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Manto della dama Alchemilla xantoclora

Manto della dama

Tassonomia

Regno Pflanzen (Plantae)
Phylum Tracheophyta (Tracheophyta)
Classe Magnoliopsida (Magnoliopsida)
Ordine Rosales (Rosales)
Famiglia Rosaceae
Genere Alchemilla
Specie Alchemilla xanthochlora
Nome scientifico Alchemilla xanthochlora Rothm.
Nome accettato

Einleitung

Der **Gelbgrüne Frauenmantel** (*Alchemilla xanthochlora*) ist eine zu den Rosengewächsen (Rosaceae) zählende, im Großteil Europas heimische Art, die innerhalb ihrer Gattung der Sektion *Alchemilla* zugeordnet wird.[1] Diese ausdauernde Pflanze findet als Heilkraut (*Alchemillae herba*) traditionell bei Frauenleiden sowie in der Lebensmittelindustrie für Tees Verwendung.[2][1] Darüber hinaus werden Extrakte der Art in kosmetischen Zusammensetzungen zur Stabilisierung der Hautbarriere eingesetzt.[3]

Fakten (kompakt)

- In wissenschaftlichen Untersuchungen zur Keimungsphysiologie zeigte *Alchemilla xanthochlora* im Gegensatz zu mediterranen Arten keinerlei Reaktion auf rauchbürtige Stimulanzien wie Karrikinolid ($KAR_1$) oder Rauchwasser.[2] - Die Behandlung von Samen mit Gibberellinsäure ($GA_3$) konnte in Experimenten die Keimrate signifikant von 57,5 % (Kontrollgruppe) auf 80,5 % steigern, verzögerte jedoch den Zeitpunkt der mittleren Keimung ($T_{50}$) von ca. 11 auf 15 Tage. - Die Grundblattspreiten sind spezifisch in 9 bis 11 Lappen unterteilt, wobei die Endlappen 17 bis 27 relativ gleichmäßige Zähne aufweisen. - Ein Unterscheidungsmerkmal der Blätter ist die Behaarung: Während die Oberseite meist kahl ist, zeigt sich die Spreitenunterseite ziemlich dicht bis locker behaart. - Der Blütenstand erreicht eine Breite von 6 bis 15 Zentimetern und besteht aus 1,5 bis 3 Millimeter langen, gelbgrünen bis gelben Einzelblüten. - Homöopathische Zubereitungen der Pflanze werden spezifisch bei chronischem Durchfall infolge von Lebererkrankungen eingesetzt.[2] - In der Patentliteratur werden synergistische Zusammensetzungen beschrieben, die Frauenmantelextrakt mit Grapefruitkernextrakt, Stevia und Curcumin für die Mund- und Zahngesundheit kombinieren. - Kosmetische Innovationen nutzen Trockenextrakte der Art in sauren Cremes (pH 3,0 bis 5,2), um die Hautbarriere bei alternder Haut zu stabilisieren. - Die entzündungshemmenden Wirkstoffe finden auch in der Veterinärmedizin Anwendung, beispielsweise zur Behandlung von Endometritis bei Tieren.[3]

Name & Einordnung

Der anerkannte wissenschaftliche Name der Art lautet *Alchemilla xanthochlora*, wobei das Autorenkürzel „Rothm.“ auf den Erstbeschreiber Werner Rothmaler verweist.[4][5] Innerhalb der Gattung *Alchemilla* wird die Art taxonomisch in die Sektion *Alchemilla* sect. *Alchemilla* gestellt.[4] Im deutschsprachigen Raum ist die Bezeichnung Gelbgrüner Frauenmantel etabliert, während die Art im Englischen als „yellow-green lady’s mantle“ bekannt ist.[4][2] In der pharmazeutischen Nomenklatur wird das getrocknete Kraut als *Alchemillae herba* geführt. Dieser Begriff wird teilweise als Sammelbezeichnung verwendet, die auch den Spitzlappigen Frauenmantel (*Alchemilla vulgaris* auct.) einschließen kann.[4] In der Patentliteratur und angewandten Phytotherapie finden sich häufig Verweise auf *Alchemilla vulgaris* als Synonym oder übergeordnetes Aggregat für therapeutische Anwendungen.[3] Für den kultivierten Anbau wurde unter anderem die Sorte ‚Aper‘ selektiert.[2]

