Fakten (kompakt)
- Calamondin gedeiht in den USDA-Zonen 9–11 und benötigt volle Sonne, gut durchlässigen, lehmigen Boden mit einem pH-Wert von 6,0–7,0, mäßige Bewässerung und regelmäßige Düngung, um reichlich Erträge zu erzielen. - Die dichte Belaubung und die farbenfrohen Früchte des Baumes machen ihn auch zu einer beliebten Zierpflanze in Containern, Hecken oder in Innenräumen in kühleren Regionen. - Calamondin ist reich an Vitamin C, Phosphor, Kalzium und Eisen.[10] - Der Name „calamondin“ entstand im frühen 20. Jahrhundert während der amerikanischen Kolonialzeit (1898–1946) durch Anglisierung des Kapampangan-Begriffs *kalamunding*, einer regionalen philippinischen Sprache, die im zentralen Luzon gesprochen wird. - Schreib- und Aussprachevarianten bestehen in verschiedenen Sprachen: Im Englischen erscheint es als „calamansi“ oder „calamondin“; im Spanischen als *calamansí* mit einem Akut; und in Tagalog-beeinflussten Dialekten, wobei der Glottalstopp in *kalamansi* beibehalten wird.[10]
Die Calamondin, wissenschaftlich als *Citrus × microcarpa* Bunge klassifiziert, ist eine natürliche Hybride aus der Mandarinenorange (*Citrus reticulata* Blanco) und der Kumquat (*Fortunella japonica* (Thunb.) Swingle). Der Name "calamansi" stammt vom Tagalog-Wort *kalamansi*, der Hauptbezeichnung für die Frucht auf den Philippinen, abgeleitet und wurde ins philippinische Englisch übernommen. Im Spanischen wurde daraus *calamansí* während der Kolonialzeit der Philippinen.[1] Im frühen 20. Jahrhundert, während der amerikanischen Kolonialzeit, wurde der Name zu "calamondin" anglisiert, abgeleitet vom Kapampangan-Begriff *kalamunding*, einer regionalen philippinischen Sprache, die im zentralen Luzon gesprochen wird. Synonyme für *Citrus × microcarpa* sind *Citrus mitis* Blanco, *Citrus madurensis* Lour., *Citrus microcarpa* Bunge, *× Citrofortunella mitis* (Blanco) J. Ingram & H.E. Moore und *× Citrofortunella microcarpa* (Bunge) Wijnands. Diese alternativen Namen entstanden durch frühe taxonomische Klassifizierungen, die sie aufgrund morphologischer Ähnlichkeiten mit verwandten Zitrusfrüchten manchmal innerhalb der breiteren Gattung *Citrus* oder der Hybride *Citrofortunella* platzierten. Im Deutschen sind keine Trivialnamen bekannt. Im Englischen ist die Calamondin hauptsächlich als Calamondin, Philippine Lime oder Philippine Lemon bekannt. Auf den Philippinen dominiert der Tagalog-Begriff Kalamansi. In Malaysia wird sie Limau Kasturi genannt. Zu den indonesischen Namen gehören Jeruk Kasturi und Jeruk Peres. In Sri Lanka wird sie als Nas Naran in Singhalesisch oder Naran lokal bezeichnet. Andere globale englische Varianten umfassen China Orange, Musk Lime, Panama Orange und To-Kumquat, was ihre Verwendung als Zierpflanze in verschiedenen Kulturen hervorhebt.[1]
*Citrofortunella microcarpa*, auch bekannt als Calamondin, ist ein kleiner immergrüner Baum oder Strauch, der typischerweise eine Höhe von 3 bis 6 Metern erreicht. Die Pflanze hat einen aufrechten, säulenförmigen Wuchs mit dichtem Laub, was ihr ein feines, strukturiertes Aussehen verleiht. Die Äste sind oft leicht dornig, was zu ihrer kompakten und buschigen Form beiträgt. Die Blätter sind glänzend, elliptisch bis breitoval, etwa 5 bis 10 cm lang und wechselständig an den Stängeln angeordnet. Sie sind dunkelgrün und aromatisch und ähneln denen von Mandarinen. Die kleinen, weißen und duftenden Blüten haben fünf längliche Blütenblätter und treten in Büscheln auf. In tropischen und subtropischen Klimazonen blühen sie das ganze Jahr über. Die Frucht ist klein und rund, mit einem Durchmesser von 2 bis 3 cm. Sie wechselt von grün zu einer orangeroten Farbe, wenn sie vollreif ist. Die dünne, glatte und fein genarbte Schale ist süß und essbar und umschließt ein saftiges, säuerliches Fruchtfleisch, das in etwa neun Segmente unterteilt ist und oft einige kleine Samen enthält.[1] Bestimmte Sorten können Mutationen aufweisen, wie z. B. panaschierte Blätter, was den Zierwert erhöht. Die *Citrofortunella microcarpa* ist eine natürliche Hybride, die aus einer Kreuzung zwischen der Mandarine (*Citrus reticulata*) und der Kumquat (*Fortunella margarita*) entstanden ist.[1]
