorganismus für biozide Wirkstoffe.[3] Die Gattung *Coniophora* ist zudem Teil der Abteilung der Basidiomycota.[1]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Braune Kellerschwamm (*Coniophora puteana*) bildet dünne, flach am Substrat anliegende Fruchtkörper aus, die anfangs weiß sind, bald aber eine braune Farbe annehmen. Der Zuwachsrand bleibt dabei weiß. Charakteristisch für die Art ist die meistens auftretende Ausformung kleiner warzenartiger Erhebungen auf der Oberfläche der Fruchtschicht. Der Pilz verströmt einen muffigen Geruch, der an Verwesung erinnert. Das Myzel entwickelt sich zu einem fein verzweigten, wurzelartigen Strangmyzel. Dieses ist zunächst hell, nimmt später aber in der Regel eine dunkelbraune Farbe an. Mit diesen Strängen ist der Pilz in der Lage, auch Mauerwerk und andere Baustoffe großflächig zu überwachsen. Das Befallsbild am Holz zeichnet sich durch eine Braunfäule aus, bei der das Holz eine dunkelbraune Farbe annimmt und eine typische querrissige Struktur, den sogenannten Würfelbruch, entwickelt. Im fortgeschrittenen Stadium verliert das Holz jegliche Tragfähigkeit und lässt sich zwischen den Fingern zu Pulver zerreiben.[8]

Beschreibung

Der Braune Kellerschwamm (*Coniophora puteana*), auch als Brauner Warzenschwamm bekannt, ist ein holzzersetzender Pilz aus der Ordnung der Steinpilzartigen (*Boletales*).[6][2] Innerhalb der Systematik wird er der Familie der Braunsporrindenpilzverwandten (*Coniophoraceae*) zugeordnet und gilt neben dem Echten Hausschwamm als einer der relevantesten Gebäudeschadpilze. Morphologisch zeichnet sich die Art durch die Bildung dünner, flach dem Substrat aufliegender Fruchtkörper aus, die taxonomisch als resupinat beschrieben werden. Diese Fruchtkörper sind im Anfangsstadium weiß gefärbt, nehmen jedoch im Verlauf der Reifung eine braune Farbe an, wobei der Zuwachsrand charakteristischerweise weiß verbleibt. Ein wesentliches Erkennungsmerkmal ist die Oberflächenstruktur der Fruchtschicht, die häufig durch kleine, warzenartige Erhebungen geprägt ist. Olfaktorisch fällt der Pilz durch einen muffigen Geruch auf, der stark an Verwesung erinnert. Neben den flächigen Fruchtkörpern entwickelt *Coniophora puteana* ein fein verzweigtes, wurzelartiges Strangmyzel. Diese Myzelstränge sind zunächst hell, dunkeln jedoch später in der Regel zu einem tiefen Braun nach. Diese anatomische Struktur befähigt den Organismus, auch nährstofffreie Bereiche wie Mauerwerk großflächig zu überwachsen, um neue Feuchte- oder Nahrungsquellen zu erschließen. Entgegen der suggerierten Limitierung durch den Namen „Kellerschwamm“ besiedelt die Art bei geeigneten Bedingungen sämtliche Gebäudeteile sowie Totholz in Waldhabitaten. Physiologisch wird *Coniophora puteana* oft den sogenannten „Nassfäulepilzen“ zugerechnet, da er für seine Entwicklung eine vergleichsweise hohe Holzfeuchte von etwa 50 % bis 60 % benötigt.[6] Der Temperaturbereich für das Wachstum erstreckt sich von ca. 3 °C bis 38 °C, mit einem Optimum bei etwa 23 °C. Das durch den Pilz verursachte Schadbild manifestiert sich als Braunfäule, bei der durch den enzymatischen Abbau der Zellulose das Holz an Festigkeit verliert und eine dunkelbraune, würfelbrüchige Struktur annimmt.[6] Auf molekularer Ebene wurde das Genom von *Coniophora puteana* sequenziert, was die Identifizierung spezifischer Terpensynthasen ermöglichte. Diese Enzyme, wie Copu5 und Copu9, katalysieren die Bildung von Sesquiterpenen, insbesondere (+)-δ-Cadinol, was die Art auch für biotechnologische Anwendungen interessant macht.[2]