Aussehen & Bestimmungsmerkmale

Der Gelbgrüne Frauenmantel (*Alchemilla xanthochlora*) ist eine mittelgroße bis sehr große, ausdauernde Art aus der Familie der Rosengewächse.[7][2] Die Pflanzen sind ziemlich steif, selten rot gefärbt und besitzen eine 5 bis 15 Millimeter dicke Hauptachse, die ein Alter von bis zu 7 Jahren erreichen kann. Die nieren- bis kreisförmigen Grundblattspreiten sind 5 bis 20 Zentimeter breit, umfassen 270 bis 370° und sind meist flach bis leicht trichterig. Ihre Färbung ist lange gelbgrün, wobei sich die Oberseite zuletzt hell blaugrün verfärbt. Die Spreite ist in 9 bis 11 seichtbogig-trapezförmige bis kurz parabelförmige Lappen geteilt, die 17 bis 27 relativ gleiche Zähne aufweisen. Charakteristisch ist, dass die Blattoberseite meist kahl ist, während die Unterseite ziemlich dicht bis locker behaart ist. Die 1,5 bis 3 Millimeter dicken Blattstiele weisen eine flache Innenseite auf und sind dicht weich behaart, wobei die Haare in einem Winkel von 60 bis 90° abstehen. Der aufrechte bis kurz aufsteigende Stängel erreicht eine Länge von 15 bis 90 Zentimetern und ist auf 80 bis 100 % seiner Länge behaart. Der Blütenstand ist ziemlich dicht und 6 bis 15 Zentimeter breit. Die gelbgrünen bis gelben Blüten sind 1,5 bis 3 Millimeter lang und besitzen einen kreiselförmig-glockigen bis kugeligen Kelchbecher, der oft spärlich behaart ist. Die Außenkelchblätter sind meist ei-lanzettlich bis herz-eiförmig und 0,6- bis 1-mal so lang wie der Kelchbecher. Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 103 oder 2n = 105.[7]

Beschreibung

Der Gelbgrüne Frauenmantel (*Alchemilla xanthochlora*) ist eine mittelgroße bis sehr große, ausdauernde Art aus der Familie der Rosengewächse, die im Großteil Europas heimisch ist. Die Pflanze zeichnet sich durch einen ziemlich steifen Wuchs aus, ist selten rot gefärbt und kann ein Alter von bis zu sieben Jahren erreichen. Ein markantes Merkmal sind die nieren- bis kreisförmigen Grundblattspreiten, die eine Breite von 5 bis 20 Zentimetern erreichen und den Stielansatz mit 270 bis 370 Grad umfassen. Die Blätter sind lange Zeit gelbgrün gefärbt, verfärben sich jedoch auf der Oberseite zuletzt hell blaugrün. Im Gegensatz zu vielen verwandten Arten ist die Blattoberseite meist kahl, während die Unterseite eine ziemlich dichte bis lockere Behaarung aufweist. Für die detaillierte Bestimmung ist die Behaarung der Blattstiele und Stängel relevant: Diese sind dicht und weich behaart, wobei die Haare in einem Winkel von 60 bis 90 Grad abstehen. Die Hauptachse der Pflanze erreicht eine Dicke von 5 bis 15 Millimetern, während die aufrechten bis kurz aufsteigenden Stängel 15 bis 90 Zentimeter lang werden. Der Blütenstand ist dicht und misst 6 bis 15 Zentimeter in der Breite, wobei die einzelnen gelbgrünen bis gelben Blüten 1,5 bis 3 Millimeter lang sind. Der Kelchbecher ist kreiselförmig-glockig bis kugelig geformt und oft spärlich behaart, während die Nüsschen etwa zu einem Drittel aus dem Becher herausragen.[7] Genetisch ist die Art durch eine Chromosomenzahl von 2n = 103 oder 105 charakterisiert.[7][8] Im Entwicklungszyklus weisen die Samen eine physiologische Dormanz auf und benötigen zur Keimung eine Kältebehandlung (Stratifikation) bei 0 bis 4 °C über einen Zeitraum von etwa 50 Tagen.[2]