*Citrofortunella microcarpa*, auch bekannt als Calamondin oder Philippinische Limette, ist ein immergrüner, buschiger Zitrus Hybridbaum oder Strauch, der kleine, runde Früchte produziert. Die Früchte haben eine dünne, essbare Schale, ein säuerliches Fruchtfleisch und ein würziges Geschmacksprofil, das Noten von Limette und Kumquat vermischt. Die Pflanze wird typischerweise 2–6 Meter hoch. Sie zeichnet sich durch glänzende, aromatische, dunkelgrüne Blätter und duftende, weiße Blüten aus. Die Früchte messen 2–4 cm im Durchmesser und reifen von grün nach leuchtend orange. Es wird angenommen, dass es sich um eine natürliche Hybride zwischen einer Mandarinenorange (*Citrus reticulata*) und einer Kumquat (*Fortunella* Spezies) handelt. Sie zeichnet sich durch ihr ganzjähriges Fruchtpotenzial in tropischen Klimazonen und ihren hohen Vitamin-C-Gehalt aus, was ihren Nährwert unterstützt. *Citrofortunella microcarpa* stammt wahrscheinlich aus Südchina oder den Philippinen. Sie wird seit der Antike auf den Philippinen angebaut, wo sie als wichtiges Hinterhofgewächs dient und eine bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung in der südostasiatischen Landwirtschaft hat. Die Philippinen sind der größte Produzent und machen den Großteil der globalen Produktion aus. Die Art gedeiht in den USDA-Zonen 9–11 und benötigt volle Sonne, gut durchlässigen, lehmigen Boden mit einem pH-Wert von 6,0–7,0, mäßige Bewässerung und regelmäßige Düngung, um reichliche Erträge zu erzielen. Sie wird oft durch Samen oder Stängelstecklinge für Hausgärten oder kommerzielle Obstplantagen vermehrt. Das dichte Laub und die farbenfrohen Früchte machen den Calamondin auch zu einer beliebten Zierpflanze in Containern, Hecken oder Innenräumen in kühleren Regionen. Die Früchte des Calamondin sind vielseitig in der Küche einsetzbar, besonders in der philippinischen Küche. Dort wird der Saft zum Aromatisieren von Getränken, Marinaden, Saucen, Desserts wie Leche Flan und Konserven wie Marmeladen und Bonbons verwendet, während die Schale den Gerichten eine pikante Note verleiht. Medizinisch unterstützt die Frucht die Verdauung, die Durchblutung und Atemwegsprobleme wie Husten, dank ihres Reichtums an Vitamin C, Phosphor, Kalzium und Eisen. Kommerziell unterstützt sie die Lebensmittelverarbeitungsindustrie auf den Philippinen und wird zunehmend exportiert oder in tropischen Gebieten der Vereinigten Staaten, Lateinamerikas und darüber hinaus angebaut, wegen ihres einzigartigen sauer-süßen Profils in globalen Rezepten und Getränken.[1] Extrakte von *Citrofortunella microcarpa* werden in der Kosmetik als Wirkstoff gegen Hautalterung eingesetzt. Sie aktivieren die mitochondrialen Aconitase in der Haut und verbessern den Hautglanz.[3]
Es liegen keine Informationen zum spezifischen Verhalten von *Citrofortunella microcarpa* vor. Die verfügbaren Quellen konzentrieren sich hauptsächlich auf botanische Beschreibungen, Anbau, kulinarische Verwendung und Nährwertangaben.[1]