Verhalten

Das Ausbreitungsverhalten von *Coniophora puteana* erfolgt über ein wurzelartig verzweigtes Strangmyzel, das es dem Pilz ermöglicht, auch anorganische Materialien wie Mauerwerk großflächig zu überwinden, um neue Nährstoff- und Feuchtigkeitsquellen zu erreichen. Im befallenen Holz zeigt die Art eine aktive Zersetzung der Zellulose, was zur strukturellen Auflösung des Substrats durch Braunfäule führt. Hinsichtlich der Umweltbedingungen toleriert der Organismus ein breites Temperaturspektrum für sein Wachstum von etwa 3 °C bis 38 °C, wobei das physiologische Optimum bei 23 °C liegt. Eine wesentliche Voraussetzung für die Aktivität ist jedoch eine hohe Substratfeuchte von 50 % bis 60 %, weshalb der Pilz zu den Nassfäuleerregern gezählt wird. Auf chemischer Ebene produziert der Pilz flüchtige Verbindungen, die makroskopisch einen charakteristischen, muffigen Geruch nach Verwesung erzeugen.[10] Neuere genetische und biochemische Untersuchungen wiesen zudem die biosynthetische Aktivität von spezifischen Terpensynthasen nach, mittels derer *Coniophora puteana* Sesquiterpene wie (+)-δ-Cadinol, Cubebol und β-Copaen bildet. Diese Sekundärmetabolite weisen potenziell bioaktive Eigenschaften auf, die im ökologischen Kontext antimikrobielle oder antifungale Funktionen erfüllen könnten.[2]

Ökologie

Der Braune Kellerschwamm (*Coniophora puteana*) ist ein holzzersetzender Pilz aus der Abteilung der Basidiomycota, der im Ökosystem als Destruent wirkt und eine sogenannte Braunfäule verursacht.[8][2] Durch den enzymatischen Abbau der Zellulose verliert das befallene Holz rasch an Festigkeit und Masse, während es eine dunkelbraune Farbe und eine charakteristische würfelartige Rissstruktur annimmt. Als Habitat nutzt der Pilz feuchtes Totholz in Wäldern, tritt jedoch bei geeigneten Bedingungen auch in allen Gebäudeteilen auf. Für seine Entwicklung benötigt *Coniophora puteana* eine relativ hohe Holzfeuchte von etwa 50 % bis 60 %, weshalb er ökologisch zu den Nassfäulepilzen gezählt wird.[8] Der Toleranzbereich für die Umgebungstemperatur erstreckt sich von ca. 3 °C bis 38 °C, wobei das Wachstumsoptimum bei etwa 23 °C liegt. Das ausgeprägte Strangmyzel befähigt den Organismus dazu, bei Vorliegen einer Nährstoff- und Feuchtequelle auch anorganische Substrate wie Mauerwerk großflächig zu überwachsen.[8] Auf chemisch-ökologischer Ebene verfügt das Genom von *Coniophora puteana* über Terpensynthasen, die zur Produktion von Sesquiterpenen wie (+)-δ-Cadinol, Cubebol und β-Copaen führen. Solche Terpenoide besitzen oft bioaktive Eigenschaften, wie etwa antimikrobielle oder insektenabwehrende Wirkungen, was auf eine Rolle in der Interaktion mit anderen Organismen hindeutet.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Braune Kellerschwamm (*Coniophora puteana*) ist ein holzzerstörender Pilz, der neben dem Echten Hausschwamm zu den häufigsten Schadpilzen in Gebäuden zählt. Er verursacht eine sogenannte Braunfäule, bei der durch den Abbau von Zellulose das Holz massiv an Festigkeit und Masse verliert. Charakteristische Schadbilder sind eine dunkelbraune Verfärbung und die Ausbildung einer querrissigen Struktur, dem sogenannten Würfelbruch. Im Endstadium des Befalls besitzt das Holz keine Tragfähigkeit mehr und lässt sich zwischen den Fingern zu Pulver zerreiben. Der Pilz bildet ein wurzelartiges Strangmyzel aus, das zunächst hell ist, später dunkelbraun wird und Mauerwerk großflächig überwachsen kann, um neue Nahrungsquellen zu erreichen. Für das Wachstum ist eine vergleichsweise hohe Holzfeuchte von 50 % bis 60 % sowie ein Temperaturoptimum um 23 °C notwendig. Ein Befall tritt daher oft in feuchten Kellern, bei undichten Dächern, Leitungsschäden oder Tauwasseranfall auf. Die primäre Prävention besteht darin, baulich sicherzustellen, dass die Holzfeuchte dauerhaft unter dem Fasersättigungsbereich liegt.[11] Sanierungsmaßnahmen richten sich in Deutschland nach der DIN 68800 Teil 4. Diese Norm sieht vor, betroffene Holzteile bis 0,30 Meter über den sichtbaren Befall hinaus zu entfernen. Ergänzend können chemische Holzschutzmittel, etwa mittels Bohrlochtränkung, angewendet werden, um verbleibendes Holz zu schützen.[12] Technisch wurden hierfür diverse Wirkstoffe entwickelt, darunter metallorganische Verbindungen oder spezielle Ether-Derivate zur Imprägnierung und Beschichtung.[3]