Ökologie

Der Gelbgrüne Frauenmantel (*Alchemilla xanthochlora*) besiedelt vorwiegend frische bis feuchte Lebensräume wie Wiesen, Weiden, Bachufer und Gräben, wobei er nährstoffreiche und humose Böden bevorzugt. Das Substrat kann dabei von lehmig bis sandig variieren und sowohl kalkfrei als auch basenreich sein. Pflanzensoziologisch ist die Art eng mit dem Verband *Polygono-Trisetion* assoziiert, findet sich aber auch in Kohldistelwiesen (*Calthion*) und Hochstaudenfluren (*Adenostylion*). In den Alpen steigt sie bis in die alpine Stufe auf, mit nachgewiesenen Vorkommen bis zu 2800 Metern Höhe, etwa im Bereich des Hochjochhospizes. Die Art gilt als stickstoffliebend und kann in regenreichen Gebieten auch auf Böden mit hohem Stickstoffgehalt, wie in Lägerfluren (*Rumicion alpini*), gedeihen, fehlt jedoch bei zu starker direkter Düngung.[7] Die Vermehrung erfolgt über Samen, die eine physiologische Dormanz aufweisen. Um die Keimruhe zu brechen, benötigen die Samen eine Kältestratifikation, bei der sie über einen längeren Zeitraum Temperaturen zwischen 0 und 4 °C ausgesetzt sind. Experimentelle Untersuchungen zeigten, dass die Keimung zwar durch Gibberellinsäure stimuliert werden kann, die Art jedoch im Gegensatz zu vielen mediterranen Pflanzen nicht auf rauchbürtige Signale wie Karrikinolide reagiert. Dieses Fehlen einer Reaktion auf Rauchwasser bestätigt, dass *Alchemilla xanthochlora* evolutionär nicht an feuergeprägte Ökosysteme angepasst ist.[2]

Bedeutung, Schäden & Prävention

Der Gelbgrüne Frauenmantel (*Alchemilla xanthochlora*) ist als Nützling und Kulturpflanze von hoher pharmazeutischer und kosmetischer Relevanz.[7][9] Medizinisch genutzt werden die getrockneten oberirdischen Teile (*Alchemillae herba*), die reich an Gerbstoffen (6–8 %), insbesondere Ellagitanninen wie Agrimoniin, sowie Flavonoiden sind.[7] Die therapeutische Bedeutung liegt in der adstringierenden, entzündungshemmenden und leicht krampflösenden Wirkung, weshalb die Art traditionell bei Frauenleiden, Menstruationsbeschwerden und Weißfluss eingesetzt wird.[7][10] Klinische Anwendungen umfassen zudem die Behandlung von unspezifischen Durchfallerkrankungen und die Nutzung als Wundheilmittel oder Gurgellösung.[7] Patentierte Formulierungen nutzen Extrakte der Pflanze ferner zur Prophylaxe und Therapie von Endometritis und Vaginitis sowie in der Kosmetik zur Stärkung der Hautbarriere.[11][12] Im landwirtschaftlichen Management gilt die Art als anspruchsvoll, da das Saatgut einer ausgeprägten physiologischen Dormanz unterliegt. Ohne fachgerechte Vorbehandlung drohen signifikante Ausfälle bei der Anzucht; zur Prävention von Keimversagen ist eine Kältestratifikation über mehrere Wochen oder der Einsatz von Gibberellinsäure erforderlich. Anders als bei vielen feueradaptierten Pflanzenarten zeigen Behandlungen mit Rauchwasser oder Karrikinoliden (KAR1) bei *Alchemilla xanthochlora* keine keimfördernde Wirkung, weshalb diese Methoden für das Bestandsmanagement ungeeignet sind.[9]

Wirtschaftliche Bedeutung

Der Gelbgrüne Frauenmantel (*Alchemilla xanthochlora*) ist eine wirtschaftlich relevante Arznei- und Gewürzpflanze, deren kommerzielle Nutzung sich über die Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie erstreckt. Im Lebensmittelsektor wird die Art zur Herstellung von Kräutertees, Eistees und Süßwaren verarbeitet, wobei sie beispielsweise als eine der Hauptzutaten in bekannten Kräuterbonbons fungiert.[2] Als pharmazeutisches Handelsgut (*Alchemillae herba*) dienen die getrockneten oberirdischen Teile der Pflanze, die aufgrund ihres Gehalts an Gerbstoffen (6–8 %) und Flavonoiden geschätzt werden.[7] In der kosmetischen Industrie finden Extrakte Verwendung in Produkten für alternde Haut, um die Hautbarriere zu stabilisieren und Irritationen entgegenzuwirken. Darüber hinaus existieren patentierte Anwendungen für Kombinationspräparate im Mund- und Zahnbereich sowie für veterinär- und humanmedizinische Indikationen wie Endometritis.[3] Aufgrund der hohen Wertschöpfung wird die Pflanze landwirtschaftlich angebaut, wobei die Überwindung der Samenruhe eine technische Herausforderung für die Produzenten darstellt, da Saatgut oft nur unregelmäßig keimt.[2]