*Citrofortunella microcarpa*, auch bekannt als Calamondin, stammt ursprünglich aus den tropischen Tieflandwäldern und feuchten Umgebungen der Philippinen, Südchinas und Malaysias. Durch Anbau und Ausbreitung hat sich die Pflanze auch in Indonesien und Teilen Indiens eingebürgert. Die Pflanze bevorzugt warme, feuchte Bedingungen mit Tagestemperaturen zwischen 21 °C und 32 °C und einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 % bis 90 %, die ein kräftiges vegetatives Wachstum und die Fruchtbildung unterstützen. Ausgewachsene Bäume vertragen kurzzeitig Frost bis zu -6 °C, während junge Pflanzen frostempfindlicher sind. Für den Boden benötigt *Citrofortunella microcarpa* gut drainierte Bedingungen, um Wurzelfäule zu vermeiden, wobei sandiger Lehm oder toniger Lehm, angereichert mit organischer Substanz, ideal ist. Die Pflanze gedeiht in leicht sauren bis neutralen Böden mit einem pH-Wert von 5,5 bis 7,0. In Bezug auf Licht und Wasser benötigt die Pflanze volle Sonneneinstrahlung von 6 bis 8 Stunden täglich, um eine robuste Photosynthese und Fruchtqualität zu gewährleisten. Die Bewässerung sollte mäßig sein, um eine gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit ohne Sättigung zu gewährleisten, wobei auf eine ausgezeichnete Drainage geachtet werden muss.[1]
Die *Citrofortunella microcarpa*, auch Calamondin genannt, ist vielseitig nutzbar, kann aber auch Schäden verursachen. In der philippinischen Küche ist sie ein wichtiger Bestandteil vieler traditioneller Gerichte und dient als Säuerungsmittel. Der Saft wird für Getränke, Marinaden, Saucen und Desserts verwendet, während die Schale Gerichten eine besondere Note verleiht. Medizinisch wird die Calamondin zur Unterstützung der Verdauung, der Durchblutung und bei Atemwegserkrankungen eingesetzt, da sie reich an Vitamin C ist. Obwohl die Quellen keine direkten Hinweise darauf geben, dass *Citrofortunella microcarpa* als Schädling im eigentlichen Sinne agiert, können Zitruspflanzen generell von verschiedenen Schädlingen befallen werden, was indirekt auch den Calamondin betreffen könnte. Zu den typischen Schädlingen von Zitrusfrüchten gehören beispielsweise Blattläuse, Schildläuse und Wollläuse. Diese Schädlinge können das Wachstum der Pflanze beeinträchtigen und die Qualität der Früchte mindern. Zur Prävention eines Befalls ist es wichtig, die Pflanzen gesund und widerstandsfähig zu halten. Regelmäßige Kontrollen auf Schädlinge und Krankheiten sind ratsam, um frühzeitig Maßnahmen ergreifen zu können. Bei Befall können biologische Bekämpfungsmittel wie Neemöl oder Insektizidseifen eingesetzt werden. Eine gute Belüftung und ausreichende Sonneneinstrahlung können ebenfalls dazu beitragen, das Risiko eines Befalls zu reduzieren.[1] In der Kosmetikindustrie findet der Extrakt der *Citrofortunella microcarpa* Anwendung in Anti-Aging-Produkten aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften. Er kann zur Aktivierung von Enzymen in den Hautzellen beitragen und so die Hautalterung verlangsamen.[3]
Die *Citrofortunella microcarpa*, auch Calamondin genannt, spielt eine bedeutende wirtschaftliche Rolle in Südostasien, insbesondere auf den Philippinen, wo sie als wichtiges Hinterhofgewächs gilt. Die Philippinen sind der größte Produzent von Calamondin weltweit und tragen den Hauptteil der globalen Produktion. Die kommerzielle Bedeutung zeigt sich in der Unterstützung der Lebensmittelverarbeitungsindustrie des Landes. Die jährliche Fruchtproduktion auf den Philippinen beträgt etwa 65.000 Tonnen (Stand 2023), was eine Multimilliarden-Peso-Industrie stützt. Der Anbau konzentriert sich auf Regionen wie MIMAROPA und Southwestern Tagalog. Die Früchte werden frisch, als Konzentrate und in verarbeiteten Produkten wie Säften sowohl im Inland als auch in begrenzten Exportmärkten verwendet. Außerhalb Asiens, wie in Florida und Kalifornien in den Vereinigten Staaten, ist der Anbau eher kleinräumig und dient oft Zierzwecken in Hausgärten oder Spezialplantagen für lokale Märkte.[1] Extrakte aus *Citrofortunella microcarpa* werden in der Kosmetikindustrie aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften und ihrer Fähigkeit, die mitochondriale Aconitase zu stimulieren, verwendet, was sie zu einem Inhaltsstoff in Anti-Aging-Produkten macht.[3] Die Pflanze wird auch als Zierpflanze genutzt, was ihren wirtschaftlichen Wert durch den Verkauf als Topfpflanze und für kleine Gärten erhöht.[1]