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Braune Kellerschwamm (*Coniophora puteana*) zählt neben dem Echten Hausschwamm zu den häufigsten und wirtschaftlich bedeutendsten Gebäude-Schadpilzen in gemäßigten Breiten. Durch den enzymatischen Abbau von Zellulose verursacht er eine intensive Braunfäule, die zu einem raschen und massiven Verlust an Festigkeit und Masse bei verbautem Holz führt. Dies hat gravierende finanzielle Folgen für die Bauwirtschaft und Immobilienbesitzer, da befallene Tragwerke ihre statische Funktion verlieren und im fortgeschrittenen Stadium zu Pulver zerfallen. Zur Sanierung schreibt die DIN 68800 Teil 4 invasive Maßnahmen vor, wie den Rückschnitt der Holzteile um 0,30 m über den sichtbaren Befall hinaus, was die Instandsetzungskosten erheblich steigert.[6] Die wirtschaftliche Relevanz spiegelt sich zudem in der Entwicklung spezialisierter chemischer Schutzmittel und Fungizide wider, die explizit zur Bekämpfung dieses Erregers patentiert wurden.[3] Jenseits seiner schädlichen Wirkung rückt der Pilz zunehmend als Ressource für die weiße Biotechnologie in den Fokus. *Coniophora puteana* produziert mittels spezifischer Enzyme (Terpensynthasen) bioaktive Sekundärmetabolite wie (+)-δ-Cadinol. Dieser Substanz werden pharmakologisch wertvolle Eigenschaften zugeschrieben, darunter antitumorale Wirkungen gegen Brustkrebszellen sowie antimikrobielle und entzündungshemmende Effekte. Aktuelle Forschungen demonstrieren die Möglichkeit, die entsprechenden Gene des Pilzes für eine nachhaltige industrielle Produktion dieser Wirkstoffe in Bakterienkulturen zu nutzen. Somit wandelt sich die wirtschaftliche Betrachtung der Art von einem reinen Materialschädling hin zu einem potenziellen Lieferanten für pharmazeutische Grundstoffe.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Der Braune Kellerschwamm (*Coniophora puteana*) ist ein holzzerstörender Basidiomycet aus der Familie der Braunsporrindenpilzverwandten (Coniophoraceae). Der Lebenszyklus und das Wachstum des Pilzes sind stark von physikalischen Umweltparametern abhängig, wobei für die Entwicklung eine relativ hohe Holzfeuchte von etwa 50 % bis 60 % benötigt wird.[9] Die Temperaturspanne für das Wachstum reicht von ca. 3 °C bis 38 °C, wobei das physiologische Optimum bei etwa 23 °C liegt. Als Ernährungsgrundlage dient dem Pilz das Holz, in welchem er durch den Abbau von Zellulose eine Braunfäule verursacht. Dieser Abbauprozess führt zu einem raschen Verlust an Festigkeit und Masse des Substrats sowie zur Bildung des charakteristischen Würfelbruchs. Vegetativ breitet sich der Organismus über ein wurzelartig verzweigtes Strangmyzel aus, das zunächst hell gefärbt ist und später eine dunkelbraune Färbung annimmt. Dieses Strangmyzel befähigt den Pilz, nährstofffreie Bereiche wie Mauerwerk großflächig zu überwachsen, um neue Nahrungs- und Feuchtequellen zu erschließen. Die reproduktiven Strukturen, die Fruchtkörper, liegen flach und dünn am Substrat an. Sie sind anfangs weiß, verfärben sich im Reifeprozess braun, behalten jedoch einen weißen Zuwachsrand. Ein morphologisches Merkmal der Fruchtschicht (Hymenium) sind die meist auftretenden kleinen, warzenartigen Erhebungen.[9] Auf biochemischer Ebene produziert *Coniophora puteana* verschiedene Sesquiterpene wie (+)-δ-Cadinol, Cubebol und β-Copaen, deren Biosynthese durch spezifische Terpensynthasen (z. B. Copu5 und Copu9) katalysiert wird. Das Genom des Pilzes ist sequenziert, was Einblicke in diese metabolischen Pfade ermöglichte.[2] Zur chemischen Hemmung der biologischen Aktivität sind spezifische Mikrobiozide, wie beispielsweise substituierte Trihalogenallyl-beta-cyanoalkylether oder metallorganische Verbindungen, wirksam.[3]