Biologie & Lebenszyklus

Der Gelbgrüne Frauenmantel (*Alchemilla xanthochlora*) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die ein Lebensalter von bis zu 7 Jahren erreichen kann. Genetisch ist die Art durch eine hohe Chromosomenzahl von 2n = 103 oder 2n = 105 charakterisiert. Die Fortpflanzung erfolgt über Samen, die als Nüsschen ausgebildet sind und etwa zu einem Drittel aus dem Kelchbecher herausragen.[8] Die Samen weisen eine physiologische Dormanz auf, die natürlicherweise durch Kältestratifikation gebrochen wird. Unter experimentellen Bedingungen führt eine Stratifikation bei 0 bis 4 °C über 50 Tage zu einer Keimrate von 100 %. Auch die Behandlung mit Gibberellinsäure (GA3) kann die Keimung signifikant auf über 80 % steigern, während unbehandelte Samen eine Keimfähigkeit von etwa 57,5 % zeigen. Im Gegensatz zu feueradaptierten Pflanzenarten reagiert *Alchemilla xanthochlora* nicht auf rauchbürtige Signale wie Karrikinolide (KAR1) oder Rauchwasser.[2] Ökologisch ist die Art an frische bis rieselnasse, nährstoffreiche Böden angepasst und besiedelt montane bis alpine Weiden in Höhenlagen bis zu 2500 Metern. Pflanzensoziologisch tritt sie bevorzugt in Verbänden wie dem *Polygono-Trisetion* oder *Meo-Festucetum* auf.[8]

Vorkommen & Lebensraum

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Gelbgrünen Frauenmantels (*Alchemilla xanthochlora*) umfasst weite Teile Europas und reicht von Zentral- und Nordspanien über Frankreich und Italien bis zu den Britischen Inseln. Im Norden und Osten erstreckt sich das Areal bis nach Süd-Fennoskandien, in das Baltikum, nach Ost-Polen sowie in die Ost-Karpaten und auf den Balkan bis Griechenland. Als eingebürgerte Art kommt die Pflanze zudem in Nordamerika, dort spezifisch in Massachusetts und Nova Scotia, sowie in Südost-Australien vor. In Mitteleuropa liegt der Verbreitungsschwerpunkt in den Gebirgen, wohingegen die Art im Flachland seltener auftritt. Die vertikale Verbreitung reicht von der Meereshöhe bis in die alpine Stufe, wobei in den Ötztaler Alpen Vorkommen bis auf 2800 Meter Höhe belegt sind. Zu den bevorzugten Lebensräumen zählen Bachufer, Gräben, Böschungen und Gebüsche. *Alchemilla xanthochlora* besiedelt zudem frische bis feuchte Wiesen und Weiden von der montanen bis zur alpinen Höhenstufe. Die Art bevorzugt frische bis rieselnasse, lehmige bis sandige Böden, die sowohl kalkfrei als auch basenreich sein können. Wesentlich für das Wachstum ist ein humus- und nährstoffreiches Substrat. Pflanzensoziologisch ist die Art überwiegend im Verband *Polygono-Trisetion* zu finden, tritt aber auch in Kohldistelwiesen (*Calthion*) und Hochstaudenfluren (*Adenostylion*) auf. In niederschlagsreichen Gebieten wächst sie auch auf stickstoffreichen Böden in Gesellschaften des *Agropyro-Rumicion* und *Rumicion alpini*, fehlt jedoch bei zu starker Düngung.[7]

Saisonalität & Aktivität

Der Gelbgrüne Frauenmantel (*Alchemilla xanthochlora*) ist eine ausdauernde, mehrjährige Pflanze, die ein Lebensalter von bis zu sieben Jahren erreichen kann.[4] Die Samen der Art unterliegen einer Dormanz, die physiologisch durch eine Kältestratifikation, beispielsweise bei Temperaturen von 0 bis 4 °C über einen Zeitraum von 50 Tagen, gebrochen wird. Dies deutet auf einen natürlichen Keimungszyklus hin, bei dem die Keimung nach den winterlichen Kälteperioden im Frühjahr erfolgt.[2] Während der Vegetationsperiode unterliegen die Pflanzenteile sichtbaren Veränderungen; so sind die Nebenblätter kaum grünspitzig und vertrocknen schnell braun. Die Grundblattspreiten, die lange gelbgrün gefärbt sind, verfärben sich auf der Oberseite gegen Ende der Wachstumsphase hell blaugrün. Auch die Struktur des Blütenstandes verändert sich im zeitlichen Verlauf, wobei die Blütenstiele und Kelchbecher zuletzt eine spreizende Haltung einnehmen.[4] Aggregierte Daten zum Suchinteresse zeigen eine erhöhte Aufmerksamkeit für die Pflanze in den Monaten Mai und Juni, während das Interesse im Winter (Dezember und Januar) deutlich abnimmt.[6]

Avvistamenti e casi attuali in Germania

  • 齊陶, 薩克森, Deutschland

    31.10.2025

  • Deutschland

    05.10.2025

  • Monschau Wahlerscheid, 53940 Hellenthal, Niemcy

    21.09.2025

  • Deutschland

    14.09.2025

  • Deutschland

    07.09.2025

Daten: iNaturalist

Ricerca scientifica e brevetti

EP-2954902-B1 Biological Concesso

Zusammensetzung umfassend Grapefruitkernextrakt, Frauenmantelextrakt, Stevia und Curcumin

Haddad Laurent, Stemmer Vivian (2015)

Rilevanza: 6/10

Riepilogo

Das Patent beschreibt eine Kombinationszusammensetzung, die unter anderem Extrakt aus Frauenmantelblättern (Alchemilla) enthält. Diese Mischung wird vorzugsweise für Anwendungen im Mund- und Zahnbereich oder als kosmetisches Mittel eingesetzt. Frauenmantel dient hier als eine von mehreren synergistischen Komponenten zur Förderung der Schleimhautgesundheit.

EP-2825265-A1 Biological Sconosciuto

Kosmetische Produkte für alternde Haut

Kneipp GmbH (2013)

Rilevanza: 7/10

Riepilogo

Die Erfindung betrifft eine kosmetische Lotion oder Creme mit einem sauren pH-Wert (3,0 bis 5,2), die speziell für alternde Haut entwickelt wurde. Ein wesentlicher Wirkbestandteil ist ein Trockenextrakt aus Frauenmantel (Alchemilla). Dieser wird genutzt, um die Hautbarriere zu stabilisieren und Irritationen bei reifer Haut entgegenzuwirken.

DE-102007048085-A1 Biological Sconosciuto

Alchemilla vulgaris oder Vitex agnus-castus zur Behandlung und Prophylaxe von Endometritis, Zervizitis und Vaginitis

Navalis Nutraceuticals GmbH (2007)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Dieses Patent beschreibt die spezifische Verwendung von Frauenmantel (Alchemilla vulgaris) zur Herstellung von Arzneimitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln für gynäkologische Indikationen. Die Kernidee ist die Nutzung der entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze zur Behandlung von Endometritis und Vaginitis bei Mensch und Tier. Es stellt eine phytotherapeutische Alternative oder Ergänzung zu herkömmlichen Therapien dar.

DE-102007014595-A1 Biological Sconosciuto

Zusammensetzung enthaltend Alchemilla vulgaris oder Vitex agnus-castus für gynäkologische Anwendungen

Navalis Nutraceuticals GmbH (2007)

Rilevanza: 8/10

Riepilogo

Ähnlich wie das Parallelpatent wird hier der Einsatz von Alchemilla vulgaris in pharmazeutischen Zubereitungen fokussiert. Die Erfindung nutzt die adstringierenden und entzündungshemmenden Wirkstoffe des Frauenmantels zur Therapie von Entzündungen im Urogenitaltrakt. Die Anwendung ist sowohl für den humanen als auch den veterinärmedizinischen Bereich vorgesehen.

Fonti e riferimenti

  1. Wikipedia OCR, Seite 1
  2. https://doi.org/10.1038/s41598-025-30823-7
  3. https://patents.google.com/patent/EP2825265A1/en
  4. Wikipedia: Gelbgrüner Frauenmantel (OCR-Textanalyse)
  5. https://www.gbif.org/species/3028198
  6. Search Interest Time Series Analysis (2026)
  7. Sigurd Fröhner: Alchemilla. In: Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. Band 4 Teil 2B. Blackwell 1995, S. 60–61.
  8. Erich Oberdorfer: Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, S. 559.
  9. Rolando, S. S. et al.: Smoke water and smoke-derived karrikinolide, KAR1, improved germination in some medicinal and aromatic plants. Scientific Reports (2026) 16:865. https://doi.org/10.1038/s41598-025-30823-7
  10. Ingrid Schönfelder, Peter Schönfelder: Das neue Handbuch der Heilpflanzen. Franckh-Kosmos, 2004.
  11. Patent DE-102007048085-A1: Alchemilla vulgaris oder Vitex agnus-castus zur Behandlung und Prophylaxe von Endometritis, Zervizitis und Vaginitis.
  12. Patent EP-2825265-A1: Kosmetische Produkte für alternde Haut.