Vorkommen & Lebensraum

Der Braune Kellerschwamm (*Coniophora puteana*) ist in den gemäßigten Breiten weit verbreitet und zählt neben dem Echten Hausschwamm zu den häufigsten Schadpilzen in Gebäuden.[6] Als holzzersetzender Organismus besiedelt die Art natürlicherweise Totholz an feuchten Stellen in Wäldern.[6][7] Der Trivialname „Kellerschwamm“ ist irreführend, da das Vorkommen keineswegs auf Kellerräume beschränkt ist, sondern alle Gebäudeteile betreffen kann, sofern geeignete Lebensbedingungen herrschen. Entscheidend für die Besiedlung ist das Vorhandensein einer Nährstoffquelle (Holz) sowie ausreichende Feuchtigkeit. Der Pilz benötigt für seine Entwicklung eine relativ hohe Holzfeuchte von etwa 50 % bis 60 %. Häufig tritt ein Befall auf, wenn Holzbauteile direkten Kontakt mit feuchtem Mauerwerk oder Erdreich haben, beispielsweise in nicht unterkellerten Erdgeschossen. Ebenso begünstigen Bauschäden wie undichte Dächer, schadhafte Wasserleitungen oder Tauwasseranfall infolge bauphysikalischer Probleme die Ausbreitung.[6] Die Temperaturspanne für das Wachstum ist weit gefasst und reicht von ca. 3 °C bis 38 °C, wobei das Optimum bei etwa 23 °C liegt.[6]

Saisonalität & Aktivität

Die physiologische Aktivität von *Coniophora puteana* wird primär durch das Vorhandensein geeigneter Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen bestimmt und ist in Gebäuden nicht an strikte Jahreszeiten gebunden.[4] Für die Entwicklung benötigt der Pilz eine Temperaturspanne, die von ca. 3 °C bis 38 °C reicht. Das Wachstumsoptimum liegt dabei bei etwa 23 °C, weshalb der Pilz in beheizten Innenräumen ganzjährig aktiv sein kann, solange die thermischen Voraussetzungen erfüllt sind. Eine wesentliche Voraussetzung für die metabolische Aktivität ist neben der Temperatur eine relativ hohe Holzfeuchte von 50 % bis 60 %. Da der Organismus zu den „Nassfäulepilzen“ gezählt wird, ist sein aktives Wachstum eng an Feuchtigkeitsquellen gekoppelt, die saisonunabhängig durch Bauschäden auftreten können. Im Außenbereich, wo der Pilz an Totholz vorkommt, limitiert die untere Temperaturgrenze von 3 °C die Aktivität in den kalten Wintermonaten.[4] Das allgemeine Suchinteresse an diesem Schadpilz zeigt im Jahresverlauf Schwankungen mit relativen Höchstwerten in den Monaten Oktober und April. Diese Perioden erhöhter Aufmerksamkeit könnten mit saisonalen Renovierungsarbeiten oder der Entdeckung von Feuchtigkeitsschäden in Gebäuden korrelieren.[5]

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • Deutschland

    18.01.2026

  • Lückersdorf Niederdorf, 01917 Kamenz, Deutschland

    18.01.2026

  • Mittenwalde, Brandenburg, Deutschland

    14.01.2026

  • Halbe, Brandenburg, Deutschland

    10.01.2026

  • Deutschland

    07.01.2026

Daten: iNaturalist

Ricerca scientifica e brevetti

CZ-293103-B6 Chemical Sconosciuto

Zusammensetzung zur Bekämpfung von holzschädigenden Pilzen

Aventis Cropscience GmbH (2000)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Das Patent beschreibt die Verwendung spezifischer chemischer Verbindungen der allgemeinen Formel I zur Bekämpfung von holzzerstörenden Pilzen. Es werden konkrete Substituenten definiert, die effektiv gegen Pilze wie den Braunen Kellerschwamm (Coniophora puteana) und den Echten Hausschwamm wirken. Die Kernidee ist der Einsatz dieser synthetischen Fungizide zum Schutz von Holzstrukturen. Die Wirksamkeit wird explizit gegen eine Reihe relevanter Bauholzpilze aufgeführt.

DE-4032576-A1 Chemical Sconosciuto

Neue substituierte Trihalogenallyl-beta-cyanoalkylether-Verbindungen - Herstellung und Verwendung als Mikrobiozid zum Schutz von Holz, Holzanstrichen, Lederhalbfertigwaren usw.

Riedel DE Haen AG (1990)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Es werden neue chemische Verbindungen (Trihalogenallyl-beta-cyanoalkylether) vorgestellt, die als Mikrobiozide dienen. Diese Substanzen schützen Materialien wie Holz, Leder und Textilien vor einem breiten Spektrum an Mikroorganismen, einschließlich Coniophora puteana. Besonders hervorzuheben sind die Schwerlöslichkeit in Wasser, die geringe Flüchtigkeit und die niedrige Toxizität der Verbindungen. Sie eignen sich zum Schutz von frisch geschlagenem Holz sowie für Beschichtungen.

GB-2052265-A Chemical Sconosciuto

Holzkonservierung

Manchem Ltd. (1980)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Dieses Patent beschreibt eine Zusammensetzung zur Holzkonservierung, die auf metallorganischen Verbindungen basiert. Diese enthalten Bor, das über ein Sauerstoffatom an zweiwertige Metalle wie Zink, Mangan oder Eisen gebunden ist, kombiniert mit Carbonsäureresten (z.B. Neodecansäure). Das Mittel wird mittels herkömmlicher Imprägnierverfahren angewendet. Es wird spezifisch als wirksam gegen den Befall durch Coniophora puteana ausgewiesen.

Fonti e riferimenti

  1. https://www.gbif.org/species/5240101
  2. https://doi.org/10.1186/s12934-022-01791-8
  3. https://patents.google.com/patent/CZ293103B6/en
  4. OCR-Text: Brauner Kellerschwamm (Wikipedia-Artikel)
  5. Zeitreihen-Analyse: Suchinteresse (aggregiert)
  6. Tobias Huckfeldt, Olaf Schmidt: Hausfäule- und Bauholzpilze. Verlag Rudolf Müller, Köln 2006, ISBN 3-481-02142-9
  7. Ringel et al.: Biotechnological potential and initial characterization of two novel sesquiterpene synthases from Basidiomycota Coniophora puteana. Microbial Cell Factories (2022) 21:64, https://doi.org/10.1186/s12934-022-01791-8
  8. Wikipedia: Brauner Kellerschwamm (PDF-Extrakt)
  9. Wikipedia OCR Page 1 (Brauner Kellerschwamm)
  10. Brauner Kellerschwamm - Wikipedia (OCR Scan)
  11. Huckfeldt, T., Schmidt, O.: Hausfäule- und Bauholzpilze. Verlag Rudolf Müller, Köln 2006, ISBN 3-481-02142-9
  12. DIN 68800-4: Holzschutz - Teil 4: Bekämpfungsmaßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten